Google

Google möchte Sicherheit ins Unternehmen bringen. Dazu soll kein Mitarbeiter mehr das Microsoft-Betriebssystem Windows nutzen. Grund ist die Sicherheitslücke im Internet Explorer, die einen Hacker in das Google-System Einlass gewährte und chinesische Google-Accounts übernahmen.

Aus für Windows
Aus für Windows - Google stellt um 

Nach dem Hacker-Angriff im Januar auf chinesische Google-Accounts konzentriert sich jetzt Google darauf, dass keine weiteren Pannen passieren können. Dazu soll zunächst das Windows-Betriebssystem abgeschafft werden. Wie einige Google-Mitarbeiter im britischen "Financial Times" verlauten lassen gilt bald für die 20.000 Beschäftigten stricktes Windows-Verbot: "Wir nutzen kein Windows mehr. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme. [...] Viele Leute sind nach den China-Hacking-Attacken weg von einem [Windows] PC, meistens hin zu einem Mac OS, gewechselt.", auch seien viele zu Linux übergesiedelt.

Windows-Verbot - und dann?

Für viele Mitarbeiter ist Windows wichtig, besonders für Programmierer, die für Windows entwickeln und optimieren. Nicht aber jeder kann jetzt bei Google sich einen Windows-PC besorgen: Das benötigt die Zustimmung einer "höheren Ebene", wie ein Software-Entwickler sagt: "Einen neuer Windows-Rechner benötigt ab jetzt die Zustimmung eines CIO". Der CIO ist der IT-Chef und der überwacht genau, was seine Angestellten treiben.

Google will auch intern Chrome OS

Google steckt viel Arbeit in sein eigenes OS, Google Chrome OS, und das soll auch intern genutzt werden, "Viel davon ist eine Anstrengung, Dinge auf dem Google Produkt auszuführen [...] Sie wollen Dinge auf Chrome ausführen", so ein Mitarbeiter. Fertig ist Das aber noch nicht und so will Google bis Ende 2010 alle Mitarbeiter mit Chrome OS versorgen.

Der erste Finale Kandidat für Chrome OS ist für Juli angesetzt, jedoch geht schon vorab eine Version an die Hersteller. Daher kann man davon ausgehen, dass einige Mitarbeiter schon vorher vom "Browser OS" nutzen machen.

Auslöser Hacker-Angriff in China

Ursprünglich war Googles Plan eigentlich der, dass man langsam von Windows wegkomme. Jedoch wurde Google Anfang 2010 Opfer eines Hacker-Angriff, der höchstwahrscheinlich von der chinesischen Regierung geplant war. DIe Sicherheitslücke bestand darin, dass ein Mitarbeiter mit dem Internet Explorer auf einen Link mit manipuliertem Inhalt geklickt hatte und sich dadurch ein Virus in das Google-System einschleichen konnte. 

Jetzt geht aber Google davon aus, dass Windows mehr Sicherheitslücken mit sich trägt, die noch nicht offen gelegt wurden und steigt so - so schnell wie möglich - auf Mac OS oder Linux um. 
Maps Earth

Google hat wieder neues Kartenmaterial für Google Maps und Google Earth veröffentlicht. Darunter in 35 Ländern neues, hochauflösendes Bildmaterial. Deutschland bleibt erstmal beim aktuellen Stand.

USA, China, Russland, Teile Indiens, UK, Brasilien, Afrika und kleiner Länder wurden aktualisiert. Das ganze kann man sich direkt in Google Maps anschauen oder als KML in Google Earth. 

Einige Beispiele:
Las Vegas Update
Las Vegas

Militär-Gelände "The Bonevard"
Militär-Gelände "The Boneyard" in Tucson, Arizona

Weltweite EXPO in Shanghai
Die weltweite EXPO in Shanghai

(Google)
Auch im April hat Google wieder einige Doodles veröffentlicht. Klickt einfach das Doodle an, wenn Ihr auf den Blog seid und dann könnt Ihr mit dem Pfeil das nächste sehen oder scrollt mit der Maus. Im April gab es 21 Doodles, 2010 damit 90.

Aprilscherz - USA (1. April)
Google schalten zu traurigen Ereignissen seit neustem diese Logo. Zum Beispiel für das Flugzeugunglück von Smolensk oder nach dem Erdbeben in China.
Maps

Bisher war es ja so, dass man nur seine bisherigen Suchergebnisse bei Google Maps als Vorschlag bekommen hat. Sicher sucht man das ein oder andere Mal danach, was man so getippt hat. Dennoch wurde jetzt die Suchbox erweitert: Jetzt gibt es Vorschläge (wie bei Google Search), die weiter gehen als die personalisierten Vorschläge. 

