Das Absetzen einer Suchanfrage oder die Steuerung des Smartphones per Sprache gibt es unter Android schon seit vielen Jahren, aber erst durch die Einführung von Apples Siri und Google Now ist das ganze salonfähig geworden - glaubt man zumindest. Wie eine Studie jetzt ergeben hat, trauen sich die meisten Nutzer nicht, die Sprachassistenten auch in der Öffentlichkeit zu verwenden. Googles Variante scheint aber nicht ganz so peinlich zu sein wie Apples Sprachassistentin.
Im Play Store gibt es mittlerweile weit über eine Million Apps, so dass es nicht einfach ist den Überblick zu behalten und passende Apps zu finden. Viele Geschäfte und Orte verfügen mittlerweile über eigene Apps, die dem Besucher Vorteile und zusätzliche Informationen bringen können. Um dieses Problem zu lösen hat Google jetzt die Nearby-Funktion angekündigt, die den Nutzern passende Apps zum aktuellen Standort anzeigt.
Wie jeden Monat hat Google wieder einmal die aktuellen Zahlen zur Verbreitung der diversen Android-Versionen veröffentlicht. Und wie in jedem Monat kann man mit den Zahlen nicht zufrieden sein, denn noch immer ist der Löwenanteil der Android-Nutzer mit einem veralteten Betriebssystem unterwegs - und das obwohl die nächste Version schon vor der Tür steht und vermutlich ein sehr ähnliches Schicksal erleiden wird.
In der Branche gilt bzw. galt Android seit jeher als Heilsbringer und war für viele Smartphone-Hersteller die Rettung vor dem Untergang. Auch der ums Überleben kämpfende Smartphone-Pionier BlackBerry hat vor einiger Zeit zu Android gewechselt und möchte sich in Zukunft nur noch auf Android-Smartphones konzentrieren. Doch offenbar sind die BlackBerry-Kunden mit dem neuen Betriebssystem so gar nicht zufrieden, denn das Priv hat eine sehr hohe Rücklaufquote.
Über den Android Device Manager lässt sich ein verlegtes oder gestohlenes Smartphone leicht finden, sofern es noch eingeschaltet und Online ist. Sollte das Smartphone tatsächlich gestohlen worden sein, lassen sich mit diesem aus der Ferne alle Daten auf dem Smartphone löschen und das Gerät vollständig zurücksetzen. Doch dann hat der Dieb noch immer das teure Smartphone und der Nutzer den großen Schaden. Eine neue Funktion könnte nun dafür sorgen, dass das Smartphone vollständig unbenutzbar wird und nur noch als Briefbeschwerer taugt.
Es ist kein großes Geheimnis dass Android längst auf dem Weg zu einem dominanten Betriebssystem ist und Apples iOS immer mehr Marktanteile abluchst. Gerade erst haben die Verkaufszahlen des 1. Quartals Android einen Anteil von über 84 Prozent attestiert, und auch eine weitere jetzt veröffentlichte Statistik zeichnet ein sehr ähnliches Bild. Laut NetMarketShare hat Android mittlerweile einen Marktanteil von 70,9 Prozent bei den mobilen Betriebssystemen.
Der seit vielen Jahren tobende Streit zwischen Google und Oracle ist vorerst beendet: Gestern Abend hat das Gericht geurteilt, dass Google keine Urheberrechte von Oracle verletzt hat und keine Lizenzgebühren oder Strafen nachzahlen muss. Damit ist Google vorerst freigesprochen - und das nicht zum ersten mal - und den Anwälten dürfte ein großer Stein vom Herzen fallen. Oracle will die Sache aber noch nicht auf sich beruhen lassen und hat angekündigt in Berufung zu gehen.
