Body Browser
Auf dem Chrome OS Event hat Google auch eine Demo des Google Labs Body Browser gezeigt. Dieser Test setzt auf WebGL und benötigt einen modernen Browser wie Chrome 9 (dev, Canary) oder Firefox 4 Beta1 oder neuer.

Google nutzt für die gesamte Anwendung moderne Techniken und verzichtet im Gegensatz zu ähnlichen Seiten auf Flash oder andere Plugins. Über einen Schiebregler kann man die Haut, Muskeln, Knochen, Organe, den Blutkreislauf und das Nervensystem ausblenden. Auch das einzelne Ausblenden ist möglich.

Wer Chrome 8 verwendet und es mal testen möchte, sollte sich das Canary Build installieren. Weiterhin werden Firefox 4 und andere Browser mit WebGL unterstützt. Über die Suche findet man auch bestimmte Elemente des Körpers zielgenau und bekommt dann die Position angezeigt.

» Body Browser
Chrome
Google hat vor einiger Zeit mit einer speiziellen Version von Chrome für Unternehmen begonnen. Nun steht die finale Version zur Verfügung. Im Gegensatz zur normalen Version, lässt sich Chrome for Business von einem Systemadministrator über Tools von Microsoft warten.

In den vergangenen Monaten hat Google unter anderem mit unterschiedlich großen Unternehmen getestet, wie gut sich Chrome warten lässt und wie der Admin Einstellungen vornehmen kann. Dabei waren Vanguard, Boise State University, Procter & Gamble und auch Google. Ausgewählt wurden einige Unternehmen, die lieber auf einem sicheren Browser setzen wollte.

Zwar hat Chrome in einer Statistik am schlechtesten in Sachen Sicherheitslücken abgeschlossen, aber – so auch der Autor der Studie – wurden diese sehr schnell geschlossen, was man von anderen nicht behaupten kann. Weitere Details sowie Links zum Download gibt es in der Ankündigung.
Chrome

Google Chrome freut sich immer größerer Beliebtheit. Rund 12% aller Internet-Nutzer sind mit dem Browser aus dem Hause Google unterwegs. Nun möchte Google etwas Gutes und dabei müssen genau diese 12% helfen. Jeder Tab, der zwischen heute und dem 19. Dezember geöffnet wird, bringt eine Spende an unterschiedliche Hilfsprojekte.

Wer teilnehmen möchte, muss folgendes tun:
- Diese offizielle Chrome-Erweiterung installieren
- Mit Chrome zwischen dem 15. und 19. Dezember surfen
- Am Ende eines Tages wird man dazu aufgefordert seine Anzahl an Tabs anzureichen.
- Man muss wählen welches Projekt unterstüttzt werden soll.

Die Erweiterung macht nichts anderes als zu zählen wie oft ein neuer Tab geöffnet wird. Jeder Tab bringt etwas. Zehn Tabs sorgen für einen Baum bzw. ein Buch, 25 Tabs entsprechen einer Impfung, 100 Tabs entsprechen einem Quadratfuß (squarefoot) Unterschlupf und 200 Tabs sorgen für ein Jahr sauberes Wasser für eine Person.

Der Badge zeigt an wie viele Tabs man schon erstellt hat. Im PopUp wird diese Anzahl in die entsprechenden Hilfeleistungen umgerechnet. Nächste Woche wird man genaue Zahlen veröffentlichen.

Wer also man etwas tun möchte ohne selbst groß aktiv zu werden, installiert einfach die Extension und weiß außerdem wie viele Tabs er so am Tag öffnet und schließt. Bei mir waren es nach rund 120 Minuten schon fast 150.
Google Mail

Seit 2008 gibt es bei Google Apps das Feature „Email Delegation“. Mit diesem Feature kann man anderen Mitarbeiter erlauben auf das Postfach zuzugreifen und Mails zu lesen und auch antworten zu verfassen. Nun gibt es diese Funktion auch für die normalen Google Nutzer. Das Feature unterscheidet sich in einigen Punkten vom Multi-Signin.

So ist es nicht nötig, dass man das Passwort erfährt. Die Verknüpfung ist so einzurichten. Im Tab Konten in den Einstellungen von Google Mail findet man den Bereich Grant access to your Account. Hier kann man dann bis zu 10 weitere Konten hinzufügen, die auf das Google Mail des Nutzers zugreifen können.

