bei vielen Android-Smartphones sind die Karten von Google Now nur einen Swipe entfernt und können im Google Now Launcher über den ersten Homescreen aufgerufen oder bei allen anderen Nutzern über die Such-App angezeigt werden. Jetzt arbeitet man offenbar daran, diese Karten auch in andere Apps und Stellen zu bringen und integriert diese jetzt auch in die mobile Version des Chrome-Browsers. In der aktuellen Dev-Version werden einige Karten jetzt auch direkt auf der New Tab-Seite angezeigt.
Sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Smartphone erfreut sich Google Chrome sehr großer Beliebtheit und ist für viele Menschen mittlerweile der Browser der Wahl. Jetzt hat Google verkündet, dass man bei der mobilen Nutzung einen neuen Meilenstein verzeichnen konnte: Die mobile Version des Browsers hat erstmals mehr als 1 Milliarde Nutzer pro Monat. Anlässlich dessen hat man auch einige weitere Statistiken rund um den Browser verkündet.
Mit der Einführung von Android Lollipop hat Google viele Änderungen am Betriebssystem vorgenommen, unter anderem auch im Zusammenhang mit dem Chrome-Browser: Statt den Browser als einzelne App im Task Manager anzuzeigen, wurden die geöffneten Tabs ab dieser Version ebenfalls einzeln im Task Manager angezeigt. Doch die Funktion dürfte sich nicht wirklich großer Beliebtheit erfreut haben, denn mit der neuesten Dev-Version des Browsers wurde die Funktion nun komplett zurückgezogen.
Sowohl der Chrome-Browser als auch das Betriebssystem selbst enthält unter Android einen schlanken Download-Manager, der alle Dateien der Vergangenheit verwaltet und den Nutzer auch über den Fortschritt eines Downloads informiert. Nach jahrelangem Stillstand wurden beide nun leicht weiter entwickelt, wobei vor allem der Chrome-Browser eine grundlegend wichtige Funktion bekommen hat: Downloads können jetzt auch pausiert und später wieder aufgenommen werden.
Die Startseite des Chrome-Browsers für Android besteht grob aus drei großen Bereichen: Als erstes wird das Google-Logo bzw. das jeweils aktuelle Doodle angezeigt, darunter befindet sich die Suchleiste, die gleichzeitig auch als Adressleiste fungiert. Darunter befinden sich dann 8 Links zu den am meisten besuchten Webseiten des Nutzers, mit denen diese schnell wieder aufgerufen werden können. Jetzt gibt es ein neues experimentelles Feature, das diese Liste mit 8 allgemeinen populären Links auffüllt.
Im vergangenen Jahr hat Google die Eddystone-Technologie vorgestellt, ein offener Standard für BLE-Beacons. Diese ist als offene Plattform konzipiert und kann von jedem Hardware- und Software-Hersteller verwendet und in die eigenen Mini-Geräte integriert werden. Mit der aktuellen Beta-Version von Chrome for Android bekommen nun auch alle Android-Smartphones Unterstützung für diese Beacons und informieren den Nutzer über Geräte in der Nähe.
Gemessen an der absoluten Verbreitung ist Android schon seit mehreren Jahren das führende Betriebssystem, das seine Dominanz immer noch weiter ausbauen kann. Doch in punkto Datenverkehr konnte man erst vor gut eineinhalb Jahren am größten Konkurrenten iOS vorbeiziehen - hat aber auch diesen Vorsprung mittlerweile stark ausgebaut. Laut einer neuen Erhebung dominieren nun sowohl Android als auch der Chrome-Browser den mobilen Traffic.
Googles Chrome-Browser hat normalerweise einen sehr guten Ruf was das Thema Sicherheit angeht und gilt auf allen Plattformen gemeinhin als unknackbar - obwohl das tatsächlich natürlich nicht der Fall ist. Jetzt ist ein neuer Exploit für Chrome for Android aufgetaucht, der genau dies wieder unter Beweis stellt: Durch den einfachen Aufruf einer Webseite kann eine beliebige App ohne Zutun des Nutzers auf dem Smartphone installiert werden.