Betrachtet man die ganze Android-Landschaft im gesamten, läuft das Betriebssystem auf mehr als 24.000 verschiedenen Geräten, und fast täglich kommen neue dazu. Schon bald könnte Android aber auch einem populären Gerät zum Einsatz kommen, das normalerweise ohne Betriebssystem ausgeliefert wird: Der Raspberry Pi 3. Es gibt einen eindeutigen Hinweis darauf, dass der Mini-Computer schon bald offiziell von Google unterstützt wird.
Eines der großen, wenn nicht sogar das größte, Probleme von Googles Betriebssystem Android ist die hohe Fragmentierung: Der allergrößte Teil der Nutzer ist stets mit alten Versionen des Betriebssystems unterwegs und hat keine Aussicht auf zeitnahe Updates durch die Hersteller. Google weiß seit Jahren um dieses Problem, ist aber gegen die Update-Faulheit der Hersteller machtlos. Schon bald könnte man die Hersteller aber mit einer Hall of Shame unter Druck setzen.
In regelmäßigen Abständen veröffentlichen die Marktforscher von Gartner die ermittelten Zahlen für den weltweiten Smartphone-Markt und sorgen damit nur selten für Überraschungen und zeigen ein gewohntes Bild. Im 1. Quartal dieses Jahres setzen sich zwar alle Trends weiterhin fort, doch sie scheinen sich mittlerweile extrem zu beschleunigen: Android ist auf dem Weg zur Dominanz, iOS verliert immer stärker Marktanteile und Windows Phone verschwindet in der Versenkung.
In dem Google-Account eines Nutzers kann sich bei eifriger Benutzung schon ein ganzer Berg an Daten ansammeln, der natürlich vor fremden Zugriffen bewahrt werden muss. Seit den Urzeiten der IT wird dafür eine Kombination aus Benutzername und Passwort verwendet, aber genau dem hat Google schon vor längerer Zeit den Kampf angesagt. Wie das ATAP-Team jetzt angekündigt hat, möchte man noch in diesem Jahr die Option zum völligen Passwort-Verzicht in das Android-Betriebssystem bringen.
Mit Android beherrscht Google den mobilen Markt und kommt mittlerweile auf einen dominierenden Marktanteil von weit über 80%. Auf dem Desktop hingegen hat Google bislang noch nicht viel zu melden und konnte sich gegen die starke Windows-Konkurrenz bisher nicht durchsetzen. Doch in wenigen Jahren könnte das schon ganz anders aussehen: Mit Android und Chrome OS greift man nun gleich mit zwei Betriebssystemen an - und die Chancen für einen Erfolg stehen nicht schlecht.
Es gab schon seit längere Zeit handfeste Beweise und spätestens seit einem versehentlichen Leak am gestrigen Abend war es klar: Android-Apps werden schon bald auch unter Chrome OS laufen - und jetzt ist es soweit. Vor wenigen Minuten hat Google diese für beide Plattformen sehr wichtige Nachricht während einer I/O-Session angekündigt. Schon im Juni werden die ersten Chromebooks mit dem Play Store ausgerüstet, und im Laufe des Jahres sollen viele weitere Geräten folgen.
Während der Google I/O Keynote wurden viele Dinge angekündigt, die bereits seit längerer Zeit erwartet worden sind - doch ein großes Thema hat gefehlt: Das Ausführen von Android-Apps in Chrome OS. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Thema abgeblasen oder verschoben worden ist, sondern es war wohl lediglich nicht wichtig genug für die Keynote. In einer heutigen Session könnte das ganze nun angekündigt werden, und sogar noch weiter gehen als bisher gedacht.
Leider kommt es nur sehr selten vor, dass sich ein Android-Nutzer über ein Update für sein Betriebssystem freuen kann - vor allem wenn man schon ein etwas älteres Modell besitzt. Doch wenn dann einmal ein Update zur Verfügung steht, dann gleicht dies in der Wahrnehmung des Nutzers fast schon einer Operation am offenen Herzen. Das soll sich mit Android N nun ändern, so dass der Nutzer gar nicht mehr mitbekommt wenn ein Update heruntergeladen und installiert worden ist.