Lange nach einem Ort suchen ist nervig, denn hat man einmal den Ort gefunden, muss man ihn genauer definieren, und das dauert. Jetzt geht's etwas schneller, denn jetzt bekommt man schon beim eintippen Suchergebnisse und Vorschläge, wonach man suchen könnte. Tippt man also bei Leipzig... nur Leip... ein, bekommt man schon Straßennamen und Ortsteile von Leipzig angezeigt und kann danach auswählen.

Suchvorschläge Maps

Damit knüpft Google Maps jetzt an die Suchvorschläge von Google Search an und kann so helfen, sich schneller in der Welt der Karten zurecht zu finden. 

Suchvorschläge Maps

Das Tool ist für zehn Domains (darunter auch Deutschland, China und Taiwan) und in acht Sprachen verfügbar.

» Google LatLong Blog 
Google

Laut der New York Times (NYT) wurde im Januar angeblich beim Angriff auf Google das Authentifizierungssystem "Gaia" gehackt. Bislang hat man zu den Vorfällen geschwiegen. Das Gaia-System dient als zentrale Anlaufstelle für Logins von Google-Nutzern und -Mitarbeitern.

Langsam kommen die Details zum Hacker-Angriff im Januar zu Tage. Zunächst sprach man davon, dass Googler den Angriff herbeigeführt haben könnten, später wurde über Datenmanipulation gesprochen. Doch es könnte noch viel schlimmer kommen: Angeblich sei das Passwort-System "Gaia" gehackt worden. Dabei sei Code vom System auf fremde Rechner kopiert worden. Damit könnten die Angreifer Lücken ausfindig machen und Google gezielt angreifen und Benutzerdaten ausspähen.

Lücke sei ein Google-Mitarbeiter
Ein Google-Mitarbeiter hätte mit dem Angreifer gechattet und dabei einen Link im Internet Explorer geöffnet, wobei der Internet Explorer vermutlich eine Lücke hatte und dadurch der Angreifer auf das System des Mitarbeiters und später auch in das Google-eigene System vordringen konnte.

Google hat schnell reagiert
Google hat schnell nachgebessert und die Sicherheit von Gaia nochmals erhöht. Dabei sollen Sicherheitsmechanismen in unbekannten Umfang eingebaut worden sein.

Gaia-System als Single-Sign-On
Das Account-System ist aber schon soweit ausgreift, dass Eindringlinge kaum eine Chance hätten. Wäre aber dazu jemand in der Lage, hängen Millionen von Accounts am seidenen Faden. Weil Google den Angreifer bei der chinesischen Regierung vermutet, hat Google die Beziehungen abgebrochen und Google China offiziell geschlossen

» Chip
Google

Google erhält täglich mehrere Anfragen von Regierungen, die Google dazu auffordern, Inhalte von Seiten wie Google oder YouTube zu löschen. Gestern haben wir ausführlich darüber berichtet, wie das im Detail aussieht. Heute veröffentlicht Google ein Tool, mit dem man Regierungs-Anfragen zur Löschung von Inhalten ansehen kann.

Nochmal zurück zu gestern: In 25 von 100 Ländern sind Google-Services (teilweise/komplett) blockiert. Darunter auch Türkei, China und andere Staaten. Und überall auf der Welt gibt es Anfragen von der Regierung, die Google dazu auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu löschen.

Google möchte auch mit seinen Nutzern offen sein und hat deshalb eine Map veröffentlicht, die zeigt, wie stark die Anfragen sind. Erstaunlich: Deutschland liegt mit 188 Entfernungs-Anfragen weit vorne, Spitzenreiter ist aber Brasilien.

