Im letzten Jahr hat der Stagefright-Bug die Android-Welt in Atem gehalten und hätte es ermöglicht, die nahezu volle Kontrolle über bis zu 1 Milliarde Android-Geräte zu übernehmen. Schuld war ein sehr anfälliger Mediaserver, der Dateien ohne Nachfrage geöffnet und den enthaltenen Code ausgeführt hat. Mit Android N will Google nun sicher stellen, dass sich ein solches Szenario nicht wiederholt.
In den letzten Wochen und Monaten hat der Hersteller Jide mit seinem Remix OS für viel Begeisterung in der Android-Szene gesorgt, denn man hat es tatsächlich geschafft Android auf den Desktop zu bringen und das System mit vielen Anpassungen für diesen Bereich zu optimieren. Bisher wurde das Projekt von Google "geduldet", aber jetzt muss man einen schweren Rückschlag einstecken: Alle Google-Apps müssen vom Mini PC entfernt werden.
Mehr als 20 Jahre lang hat Microsoft mit Windows den Markt der Betriebssysteme dominiert und es schien fast so, als wenn an dem Thron nicht gerüttelt werden könnte. Auch heute noch hat Microsoft einen Anteil von knapp 90 Prozent bei den Desktop-Betriebssystemen, aber dennoch sagt nun ein bekannter Experte den Untergang von Microsofts wohl wichtigem Produkt voraus. Windows-Experte Paul Thurrott ist der Meinung, dass das Betriebssystem dem Untergang geweiht ist und in den nächsten Jahren in der Versenkung verschwinden wird.
Es gibt nur wenige Unternehmen die mit Android wirklich viel Geld verdienen, aber der Krösus unter ihnen dürfte ausgerechnet Microsoft sein: Der Softwarekonzern, der mit Android eigentlich nichts zu tun hat, verdient durch Lizenzen für die im Betriebssystem verwendete patentierte Technologien jährlich mehrere Milliarden Dollar. Doch laut den letzten Quartalszahlen von Microsoft sind diese Einnahmen in den vergangenen Monaten stark gesunken.
Seit vielen Jahren gibt es Berichte darüber, dass Google an einer Zusammenlegung von Android und Chrome OS arbeitet, was aber vom Unternehmen stets dementiert worden ist. Doch schon in den nächsten Tagen oder Wochen könnte Google einen sehr wichtigen Schritt in Richtung Vereinigung der beiden Plattformen machen: In der Dev-Version von Chrome OS gibt es jetzt eine neue Option, die das Ausführen von Android-Apps aus dem Laptop-Betriebssystem ermöglichen soll.
Es ist bereits seit einigen Tagen erwartet worden, und heute Mittag hat die EU-Kommission es offiziell verkündet: Der Wettbewerbskommission ist die Marktmacht von Android ein Dorn im Auge, die Google laut den Ergebnissen der Ermittlung ausnutzt um Konkurrenten systematisch aus dem Weg zu räumen und die eigenen Angebote zu bevorzugen. Google hat nun Zeit offiziell auf die Vorwürfe zu reagieren, es dürfte aber ein langes und sehr kostspieliges Verfahren bevorstehen.
Wenn man sich die weltweite Verbreitung der mobilen Betriebssysteme ansieht, dann könnte man eigentlich davon ausgehen dass Google in allen Punkten des Geschäfts längst an Apple vorbeigezogen ist - auch bei den App Stores. Aber dem ist bekanntlich nicht so: Auch im 1. Quartal 2016 konnte der Play Store zwar mehr als doppelt so viele Downloads verzeichnen wie der App Store, aber beim insgesamt erwirtschafteten Umsatz hat noch immer Apple die Nase vorn.
Mit der zweiten Developer Preview von Android N haben Googles Designer in dieser Woche nicht nur einige Änderungen an der Oberfläche mit ausgeliefert, sondern haben auch praktisch alle Emojis neu designt. Die kleinen Bildchen bekommen jetzt auch unter Android ein menschlicheres Aussehen, und werden durch viele neue Icons und diverse Hautfarben deutlich umfangreicher: Erstmals hat Android mehr Emojis als iOS und kommt auf 953 Emojis.
