Vor knapp 5 Monaten wurde Google Photos gestartet, und war im Mai bereits der dritte große Anlauf von Google für eine Online-Fotoverwaltung. Jetzt hat die Plattform die wichtige Schallmauer von 100 Millionen Nutzern durchbrochen und anlässlich dessen hat Google eine Reihe von Informationen und Statistiken über die Fotos der Nutzer veröffentlicht. Dabei hat man unter anderem bekannt gegeben, dass alle Klischees stimmen und Essensfotos mit Abstand am beliebtesten auf der Plattform sind.
Heute Abend findet in Googles Hauptquartier in Mountain View das Google Event statt, das bereits lange vor der Ankündigung erwartet wurde. Worum es bei diesem Event genau geht, hat Google wie üblich nicht bekannt gegeben, doch in den letzten Wochen und Monaten haben wir viele Hinweise auf die zu erwartenden Ankündigungen bekommen. Gestern haben wir uns schon die erwartete Hardware angesehen, und heute möchten wir uns die Software-Seite mit Android Marshmallow und YouTube Red ansehen.
Seit wenigen Tagen wird ein Update für die Google Photos App über den Play Store ausgerollt, dass die App auf die Versionsnummer 1.5 bringt, aber ansonsten nach Außen hin gar nichts verbessert. AndroidPolice hat sich nun wie üblich die APK-Datei näher angesehen und hat wieder einige Hinweise auf zukünftige Funktionen gefunden, die allesamt serverseitig in den nächsten Tagen freigeschaltet werden könnten.
Das vor wenigen Monaten neu gestartete Google Photos kann nicht nur mit intelligenten Sortier-Funktionen aufwarten, sondern bietet als größtes Highlight auch unbegrenzten Speicherplatz für Fotos an. Wie ein Test nun ergeben hat, werden die so hochgeladenen Fotos nicht nur herunterskaliert, sondern auch deren Qualität nach unten geschraubt. Da Google Photos dies dem Nutzer allerdings nicht mitteilt, könnte so manch ein Nutzer eine böse Überraschung erleben, wenn die Fotos in einem größeren Format wieder verwendet werden sollen.
Nach einer längere Funkstille geht es nun Schlag auf Schlag bei den Google Photos: In den letzten Tagen gab es kleinere Updates in der Browser-Version und für die Android-Version, und jetzt kommt das nächste neue Feature: Photos kann den Nutzer nun an vergangene Momente erinnern und Fotos bzw. ganze Alben aus der Vergangenheit anzeigen, die mindestens ein Jahr oder auch schon deutlich länger zurück liegen. Dabei soll die Funktion intelligent genug sein, um den Nutzer nicht mit Foto-Spam zu nerven.
Erst vor wenigen Tagen wurde die Browser-Version der Google Photos leicht verbessert, und jetzt folgt auch die Android-App mit einer Reihe von neuen Funktionen: Die App ermöglicht nun ebenfalls die Umsortierung von Fotos in einem Album und bringt auch einige weitere Verbesserungen mit sich. So ist es nun endlich auch wieder möglich, sich als Google+ Seite in Fotos einzuloggen und die entsprechenden Fotos wieder direkt mit der App zu verwalten.
Nach der Vorstellung von Google Photos war die Begeisterung der Nutzer über die neuen Features und den unbegrenzten Speicherplatz groß, doch mindestens genau so groß war auch die Enttäuschung der bestehenden Nutzer über den fehlenden Funktionsumfang. Zwar haben die Entwickler versprochen, dass nach und nach alles nachgerüstet wird, aber das ganze verläuft ziemlich langsam: Jetzt wurden zwei Funktionen nachgerüstet, die eigentlich selbstverständlich sind: Das Ändern des Datums und die Neuanordnung der Fotos.
Mit der Google Websuche lässt sich schon seit einigen Jahren das eigene hochgeladene Foto-Archiv durchsuchen und die gefundenen Ergebnisse direkt in den Suchergebnisse anzeigen. Während es sich dabei aber für lange Zeit nur um eine kleine Auswahl an Fotos gehandelt hat, zeigt die Websuche nun eine deutlich höhere Anzahl an Ergebnissen an und stellt diese Fotos auch noch größer und besser sichtbar dar als in der Vergangenheit. Doch interessanterweise verlinken diese Fotos immer noch auf das eigentlich eingestellte Google+ Photos.