Google Removal Reuqest Government

» Löschanfragen von Regierungen an Google
Google Google hat heute einen interessanten Blogeintrag hervorgebracht, der beschreibt, wie sich die Gesetze und die Zensur einzelner Länder auf Google auswirken. Dabei ist festzustellen, dass Google bis zu einem gewissen Punkt "für den Staat" löscht, aber auch vom Staat blockiert wird. Nutzneutralität und Offenheit ist bei Google ein wirklich großes Thema. Nicht alleine, weil es Seitens der Länder, die zensieren, Streit und Druck gibt - nein, auch weil Google immer mehr in Bedrängnis gerät, selbst zu zensieren und Inhalte von der Plattform zu verbannen. Von allen Seiten kommen Wünsche, dass man bitte Seiten und Inhalte zu sperren habe. Denen kommt Google auch nach, wenn sie den Gesetzen des Landes entsprechen. Dennoch bleibt nicht aus, dass auch viele Inhalte nicht komplett / unzureichend gelöscht werden und es deshalb immer wieder Konflikt mit Regierungen gibt. In 25 von 100 "Google"-Ländern blockiert Diese Zahl ist sehr erstaunlich. Ein viertel der Länder, in denen Google-Services angeboten werden, werden teilweise oder komplett blockiert. China sei nur ein prominentes Beispiel - so wurde in der Türkei YouTube blockiert, da Google nicht alle Videos vom Gründer der "modernen Türkei", Mustafa Ataturk, entfernt hatte. Auch bei anderen Google-Services wird gerne zensiert, wenn Google nicht der Forderung der Regierung komplett nachkommt. So wurde neulich erst der Google Mail-Dienst für Iraner blockiert. Besonders ärgerlich dürfte sein, dass Dienste wie Google Docs oder Google Mail in vielen Ländern nur schwer oder garnicht erreichbar sind. Auch YouTube und Blogger werden beispielhaft im Blogeintrag erwähnt. "Darüber hinaus erhalten wir regelmäßig Anfragen von Regierungen, die uns auffordern, Inhalte zu blockieren oder zu entfernen." - Google ordnet sich aus gutem Grund dem unter - aber nur teilweise: "Wir prüfen ganz genau, ob die Anfrage auch mit dem Gesetz vereinbar ist und wenn wir denken, dass die Anfrage zu weit geht, kürzen wir sie." - Dabei gibt sich Google immer größte Mühe, offen mit seinen Benutzern zu sein - "Wo es möglich ist, werden wir auch so transparent sein und den Benutzer darüber informieren, dass wir geblockt oder gelöscht haben, sodass die Leute verstehen, nicht 'das komplette Bild' zu sehen". Wie Google mit dem Gesetz übereinkommt Die Sache ist schwierig, denn man muss sowohl den Benutzer als auch den Staat gefallen. Dabei machen es einige Gesetze nicht so leicht für Google, immer den passenden Weg zu finden. Dennoch versucht Google, nicht unter dem Hammer der Staatsgewalt (Zensur) zu landen und auch nicht den Benutzer zu verlieren. Klar ist, bei Sachen wie Spam, Kinderpornographie, Malware, Phishing (sowie gephishte Daten, wie Kontodaten usw) und "ausgwählte" Links zu kopier-geschütztem Material wird Google nicht zögern, Inhalte herauszulöschen. "Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.", Artikel 19, internationalen Menschenrechte Bei Gesetzen wird es jedoch schwierig. Speziell bei der Google Suche, schreibt Google, gibt es lokale Anpassungen, die etwa in Deutschland, Österreich und Frankreich nazistische Inhalte betrifft - das liegt an der Vergangenheit dieser Länder und denen muss Google sich beugen, wenn auch nur lokal auf Google.de zum Beispiel. In anderen Fällen, wie für Kids ungeeignetes Material (Gewalt, Drogen usw..) wird der Filter-Stift angesetzt und das "Safe Search"-Modell ausgeführt. In Korea ist die Option Standard, wenn man bei Google sucht. Was aber wichtig - für Google und dessen Benutzer ist - jede "Zensur" wird ausreichend dokumentiert und auch in der Suchmaschine angezeigt: "Wenn wir Inhalte entfernen, dann zeigen wir das in der Suchmaschine an: In diesem Ergebnis wurden X Einträge aufgrund gesetzlicher Bestimmungen entfernt. Wir melden auch alle Löschungen dem Portal chillingeffects.org, ein Projekt des Berkman Center for Internet and Society, welche Verbote online speichern. Andere Plattformen, andere Regeln Auch bei anderen Plattformen versuchen viele Druck auf Google auszuüben. Dennoch lässt Google dies (schon aus technischen Gründen) nicht zu und verweist auf die Google Richtlinien. Diese verbieten u. A. "hate speech", also die Sprache des Hasses, der Gewalt. Und sollte jemand gegen diese Policities oder Richtlinien verstoßen, kann man z. B. den Blog melden oder bei YouTube einfach flaggen. Google erklärt, dass sich 24 Stunden - 7 Tage die Woche jemand um die Anliegen in Sachen Missbrauch und Regelverstöße kümmert. Wem so etwas auffällt, soll es gleich flaggen, nicht erst damit warten. Zum Schluss meint Rachel Whetstone, die Autorin des Blogeintrags noch, dass die Richtlinien bei den Ad-Produkten am strengsten sind, da es sich hier im viel Geld handeln kann. Außerdem erwähnt die Vize-Präsidentin für Kommunikation bei Google, dass die Richtlinien ständig weiterentwickelt werden - die Gesetze ändern sich ja auch jedes Jahr - am Ende verlässt sich Google auf die Prinzipien und Grundsätze, die jedem am Herz liegen und in jedem Gesetzesbuch abgedruckt sind.
Google China

