Unter Android hat jede installierte App die Möglichkeit, Benachrichtigungen einzublenden und den Nutzer über beliebige Dinge zu informieren. Und auch wenn sich viele Nutzer den Großteil der aktiven Zeit innerhalb von Apps aufhalten, besteht das mobile Internet natürlich nicht nur daraus, sondern auch aus mobilen Webseiten innerhalb des Browsers. Schon vor einigen Monaten hat Google daher die Push Notifications für Chrome for Android angekündigt, mit dem auch mobilen Webseiten Benachrichtigungen einblenden können - und jetzt wird diese Funktion auch von Facebook benutzt.
Schon seit einiger Zeit testet das Chrome-Team eine Veränderung der Neuer Tab-Seite in der mobilen Android-Version des Browsers. Statt den bekannten sechs Screenshots der meistbesuchten Seiten, werden stattdessen nur die Favicons oder ein anderer Platzhalter angezeigt. Bisher musste dieses neue Design noch explizit per Flag aktiviert werden, jetzt ist es in einer leicht angepassten Version in der Beta-Version des Browsers zum Standard geworden. Das deutet daraufhin, dass es sehr bald auch in der stabilen Version ankommen wird.
Ein Großteil aller Anbieter, inklusive YouTube, haben mittlerweile für das Abspielen von Videos vom Flash-Player auf HTML5 gewechselt. Dabei bleibt es dann dem Browser überlassen, die Kontrollelemente für das Video einzublenden - wobei man bei Chrome for Android eine äußerst hässliche und unpraktische Lösung gewählt hat. Mit der aktuellen Developer-Version des mobilen Browsers ändert sich das nun, denn hier hat man jetzt eine freundlichere Oberfläche gewählt, die auch das Ausblenden der Kontrollelemente deutlich zuverlässiger erledigen soll als bisher.
Obwohl seit langer Zeit die Devise "Mobile First" gilt, gibt es immer noch eine Reihe von relativ simplen Funktionen die der mobile Chrome-Browser für Android noch nicht beherrscht. So ist es in der Android-Version des Browsers bisher nicht möglich, den alternativen Text für ein angezeigtes Bild anzeigen zu lassen. In der Dev-Version des Browsers wurde diese Lücke nun geschlossen und der Text lässt sich mit einem einzelnen Touch anzeigen.
Googles Entwickler sind für ihre Späße und Eastereggs bekannt, die sie in den Produkten verstecken. Manchmal sind diese mehr oder weniger umfangreich oder gar nützlich. Hier kommt jetzt wieder ein Easteregg dass nicht unbedingt nützlich und auch nicht umfangreich ist, aber doch zum schmunzeln anregt :D
Die New Tab-Seite im Chrome-Browser hat sich nach anfänglich ständigen Design-Änderungen nun schon seit längerer Zeit nicht mehr geändert und zeigt stets das gleiche Bild: Neben der Suchbox für die Google Websuche werden direkt darunter die acht am meisten besuchten Webseiten angezeigt und verlinkt. Diese werden sowohl mit dem Titel als auch mit einem Screenshot dargestellt, der aber in vielen Fällen nicht wirklich aussagekräftig ist. Unter der Beta-Version von Chrome for Android kann man nun stattdessen ein Favicon anzeigen lassen.
Schon vor einiger Zeit hat sich Google das Ziel gesetzt, alle Produkte auf allen Plattformen möglichst in gleichem Umfang und einem sehr ähnlichen Design anzubieten - unter anderem deswegen wurde auch das Material Design entwickelt. Dieses Ziel hat man rein vom Design natürlich auch mit dem Chrome-Browser verfolgt, doch vom Funktionsumfang steht die mobile App der Desktop-Version in einigen Punkten weit nach. Jetzt hat ein Entwickler klar gestellt: So schnell wird sich daran auch nichts ändern.
Mit dem mobilen Chrome-Browser für Android ist es sehr einfach eine Webseite zu teilen und diesen Link per Mail zu versenden, auf ein soziales Netzwerk zu stellen oder an eine andere App weiter zu reichen. Doch da ein Link ohne weitere Kommentare oft nicht viel wert ist, hat das Chrome-Team nun eine Funktion hinzugefügt die ab dem morgigen Mittwoch freigeschaltet wird: Ab sofort kann ein Screenshot der Webseite inklusive einem #Selfie verschickt werden.
Nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf dem Smartphone laufen die Tabs innerhalb von Google Chrome in einer eigenen Instanz und können unter Android 5.0 Lollipop auch so dargestellt werden. Hat man die Option in Chrome 39 aktiviert, zeigt der Task-Manager jeden Chrome-Tab als App an und lässt den Nutzer auch genau so zwischen den beiden wechseln. Mit nur zwei Zeilen HTML-Code kann sowohl die Farbe als auch das Icon der Webseiten-App geändert bzw. bestimmt werden.
Die in den Chrome-Browser integrierten Developer Tools sind ein sehr mächtiges Werkzeug zur Entwicklung und Veränderung von Webseiten und dem Aufspüren und Ausbessern von Fehlern. Leider stehen diese Tools nur in der Desktop-Version von Chrome zur Verfügung und sind somit nur sehr schwer zum Debugging von mobilen Webseiten zu nutzen. Mit dem neuen Remote Debugging können diese nun aber auch auf einem angeschlossenen Android-Smartphone genutzt werden.
Google verteilt aktuell zwei Chrome-Updates für die Chromebooks und Android die leichte Verbesserungen an der Oberfläche mit sich bringen: Chrome OS unterstützt zur besseren Sortierung nun die Erstellung von Ordnern im App Launcher und hat die Möglichkeit ein Fenster zu minimieren wieder eingeführt, Chrome for Android bekommt nun unter anderem auch die bekanntee "Reopen Last Tab"-Funktion.
Die Google Websuche ist in der Desktop-Version des Chrome-Browsers sehr gut integriert und erlaubt unter anderem auch die Websuche über das Kontextmenü eines oder mehrerer Worte auf einer Webseite. Eine ähnliche Funktion dürfte nun auch bald in den mobilen Chrome-Browser Einzug halten, eine entsprechende Funktion ist jetzt in der Beta-Version des Android-Browsers aufgetaucht. Derzeit liefert diese Funktion allerdings noch kein Ergebnis.