Derzeit sucht Google in Indien gute Schreiberlinge. Unter dem Titel Google Wordmaster Challenge werden Personen gesucht die gut mit Worten umgehen können, die Sprache natürlich komplett beherrschen und denen auch gut gemachte Wortspiele kein Fremdwort sind. Es kann davon ausgegangen werden dass der/die Gewinner einen Job bei Google bekommt.
Was Google mit diesen Texten und den dazugehörigen Schreiberlingen anfangen möchte ist noch nicht bekannt, es wird aber sicherlich um das schreiben von Hilfetexten für das indische Support-Center gehen. Leider ist die Teilnahme auf indische Staatsbürger begrenzt. Stattfinden wird das ganze am 30. September.
Die Termine sind natürlich wieder im Google Calendar eingetragen.
» Google Wordmaster Challenge
Nachtrag:
» Gewinner der Google Wordmaster Challenge
Suchergebnisse für Google Calendar

Einige der neueren Google APIs, wie beispielsweise die vom Calendar oder Blogger, nutzen als Kommunikationsgrundlage das Google Data-Protokoll. Da dieses Protokoll auch in Zukunft in viele APIs Einzug halten wird, sollte man als Webentwickler nicht die neusten Entwicklungen in dieser Sache verschlafen. Dafür gibt es jetzt den Google Data API Blog. In den verganenen Wochen und Monaten haben die Googler sehr viel an diesem Protokoll un den daraus resultierendenen APIs herumgebastelt, so dass es in der nächsten Zeit einige interessante Veränderungen geben wird - dies verspricht der erste Artikel schon jetzt. Der Data API Blog sollte also in keiner guten Feedliste fehlen ;-) » Google Data API Blog » Übersicht über alle Google-Blogs

Na da haben bei Google bestimmt die Sektkorken geknallt: Das bekannte amerikanische Forbes-Magazin hat Preise für die "Beste Webbasierte Anwendung für Kleintriebe" vergeben. In 6 Kategorien wurden Preisträger ermittelt. In 4 von den 6 ausgeschriebenen Kategorien konnte Google den goldenen Pokal holen, in einer weiteren immerhin den silbernen. Hier die glücklichen Preisträger: Best Calendar

Best eMail

Best Information Manager

Best Spreadsheets

Zweiter Platz Word Processor

Na das kann sich doch wohl sehen lassen ;-) » Komplette Liste mit Beschreibung und Begründung [Googlified]

So, nachdem alle Angebote in der Serie Googles Weg näher beleuchtet wurden wird es jetzt Zeit das ganze einmal in der Gesamtheit zu betrachten. Genau genommen geht es um Googles Masterplan, wie er aussehen könnte, wie weit er schon gediegen ist und wie weit er noch gehen wird. Als erstes wäre einmal zu sagen dass der Masterplan sicherlich kein kleiner Plan ist der seit Jahren in der Schublade liegt und nach und nach abgehakt wird, sondern ständig weiter entwickelt, aktualisiert und wenn nötig geändert wird. Ich glaube nicht dass Google alles was es heute anbietet schon vor 3-4 Jahren komplett eingeplant hatte. Viele Dinge werden spontan dazu gekommen und dann geschickt eingeflechtet worden sein. Der Masterplan Schon von Anfang an gab es einen Masterplan, nur war dieser auf die Suche im Internet beschränkt. Den Suchmarkt hatte Google im Sturm erobert und seine Suchmaschine kontinuierlich weiter verbessert und mit weiteren Features ausgebaut. Heute sind die OneBoxen und weitere Informationen über den Suchmaschinen fast überall Standard, Google hatte es damals zur Marktreife gebracht. Nachdem immer mehr Suchanfragen über Googles Server liefen kam Eric Schmidt an Bord und musste, aus dem wilden chaotischen Haufen ohne richtige Ziele, versuchen ein Geschäftsmodell zu erstellen, damit möglichst viel Geld zu verdienen und die Geldgeber von der Zukunftsfähigkeit der Firma überzeugen - der Geburt des Masterplans. Userbindung Suchmaschinen haben den Nachteil, dass die Nutzer nur wenige Sekunden verweilen und danach auf fremde Seiten weitergeleitet werden und vielleicht auf nimmer Wiedersehen verloren sind. Also muss der Benutzer möglichst an die Suchmaschine gebunden werden, so dass er immer wieder kommt. Und wie kann man das besser erreichen als durch viele weitere Angebote die dem Nutzer so nebenbei geboten werden? Google ist ja längst keine Suchmaschine mehr sondern schon fast ein ganzer Desktop mit vielen Programmen die in sekundenschnelle starten, einer sehr guten Organisationsfähigkeit und vielem mehr. Dies lässt den User im Optimalfall den ganzen Tag auf dem eigenen Server den ganzen Tag lang verweilen. Und bei mir funktioniert es, fast den ganzen Tag ist bei mir irgendeine Google-Seite geöffnet, und zumindest 3 Google-Programme laufen rund um die Uhr.

Richtig angefangen, und das mit einem Paukenschlag, hat die Userbindung mit Google Mail. Bei einem "normalen" Free-eMail-Anbieter haben die Nutzer meist ihr Konto eingerichtet und sind danach nie wieder erschienen weil sie Outlook, Thunderbird und co. eingesetzt haben. Google hat dies verändert und die Verwaltung der eMails wieder dahin geholt wo es eigentlich hin gehört - nämlich in das Internet. Dies war der entscheidene Schritt, denn so kommt der Benutzer mehrmals täglich wieder um seine eMails abzurufen. Um die dauerhafte Speicherung zu ermöglichen musste natürlich der damals übliche Speicherplatz "leicht" angehoben werden. Die Kosten-Nutzen-Rechnung mag theoretisch nicht aufgehen, aber wenn Millionen von Usern täglich ihre Mails online checken und sich nebenbei Werbung ansehen dann dürften die Kassen so sehr klingeln dass die Hardware-Kosten nur noch nebensächlich sind. Aufbau des virtuellen Büros

Nachdem dass online holen eines Teiles der täglichen Arbeit so gut funktioniert hat, wurde der Masterplan um eine komplette Office-Kategorie erweitert. Ab sofort lag und liegt die Priorität von Google darauf den Benutzer bei seiner täglichen Arbeit zu unterstützen und bestenfalls alle zur Arbeit benötigten Programme online anzubieten. Google hat dann also einen Kalender veröffentlicht, eine Tabellenkalkulation herausgebracht und stellt mittlerweile auch eine Online-Textverarbeitung bereit - und selbst die gelben Klebezettelchen am Monitor haben ausgedient. Vom Umfang her mag dieses Online-Software-Paket für große Büros noch uninteressant sein, aber um schnell ein Dokument zu verfassen oder kleine Berechnungen durchzuführen reicht dies schon vollkommen aus. Für Laien-Anwender ist MS Office schon heute wertlos. Damit ist der erste Schritt von Google Office im Masterplan abgeschlossen. In weiterer Instanz wird jetzt die Verknüpfung der Dienste untereinander die höchste Priorität haben. Außerdem wird der Funktionsumfang noch sehr viel weiter ausgebaut werden, so dass das Google Office tatsächlich in einigen Jahren mit der klassischen Bürosoftware konkurrieren kann. » Googles Weg, Teil 3: Hosting Weitere Bindung

Wenn der Benutzer dann nach der Arbeit nach Hause kommt, wo er natürlich ebenfalls einen PC mit Internetzugang besitzt, soll er natürlich ebenfalls weiterhin an die Marke Google gebunden werden. Dies wird durch die Bereitstellung von praktischen Hilfsmitteln für den täglichen Surf-Einsatz erreicht. Die komplette Favoritenliste ist in das Internet verlagert worden, ebenso wie die News-Feeds. Es mögen kleine Dinge sein, aber der Benutzer kommt jeden Tag wieder zurück um herauszufinden wonach er vor eingen Tagen gesucht hat und welche Seiten er davon lesenswert fand. Endlos lange Adressen kann sich ja niemand merken, also war eine Online-Favoriten-Verwaltung unumgänglich. Und Feedreader gehören sowieso in das Internet, schließlich stammt die Quelle aus eben jenem. Eine Extra-Software sollte dazu nicht installiert werden. Geld verdienen

