Seit gestern Abend wird die finale Version von Android Nougat ausgerollt und sollte in den nächsten Tagen auf allen aktuellen Nexus-Smartphones angekommen sein. Mit der 7er-Version des Betriebssystems bringt Google nicht weniger als 250 Verbesserungen mit, von denen wir die wichtigsten hier vorgestelllt haben. Eine kleine Neuerung, die in Zukunft noch sehr wichtig werden könnte, hat bisher aber nur wenig Beachtung gefunden: Android bekommt in Zukunft Service Packs.
Wie erwartet hat Google vor wenigen Stunden mit dem Rollout von Android 7.0 Nougat auf die diversen Nexus-Geräte begonnen. Nach aktuellem Stand gibt es im Vergleich zur letzten Developer Preview keine großen Änderungen und es handelt sich nahezu um die gleiche Version. Ein Hiobs-Botschaft gibt es aber für alle Besitzer des Nexus 5-Smartphones: Das populäre Gerät wird das Update nicht mehr bekommen.
Es kann nicht mehr lange dauern bis Google den lang erwarteten neuen Messenger Allo veröffentlicht, und so gibt es nun nach und nach auch die ersten Leaks rund um den Funktionsumfang und der Oberfläche der neuen App. Eine ganze Serie von Screenshots aus der App zeigen nun eine sehr simple Funktion, die bisher aber in Hangouts vergeblich gesucht wurde. Außerdem bekommen wir einen ersten Blick auf die für Allo verfügbaren Sticker-Packs, wobei eines besonders im Fokus steht.
Für Google war Chrome schon immer mehr als nur ein einfacher und schlanker Web-Browser und wurde im Laufe der Jahre zu einer immer wichtigeren Plattform ausgebaut. Auf dem Weg dahin, und auch zur Stärkung von Chrome OS als Betriebssystem, wurde vor über drei Jahren die Chrome Apps eingeführt. Mittlerweile sind aber auch diese wieder überholt, so dass Google nun schon bald den Stecker zieht. Lediglich Chrome OS wird diese Apps auch noch in Zukunft unterstützen.
Wenn man an manchen Tagen aus dem Fenster blickt könnte man zwar den Eindruck haben dass schon bald die Weihnachtsbäume aufgestellt werden, aber hoffentlich müssen wir die Badehose noch nicht ganz so weit wegpacken. Dennoch hat Google nun eine weihnachtliche Überraschung für alle interessierten Entwickler im Angebot: Der letztjährige Google Santa Tracker wurde nun als Open Source freigegeben. In dem Paket befindet sich sowohl die Web-App als auch die App für Android sowie für Android Wear.
An der Web-Oberfläche des Google Drive hat sich schon seit einiger Zeit nichts mehr geändert, aber jetzt haben die Designer wieder einmal Hand angelegt und einige Verbesserungen vorgenommen. So gibt es nun eine neue dominierende Farbe und eine Reihe von logischen Verbesserungen bei der Anordnung der einzelnen Elemente. Außerdem wurde auch die Funktion zum Download der eigenen Dateien verbessert und erlaubt nun praktisch endlos viele Dateien.
Am Mittwoch Abend um 19:00 Uhr deutscher Zeit beginnt die Entwicklerkonferenz Google I/O, auf der Google aller Wahrscheinlichkeit nach wieder eine Reihe von Produkten vorstellen und über die zukünftige Ausrichtung der wichtigsten Plattformen sprechen wird. Natürlich versucht man wie immer bis zur letzten Sekunde die großen Neuerungen geheim zu halten, aber wie in jedem Jahr sind im Vorfeld schon viele Dinge durchgesickert. Ein kleiner Überblick.
In den letzten Monaten hat Google intern eine ganze Reihe von neuen Produkten im Bereich Messaging und Sharing ausprobiert - die beiden großen Sorgenkinder des Unternehmens. Heute hat man nun relativ überraschend eine neue Plattform gestartet, die beide Bereiche zusammenführt und in keine der üblichen Schubladen gepackt werden kann: Spaces nimmt beliebige Inhalte auf und teilt diese mit beliebigen Personen, die wiederum damit interagieren können.
Auf dem Desktop stellt Microsoft mit den diversen Windows-Versionen noch immer das dominante Betriebssystem und hat in den letzten Jahren kaum Marktanteile abgeben müssen. Ganz anders hingegen sieht es bei der Suchmaschine Bing und den eigenen Browsern Internet Explorer und Edge aus - diese verlieren praktisch monatlich Marktanteile. Um diesen Trend zu stoppen hat Microsoft nun alle Konkurrenzprodukte aus der Cortana-App von Windows 10 geworfen.
Mit der zweiten Preview von Android N wurde auch eine neue Version der Kamera-App ausgerollt, die einige kleinere Verbesserungen mit sich bringt. Diese Version wird derzeit über den Play Store auch für ältere Android-Versionen ausgerollt, allerdings vorerst nur für Nexus-Geräte. Die APK-Datei kann aber natürlich auch wieder heruntergeladen und auf allen anderen Smartphones installiert werden.
Seit wenigen Tagen wird wieder ein Update für die Google Drive-App für Android ausgerollt, die mit neuen Funktionen vollgepackt ist und den Komfort bei der Nutzung der App bzw. der Arbeit mit den hochgeladenen Dateien erhöhen kann. Die wohl wichtigste Verbesserung dürfte es sein, dass Ordner nun mit Farben versehen werden können und so völlig neue Möglichkeiten zur Organisation bieten. Aber auch unter der Haube gibt es viele Hinweise auf zukünftige Funktionen, die die Drive-App deutlich smarter machen sollen.
Es ist leider schon zu einer traurigen Gewohnheit geworden, dass öffentliche Gebäude nach Drohungen evakuiert oder herrenlose Gepäckstücke gesprengt werden müssen. Am späten Freitagabend gab es in Googles Hauptquartier in Mountain View eine sehr ähnliche Situation: Nach einer Drohung mussten einige Teile des Googleplex evakuiert werden. Nach einer gründlichen Durchsuchung konnte aber Entwarnung gegeben werden und die Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.