Im Dialog muss eine Mail-Adresse mit einem Google Account eingegeben werden und dieser Nutzer erhält dann eine Mail. In dieser Mail findet man einen Bestätigungslink. Nach einigen Minuten soll man Google Mail dann neu laden und man findet an seinem Login-Namen dann ein Drop-Menü. In diesem ist das andere Konto zu finden. Bei meinen Tests mit mehreren Accounts hat es ungefähr 5-10 Minuten gedauert bis der Link erschienen war.

Um die Konten nun etwas unterschieden zu können, nennen wir die Nutzer Max und Moritz. Max möchte, dass Moritz eine Mails auch Moritz zeigen, so dass er diese beantworten kann. Nachdem die Verknüpfung erstellt wurde, sieht Moritz im Menü das Konto von Max. Wählt er dieser aus, wird ihm in einem neuen Fenster der Posteingang von Max geöffnet. Dieses Google Mail unterscheidet sich aber in einigen Punkten vom normalen. So fehlt die Chatliste, Einstellungen sollen nicht geändert werden können und Google Mail Labs fehlt.



Weiterhin ist es Moritz nicht möglich, das Passwort zu ändern. Google legt großen Wert auf Sicherheit und bietet das Feature nur über HTTPS (Daten werden verschlüsselt übertragen) an. Somit wird das Ausspähen von Daten in öffentlichen WLAN-Netzen deutlich erschwert.

Versendet Moritz nun eine Mail mit dem Account von Max, wird dem Empfänger neben der Mail-Adresse von Max angezeigt, dass Moritz diese Mail verfasst hat. Das Feature richtet sich wohl vor allem an Familien aber auch an Nutzer, die für ein Projekt eine gemeinsame Mail-Adresse erstellt haben und man sich nicht ständig neu einloggen möchte.
Google Mail

Wem ist es nicht schon passiert. Man räumt mal seine Kontaktliste von Google Mail auf und entfernt dabei dummerweise einen Kontakt, den man häufig braucht. Ab sofort kann man Änderungen an Kontakten zurücksetzen. Hierfür gibt es unterschiedliche Zeiträume. Maximal sind 30 Tage möglich.

Bei den Google Mail Contacts gibt es nun im Menü „more actions“ den Punkt Restore contacts. Im Fenster danach kann man Änderungen an den Kontakten rückgängig machen und somit auch das Löschen zurücksetzen. Hierbei gibt es 10 Minuten, 1 Stunde, gestern, 1 Woche sowie benutzerdefiniert. Hier lassen sich dann maximal 30 Tage auswählen.

Google Mail Kontakt

Macht man eine solche Wiederherstellung, werden auch Kontakte entfernt, die zum damaligem Zeitpunkt nicht existierten. Möchte man diese nicht verlieren geht man wie folgt vor. Man macht ein Rollback bis zu dem Zeitpunkt bevor man den gelöschten Kontakt entfernt hat. Nun kopiert man die Daten und macht ein Rollback auf einen späteren Zeitpunkt – bspw. vor 10 Minuten. Nun fügt man den gelöschten Kontakt einfach wieder ein.
Google Mail
Google bietet viele Features der Desktop-App auch in einer mobilene Web-App für das iPhone und Android an. Bis vor einigen Tagen stand die App mit allen Features aber nur auf Englisch zur Verfügung. Nun hat Google damit begonnen, die App in 44 Sprachen zu veröffentlichen. Darunter findet man auch Deutsch.

Die App unterstützt Sterne, Labels, threaded conversations und verfügt über eine Suche. Die App verwendet HTML5 und verfügt auch über einen App Cache, der zumindest einen Teil der Nachrichten auch ohne Internet verfügbar macht.

Die Sprache erkennt die App automatisch. Bis alle Nutzer die neue Version auf Deutsch sehen, wird es noch einige Tage dauern. Man benötigt mindestens das iOS 2.2.1 oder eben Android.
Latitude
Google hat gestern offiziell die Latitdue-App für das iPhone vorgestellt. Bereits vor einigen Tagen war die App im japanischen Store aufgetaucht. Die App erweitert die Funktionen der Webapp. Eine Anwendung für Latitude war bereits wenigen Tage nach dem Start von Latitude geplant, aber Apple lehnte die eingereichte App ab.