Und wie lässt sich damit nun Geld verdienen? Richtig, mit Werbung. Und zwar mit jeder Menge Werbung, denn die halbe Welt greift mittlerweile auf Googles Angebote zurück und klickt auch gerne mal auf die Banner - die meistens sehr gut dem interessensgebiet des Benutzers angepasst sind. Diese Anpassung ist das Geheimnis des Erfolgs von Google. Dem Nutzer werden viele Möglichkeiten zur Verfügung gestellt die er bereitwillig nutzt und Google lernt seinen Nutzer so immer besser kennen, kann ein Profil erstellen und in weiterer Folge noch bessere Banner anzeigen. Ein Kreislauf von dem beide Parteien bestens profitieren. Fortsetzung folgt...morgen » Teil 1: Google verändert die Internetwelt » Teil 2: Suche und Kommunikation » Teil 3: Hosting, Werbung & Webmaster » Teil 4: APIs, Helferlein & Software » Teil 5: Auslaufmodelle » Teil 7: Der Masterplan - Teil 2 » Teil 8: Was ist Google? » Teil 9: The Internet is not enough

Im 5. Teil der Serie Googles Weg dreht sich diesmal alles um die Auflaufmodelle im Google-Universum. Damit sind Angebote gemeint die zwar alle noch vorhanden sind aber vermutlich in Googles Masterplan keine große Rolle (mehr) spielen und somit sicherlich auch nicht mehr weiter entwickelt werden. Da Google natürlich nie etwas wegwirft, werden auch die nachfolgend genannten Angebote in 20 Jahren noch auf den Servern gefunden werden - aber dann in der gleichen Version wie heute, das vermute ich einfach mal. Sortiert sind diese Auslaufmodelle nach dem Alphabet. Nicht alles muss offline genommen werden, sondern bei einigen Dingen würde es auch ausreichen sie komplett anders umzusetzen oder sie in andere Dienste zu integrieren. Auslaufmodelle im Google-Universum Google Alerts

Die Alerts sind, oder waren, eigentlich eine tolle Sache. Man blieb über alle aktuelle Dinge im Web informiert und bekam Zusammenfassungs-eMails über neue Webseiten, Diskussionen und News. Doch für diese Dinge gibt es längst neue und verbesserte Techniken. Hauptkonkurrent ist dabei natürlich RSS, welches Google mit seinem Reader ebenfalls fördert. Trotzdem wird Alerts mit neuen Sprachversionen am Leben gehalten. Neue Webseiten in den Suchergebnissen dürften wohl auch nur Webmaster interessieren die ihre Website verfolgen, aber dafür gibt es Google Sitemaps. Also wieder ein Punkt weg der für Alerts spricht. Und ansonsten bietet Alerts garnichts mehr, außer ein wenig Google-Nostalgie. Denn auch Alerts war eines der ersten Dinge die neben der klassischen Websuche aufgetaucht sind. Google Answers

Alle Suchmaschinen antworten heute, neben Yahoo! Answers und Lycos IQ gibt es noch viele weitere Angebote von anderne Suchmaschinen. Google hatte dieses Feature schon sehr früh, als andere Suchmaschinen noch garnicht an so etwas gedacht hatten. Doch einen wirklichen Nutzen bieten diese Answer-Services ja nicht. Zwar bekommt man, wenn man Glück hat, recht gute Antworten, aber die hätte man auch in jedem themenspezifischem Forum noch weitaus ausführlicher beantwortet bekommen. Und so ein Forum zu finden ist eine Sache von 1-2 Minuten wenn es hochkommt. Im Grunde sind diese Antwortseiten nur eine große Diskussionsplattform die sich auf das Frage-Antwort-Spielchen spezialisiert hat. Was darauf hinweist dass Google auf sein Answers nicht wirklich stolz ist, ist die Tatsache dass es bis heute nicht mit dem Google-Account verbunden wurde und als einziger Dienst noch einen separaten Login hat. Außerdem werden die hier gegeben Antworten nirgendwo außerhalb von Answers verwendet, obwohl sie bei so mancher Websuche sicherlich helfen könnten. Außerdem wurde der Service nie lokalisiert und blieb auf ewig im amerikanisch-sprachigen Raum. Zusammengefasst hat Answers keine Daseinsberechtigung mehr und sollte ebenfalls als Nostalgieprodukt betrachtet werden dass bei Google nicht mehr weiter entwickelt wird und somit längst in einer verstaubten Schublade verschwunden ist... Google Catalogs

Ich wette die meisten von euch wissen nicht einmal was Google Catalogs überhaupt ist. Im Grunde ist Google Book Search für arme. Hier finden sich, wie der Name schon sagt, Kataloge von allen möglichen Firmen, Speisekarten von Restaurants usw. in digitalisierter Form. Diese können jetzt durchsucht oder durchgeblättert werden und danach mit der Firma Kontakt aufgenommen werden. So muss nicht der ganze Papierstapel zu Hause auf dem Schreibtisch liegen. Praktisch mag es ja sein, aber diese paar Kataloge könnten auch in die Buchsuche unter der Kategorie "Kataloge" eingefügt werden und sollten nicht als eigener Service betrieben werden. Die Kontaktaufnahme könnte außerdem gleich über Click to Call realisiert werden, aber auch dies ist nicht möglich. Eine gezielte Suche nach dem beworbenen Produkt bei Froogle ist ebenfalls nicht möglich und man hat somit nicht einmal die Möglichkeit sich anzusehen ob es das Produkt vielleicht irgendwo billiger gibt. Das Potenzial wird also nicht genutzt und das Angebot sollte verschwinden... Google Groups

Okay, die Groups sollten nicht verschwinden. Dafür ist das UseNet-Archiv viel zu groß und zu wertvoll. Aber was verschwinden sollte ist die Oberfläche die Groups dem User bietet. Diese muss einmal gründlich renoviert und mit mehr Features ausgestattet werden, denn das ganze wirkt schon ein bißchen träge und alt. Google versucht aktuell zwar durch Profile, Bewertungsfunktion, neuer Startseite und anderem den Groups neues Leben einzuhauchen, auch durch Integration in andere Dienste, aber so wirklich lebhaft will dieser Diskussionkoloss einfach nicht werden. Dafür fehlt noch eine ganze Menge. Ich kann mir vorstellen dass es nicht einfach ist diese Datenmengen geordnet zu präsentieren, aber hey, wofür beschäftigt Google seine tausenden Mitarbeiter? Die bekommen das schon hin... Google Mail Notifier
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"Nein!, nicht mein Notifier, den liebe ich doch!" wird es jetzt durch die Wohnzimmer schallen .p Ich liebe ihn auch, aber nicht mehr in dem Umfang wie es ihn gibt. Längst wurde er doch durch Google-eigene Software wie Google Talk und Google Desktop ersetzt. Außerdem bietet beispielsweis die Apple-Version Mehr Features die ich als Windowsler auch gerne hätte. Der Google Mail Notifier sollte also eingestellt und sofort durch den Google Notifier ersetzt werden. Zumindest die Erinnerung an Termine aus dem Calendar gehört längst zu so einem Notifier dazu. Und auch hier könnte das Auslaufmodell Google Alerts integriert werden. Aber ich denke dass Google hart dran arbeitet und sich der Google Mail Notifier damit demnächst erledigt hat ;-) Google Pack

Mit großem Tamtam wurde das Google Pack eingeführt, aber gebracht hat es uns doch ehrlich gesagt garnix. Die einzigen die davon profitiert haben waren die Softwarehersteller dessen Produkte darin enthalten waren. Doch der Benutzer selbst hat keinen Vorteil durch dieses Pack. Google-eigene Software updatet sich eh fast immer von selbst oder weist den Benuter beim Start darauf hin, also ist das Pack in diesem Fall überflüssig. Und die Software von weiteren Herstellern möchten wir Google-Fans vielleicht garnicht auf dem Rechner haben. Aber vieleicht etwas anderes dass beim Pack garnicht dabei ist, denn der Softwareumfang ist zur Zeit mehr als dünn. Google kann das Pack dazu nützen mit Softwareproduzenten Partnerschaften einzugehen, aber das war es ja dann auch schon wieder. Das Softwareangebot müsste mindestens verhundertfacht werden damit es sich überhaupt lohnt. Und dann sollte noch gespeichert werden welche Software man denn gerne auf jedem seiner PCs hätte. Beim einschalten eines PCs wird dann automatisch alle benötigte Software installiert. Für so etwas würde jeder Administrator eines größeren Netzwerks Google die Füße küssen - aber zur Zeit wohl kaum... Wenn das Pack so bleibt wie es jetzt ist gehört es ganz klar in die Liste der Auslaufmodelle. Google Sets