Googles Ex-Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung (R&D Center) in Shanghai wechselt zum Erzfeind Baidu. Die Konkurrenz zensiert seit Jahren brav nach der Regierungsnase und hat daher gute Karten bei vielen politischen Fragen. Sowohl Google als auch Baidu haben bereits bestätigt, dass der Mitarbeiter zukünftig bei der Konkurrenz arbeiten wird.

Der ehemalige Leiter der Research-Abteilung bei Google China wechselt zum Erzkonkurrenten in Sachen Suchmaschine und Marketing überhaupt: Bei Baidu hat der Manager eine Anstellung als Vice-President für Entwicklung, das belegt eine Kontaktperson, die mit Google und Baidu gesprochen hat: "Baidu sagte, Wang Jing tritt dem Unternehmen als Vice-President für Engineering bei. Google sagte, Herr Wang hat das Verhältnis als technischer Director zu Beginn diesen Monats beendet."

Diese Nachricht dürfte für Google sehr schlecht bekommen sein. Erst kürzlich musste Google China nach Hong Kong umziehen und seine Domain weiterleiten, um nicht mit der chinesischen Regierung in Konflikt zu kommen. Dabei werden weiterhin einige Services gesperrt und die Politiker aus China drohen Google und seinen Mitarbeitern weiter. Dennoch läuft die Entwicklungs- und Forschungsabteilung bei Google in China weiter.

Baidu steht als Konkurrenz zu Google in China sehr hoch im Kurs: Das Unternehmen beugt sich total der chinesischen Zensur und ist der Suchmaschinen-Marktführer in China. Derweil bedauert ein Suchmaschinen-Analyst, dass Googles Anfragen an das chinesische Festland abgenommen hätten und damit auch die Anzeigenumsätze zurück gingen.
Dieses Jahr hat Google über 20 Aprilscherze gemacht, (fast) alle findet ihr hier. Auch andere Seiten haben Scherze mit bzw. über Google gemacht. Wir haben uns einige ausgesucht.

Google kündigt erstes Browsergame an
Im September 2008 kamen die ersten Gerüchte auf. Google wolle angeblich die Spieleschmiede Valve Software kaufen. Mit Steam betreibt Valve die erfolgreichste PC-Download-Plattform weltweit. Über 15 Millionen registrierte Nutzer greifen auf eine Software zurück, welche für das Spielen zwingend vorausgesetzt wird. Für Google ein absoluter Leckerbissen. Daten, Daten und noch mehr Daten.
Hochzeit im Olymp - Google kauft Griechenland
Der US-amerikanische Suchmaschinenkonzern Google übernimmt den europäischen Staat Griechenland. Wie das Unternehmen am 1. April mitteilte, ist der Vertrag bereits in der vergangenen Woche unterzeichnet worden. Details wurden noch nicht veröffentlicht. Die amerikanische, europäische sowie die griechische Finanzaufsichtsbehörde haben dem Vorhaben ebenfalls schon im Rahmen einer Dringlichkeitsanfrage (aufgrund Griechenlands angespannter Finanzlage) zugestimmt.
StreetView Personal: Google trickst Datenschutz aus
Nach dem ausgestandenen Streit mit China legt sich Google jetzt anscheinend mit Deutschland an. Kern der Auseinandersetzung: Ein neuer Service der Suchmaschine namens "Google StreetView Personal". Über ihn will Google die strengen deutschen Datenschutzbestimmungen umgehen, die das Unternehmen seit Monaten bei seinem StreetView-Projekt plagen.
Laut verticalmeasures.com wird Google im Mai eine eigene SEO-Agentur eröffnen.
TechCrunch berichtet, dass Google ins Atomgeschäft einsteigen wird.
nowpublic.com kündigt an, dass Google Jail ein Gefängnis sein wird, dass für jeden Häftling bessere Bedingungen liefert. 