Google ist bekannt für ungewöhnliche Werbemaßnahmen und Aktionen, mit denen man die eigenen Produkte in das Gedächtnis der Menschen zurück ruft und deren Vorteile herausstellt. Derzeit läuft in New York City wieder eine sehr außergewöhnliche Werbemaßnahme von Google, bei denen sich die Passanten eine Gratis Waffel verdienen können. Dazu müssen diese einfach nur die Photos-App installiert haben und in sekundenschnelle ein Foto finden.
Die Tage von Google+ Photos sind gezählt und das gesamte Angebot wird innerhalb der nächsten zwei Wochen komplett eingestellt. Das ist nicht wirklich verwunderlich, da der Nachfolger Google Photos bereits seit einigen Monaten Online ist und auf die gleiche Datenbank zugreift. Doch die ursprüngliche Online-Fotoverwaltung Picasa Web Albums ist bis Heute online und wird nun auch tatsächlich wieder aktiv genutzt: Google Apps Admins wurden vor einigen Tagen darüber informiert, dass ab sofort die Web Albums zum Teilen von Fotos in Hangouts zum Einsatz kommen werden.
Erstes großes Update für die Google Photos App: Nachdem die erste Begeisterung über das neue Angebot verflogen ist, blieb vor allem die Tatsache übrig, dass noch eine ganze Reihe von Funktionen im Vergleich zu den beiden Vorgängerprodukten fehlen - und diese rüstet das erste Update nun teilweise nach. Ab sofort können Fotos nun wieder mit einer Beschreibung versehen werden und auch das Hinzufügen von Fotos zu einem Album ist nun wieder einfacher geworden. Außerdem gibt es erste Hinweise auf eine Chromecast-Unterstützung.
Nach langen Spekulationen wurde Ende Mai Google Photos vorgestellt, ein dritter Anlauf bei dem endlich alles richtig gemacht werden sollte. Von Anfang an war klar, dass die Photos den Vorgänger Google+ Photos ersetzen werden, doch stattdessen gab es nun für zwei Monate eine fast schon merkwürdige Koexistenz von beiden Angeboten. Doch schon in wenigen Tagen ist damit Schluss, denn ab dem 1. August zieht Google langsam aber sicher den Stecker und wird die alte Fotoverwaltung schrittweise einstellen.
Vor einigen Wochen wurden nicht nur die Google+ Photos in Google Photos umbenannt, sondern auch die gesamte App praktisch neu gestartet, und das nicht nur auf dem Desktop sondern auch auf dem Smartphone. Dabei wurde aber nicht nur die eine App durch die andere ersetzt, sondern auch einige Funktionen tiefer in das Android-Betriebssystem integriert - allerdings vom Nutzer vollkommen unbemerkt. Und so wundern sich nun einige, dass ihre Fotos auch nach dem Löschen der App weiter automatisch in die Cloud geladen werden.
Im Juli 2004 hat Google das Unternehmen LifeScape übernommen und dessen Hauptprodukt, das ursprünglich als Shareware vertrieben wurde, kostenlos allen Nutzern zur Verfügung gestellt: Picasa. In den folgenden Jahren war die Software zur Fotoverwaltung ein viel beachtetes Tool und wurde von Google über lange Jahre weiter entwickelt und hat sich fast schon zu einem Standardwerkzeug entwickelt. Doch Anfang 2012 ist die Entwicklung dann plötzlich eingeschlafen und mittlerweile ist die Software hoffnungslos veraltet - aber warum eigentlich?
Das vor wenigen Wochen gestartet Google Photos konnte sowohl bei den Nutzern als auch bei der Fachpresse sehr gute Kritiken einheimsen und kann mit einer ganzen Reihe von Highlights glänzen, wovon das wichtigste wohl der unbegrenzte Speicherplatz ist. Doch wie einige Nutzer nun feststellen mussten, ist die Definition von "unbegrenzt" bei Google Photos wohl eine andere, als man es erwarten würde. Hat man eine bestimmte Grenze überschritten, wird die Upload-Funktion gesperrt.