Kann man Google Sets überhaupt als Angebot sehen? Also ich kenne niemanden der es auch nur ein einziges mal praktisch angewendet hat. Die Technik mit der riesigen Datenbank dahinter ist natürlich interessant, aber als eigenständiger Service sollte Sets auf keinen Fall bestehen. Wer es nicht kennt, mit Sets ist es möglich Wörter mit der gleichen oder einer ähnlichen Bedeutung zu suchen. Als Integration in die Websuche wäre Sets sehr interessant, vorallem wenn Google automatisch auch nach den anderen Begriffen suchen würde und so noch bessere Ergebnisse liefern könnte. Aber dies wurde bis heute nicht bewerkstelligt und Sets verweilt seit Ewigkeiten in den Labs. Dort wird es auch sicherlich niemals herauskommen, sondern bis in alle Ewigkeit dort schmoren... Google Transit / Google RideFinder

Diese beiden Dienste tun zwar interessante Dinge, aber werden als eigenständiger Service nicht wirklich gebraucht. Google Transit zeigt uns auf wie wir von einem Ort an den anderen kommen, entweder zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Google RideFinder hingegen zeigt wo sich aktuell freie Taxis in der Umgebung befinden. Und Google Maps zeigt Verkehrsinformationen. Vielen Dank, die Verwirrung ist perfekt. Alle 3 Dinge sind natürlich sehr interessant und können vorallem unterwegs auf dem Handydisplay mehr als hilfreich sein. Doch diese 3 Angebote sollten fusionieren und in die Maps integriert werden. Aber nicht standardmäßig, sondern per Klick zuschaltbar - so wie die Overlays bei Google Earth. Dies würde allen Usern sofort zeigen welche Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen aber sie dennoch nicht mit einer Flut von Informationen überschütten die sie vielleicht garnicht brauchen können. Überhaupt wären Overlays in den Maps eine feine Sache die demnächst integriert werden sollten. Und dabei wären RideFinder und Transit die Zugpferde, sofern sie denn weltweit verfügbar sind, und würden Google Maps zu einem fast unverzichtbarem Tool machen wenn es darum geht einen Kurztrip zu planen. Wenn man dann noch Fahrkarten online kaufen kann ist die Welt wieder perfekt ;-) Aber Transit und RideFinder einzeln und nirgendwo verlinkt? Nein, nein, so geht das nicht... Google Verzeichnis

Ein Verzeichnis des gesamten Internets. Das war der Traum des Yahoo!-Gründers und war auch der erste Baustein im heute riesigen Yahoo!-Netzwerk. Doch das war vor über 10 Jahren, damals war die Idee wenigstens noch halbwegs realistisch aber heute halte ich sie einfach mal für komplett unmöglich. Aber genau dieses Ziel verfolg das Google Verzeichnis, welches von dmoz geliefert wird, noch heute. Doch nachdem das dmoz alt und träge geworden ist und kein Mensch mehr das Internet nach Verzeichnis durchsuchen will ist das Projekt inoffiziell doch schon längst gestorben. Selbst Google vertreibt es nach und nach. wer nutzt schon einen Index bei dem man nach 192 Klicks durch Kategorie-Dschungel vielleicht etwas gefunden hat dass halbwegs den Vorstellungen entspricht, wenn man es mit 1 Klick in wenigen Sekunden per Suchmaschine finden kann? - Niemand. Noch dazu ist so ein Verzeichnis, so lange es nicht dynamisch generiert wird, nicht gerade aktuell und kann neue Seiten erst nach langer Zeit aufnehmen und alte Seiten die seit Jahren offline sind noch immer an erster Stelle listen... Seit bestehen bekam der GWB ca. 10 Besucher durch das dmoz, dies dürfte alles sagen, oder? -- So, damit wäre die Aufzählung der Dienste - und damit für mich eine Menge Schreibarbeit - beendet. Ich weiß dass noch einige fehlen, aber diese habe ich absichtlich außen vor gelassen da sie zur Zeit noch in keinen Rahmen passen und sich erst im Laufe der Zeit profilieren müssen. Eine Übersicht aller Dienste findet ihr hier. Die Artikel-Reihe ist aber natürlich noch längst nicht am Ende und geht morgen frisch und fröhlich mit einer Analyse der derzeitigen Angebote weiter. Also heißt es wieder: Fortsetzung folgt...morgen » Teil 1: Google verändert die Internetwelt » Teil 2: Suche und Kommunikation » Teil 3: Hosting, Werbung & Webmaster » Teil 4: APIs, Helferlein & Software » Teil 6. Der Masterplan - Teil 1 » Teil 7: Der Masterplan - Teil 2 » Teil 8: Was ist Google? » Teil 9: The Internet is not enough

In Teil 3 der Serie Googles Weg dreht sich auch diesmal alles wieder um die derzeitigen Angebote der bunten Suchmaschine. Nachdem wir uns in Teil 2 mit Suche und Kommunikation beschäftigt haben sind heute die Bereiche Hosting, Werbung & Webmaster an der Reihe welche ebenfalls ein wichtiges Standbein von Google darstellen.
Hosting
Wollte man früher seine Daten von einem Rechner auf den anderen bringen oder seinen Freunden zeigen, so musste eine CD gebrannt werden oder jede Datei einzeln auf den eigenen Server gepackt und beim Freund dann wieder heruntergeladen werden. Doch diese Zeiten sind bald vorbei, denn Google speichert mittlerweile jede Menge Dateien für uns und lässt sie uns überall auf der Welt wieder abrufen. Mittlerweile lässt sich auch das Hosting selbst in mehrere Kapitel unterscheiden, denn es gibt Dateien die man nur für sich selbst verfügbar haben möchte, und Dateien die man der ganzen Welt zeigen möchte. Also unterteile ich das ganze einfach mal in Google Office und in weiteres. Zu Office zähle ich mal Writely, Spreadsheets und den Calendar. Im Grunde könnte man natürlich auch Google Mail da zu zählen, aber dies habe ich ja schon im vorherigen Teil bei "Kommunikation" untergebracht ;-) Google Office Writely
Textverarbeitungen im Internet sind gerade erst richtig im kommen. Zwar gibt es solche Angebot schon eine ziemlich lange Zeit, aber bisher waren sie alle kaum zu etwas zu gebrauchen. Und während Microsoft und die OO-Community noch um den 1. Platz beim PC-Office kämpfen macht sich im Web langsam das Online-Office breit und scheint in den nächsten Jahren alle Offline-Lösungen zu überrunden. Natürlich musste Google auch in diesem Markt einen Fuß in der Tür haben und hat im März diesen Jahres Writely übernommen. Seit her gab es nur 2 große Veränderungen die sich im Grunde selbst aufgehoben haben: Erst wurde Writely auf ein Einladungssystem umgestellt, und dann vor einigen Wochen wieder für alle geöffnet. Mit Writely ist es möglich Texte zu verfassen, diese zu formatieren, Bilder einzufügen und dann natürlich auch abzuspeichern und auszudrucken. Auch ein Export in die verschiedensten Formate, seit neuestem auch ODF ist möglich. Natürlich können auch Dokumente importiert werden, so dass der ganze ältere Schriftverkehr ebenfalls sofort online ist. Erst mit der bevorstehenden Anbindung an den Google Account wird Writely für das Google-Netzwerk richtig interessant werden. Sobald dies geschehen ist könnte man auch von Google Mail aus darauf zugreifen und Dokumente vielleicht direkt versenden. Oder das ganze gleich in den Page Creator übernehmen und eine Webseite draus machen. Möglichkeiten wird es hier wieder viele geben, hoffentlich nutzt Google sie. Was ich mir noch wünsche ist ein verbessertes Interface für Writely. Das alte sollte komplett weggeschmissen und komplett neu gemacht werden, vorallem eine Anpassung an das Google-Layout wäre sehr förderlich um die Identifikation mit "Google Office" zu sichern und den User nicht unnötig zu verwirren. Google Spreadsheets

