Family Link: Großes Update ermöglicht Betreuung von Bestandskonten, Teenagern & Chromebook-Nutzern

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Im vergangenen Jahr hat Google das Family Link-Programm vorgestellt, mit dem sich Google-Konten innerhalb der Familie zusammenführen und damit auch Kinderkonten betreuen lassen. Seit wenigen Monaten steht Family Link auch in Deutschland zur Verfügung und dürfte sich auch hierzulande bereits großer Beliebtheit erfreuen. Jetzt gibt es große Updates, mit denen sich einige Einschränkungen endlich aufheben.


Um ein Google-Konto zu erstellen, muss man, je nach Region, mindestens 13 Jahre alt sein. Diese Regel gilt seit vielen Jahren und wurde von Google bisher auch nicht aufgeweicht, obwohl Millionen Kinder bzw. auch Erwachsene bei der Registrierung falsche Angaben machen. Heute gibt es kaum noch Unter-13-jährige die kein Smartphone oder keinen Google-Account besitzen. Natürlich weiß das auch Google und bietet mit Family Link einen „legalen“ Weg an, ein Google-Konto zu erstellen.

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Konten für Teenager
Bisher ließen sich nur Konten für Unter-13-jährige Kinder anlegen, die dann als Kinder im Konto verwaltet werden und eingeschränkte Nutzungsrechte haben. Nach dem 13. Lebensjahr endete dieser Status bisher automatisch und die Konten habe sich in ein vollständiges Google-Konto verwandelt. Ab sofort kann sich das nun auch durch das Teenager-Alter ziehen, sodass die Eltern auch in dieser Phase etwas mehr Kontrolle ausüben können – wenn sie das denn möchten.

Im Teenager-Alter steht es den Kindern allerdings frei, die Aufsicht der Eltern jederzeit zu beenden. Die Eltern haben dagegen kein Mittel, werden aber darüber informiert, wenn sich die Kinder ausklinken.

Kinder-Option für Bestandskonten
Eines der größten Einschränkungen wurde nun ebenfalls aufgehoben: Jetzt lassen sich auch Bestandskonten in ein betreutes Konto umwandeln. Wer also zuvor schon Konten für seine Kinder angelegt hat, muss nicht noch einmal erneut beginnen. (Ich habe bspw. Konten für meine Kinder angelegt, in denen sie Fotoalben & Co. bekommen, die sie zu einem späteren Zeitpunkt sehen können, sobald sie alt genug für den Zugriff sind).



Jetzt auch für Chromebooks
Bisher bezog sich Family Link vor allem auf die Nutzung auf dem Smartphone und konnte dort viele Dinge überwachen oder einschränken. Die Unterstützung für Chromebooks war bisher nur sehr eingeschränkt, wurde nun aber für Kinder und Teenager erweitert und ermöglicht es den Eltern, die erlaubten Webseiten einzuschränken, Einstellungen zu ändern und in Zukunft – noch nicht jetzt – auch die Nutzungszeit einzuschränken.

Ein praktisches Feature, das die Nutzer schon in der Vergangenheit kannten: Die betreuten Chrome-Profile wurden Anfang 2018 eingestellt – also weit vor der neuen Funktion.

Alle neuen Features werden im Laufe der nächsten Tage ausgerollt. Und nun darf gerne auch das verwandte Produkt Google One seinen Weg nach Deutschland & Co. finden 🙂

» Family Link

Siehe auch
» YouTube Kids: Whitelists mit eigener Video- und Kanalauswahl & Modus für ältere Kinder kommen
» Google One: Alle Informationen rund um Googles neue Plattform
» Family Link: Anlegen & Verwalten von Google-Konten für Kinder ist jetzt auch in Deutschland möglich

Google Family Link
Google Family Link
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

» Ankündigung im Google-Blog




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