Aktuell wird ein Update für die Chrome for Android Beta ausgerollt, das einige Funktionen aus der Developer-Version in die stabilere Variante bringt und auch eine Reihe von neuen Features integriert hat: Neben den bereits bekannten Features bringt der mobile Browser nun unter anderem auch die Möglichkeit mit, einen Splash Screen vor dem Laden einer Webseite anzuzeigen, so dass sich auch Webseiten noch stärker wie eine App anfühlen. Außerdem soll eine neue Funktion dafür sorgen, dass der Nutzer eine Webseite noch flüssiger nutzen kann.
In der Developer-Version von Chrome for Android testen Googles Entwickler immer wieder einige Neuerungen, die in den meisten Fällen nach einigen Monaten auch ihren Weg in die offizielle Version des Browsers finden. In der aktuell ausgerollten Dev-Version gibt es nun zwei kleine Änderungen an der Oberfläche, die dem Nutzer das Leben in einigen Situationen erleichtern können: Zum einen kann nun auch die gesamte Adressleiste in der von der Webseite festgelegten Farbe eingefärbt werden und zum anderen gibt es nun eine Information für den Nutzer, wenn ein Download beendet wurde.
Unter Android hat jede installierte App die Möglichkeit, Benachrichtigungen einzublenden und den Nutzer über beliebige Dinge zu informieren. Und auch wenn sich viele Nutzer den Großteil der aktiven Zeit innerhalb von Apps aufhalten, besteht das mobile Internet natürlich nicht nur daraus, sondern auch aus mobilen Webseiten innerhalb des Browsers. Schon vor einigen Monaten hat Google daher die Push Notifications für Chrome for Android angekündigt, mit dem auch mobilen Webseiten Benachrichtigungen einblenden können - und jetzt wird diese Funktion auch von Facebook benutzt.
Schon seit einiger Zeit testet das Chrome-Team eine Veränderung der Neuer Tab-Seite in der mobilen Android-Version des Browsers. Statt den bekannten sechs Screenshots der meistbesuchten Seiten, werden stattdessen nur die Favicons oder ein anderer Platzhalter angezeigt. Bisher musste dieses neue Design noch explizit per Flag aktiviert werden, jetzt ist es in einer leicht angepassten Version in der Beta-Version des Browsers zum Standard geworden. Das deutet daraufhin, dass es sehr bald auch in der stabilen Version ankommen wird.
Ein Großteil aller Anbieter, inklusive YouTube, haben mittlerweile für das Abspielen von Videos vom Flash-Player auf HTML5 gewechselt. Dabei bleibt es dann dem Browser überlassen, die Kontrollelemente für das Video einzublenden - wobei man bei Chrome for Android eine äußerst hässliche und unpraktische Lösung gewählt hat. Mit der aktuellen Developer-Version des mobilen Browsers ändert sich das nun, denn hier hat man jetzt eine freundlichere Oberfläche gewählt, die auch das Ausblenden der Kontrollelemente deutlich zuverlässiger erledigen soll als bisher.
Obwohl seit langer Zeit die Devise "Mobile First" gilt, gibt es immer noch eine Reihe von relativ simplen Funktionen die der mobile Chrome-Browser für Android noch nicht beherrscht. So ist es in der Android-Version des Browsers bisher nicht möglich, den alternativen Text für ein angezeigtes Bild anzeigen zu lassen. In der Dev-Version des Browsers wurde diese Lücke nun geschlossen und der Text lässt sich mit einem einzelnen Touch anzeigen.
Googles Entwickler sind für ihre Späße und Eastereggs bekannt, die sie in den Produkten verstecken. Manchmal sind diese mehr oder weniger umfangreich oder gar nützlich. Hier kommt jetzt wieder ein Easteregg dass nicht unbedingt nützlich und auch nicht umfangreich ist, aber doch zum schmunzeln anregt :D