Mit Spreadsheets hat uns Google so alle ziemlich überrascht. Es ist eines der wenigen Angebote welches keine Schatten vorausgeworfen hat und von niemandem erwartet wurde. Eine Tabellenkalkulation im Browser war bis dahin noch schwer vorstellbar, obwohl es natürlich auch in dieser Richtung schon Angebote gab. Aber Google hat uns Fans dieses Thema näher gebracht und gezeigt was mit AJAX & co. so alles möglich ist. Doch wozu braucht man eine Tabellenkalkulation im Browser? Privatnutzer brauchen diese Programme nichtmal auf ihrem PC, zumindest kenne ich niemanden der privat eines nutzt. Und Firmen werden ihre Daten sicherlich nicht auf einem Fremdserver ablegen. Trotzdem ist das Angebot mehr als interessant und gibt Tabellenkalkulationen eine neue Bedeutung. Viele Webdienste die statistische Auswertungen machen, bieten diese als CVS-Download an. Bisher konnte man damit z.B. in einem Internetcafe oder auf einem Büro-PC ohne Tabellenkalkulation nicht viel anfangen. Doch Spreadsheets macht es möglich, in wenigen Sekunden sind die Daten komplett aufgelistet auf dem Bildschirm und noch dazu übersichtlich formatiert. Wenn Spreadsheets noch eine Diagrammfunktion bekommt, wird der Nutzwert noch einmal stark ansteigen und könnte dem Programm zum Siegeszug durch das Web verhelfen. Ich wünsche Google viel Glück damit, denn mit diesem Angebot haben sie es wirklich verdient - in Spreadsheets stecken viele viele Stunden Schweiß und harter Arbeit - das sieht man auch. Google Calendar

Kaum ein Angebot wurde so sehr erwartet wie der Google Calendar. Dies zeigt ein Blick in unsere Google Calendar-Kategorie, in der es noch vor dem Start 7 Artikel zu diesem Angebot gibt. Der Calendar war ein sehr großes Teil im Google-Puzzle und war auch wirklich dringend notwendig gewesen. Viele Benutzer haben nur wegen der Kalender-Funktion noch andere Webdienste besucht, so auch ich. Ich hatte meinen Yahoo!-Account einzig und allein wegen dem Kalender und hatte mir lange Zeit gewünscht auch diese Daten in meinem Google-Account unterzubringen. Mit dem Start hat Google dann wieder einmal alle überrascht und eine völlig neue Ära für Online-Terminverwaltungen eingeleitet. Die Aufteilung in mehrere einzelne Kalender, die Möglichkeit Termine und ganze Kalender zu teilen und nicht zuletzt die pfeilschnelle und einfach zu bedienende Benutzeroberfläche haben den Calendar sofort zum Erfolg werden lassen. Durch die Integration in Google Mail wurde er dann auch noch einem noch größeren Benutzerkreis vorgestellt und zugänglich gemacht. Für mich persönlich ist der Calendar heute ein unverzichtliches Werkzeug und die Webseite Nummer 2, nach Google Mail, die ich aufrufe sobald ich im Internet bin. Hier habe ich einen schnellen Überblick über zu erledigende Aufgaben, meine Schichtzeiten, Geburtstage, Feiertage und mit einem Klick auch noch alle TV-Sendungen die mich interessieren könnten. Einfacher geht es nicht mehr. Das einzige was am Calendar verbessert werden könnte ist, dass es eine deutsche Benutzeroberfläche bekommen müsste. Mehr fällt mir da auch schon garnicht mehr ein, denn er bietet alles was ich brauche und noch sehr viel mehr. Weiteres Hosting Google Notebook

Kann man das Notebook als Hosting-Service betrachten? Ja sicher! Man kann. Hier kann all das gehostet werden was man sonst in seiner Brieftasche, Hosentasche oder wenn man Glück hat im Gedächtnis mit sich herumgetragen hat. All die kleinen Dinge die einem wichtig erscheinen können hier mit wenigen Klicks verewigt und später, wenn man es schon längst wieder vergessen hat, abgerufen werden. Noch dazu kann dass ganze übersichtlich in Kategorien angeordnet werden, so dass man nicht nur einen Haufen Notizen wie Haftzettel hat, sondern auch noch eine kleine Struktur da hinein bringen kann. Ich z.B. habe mir viele Kochrezepte im Notebook abgelegt die vorher irgendwo in der Küche rumlagen und so irgenwann auf nimmer Wiedersehen verschwunden wären. Hier habe ich sie für die Ewigkeit und an jedem PC der Welt. Teilweise nutze ich das Notebook auch zum notieren einiger Daten die ich vielleicht jetzt nicht brauche, aber die später auf einen Blick mal ganz nützlich sein könnten. Einige davon habe ich auch öffentlich gemacht, was ebenfalls ein großer Vorteil dieses Notebooks ist. Wer sich meine Beispiele einmal ansehen möchte kann dies hier tun: Geographie, History, Mathematik. Solche Daten mögen nicht gerade interessant sein, aber wenn ihr so etwas in euren Notebooks habt, dann veröffentlicht sie und stellt sie der gesamten Internetwelt zur Verfügung. Schließlich lebt das Internet von Informationen, und seien sie noch so klein. Irgendjemanden auf der Welt gibt es sicherlich der genau das gesucht hat was ihr vielleicht für immer unter Verschluss gehalten hättet. Google Base

Google Base, was ist das? Zum Start wusste es niemand, dann habe ich versucht eine Einführung in Base zu schreiben, wusste insgeheim aber noch garnicht so genau was es ist. Jetzt steht es auf deutsch zur Verfügung, jeder kann sich hier einlesen. Aber was man damit nun genau anstellen kann weiß wohl immer noch niemand so ganz genau, ich auch nicht. Es ist eine allumfassende Datenbank in der einfach alles eingetragen werden kann. Jede Information der Welt hat hier Platz und kann mit unendlich vielen Labels, Einschränkungen und Extra-Informationen versehen werden. Auch als Verkaufsfläche, Werbefläche, Ankündigung und Party-Hinweis eignet sich dieser Marktplatz. Aber wofür ist das nun wirklich gut? Nun, diese Frage ist schwer zu beantworten. Google hat mit Base etwas großartiges geschaffen, da bin ich mir sicher, aber das Potential wird einfach nicht ausgenutzt, und das kann es auch garnicht, so lange dahinter kein Sinn zu sehen ist. Base muss sehr viel mehr Möglichkeiten bekommen und sehr viel besser strukturiert werden. So könnten einzelne Kategorie-Übersichten alle Veranstaltungen, Verkäufe oder Auktionen auflisten. Und überhaupt muss es eine Auflistung aller Artikel geben, das einfache durchsuchen kann nicht ausreichen, denn jemand der den Inhalt dieser Datenbank garnicht sieht weiß auch nicht nach was er hier suchen könnte. Dies ist ein großes Problem, welches Google so schnell aber leider nicht lösen kann. Zumindest ist es mit Algorithmen, ohne menschliches zutun, fast unmöglich hier ein System hereinzubringen. Ich sage Base keine große Zukunft voraus, nicht wenn es so bleibt wie es jetzt ist... Blogger

Wer seine Gedanken nicht nur in sein kleines Notebook eintragen sondern auch der großen weiten Welt mitteilen möchte, der ist bei Blogger genau richtig. Mit wenigen Schritten ist hier das eigene Tagebuch, Ablagefläche, öffentlicher Notizblock oder, wie im Fall des GWB, Newsportal eingerichtet. Blogger stellt Werkzeuge und die Plattform zur Verfügung um sich selbst im Web zu profilieren und seine Meinung zu aktuellen Themen dazulegen und doch in einer gewissen Anonymität zu bleiben. Das gefällt. Google stellt mit Blogger, welches sie selbst vor einigen Jahren übernommen haben, eine der größten Plattformen zur Verfügung um den eigenen Blog zu betreiben. Leider gibt es viele Blogs die täglich gepflegt aber von niemandem gelesen werden, aber dies gehört nunmal auch dazu, jeder fängt mal klein an. Leider hat Google Blogger ziemlich lange im Dornröschenschlaf gehalten und keine Neuerungen oder gar Innovationen hervorgebracht, und so läuft das große orange B jetzt allen anderen nur hinterher und kopiert fleißig, das ganze geschieht unter dem Namen Blogger Beta. Auch ist Blogger niemals an das Google-Design angepasst worden, was auch dazu führt dass sich ein Googler nicht so ganz mit dem Programm identifizieren kann und die Seite gleich wieder verlässt. Mit Blogger könnte Google viel anfangen, wenn dem User die richtigen Techniken zur Verfügung gestellt werden. Die Daten aus den Postings spiegeln sehr gut das Interesse des Users wieder und bieten so sehr gute Hinweise darauf für welche Anzeigen sich der Benutzer interessieren könnte. Und genau dieses Wissen ist Googles Geschäftsmodell. Picasa Web Albums