Als Grund gab das Unternehmen an, dass Nutzer Latitude mit der Maps-App verwechseln könnten. Die richtige App unterscheidet sich von der Webapp in einigen Punkten. So lässt sich der Standort automatisch aktualisieren, da die App im Hintergrund weiterläuft. Unterstützt werden laut Google das iPhone 4, iPhone 3GS, das iPad sowie der iPod Touch (3./4. Generation).

Das automatische Aktualisieren gibt es aber nur auf dem iPhone und iPad 3G.

Google hat vorgestern ein Design-Update für den Market angekündigt. In den nächsten zwei Wochen erhalten alle Nutzer von Android 1.6 oder neuer das Update automatisch. Mit dem Update soll der Kauf von Apps einfacher werden und Entwickler erhalten mehr Möglichkeiten.

Die Apps werden besser kategorisiert und sollen so einfacher gefunden werden. In den nächsten Wochen wird Google weitere Kategorien schaffen und will die Übersichtlichkeit so verbessern.

Im oberen Bereich der Startseite und bei den Kategorien findet man in einem Karussell beworbene Apps, die sehr beliebt sind. Nach nur einem Klick gelangt man zur App und kann sie herunterladen. Der Button findet sich nun oben.

Bisher war es möglich, den Kauf einer App in den ersten 24 Stunden einmalig rückgängig zu machen. Dieses Limit hat Google nun deutlich gekürzt. Nun hat man nur noch 15 Minuten Zeit die Kaufabwicklung rückgängig zu machen. Google begründet dies damit, dass die meisten Käufe in dieser Zeit gestoppt wurden und man so dem Entwickler mehr Sicherheit bieten möchte.

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, können Entwickler ihre Apps nun in unterschiedliche Altersstufen einsortieren. Die Apps dürfen nun bis zu 50 MB groß sein. Bis das Update verteilt ist, soll es laut Google circa 2 Wochen dauern.
Chrome

Google hat heute die App Chrome to Phone aktualisiert. Das Update steht wie die App auch nur auf Android 2.2 zur Verfügung und hat die Versionsnummer 2.2.

Neu in der App ist laut Changelist von chrometophone nur ein Feature. Aber dieses Feature ist relativ nützlich. Hiermit erscheinen die bisher alle gesendeten Links. Sie werden in Heute, „Letzte sieben Tage“, „Letzter Monat“ sowie „Älter“ unterteilt. Das Löschen eines einzelnen Eintrages im Log ist leider nicht möglich. Über Menü kann man aber alle auf einen Schlag löschen.

Die Erweiterungen für Chrome, Firefox und Opera behalten ihre alte Versionsnummer.
Google
Google hat gestern nicht nur den Zeitgeist für das Jahr 2010 veröffentlicht, sondern blickt in einem Video auch auf das politische und gesellschaftliche Jahr 2010 zurück. Google geht auf Fortschritte in der Wissenschaft, auf den Tod von bekannten Persönlichkeiten und Änderungen in der Politik ein.

Diese Rückblicke erfolgen zum einen über die Suche (Finanzkrise in Europa), aber auch über Bilder und einen Blick auf verschiedene Nachrichtenseiten. Außerdem zeigt Google verschiedene Features der Websuche (Arbeitslosigkeit als Grafik).

 
Google Mail

Gestern hat Google die Android-App von Google Mail aktualisiert. Wie schon gestern geschrieben, steht die App nicht in Deutschland zu Verfügung. Über den Umweg, den wir im September beschrieben haben, geht es leider nicht mehr, da Google am Market eine Änderung vorgenommen hat, die das verhindert. Aber über etwas anderes geht es ohne Probleme.

Zuerst ist sicherzustellen, dass die Installation von Anwendungen aus unbekannten Quellen zugelassen ist. Diese Einstellung findet man über Einstellungen > Anwendungen. Hier muss man dann den Haken bei „Unbekannte Quellen“ setzen. Anschließend öffnet den Market und sucht nach „My Market“ und installiert die kostenlose Version. Sollte die App nach dem Start fast ganz weiß sein, dann ist ein Neustart des Handys nötig. Dies war auch bei meinem HTC Desire der Fall.

