Fitness-Tracker, Schrittzähler und viele andere kleine Geräte erfreuen sich großer Beliebtheit und viele Menschen zeichnen alle ihre Bewegungen und sportlichen Aktivitäten auf - natürlich auch mit Hilfe des Smartphones. Vor wenigen Tagen hatte Google ein Experiment in den Maps gestartet, bei dem der Kalorienverbrauch für jede Bewegung im Vordergrund stand. Doch aufgrund großer Kritik und eines fast schon kleinen Shitstorms hat man dieses nun zurückgezogen.
Mit Google Earth war es schon seit vielen Jahren möglich, den eigenen Planeten zu verlassen und einige andere Planeten unseres Sonnensystems näher anzusehen. In den Maps im Webbrowser war das bisher nur sehr eingeschränkt möglich, aber jetzt hat man dies deutlich verbessert und um noch mehr Planeten erweitert. Ab sofort können direkt in den Google Maps 16 verschiedene Planeten und Monde sowie die ISS betreten werden.
Schon seit mehreren Jahren betreibt Google das Local Guides Programm, das sich mittlerweile zu einer sehr großen und aktiven Community rund um die Mitarbeit an den Maps entwickelt hat. Um die Motivation weiter hoch zu halten liefert man den Guides nun wieder etwas neues, mit dem sie sich selbst auszeichnen können: Ab sofort werden Badges ausgerollt, die direkt im Profil eines Nutzers angezeigt werden.
Erst vor wenigen Tagen konnten der aktuellen Google Maps-App mit der Versionsnummer 9.62 einige Informationen zu kommenden Features entlockt werden, und jetzt ist auch die folgende Beta-Version an der Reihe. In dieser waren die umfangreichen Pendler-Einstellungen kurzzeitig bereits zu sehen und es gibt auch viele neue Hinweise auf Änderungen im Local Guides-Programm und möglicherweise auch neue Badges.
Vor zwei Tagen hatten Googles Entwickler einen Schalter umgelegt und haben einen neuen Button für die Maps-Overlays eingeführt, mit dem das Umschalten der Ebenen sichtbarer werden soll als bisher. Gleichzeitig gab es aber auch ein Update über den Play Store auf die Version 9.62, die noch einige weitere Neuerungen mit sich bringt. Außerdem zeigen sich in einem Teardown viele neue Möglichkeiten und Informationen für Pendler.
Im Laufe der Jahre hat sich das Design der Google Maps immer wieder mal geändert und ist heute längst nicht mehr mit der ursprünglichen Version zu vergleichen. Das gilt sowohl für die Darstellung der Karte selbst als auch für die umgebende Nutzeroberfläche auf dem Smartphone und auch auf dem Desktop. Auf dem Smartphone ist nun die Einblendung der diversen Layer wieder aus dem Menü heraus gewandert und befindet sich direkt als Button auf der Karte.
Im Laufe der Jahre hat sich Google unter anderem mit Hilfe der Maps eine riesige Datenbank an Fotos von Plätzen rund um die Welt aufgebaut, die jeder Nutzer beim Aufruf einer Ortes, Geschäfts oder Sehenswürdigkeit auf dem Smartphone oder auch im Browser sehen kann. Jetzt öffnet man diese Fotos für eine weitere Plattform und stellt sie ab sofort auch via Google Earth zur Verfügung.
Seit wenigen Wochen können Nutzer mit dem Status eines Local Guide in den Google Maps zusätzlich zu Meta-Informationen und Bildern auch Videos zu einzelnen Orten hinzufügen. Erst gestern wurden die meisten Nutzer allerdings darüber informiert und die ersten Videos sollen nun schon den Weg in die Maps gefunden haben. Es ist also gut möglich, dass sich diese schon sehr bald großer Beliebtheit erfreuen werden.
2017 dürfte rückblickend wohl das Jahr sein, in dem es bei den Google Maps die größten Veränderungen und die meisten neuen Funktionen gegeben hat. Nachdem man sich jahrelang nur auf das Suchen und Finden von Orten und den Weg dorthin konzentriert hat, kommen nun immer mehr zusätzliche Features dazu. Eines davon ist die seit Anfang des Jahres getestete Parkplatzsuche. Jetzt ist diese auch in einigen großen Städten in Deutschland zugänglich.
Mit einem Update der Google Maps wurde am Freitag die Möglichkeit für Local Guides gestartet, Videos hochzuladen und somit etwas mehr Bewegung in die Maps zu bringen. Doch das war noch längst nicht alles, denn unter der Haube gibt es mal wieder jede Menge Hinweise auf zukünftige Funktionen. Und diese zeigen mal wieder das eindeutige Bild, dass Google die Maps immer zentraler im Alltag der Nutzer platzieren möchte - und das vermutlich mit Erfolg.