Mit Picasa Web Albums ist Google auch in diesem Fall nur einem Trend hinterhergelaufen der längst von anderen beherrscht wird. Fotos ins Internet zu stellen und so noch schnell Zugriff darauf zu haben ist modern und wird von sehr vielen Benutzern betrieben. Doch wenn man dies tut will man seine Fotos auch der großen weiten Welt zeigen und Rückmeldungen dazu bekommen. Und genau hier hat Google ordentlich geschlampt. Man kann Picasa Web Albums nicht wirklich in die Kategorie "Privates Album" oder "Öffentliches Album" einordnen, da es von beiden ein bißchen ist. Auch private Alben können mit der richtigen URL von jedem angesehen werden, es hat den Namen "privat" also absolut nicht verdient. Und durch das Verbot der externen Einbindung der Fotos kann eine Galerie auch nicht als öffentlicht betrachtet werden. Bis auf diese kleine, aber leider entscheidende, Einschränkung ist PicasaWeb seinen Konkurrenten allerdings in punkto Geschwindigkeit und Übersicht weit voraus. Mit nur einem Klick sind hunderte von Bildern in Sekundenschnelle geladen, da können flickr & co. absolut nicht mithalten und müssen sich mit dem 2. Platz zufrieden geben. Sollte Google die externe Einbindungs-Sperre irgendwann einmal aufheben und noch Möglichkeiten anbieten die Fotos online zu bearbeiten, sage ich diesem Angebot eine große Zukunft voraus, aber auch erst dann wenn das Beta-Label, was in diesem Fall ein Test-Label ist, entfernt wurde. Google Video

Neben dem hochladen von Bildern ist das hochladen und verteilen von Videos im Internet eine der beliebtesten Sportarten. Vorallem Fun-Videos werden seit eh und je im Internet ausgetauscht und weiter verschickt. Anfangs geschah dies alles noch mit dem hochladen auf den eigenen Server, später folgten der MediaPlayer, QuickTime & co im Browser, dann kamen die Tauschbörsen und aktuell - und dabei wird es bleiben - werden Videos über große Portale getauscht. Die beiden größten Portale sind zur Zeit YouTube und natürlich Google Video. Bei beiden lassen sich unendlich große Videos kostenlos hochladen und im kompletten Internet verteilen. Alle Videos können in sekundenschnelle ohne Download direkt im Browser angesehen und dann bewertet und kommentiert werden. Hier kam Google Video nur geringfügig zu spät in den Markt. Gerade als YouTube sich zu etablieren begann kam auch Google mit einer solche Plattform. Leider hat Google es versäumt dafür zu werben und den Link erst vor einigen Wochen auf die Homepage gestellt - zu spät. Setzen, 6! Jetzt muss Google zusehen wie es YouTube die Marktanteile abnimmt und sich auch hier auf Platz Nummer 1 vorkämpft, leicht wird es nicht. Bei Google Video ist noch so einiges verbesserungswürdig. Die Qualität der Videos sei hier mal an erster Stelle genannt, manchmal ist es doch schon arg pixelig was der Player da ausspuckt, daran muss auf jeden Fall gearbeitet werden. Außerdem ist die Community hier kaum vorhanden, und das gewollt. So gibt es neben dem kommentieren eines Videos keine einzige Community-Funktion. YouTube ist da schon sehr viel weiter und lässt z.B. Playlisten erstellen, was das entdecken von Schmuckstücken in dieser Sammlung sehr viel einfacher macht. Google Page Creator

Mit dem Page Creator ermöglicht Google es all seinen Benutzern eine eigene Homepage in sekundenschnelle zusammenzuklicken. Wer HTML-Kenntnisse hat kann hier auch direkt im Code herumbasteln und auf diese Weise auch eine selbst gebastelte Webseite bei diesem Angebot hosten. Leider sehen die Homepages von Google auch so aus wie schnell zusammengeklickt. So gibt es nur wenige Formatierungsmöglichkeiten für das Layout der Webseite. Außerdem kann kein Layout komplett neu erstellt werden, sondern muss aus einer Galerie von vorhandenen Themes ausgewählt werden. Hier besteht noch jede Menge Nachholbedarf. Natürlich bietet der Page Creator keine PHP-Unterstützung, kein MySQL und weiteres, aber das ist klar - es heißt ja auch Page Creator und nicht Web Hoster. Ob sich damit aber wirklich jemand eine Webseite basteln und diese öffentlich machen wird bezweifle ich - dafür sieht es einfach alles zu unschön aus. Mit selbst geschriebenem hochgeladenem Code lässt es sich hier aber trotzdem recht gut eine Webseite hosten die auch ansprechend aussieht, wie z.B. diese Seite hier beweist. Würde man nicht in die Adressleiste schauen würde man nie vermuten dass sie bei Google Pages gehostet wird.
Webmaster
Natürlich bietet Google nicht nur für die normalen Surfer jede Menge Dienste und Möglichkeiten an, sondern vergisst dabei auch die Webmaster nicht. Diese sind für Google nämlich noch einmal sehr viel wichtiger, da durch sie eine Menge Geld in die eigene Kasse gespült werden. Damit das so bleibt müssen die Webmaster bei der Stange gehalten und immer mit Informationen und Möglickeiten für ihren eigenen Webauftritt versorgt werden. Und da bietet Google jede Menge Möglichkeiten, von der Werbung über die Analyse bis zur Eintragung in den Google-Index. AdWords / AdSense

Zwar sind AdWords und AdSense völlig verschiedene Angebote, ich fasse sie aber dennoch hier mal zusammen. Seit Google vor einigen Jahren sein Werbeprogramm AdSense gestartet hat sind die Klickpreise sehr stark angestiegen, und somit natürlich auch der Verdient der Webmaster. Für die werbenden zwar ein Nachteil, aber für die Webmaster ein unbeschreiblich großer Vorteil. Konnte man früher mit mehreren tausend Besuchern täglich ein paar Cents verdienen, so kann man heute schon einiges Euros am Tag zusammenbekommen. Viele private Webmaster bessern sich dadurch ihr Haushaltsbudget auf oder können teilweise sogar komplett auf das "webmastern" umsteigen und davon genauso gut leben wie vorher. Mit AdSense hat Google das Geld verdienen im Internet wirklich stark erleichtert. Genau das gleich, nur von der anderen Seite aus gesehen, System nennt sich AdWords. Anzeigen zu schalten ist hier mit wenigen Klicks möglich, obwohl es sehr sehr vielfältige Einstellungsmöglichkeiten gibt. Brauchte es früher Tage und Wochen bis man eine Anzeige im komplett Internet weltweit schalten konnte, kann dies hier nun innerhalb von Minuten geschehen. Eine geschaltete Anzeige ist, sofern genügend Geld auf dem Google-Konto vorhanden ist, sofort nach der Schaltung weltweit zu sehen und trifft damit sofort sein Ziel. So könnten Verlage und Online-Magazine mit News werben die nur sie exklusiv und noch vor allen anderen haben. Gesehen habe ich solche Anzeigen noch nie, aber theoretisch wäre es möglich. Und nachdem das Internet mit "Ads by Gooooogle" vollgestopft ist, beschreitet Google jetzt neue Wege und bringt seine Anzeige n in Zeitschriften, ins Radio und seit neuestem sogar ins Fernsehen. Schöne neue Werbewelt ;-) Google Webmaster Tools