Nach dem Neustart des Handys öffnet My Market und klickt auf dem Menü Button des Handys, um dort dann Settings zu öffnen. Tippt nun auf Providers und wählt aus der Auswahl einen nicht-deutschen Provider. Etwa United States – ATT. Außerdem ändert noch die Sprache auf Englisch. Dies ändert nur die Sprache der Suche. Die Google Mail-App spricht trotzdem deutsch. Nun sucht ihr einfach nach Google Mail über Search. In der Liste sollte dann an erster Position Google Mail angezeigt werden. Diese App hat über 250.000 Downloads und hat die Versionsnummer 2.3.2. Anschließend muss man noch auf „Install“ klicken und die Installation bestätigen.

Jetzt sollte der Download starten und die App nach einer Bestätigung installiert werden. Anschließend sollte man Google Mail starten können und erhält die neuen Features. Sollte die App nicht gefunden werden, müsst ihr das Update deinstallieren und es erneut versuchen. Die Deinstallation ist über Einstellungen > Anwendungen > Anwendungen verwalten möglich und dann selbsterklärend. Bei mir hat es erst im zweiten Anlauf geklappt.

Google Mail for Android setzt Froyo (Android 2.2) voraus.

Alle Angabe ohne Gewähr.
YouTube

Für YouTube-Videos besteht schon seit Mitte 2008 die Möglichkeit, Anmerkungen in Textform einzubinden, die beim Anschauen der Videos an der gewünschten Position eingeblendet werden. Diese Funktion wurde nun überarbeitet und um ein paar Features erweitert.

Anmerkungen werden in Videos gern auch dazu verwendet Werbebotschaften zu verbreiten, zumal diese auch verlinkt werden können. Aber auch interaktive Spielereien (siehe unten) sind damit realisierbar. Laut YouTube-Angaben sind aktuell beinahe 100 Millionen Anmerkungen hinterlegt, und im Durchschnitt jedes fünfte Video setzt solche ein.

Die Neuerungen im Einzelnen:
  • Neuer Editor für Anmerkungen: Komplett überarbeitetes Layout, die meisten Bedienelemente erscheinen nun auf der rechten Seite
  • Neuer Anmerkungstyp "Titel": Für deutliche Einblendungen, die über das Video gelegt werden sollen (z. B. Filmtitel, Vor-/Nachspann o. ä.)
  • Neue Schriftgrößen: Auswahl zwischen sechs verschiedenen Größen
  • Neue Farben: 16 verschiedene Hintergrundfarben, 14 Schriftfarben

YouTube Anmerkungs-Editor

In einigen Tipps und Vorschlägen (leider bisher nur auf Englisch) wird die sinnvolle Verwendung von Anmerkungen erläutert, insbesondere was die Schwelle betrifft, ab der sie für den Betrachter nervig werden können.

Im Zuge des Updates wurde die Funktion der "gemeinsamen" Anmerkungen entfernt, mit denen man bisher Texte in Videos anderer YouTube-Nutzer einbinden konnte. Gleichzeitig wurden bereits weitere neue Features angekündigt, die aber noch nicht näher spezifiziert sind.

Der neue Editor steht auch im deutschen YouTube bereits zur Verfügung. Um eine Anmerkung zu einem (eigenen) Video hinzuzufügen, wählt man auf der Seite Meine Videos und Playlists unter dem entsprechenden Video im Dropdrown-Feld "Anmerkungen" aus.

Hier noch zwei Beispiele für die ungewöhnliche Verwendung der Anmerkungs-Funktion:

Interaktiver Gitarrist


Spiel mit Batman und Joker
Google hat soeben eine neue Version der Google Mail-App für Android veröffentlicht. Die aktualisierte App bringt eine neue Features mit, die es beim normalen Webinterface schon länger gibt: Die Priority Inbox. Für Deutschland gibt es die App leider nicht.

Google Mail App AndroidMit dem Update kann man auf die wichtigen Nachrichten einfacher zugreifen. Bei wichtigen Nachrichten wird der kleine Icon wie im Webinterface angezeigt. Außerdem kann man einstellen, dass man nur bei wichtigen Mails eine Benachrichtigung erhalten will. 

Beim schreiben von Mails ist es ab jetzt einfacher möglich festzulegen, ob man allen, einer Person antworten oder ob man die Mail weiterleiten will. Weiterhin kann man festlegen mit welchem Account man antworten möchte, sollte man mehrere bei Google Mail eingetragen haben.