Schon seit längerer Zeit steht Google in der EU-Wettbewerbskommission auf der Beobachtungsliste und spätestens seit dem vergangenen Jahr sind die Untersuchungen gegen das Unternehmen verschärft worden. Seit dem Frühjahr letztens Jahres droht ein langes und wahrscheinlich schmerzhaftes Verfahren in der EU wegen eines angeblichen Wettbewerbsmissbrauchs. Doch während bisher vor allem die Suchmaschine im Fokus stand, soll nun auch das dominierende Betriebssystem mit in die Untersuchungen aufgenommen werden.
Etwas mehr als vier Wochen nachdem Google überraschend die Developer Preview von Android N veröffentlicht hat, legt man nun nach: Wie auf dem Android-Blog nun angekündigt worden ist, kann ab sofort die zweite Preview-Version des Betriebssystems heruntergeladen werden. In der zweiten Version gibt es natürlich nicht ganz so viele Änderungen wie bei der Vorstellung der ersten Version, aber dennoch sind einige neue Funktionen mit an Bord, inklusiver einer neuen Grafikengine.
Mit der Beta-Version von Remix OS 2.0 hat der Hersteller Jide schon vor einigen Monaten ein sehr interessantes Projekt gezeigt, mit dem Android auch auf dem Desktop zum Einsatz kommen kann. Doch auch den Ursprung des Betriebssystems hat man dabei natürlich nicht vergessen und geht nun zusätzlich auch zurück zu den Wurzeln: Ab sofort steht die Beta-Version auch für die Google-Tablets Nexus 9 und Nexus 10 zur Verfügung.
Im Laufe der Zeit hat Google eine sehr starke Spracherkennung entwickelt und ermöglicht so schon seit längerem die Steuerung von bestimmten Funktionen auf dem Smartphone. Jetzt haben Googles Entwickler eine App im Play Store veröffentlicht, mit der sich tatsächlich das gesamte Smartphone komplett per Sprache steuern lässt. Dazu werden alle auf dem Display angezeigten Elemente mit einer Nummer versehen und können so gezielt angesprochen werden.
In loser Folge veröffentlichen Marktforscher immer wieder Statistiken rund um die Verteilung der mobilen Betriebssysteme auf Grundlage der eigenen Erfassungen. Dabei gibt es natürlich immer wieder Schwankungen, doch im groben kann man sich auf die Zahlen verlassen. Jetzt hat das das Unternehmen Kantar World Panel seine Zahlen veröffentlicht und zeigt das übliche Bild, das sich immer mehr in Richtung einer Android-Dominanz verschiebt.
Mit der Vorstellung ihrer neuen Flaggschiffe haben sowohl Samsung als auch LG eine neue Funktion eingeführt, die sich innerhalb kürzester Zeit großer Beliebtheit erfreut: Das Always On Display. Dabei zeigt das Smartphone auch im Standby Informationen auf dem Display an, so dass selbst zum Lesen von Benachrichtigungen das Einschalten des Displays nicht mehr notwendig ist. Mit einer neuen App lässt sich diese Funktion auch auf alle anderen Smartphones bringen.
Was noch Mitte des vergangenen Jahres kaum jemand für möglich gehalten hätte, ist wenige Monate später zur Realität geworden: Mit dem BlackBerry Priv hat der einstige Smartphone-Pionier ein Gerät mit Android als Betriebssystem vorgestellt und konnte die Tester damit tatsächlich begeistern. Beflügelt von diesem Erfolg wurde schon sehr schnelle eine Konzentration auf das Android-Betriebssystem verkündet, und jetzt wurden weitere Fakten geschaffen: Der CEO höchstpersönlich hat zwei weitere Android-Smartphones für dieses Jahr angekündigt.