Ganz am Anfang, als Google noch ein Geheimtipp gewesen ist, gab es für Webmaster nur eine einzige Auswahlmöglichkeit auf der Google-Seite. Und zwar der Eintrag der eigenen URL in den Crawling-Index. Zwar war dies nicht unbedingt nötig, denn wenn die Seite irgendwo im Internet verlinkt ist findet der Bot sie sowieso, aber gemacht haben es trotzdem viele - früher wurde daraus sogar ein großes Geschäft gemacht, von einigen wenigen dubiosen Firmen... Heute hat Google gleich eine ganze Zentrale von Diensten und Möglichkeiten für Webmaster zusammengestellt. Eine einzelne Beschreibung der Funktionen gibt es hier in diesem Artikel. Hier befinden sich Dienste um den Eintrag der eigenne Webseite im Google-Index zu überprüfen, die Top-Keywords zu finden, Fehler zu finden und herauszufinden wann der Bot das letzte mal dort gewesen ist. Webmaster bekommen auf diesem Wege noch mehr Informationen für ihre eigene Webseite und können sie vielleicht noch besser in den einzelnen Suchmaschinen listen. Vorallem mithilfe der Sitemaps kann ein Webmaster sehr viel aus seiner Seite herausholen. Eine Webseite mit einer vorhandenen und registrierten Sitemap wird sehr viel öfter geparst und auch höher im Index gelistet - es hat also nur Vorteile Google etwas über seine eigene Webseite zu erzählen ;-) Was hier noch schön wäre, wäre eine automatische Sitemap. Das Google dem Webmaster komplett mitteilt wie er die Seite geparst hat und die Struktur intern ausgewertet hat. In der Erkennung von Startseiten und Unterkapiteln war der Bot schon immer gut gewesen, es wäre aber schön wenn er es dem Webmaster auch mitteilen würde. Google Analytics

Mit Analytics kann ein Webmaster wirklich auch das letzte Quäntchen Information über seine Besucher erfahren. Was man hier nicht erfährt existiert an Information nicht, so einfach kann man es sagen. Von der Einstiegsseite, über die Ausstiegsseite bis hin zur gesamten Surf-Session kann ein User komplett verfolgt und auch noch Details über sein System herausgefunden werden. Diese Statistiken und Auswertungen können sehr bei der Gestaltung von einer Webseite helfen. Springen die User immer schon nach einem Klick ab und kommen nie wieder? Dann sollte man vielleicht noch mehr Verlinkungen auf der Seite unterbringen und interessanten Content vorstellen der ebenfalls noch auf dieser seite vorhanden ist. Das kann die Besuchszahlen auf Dauer stark steigen lassen. Was mir bei Analytics aber fehlt ist eine einfache, simple und primitive Übersicht der letzten Besucher. Das was jeder einfacher Besucherzähler seit eh und je kann bietet der Vorreiter der Branche nicht an - das ist sehr schade. Die Daten liegen Analytics vor, aber sie werden nicht ausgewertet und dem Webmaster nicht gezeigt. Diese einfache Option sollte Google noch nachrüsten, dann würde ich Analytics auch für meine tägliche Analyse verwenden und nicht nur 1x im Monat... -- Damit wäre auch Teil 3 der Serie abgehakt. In Teil 4 wird es noch einmal um das aktuelle Angebot von Google gehen, und zwar um APIs, Helferlein und Weiteres, damit wäre dann die Gegenwart abgeschlossen und der Weg ist frei für die nächsten Teile der Serie die sich komplett um die zukünftigen Möglichkeiten drehen. Freut euch drauf! Fortsetzung folgt...morgen » Teil 1: Google verändert die Internetwelt » Teil 2: Suche und Kommunikation » Teil 4: APIs, Helferlein & Software » Teil 5: Auslaufmodelle » Teil 6: Der Masterplan - Teil 1 » Teil 7: Der Masterplan - Teil 2 » Teil 8: Was ist Google? » Teil 9: The Internet is not enough
Wer noch keine Einladung für Google Apps for your Domain bekommen hat oder gar keine eigene Domain besitzt, der kann das ganze jetzt mit Hilfe eines Angebots der Firma NetBeat Webhosting testen. Aber wie es im Leben so läuft: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es stehen nur 1000 Accounts zur Verfügung, also beeilt euch.
Jeder Domain-Besitzer bekommt eigentlich nur 100 Accounts, ich habe zur Zeit auch nur 100 User freigeschaltet, aber NetBeat hat mit seiner Domain a-z.de 1.000 Accounts bekommen, ganz offiziell von Google. Um an einen Account zu kommen muss nur die gewünschte eMail-Adresse, Name, Vorname, die aktuelle eMail-Adresse und ein Passwort eingegeben werden. Das wars.
Was mich jetzt wundert, dass Google einer deutschen Firma so etwas zur Verfügung stellt obwohl der Dienst noch garnicht auf deutsch zur Verfügung steht. Und sowohl der Calendar als auch der Page Creator können nur mit der englischsprachigen Oberfläche benutzt werden.
Zur Zeit steht der Counter bei 912 verfügbaren Einladungen, also Beeilung ;-)
» a-z.de -> Account anfordern
Der letzte Tag des August bricht an, und so wird es auch langsam Zeit den Google Friends Newsletter für den Monat zu verschicken. Diesmal geht es um die gespeicherten Placemarks bei Google Maps, das Map Search Gadget, Google Desktop 4 out of Beta, Dateiversand per Google Talk, den Mac Uploader und den Google Notifier.
Google Friends Newsletter - August 2006 Late summer greetings to all of our Google Friends. We hope you enjoy this monthly update on Google services and products. ======= POWER TIP Saved locations in Google Maps We've gotten numerous requests to be able to store a list of personal addresses on Google Maps, and now you can with our new Saved Locations feature. To get started, just click on the "Saved Locations" link in the upper right corner of http://maps.google.com and sign in to your Google Account. If you're already signed in, this link will display your existing list of saved locations. By default, we'll automatically save every location you enter into Google Maps, but you can choose to disable the auto-saving from this screen. From here, you can also add, modify, or delete locations, or create a label such as "home" for any of your saved locations. The next time you start typing a location or label into any search box on Google Maps, we'll offer to auto-complete it for you. When a list of auto-completions is suggested, you can quickly select the first one by hitting the Tab key. http://maps.google.com/ ======= NEW PRODUCTS Map search gadgets for homepage If your personalized homepage doesn't yet have a map, how about adding the new Google Map Search Gadget? This is an easy way do local searches and then quickly scroll through the results on a map. http://www.google.com/ig/directory?url=mapsearch.xml Google Desktop 4 No matter where in the world you live, you should be able to find your own information on your computer. Google Desktop 4 is now out of beta and available in 26 languages. You'll find a batch of new and improved features, including an improved interface to find international Google Gadgets, a configurable "gadgets" button, and greater support for developers. Windows only. http://desktop.google.com Google Talk file and photo sharing We've released some new Google Talk features this month, including file and photo sharing. Now you can drag and drop one or more files directly onto a chat window. As soon as your friend on Google Talk clicks "Accept," the transfer begins, and when it's done, the recipient can open the file or find it on disk with a single click. As for photo sharing, when you drop up to 10 photos on Google Talk, smaller previews automatically appear right inside the chat window, so you can chat about them right away. The previews adjust to the size of your chat window, so just enlarge the window when you want to see more detail. To view the images at full size, or to save them for later, click the "Download Originals" link. If you've already downloaded Talk, these additions will auto-update. Or you can download the new version directly from the site. Windows only. http://talk.google.com Two new downloads for Mac users Share photos with friends and family using the Picasa Web Albums Uploaders for Mac. It comes with two handy tools for uploading photos: a plug-in that lives within iPhoto, and a stand-alone uploader for sharing the occasional picture. http://picasa.google.com/web/mac_tools.html Get your Google Mail and Calendar notifications on the Mac-only upgrade of the Google Mail Notifier, now called the Google Notifier. It offers built-in pop-up notifications for upcoming events and unread mail, custom sounds, and of course some fun new icons. http://mail.google.com/mail/help/notifier/notifier_mac.html And this isn't a download - but we just released Google Calendar support for Safari! http://calendar.google.com ======= MISCELLANY + Supporting women in technology + For several years, Google has honored the legacy of computer scientist Dr. Anita Borg with a scholarship program designed to encourage women to pursue careers in computer science and technology. The awards are $10,000 scholarships for outstanding female undergraduate and graduate students completing their degrees in computer science or related fields. Why are we doing this? Because we believe in what the Anita Borg Institute calls the "virtuous cycle." Through this scholarship program and other efforts, we hope more women can be encouraged to embrace engineering and technical professions and learn the skills of leadership. Then they can use those capabilities to influence how technology is designed and used, and focus on practical solutions to global issues - energy, food, illiteracy, environment, elder care, disease control - that confront us all. As the products and services resulting from their innovations permeate the global market, new generations of women will follow, in a profession that is increasingly more supportive of women. The Institute is named for a renowned computer scientist who spent her life inspiring and motivating women to become active participants and leaders in the technology revolution that can benefit all of us. For the 2006-2007 academic year, Google received 324 applications from students at 90 different universities across the country. We awarded scholarship support to 47 young women, and look forward to their successes in the coming years. http://www.anitaborg.org --~--~---------~--~----~------------~-------~--~----~ The Google Blog offers frequent updates and insights about our technology and products, and the company at large. http://googleblog.blogspot.com -------------------------------------------------- Share Google Friends with a friend through Google Groups (includes subscribe/unsubscribe information). http://groups.google.com/group/google-friends -------------------------------------------------- Google Friends archive: http://www.google.com/googlefriends/archive.html To unsubscribe from the Google Friends Newsletter, send an empty message to: [email protected] Google, Inc. 1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043 -~----------~----~----~----~------~----~------~--~---
Den meisten Unternehmen bereitet es Probleme wenn der Jahresabschluss nur noch in rot geschrieben wird und der Kontostand ein immer dickeres Minus anzeigt. Google hat jetzt genau die gleichen Probleme, mit nur einem winzig kleinen Unterschied: Statt einem dicken roten Minus steht ein noch sehr viel dickeres schwarzes Plus vor dem Betrag. Google hat zu viel Geld.
Genau 14,4 Miliarden US$ hat Google sich zur Seite gelegt. Das ist der US-Börsenaufsicht für ein "normales" Unternehmen zuviel und so soll die Firma Google als Investment-Fond klassifiziert werden. Diese bringen viele neue Auflagen mit sich die Google nicht erfüllen will und wahrscheinlich auch nicht kann.
Googles Anwälte wissen dies und haben daher beantragt von dieser Investment-Fond-Regelung aus dem Jahr 1940 (!) ausgenommen zu werden und weiterhin als normales Unternehmen mit Aktien betrachtet werden soll. Die Börsenaufsicht lehnte das bisher ab, ein endgültiges Urteil ist in diesem Punkt aber noch nicht gesprochen.
Die Firma Google lebt nicht davon zu investieren, Anteile zu verkaufen und damit Gewinn zu machen. Nur ein kleiner Teil der Einnahmen aus dem letzten Jahr kamen aus dem Finanzgeschäft, daher wehrt sich Google berichtigterweise - meiner Meinung nach. Sollte die Börsenaufsicht nicht nachgeben will Google seine Investmentstruktur verändern um aus dieser Regelung wieder ausgenommen zu werden - na da bin ich ja mal gespannt wie das gehen soll.
Die Probleme von Google hätte ich jetzt gerne...
Sie könnten ja auch einiges von dem Geld ausgeben in dem sie ein paar interessante Unternehmen zusammenkaufen ;-) Oder neue Server, der Calendar wird immer langsamer...
P.S. Ich weiß, der Artikel klingt als wäre er von golem zusammen-gecopy&pastet. Aber er ist komplett selbstgeschrieben, golem verwendet in diesem Fall einfach genau meinen Wortschatz und Ausdrucksweise.
» Google-Aktie
[golem]
Viele von Googles ärgsten Konkurrenten würden ihn gerne sehen. Und dabei hängt er einfach so im Googleplex herum und wurde scon lange auf Fotos festgehalten. Der MasterPlan von Google. Zwar ist er scherzhaft gemeint, aber erstaunlicherweise - der Plan ist vom letzten Jahr - sind viele Dinge darauf in der letzten Zeit veröffentlicht worden.
Hier erstmal der Hauptplan:

Einige Punkte sind schon abgehakt, diese wurden mittlerweile veröffentlicht. Dann will ich die Liste mal vervollständigen und weitere Punkte abhaken: » Finance » Automotive » WebHosting » Feeds » Calendar » Local » Photos » 3D » Marketplace » Video » Dating ;-) » Real Estate » Traffic Schon beeindruckend oder? Und was uns in den nächsten Monaten und Jahren erwartet sehen wir ja auf der Tafel. Alles was noch nicht abgehakt ist kommt irgendwann... Und hier Tafel Nummer 2:
Hm, was fällt hier jetzt auf? Steht hier etwa schon die Übernahme von SketchUp lange bevor sie passiert ist? Erstaunlich... Tafel Nummero 3
Nagut, da finde ich (noch) nichts .p [Google OS]

Einige Punkte sind schon abgehakt, diese wurden mittlerweile veröffentlicht. Dann will ich die Liste mal vervollständigen und weitere Punkte abhaken: » Finance » Automotive » WebHosting » Feeds » Calendar » Local » Photos » 3D » Marketplace » Video » Dating ;-) » Real Estate » Traffic Schon beeindruckend oder? Und was uns in den nächsten Monaten und Jahren erwartet sehen wir ja auf der Tafel. Alles was noch nicht abgehakt ist kommt irgendwann... Und hier Tafel Nummer 2:

Hm, was fällt hier jetzt auf? Steht hier etwa schon die Übernahme von SketchUp lange bevor sie passiert ist? Erstaunlich... Tafel Nummero 3

Nagut, da finde ich (noch) nichts .p [Google OS]

Knapp 3 Monate nach der Veröffentlichung und 1,5 Monate nach der amerikanischen Version verlässt nun auch die deutsche Version von Google Desktop das Beta-Stadium. Neuerungen innerhalb der Software gibt es nicht, aber der Desktop Gadget Designer steht jetzt auch in deutscher Sprache zur Verfügung. Im Mittelpunkt bei Google Desktop 4.0 stehen auch weiterhin die Gadgets. Daher muss der Gadget Designer natürlich auch in allen Sprachen von Google Desktop zur Verfügung stehen. Traditionell für die Out-of-Beta-Phase von Google Desktop gebe ich wieder eine Prognose für Desktop 5.0 ab: Google Desktop 5.0 erscheint mitte-ende September und wird den Fokus wieder auf einen ganz anderen Bereich legen. Ich schätze das es wieder zurück zur Suche geht und die vielen neuen Dienste wie Spreadsheets, Writely, Calendar & co. zentral durchsucht werden können. Mal schauen ob ich recht habe, oder was wünscht ihr euch für Desktop 5.0? » Google Desktop Download » Google Desktop Gadget Designer [thx to: colafee]
Immer wieder hat Google die Pläne dementiert an einem eigenen Betriebssystem zu arbeiten, aber wieso eigentlich? Nun, die Antwort ist ganz simpel - das Google Betriebssystem existiert schon lange. Es ist schon längst real und wir alle nutzen es täglich, ohne davon überhaupt etwas zu merken - behauptet ein Blogger.
Und dieser Blogger, nennen wir ihn mal Matt Hartley, hat garnicht mal so unrecht.
Alle Google-Programme, okay fast alle, laufen komplett im Browser, also im Internet - also wird natürlich auch das Google-OS im Browser laufen. Und da ein Online-Betriebssystem weder einen Kern noch irgendeine Hardware-Steuerung oder ähnliches braucht, muss nur noch die GUI drumrum gebastelt werden.
Und genau diese GUI ist ja schon längst vorhanden, wie man an der langen Programmliste sieht. Wir haben den Notizblock, den Kalender, das eMail-Programm, einen Messenger, eine Tabellenkalkulation, ein Schreibprogramm ja und sogar der allseits beliebte Taschenrechner ist schon längst vorhanden.
Bis auf Google Paint haben wir ja nun wirklich schon alles mit sogar noch einigen Zusätzen die andere Betriebssysteme standardmäßig nicht anbieten wie den Feedreader, den Kartendienst, den neuesten Aktienkursen und vielem mehr.
Hat jemand irgendwelche Einwände?
» Das Google OS existiert
Die Subdomain sandbox.google.com kam ja schon öfter zur Sprache wenn es darum ging neue Dienste vor der Veröffentlichung ausfindig zu machen. Diesmal ist Tony Ruscoe aber ein riesengroßer Wurf gelungen, er hat nämlich gleich 8 neue Dienste enthüllt, was Google so gar nicht recht sein dürfte...
Gefunden hat er diese Liste einfach nur durch den Aufruf von sandbox.google.com, welches mal einen Fehler zurückliefert und manchmal auch zu Google CheckOut weiterleitet - je nachdem worauf der Server gerade Lust hat ;-)
Die Liste:
Google Events
Das könnte ein Zusatzdienste für den Google Calendar und Google Base werden. Der Calendar bietet die Möglichkeit Termine öffentlich zu machen und bei Base kann man Veranstaltungen einstellen. Das beides jetzt zusammen kombiniert wäre dann Google Events.
Google Guess
Das ist der Gedankenleser von Google. Noch bevor man etwas sucht werden schon Ergebnisse und Suchvorschläge geliefert. Suggest war gestern, guess ist morgen!
Google Real Estate Search
Einen Hinweis auf eine Immobiliensuche gab es ja schon einmal, und jetzt könnte das ganze dann auch offiziell starten. Natürlich mit den Daten aus Google Base, um diese Riesendatenbank auch weiterhin gut zu füllen.
Mobile Marketplace
Base, Froogle und CheckOut zusammengefasst fürs Handy - vermute ich jedenfalls.
Workplace
Google Office lässt grüßen... Unter workplace verstehe ich zumindest das man hier komplett arbeiten kann, also sollte es auch bald eine Mitarbeiterverwaltung, Finanzbuchhaltungs- und Planungssoftware geben, wäre doch mal ganz nett ;-)
Google Weaver
Der Name Weaver tauchte ja schon öfters auf, zuletzt in Zusammenhang mit Google Health. Und auch diesmal bekommt der Service wieder einen neuen Namen, nämlich M H9, Medical Health?
Google RS2
Auch RS2 tauchte schon öfters auf, und zwar im Zusammenhang mit bis heute unbekannte Google-Diensten. Damit dürfte klar sein das dieser Service Google-intern auf jeden Fall schon existiert, was auch immer es sein mag... Auf den allerersten Screenshots von Google Mail for your Domain war übrigens auch das RS2-Logo zu erkennen.
Google Online Assessment
Das könnte eine Domainwertschätzung sein, welche früher sehr beliebt gewesen ist. Anhand der ganzen Daten die Google über Webseiten sammelt kann der Server natürlich auch gut den Wert der Domain berechnen. Daten von der Websuche und Analytics dürften hier mit einfließen. Oder ist es eine Erweiterung für Google Trends?
Weitere Kürzel
CF - hm?
GMT - Greenwich Mean Time?
Voice - Voicemail?
» Artikel & Screenshots bei Tony Ruscoe
[Google Blogoscoped]

