Google hat den Desktop trotz immenser Bedeutung viele Jahre lang ignoriert und nur die absolut notwendigen Anwendungen zu Windows und die anderen Betriebssysteme gebracht - darunter natürlich den Chrome-Browser. Doch weil die App-Pläne wohl nicht aufgehen, versucht man nun eine neue Strategie und könnte dabei voll auf Microsofts Plattform setzen. Mit dem Start des Play Store könnte man sogar Windows kapern.
Googles Betriebssystem Android hat es über die Jahre auf die verschiedensten Geräteklassen geschafft und lässt sich vom Smartphone über das Tablet bis zum Smart TV nutzen. Den Desktop hat man allerdings immer wieder umschifft und niemals ernsthaft in Angriff genommen. Das wird sich schon bald ändern und interessanterweise fährt Google eine zweigleisige Strategie, um die Android-Apps auf den Desktop zu bringen. Dazu wird man sogar Windows kapern.
Google hat Android und den Play Store im Laufe der Zeit auf viele Geräteklassen gebracht, doch den Desktop hat man lange Zeit vollständig ignoriert - nicht nur in der Abteilung des mobilen Betriebssystems. Aber das wird sich ändern, denn am Freitag gab es eine Ankündigung, die sehr weitreichende Folgen haben dürfte: Man bringt den Google Play Store zu Windows und geht damit langsam auf Frontalangriff gegen Microsoft - das sich kaum wehren kann.
Mit dem Start von Windows 11 hat Microsoft die Android-Apps erstmals auf offiziellem Wege auf den Desktop gebracht. Nach einer etwas längeren Testphase stellt sich aber schnell Ernüchterung ein, denn sowohl an der Umsetzung als auch an der App-Auswahl muss noch heftig geschraubt werden. Auf letztes muss man aber gar nicht warten, denn mit einigen Schritten lässt sich der Google Play Store unter Windows 11 installieren und nutzen.
Microsoft hat mit dem Rollout von Windows 11 begonnen, das einige Neuerungen auf den Desktop bringt - unter anderem die Unterstützung der Android-Apps. Für Windows und möglicherweise auch für Android könnte das ein großer Schritt sein, denn erstmals kommen die Android-Apps auf offiziellem Wege auf den Windows-Desktop. Der Start ist allerdings etwas holprig und weist noch viele Einschränkungen auf.
Das neue Betriebssystem Android 12 ist noch ganz taufrisch und nur für sehr wenige Smartphones verfügbar, da startet Google schon den nächsten Ableger bzw. halben Nachfolger: Vor wenigen Tagen wurde Android 12L angekündigt, das primär auf größere Displays ausgelegt ist, aber auch auf den Pixel-Smartphones nutzbar sein soll. Hier findet ihr alle Infos zum kommenden Betriebssystem, das eventuell den Sprung auf den Desktop schaffen könnte.
Googles Mail-Plattform GMail lässt sich unter anderem im Web sowie auf dem Android-Smartphone nutzen und verwendet auf beiden Geräteklassen ganz verschiedene Oberflächen. Nun wurde ein Update für die Android-App angekündigt, mit dem sich diese im Bereich der Suchfunktion der Webversion annähern soll: Die erweiterte Suche mit separaten Filtern wird im Laufe der nächsten Wochen für alle Nutzer ausgerollt. UPDATE: Nun wurde auch die Websuche noch einmal aktualisiert.
Android-Apps haben auf dem Desktop viele Jahre lang keine Rolle gespielt, auch wenn sich der eine oder andere Nutzer sicherlich schon häufiger eine stabile Umsetzung gewünscht haben dürfte. Nun haben auch Google und Microsoft diese Lücke entdeckt und arbeiten an ganz unterschiedlichen Lösungen. Das ungleiche Wettrennen könnte auch ein Stück weit über die Zukunft des Desktops entscheiden.
Microsoft wird in wenigen Wochen das neue Windows 11 veröffentlichen und dabei leider ein Feature vermissen lassen, das im Vorfeld groß angekündigt und vielleicht aufgrund der Reaktionen noch einmal zurückgezogen wurde: Die Android-Apps auf dem Desktop. Möglicherweise hat man das Android-Ökosystem etwas falsch eingeschätzt und könnte vielleicht doch noch einmal mit Google verhandeln.
Microsoft hat im Juni das neue Windows 11 vorgestellt, das man offenbar als so großes Update betrachtet, dass man dem ewigen Windows 10 eine neue Versionsnummer spendiert. Zu den neuen wichtigen Features gehört die Unterstützung von Android-Apps, die sich nativ auf dem Desktop ausführen lassen. Das hat schon im Vorfeld für sehr großes Interesse gesorgt, doch nun verschiebt sich das Ganze auf einen unbekannten Zeitpunkt.