Unsere Artikel Google kauft Teile von Adobe: Google PDF und Google Flash, IE9: Microsoft bittet Google und Mozilla bei Webstandards um Hilfe und Google und Opera planen angeblich Kooperation – Chrome demnächst mit Presto unter der Haube? waren unsere Aprilscherze. Außerdem hatte der Header bingwatchblog als Logo und man konnte Google, Yahoo, Bing, Ask, Wolfram Alpha und Tokepa abschießen :)
Wir freuen uns auf 364 Aprilscherz-freie Tage.  Aprilscherze der letzten Jahre » Aprilscherze 2012 » Aprilscherze 2011 » Aprilscherze 2010 » Aprilscherze 2009 » Aprilscherze 2008 » Aprilscherze 2007 » Aprilscherze 2006
Google In einer Anhörung vor mehreren Mitgliedern des US-amerikanischen Senats stellte Google Director Alan Davidson klar, dass die Gewinnentwicklung stark zurückgeht, wenn Länder im Internet zensieren. Deshalb forderte er, dass die Entwicklungshilfe für Länder gestrichen wird, sollten diese die Zensur nicht einstellen. Google-Director Alan Davidson war vor einem Expertengremium beim US-Kongress. Es ging um China und die immer stärker verbreitete Zensur in anderen Ländern. So sagte Davidson, dass "die Fortsetzung des Wirtschaftswachstums" auf dem Spiel steht, "Dies wird durch ein freies und weltweit zugängliches Internet vorangetrieben". Unternehmen seien darauf angewiesen, ihre Kunden über das Internet erreichen zu können, so Davidson. Weiter sagte er: "Wenn eine ausländische Regierung Zensurpolitik in einer Weise verfolgt, dass die inländischen Unternehmen im Internet begünstigt werden, geht dies gegen grundlegende Prinzipien des internationalen Handels und des diskriminierungsfreien Zugangs zu Märkten", somit wären lokalen Konkurrenten ein geschäftlicher Vorteil gemacht und die Verbraucher werden der Möglichkeit beraubt, selbst zu entscheiden, was für sie richtig ist. Er betone nochmals, dass bereits 40 Länder zensieren und in 25 Ländern einige der Google-Services zensiert werden. Man soll den Ländern, die weiterhin zensieren, die Entwicklungshilfe sperren und das Abkommen über ein freien Zugang ins Internet solle außerdem in einem internationalen Handelsabkommen festgehalten werden.
Heute in den Kurzmeldungen: YouTube Design, Umfrage, Seo-Tipps von Google, Backups und TOR.

Google hat eine weitere Änderung am Youtube Design vorgenommen. Hat man das neue Design aktiviert, so schaut der Header nun etwas anders aus als bisher.

Hier ein Vergleich
Alt:
YouTube Header
Neu:
YouTube Header

Laut einer Umfrage von Faktenkontor und Toluna haben die Befragten die größte Angst vor den Internetriesen Google, Facebook und Microsoft. (via)

Google hat einige Seo-Tipps veröffentlicht. Wirklich neues findet man nicht in dem 49 Seiten langen Report. Google hat hierfür 100 seiner Webseiten untersucht und verbessert.

Google weist daraufhin, dass Google Apps über eine integrierte Sicherung verfügt. Alle Daten werden mindestens zweimal auf den Google Servern gespeichert. Fällt ein Rechenzentrum aus, so wird auf die Kopie zurückgegriffen.

Google unterstützt das TOR Projekt, das für mehr Anonymität im Internet sorgen will. So sind schon einige Beiträge über den Google Summer of Code in das Projekt eingeflossen. Google weißt außerdem daraufhin, dass die Nutzer aus China und dem Iran in letzter Zeit gestiegen sind.
Google
Sicherheitsexperten der USA wollen den chinesischen Programmierer identifiziert haben, der bei den Angriffen auf Google und andere Unternehmen beteiligt gewesen sein soll. Das berichtet die Financial Times, die sich auf Sicherheitsexperten der US-Regierung beruft.

Ein circa 30-jähriger Sicherheitsberater soll den Code geschrieben und einige Teile in einem Crackerforum veröffentlicht haben. Die Zeitung schreibt weiter, dass die Regierung Chinas über Zugriff auf die Arbeiten verfüge. Der Mann arbeitete nicht ständig für die Regierung und soll nur widerwillig beim Hack geholfen haben. Beim Angriff auf Google soll er aber nicht beteiligt gewesen. "Er würde lieber ohne Militärs im Rücken arbeiten, doch jemand mit seinen Fähigkeiten hat keine Chance, da herauszukommen", sagte der US-Sicherheitsexperte.