Leider bietet Google - übrigens wie schon beim ersten Update - die App nicht in Deutschland an. Auch das Workaround über Appbrain funktioniert wegen Änderungen im Market nicht mehr. Damit bleibt Deutschland das Update vorerst verwehrt. Die App gibt es aber in Österreich und der Schweiz über den Market. Eine Nachfrage für den Grund bei Google wurde schon gestellt.  
YouTube

Wer seinen Account bei YouTube bereits vor der Übernahme im Jahr 2006 erstellt hatte, konnte ohne Probleme Videos hochladen, die das damalige Limit von 10 Minuten übersteigen. Erst in diesem Jahr hat Google das Limit auf 15 Minuten erhöht. Für die meisten Nutzer wird aber auch dieses Limit fallen. An den anderen Limits ändert sich aber nichts.

Wer weder Urheberrechtsverletzungen noch verstöße gegen die Community-Richtlinien auf seinem Konto hat, wird in den nächsten Tagen und Wochen auf der Upload-Seite diesen Text sehen: „Congratulations! Your account is now enabled for uploads longer than 15 minutes. Click the Upload button below to select a video.“

Derzeit wird aber neben dem Upload-Button noch angezeigt, dass ein Video maximal 15 Minuten lang sein darf. An den bestehenden Limits der Dateigröße hat sich nichts geändert. Über Flash bzw. den normalen Browser-Upload sind nur 2 GB erlaubt, mit Java sind es bis zu 20 GB.

Sollte man vorher ein Video hochgeladen haben, dass länger als das Limit war, muss man es vorher löschen (abgelehnte Videos werden ebenso in der Video-Liste angezeigt wie auch veröffentlichte Clips). Google prüft jedes hochgeladene Video, ob es der Nutzer schon einmal hochgeladen hat, und lehnt Duplikate ab.

Anfangs wurde als Grund für das Limit das Urheberrecht genannt. Doch Google hat seit einigen Jahren einen recht guten Filter entwickelt, der geschützte Inhalte erkennt und blockiert. Dieser scheint wohl so ausgereift zu sein, dass man dieses Limit abschaffen kann.

Bei meinem Account ist das Limit schon entfernt worden und ich konnte erfolgreich einen 25-minütigen Testclip hochladen. Derzeit werden 35 Stunden pro Minute an Videos bei YouTube eingestellt. Mit dem Wegfall des Limits wird man wohl noch schneller das nächste Ziel (48 Stunden pro Minute) erreichen.
Apps

Google hat heute ein neues Feature für Google Apps vorgestellt, welches den vollen Zugriff zwischen der Cloud und Microsoft Exchange-Servern bereitsstellt. Unter Google Message Continuity kann man ab sofort die Vorteile der Cloud nutzen hat dabei maximalen Komfort. Wichtig wird das ab sofort für Geschäftskunden.

Lange war es her, wo Google Postini aquriert hatte, einen Service der Google Apps sicherer und effizienter gemacht hatte und bis heute für Datensicherheit sorgt. Nun sorft Google noch für eine Lösung, auf Postini basierend, die Exchange in die Google-Cloud integriert. Mit „Google Message Continuity” (Google Nachrichten-Kontinuität) will Google die Nutzer auf die Cloud locken. Interessant ist das für Firmen, die sowieso schon damit experimentieren und an einigen Stellen sparen. So schreibt Rajen Sheth, Product Manager für Apps, im Google Blog: „Untersuchungen haben gezeigt, dass eine 500-Mann-Firma an die 90.000$ im Jahr an E-Mail-Ausfällen verliert (Osterman Research, 2009) und die Continuity-Lösung könnte da helfen. ”



Nehmen wir an, der E-Mail-Server fällt aus. Das macht in einigen Firmen vielleicht nichts aus, führt aber früher oder später zu Produktionsausfällen. Continuity setzt da an: Dadurch dass die Daten in der Cloud sicher gespiegelt sind, können die Mitarbeiter ganz normal auf die Daten zugreifen und etwa E-Mails schreiben, Kalendereinträge hinzufügen oder Kontakte hochladen. Wenn der Microsoft Exchange-Server dann wieder da ist, dann synchronisiert die Cloud automatisch mit dem Server, damit alles den selben Stand hat.

Wer mehr Informationen möchte, kann sich diesen Artikel (englisch) durchlesen. Dort findet man auch eine Einladung für das Google Message Continuity-Event, welches Online übertragen wird. Für Neukunden bleibt es bei 25$ im Jahr, Bestandskunden bezahlen 13$ im Jahr extra pro Lizenz.
 
Introducing Google Message Continuity, powered by Postini