Thor Alexander hat ein Buch über das noch garnicht so wirklich existente Google Office geschrieben. In dem Buch wird alles rund um Desktop, Calendar, Notebook, Spreadsheets, News, Bookmarks, Browser Sync, Orkut, Writely, Picasa, Browser, Reader, Pack und Maps zusammengefasst und ausführlich erklärt. Das Buch ist brandaktuell und ging erst vor einigen Tagen in den Druck, es sollte also nichts fehlen, wie das Kapitel über Google Spreadsheets beweist. Gelesen habe ich es zwar nicht, aber allein schon das Inhaltsverzeichnis spricht ja für dieses Buch, wenn man eine deutsche Einleitung braucht ;-) Das Buch ist sowohl Versandkostenfrei als auch bei Amazaon für 23,80 ? zu beziehen. Und am Rande des Buches wird sogar dieser Blog hier erwähnt, ein netter Zug des Autors ;-) » Google Office Buch
Seit gestern bin ich nun im Besitz von Google Mail for your Domain. Ich habe damit schon garnicht mehr gerechnet, da ich mich nun schon vor einigen Monaten eingetragen hatte und dachte dass sich der Test auf die USA beschränkt. Hier gibt es nun einen kleinen Bericht mit Screenshots und den Funktionen.
Administration
Ready to Start Vorgestern morgen hatte ich eine Mail von "The Google Team" im Postfach und dort stand dann der Link für mein ganz persönliches Google Mail. Also habe ich mich gleich mal umgesehen und wollte es natürlich gleich ausprobieren. Aber so schnell geht das nicht, es muss natürlich erstmal mein Server dafür umgestellt werden, in dem Falle der MX-Record. Eine kurze Mail an meinen Hoster (all-inkl !SPITZE!) hat gereicht und schon wenige Stunden später war der Server bereit gewesen. Dies wurde mir auch im "Dashboard" von Google Mail for your Domain mitgeteilt und ich konnte loslegen.
Die Startseite, oder auch das Admin-Center, ist sehr aufgeräumt und natürlich im Google-Stil gehalten. Hier befindet sich die User-Verwaltung, die Verwaltung der eMail-Adressen, die allgemeinen Einstellungen für die Domain und ein paar weitere Einstellungen.
User einrichten
Standardmäßig wird während des einrichtens von Google Mail for your Domain ein User eingerichtet. Ich habe mir einfach mal JensMinor at jmboard dot com standardmäßig eingerichtet. Auf der Seite "Users" kann man sich dann alle eingerichteten User ansehen.
Einen neuen User einzurichten funktioniert mit nur einem einzigen Schritt und 3 kleinen Formularen. Es wird lediglich der Vor- und Nachname benötigt sowie natürlich die zugewiesene eMail-Adresse. Und schon ist das ganze Ding eingerichtet und fängt sekündlich damit an eMails abzufangen und in das entsprechende Google Mail-Fach einzuordnen.
eMail-Adressen verwalten
Auf dieser Seite können alle eingerichteten eMail-Adressen eingesehen werden. Es können zur Zeit bis zu 100 Adressen pro Domain eingerichtet werden, damit dürfte man mit einer privaten Webseite durchaus klarkommen ;-). Hier sieht man auch gleich welche eMail-Adresse welchem User zugeordnet ist.
In diesem Menü ist es möglich anzugeben welchem User welche eMail-Adressen zugeordnet werden sollen. Manche Personen haben ja mehrere eMail-Adressen und hier können nun alle direkt eingefangen und an die Haupt-eMail weitergeleitet werden.
Domain-Einstellungen
Hier wird es jetzt zum ersten mal richtig interessant. Es kann der Name der Organisation eingetragen werden welche diesen eMail-Dienst zur Verfügung stellt, und natürich auch gleich eine Kontaktperson welche bei Problemen weiterhelfen kann. Diese Daten sehen die User in ihrem eMail-Fach.
Außerdem kann das Aussehen der Login-Page geändert werden und entsprechend an die Corporate-Identity umgestellt werden. Aber da das Google Mail-Fach selbst eh im Google-Design daher kommt, kann man auch die Login-Seite in dem Standard-Stil lassen, meiner Meinung nach. Außerdem kann ein eigenes Logo erstellt werden, welches dann oben links in der Ecke pappt. Ich habe meins ein wenig angepasst ;-)
Ganz unten kann dann noch eingestellt werden ob es den Usern erlaubt werden soll die Chat-Funktion zu benutzen, in welcher Zeitzone man sich befindet und ob es eine Catch-All-eMail-Adresse geben soll. Catch-All heißt, dass alle eMails die an diese Domain gesendet werden, aber mit keiner gültigen eMail-Adresse verbunden sind, an eine vorgegebene Adresse weitergeleitet werden. Wird dies nicht eingerichtet, so gehen die eMails einfach verloren und der Absender bekommt einen Fehler zurück.
Erweiterte Tools
Bisher ist es hier nur möglich eine Liste mit Usern zu erstellen, diese hochzuladen und gleich für Google Mail for your Domain zu verwenden. Dies ist praktisch wenn man eine entsprechende Liste vorliegen hat und nicht alle Accounts per Hand einstellen will. Diese Datei kann praktischerweise mit Google Spreadsheets erstellt werden und dann einfach hier hochgeladen werden.
Google Mail at Work
Google Mail
Die Startseite von Google Mail for your Domain sieht ganz genauso aus wie die von dem "echten" Google Mail. Es ist dabei absolut kein Unterschied festzustellen. Auch die Chat- und WebClips-Funktion ist vorhanden - wenn es vom Admin aktiviert wurde. Jeder User der eingerichtet wird, hat hier sein komplett eigenes Google Mail mit 2 GB Speicher.
Hier kann ich euch eignetlich garnichts besonderes zeigen, da es wie schon gesagt komplett genauso aufgebaut ist wie Google Mail - und das kennt ja mittlerweile jeder. Der einzige Unterschied der hier erkennbar ist, ist der dass das Logo entsprechend von mir angepasst wurde, aber das war es dann auch schon wieder.
Google Calendar
Und was kaum einer weiß, auch der Google Calendar gehört seit einziger Zeit zu diesem Angebot dazu. Aber auch hier gibt es absolut keinen Unterschied, wie ihr auf dem Screenshot sehen könnt. Das einzige was leicht merkwürdig aussieht, ist dass das personalisierte Google Mail-Logo auch beim Calendar zum Einsatz kommt. Dies ist der Fall weil Google wahrscheinlich davon ausgeht, dass man dort oben sein eigenes Firmen-Logo einsetzen wird und es so für alle Angebote übernommen wird.