Gemeinsam mit dem Geheimdienst NSA will Google seine Sicherheitsstruktur überarbeiten und weitere Angriffe verhindern.
YouTube
Google verweigert sich der australischen Internetzensur und hat klargestellt, den RC-Richtlinien nicht nachzukommen, das berichtet die australische Tageszeitung "The Age". Nach den Richtlinien sollen Straftaten und schlicht unmoralische Inhalte von der Videoplattform gebannt werden. 

Auf YouTube findet man derzeit verschiedenste Inhalte, darunter auch viele, die mit Straftaten und Rechtsverstöße zusammenhängen. So hat sich die australische Regierung, in Form vom Kommunikationsminister Stephen Conroy, an die Öffentlichkeit gewandt, mit der Bitte, dass Google die Inhalte entfernt oder zumindestens blockiert. Google sieht sich aber nicht in der Pflicht dazu und weißt Conroy zurück: Man könne keine solchen Inhalte auf YouTube finden und werde auch nichts den Forderungen nachkommen. Nach Ansicht von Conroy verlange man auch nichts unmögliches, da die Filterung und Sperrung von entsprechenden Inhalten in China auch schon funktioniert hätte.
Auch in Jahr 2010 veröffentlicht Google immer wieder Doodles. Im Januar 2010 waren es 16+1 Stück. 

01. Januar
Happy New Year
Gutes Neues Jahr

04. Januar
Sir Isaac Newton's Birthday 
Das erste interaktive Doodle für Isaak Newton

09. Januar (Tschechien, Slowakei)
120th Birthday of Karel Capek
Geburtstag von Karel Capek

11. Januar (Japan)
Coming of Age Day
Seijin no Hi - Feiertag der Volljährigkeit.

14. Januar (Indien)
Festival of Kites

Makar Sankranti

14. Januar (China)
Celebration of Chinese Culture
Celebration of Chinese Culture

15. Januar (Türkei)
Istanbul, Capital of Culture
Istanbul, Kulturhauptstadt Europas

18. Januar (USA)
Dr. Martin Luther King Jr.'s Day
Martin Luther King Day

20. Januar (Spanien)
Festival of San Sebastian 

Festival of San Sebastian

21. Januar (Polen)
Grandparent's Day
Großmuttertag

22. Januar (China)
Porridge Day
Porridge Day

23. Januar (Belgien, Frankreich)
100th Anniversary of Django Reinhard's Birthday
Geburtstag von Django Reinhard

26. Januar (Indien)
Republic Day of India
Tag der Republik

26. Januar (Australien)
Australia Day
Doodle4Google - Australia Day

26. Januar (Kuwait)
 
Google hat dieses Doodle nur wenige Minuten geschaltet, da der Unabhängigkeitstag erst einen Monat später ist. Google wird nun am 25. Februar ein anderes Doodle schalten. Damit ist Kuwait das erste Land mit zwei Doodles zum Nationalfeiertag in einem Jahr. 

29. Januar (Israel, Russland)
 Chekhov
Geburtstag von Anton Pawlowitsch Tschechow

31. Januar (Chile)
 tapati_rapa_nui10-hp.jpg
Tapati Rapa Nui Festival
Google

Die Angriffe auf Google und 30 weitere Unternehmen um an Daten von Menschenrechtlern zu kommen, haben ihren Ursprung bei der chinesischen Regierung. Das Sicherheitsunternehmen iDefense hat nun die Angriffe zurückverfolgen können und so Server innerhalb der chinesischen Regierung ausfindig gemacht.

Weiter habe iDefense herausgefunden, dass die selben Server bereits im Juli 2009 für Angriffe genutzt wurden. Sollte diese Behauptung stimmen, bedeutet das, dass China schon seit Monaten Industriespionage betreibt.

Für die Angriffe wurde eine bisher unbekannte Lücke in den Internet Explorer Versionen 6, 7, 8 ausgenutzt. Diese Lücke hat Microsoft inzwischen bestätigt und arbeitet an einem Patch, dass man möglicherweise vor dem nächsten Patch Tuesday (nächster am 09.02.) veröffentlicht werden. Details zur Lücke gibt es bei heise.