DoubleClick Rich Media hat zur „HTML5 Challenge“ aufgerufen. Der Wettbewerb lädt Kreativagenturen ein, Innovation mit ihren kreativen Fähigkeiten zu verbinden und einen YouTube Masthead in HTML5 zu erstellen.
Google überarbeitet Doubleclick und macht es kostenlos

Google hat die Technik hinter seiner Displaywerbung neu aufgestellt. Doubleclicks DART for Publishers wird durch Doubleclick for Publishers (DFP) ersetzt. Außerdem gibt es eine abgespeckte Version namens DFP Small Business.
DFP Small Business ersetzt den Google Ad Manager. Bisherige Nutzer vom Ad Manager wird demnächst auf DFP Small Business umgestellt. Die kleine Version hat nur eingeschränkte Funktionen und ist auf 90 Millionen Adimpressionen pro Monat beschränkt. Wer mehr Funktionen will oder mehr hat, sollte auf die kostenpflichtige Version Doubleclick for Publishers umsteigen.
Ein neues Interface, das stark an das von Adwords erinnert, soll Zeit sparen und Fehler vermeiden. Google verspricht detailliertere Reporte und Vorhersagen. Google stellt Außerdem eine neue API für DFP bereit. Somit kann man eigene Anwendungen mit dem Google Adserver verbinden.
AdSense-Banner verteilen jetzt auch DoubleClick-Cookies

Cookies von DoubleClick zählen nicht unbedingt zu den beliebtesten im Web und dürften in vielen Browsern sogar auf der Blacklist stehen. Das hindert Google aber nicht daran, deren Verbreitung jetzt rasant weiter voranzutreiben und auf so gut wie jedem PC mit Internetzugang ein Cookie abzulegen. Ab sofort legen AdSense-Banner nicht mehr nur Google- sondern auch DoubleClick-Cookies auf dem PC ab.
Durch das doppelte ablegen von Cookies bei jedem AdSense-Banner, verspricht sich Google mehr Kontrolle für die DoubleClick-Kunden und bessere Statistiken. Die Werber könnten so noch genauer kontrollieren und einstellen wie oft ein Banner bei einem bestimmten User angezeigt werden soll. Im Grunde ist das jetzt die Verschmelzung von AdSense und DoubleClick – denn dadurch kann jeder User eindeutig zugeordnet werden.
Durch diesen DoubleCookie wird es demnächst folgende Funktionen geben:
Banner-User-Beschränkung
Es kann eingestellt werden wie oft ein User einen Banner “ertragen” muss. Wird zum Beispiel eingestellt, dass der Banner höchstens 10 mal pro User angezeigt werden soll, dann wird dieser User ihn kein 11. mal mehr sehen müssen. Um dies sicher zu stellen muss natürlich jeder User zugeordnet werden können – was nur via Cookie funktioniert.
Mehr Banner-Statistiken
Mehr Statistiken rund um die User die die Banner angesehen und angeklickt haben. Es soll genau angezeigt werden wieviele User das Banner insgesamt gesehen haben, wie oft ein User diesen Banner durchschnittlich gesehen hat und wieviel % der User diesen dann auch angeklickt haben.
Höhere Anzeigen-Qualität
Durch die erweiterten Daten verspricht sich Google eine noch höhere Qualität der Banner und der Anzeigen die darin erscheinen werden. Ziel ist es natürlich, nur Banner zu liefern die den User interessieren und sowohl dem Werber als auch Google und dem Webseitenbetreiber den höchstmöglichen Umsatz bescheren.
Mehr Details über die Banner-Referer
Die Werber sollen dadurch noch genauer nachverfolgen können auf welchen Webseiten ihr Banner besonders gut funktioniert hat. Eventuell kann auch der komplette Verlauf vom 1. Anzeigen des Banners bis zum Klick nachverfolgt werden – das war jetzt nicht so genau rauszulesen.
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Klingt für Googles Kunden natürlich alles ganz gut und dürfte auf jeden Fall eine Verbesserung für Googles Werbeabteilung bedeuten – aber ob die User das wirklich akzeptieren bleibt abzuwarten. Cookies von DoubleClick müssen jetzt übrigens nicht mehr händisch gefiltert werden, Google bietet dafür eine Option: Klickt einfach auf Dieser Webseite auf Opt-Out und schon bekommt ihr keine Cookies mehr von AdSense und Doubleclick.
Google verkauft DoubleClick Performics an Publicis Group

Im Zuge der DoubleClick-Übernahme hat Google auch dessen Tochterfirma Performics mit übernommen und diese jetzt gleich wieder verkauft. Performics ist im Grunde ein SEO-Unternehmen dass seinen Kunden lediglich maximalen Werbeerfolg verspricht – inklusive Top-Positionen in Suchmaschinen. Damit passt das Unternehmen natürlich überhaupt nicht zu Google, so dass man es jetzt an die Publicis Group verkauft hat.
Der Verkaufspreis wurde nicht genannt, er dürfte aber sicherlich im 1stelligen Millionenbereich fließen (glaub nicht dass so eine Firma mehr Wert sein kann). Google-Chef Eric Schmidt hat die Arbeit von Performics noch einmal in Höchsten Tönen gelobt und eine eventuelle Zusammenarbeit in Zukunft nicht ausgeschlossen. [Klingt eher nach "Lass uns Freunde bleiben"
] Performics hat derzeit knapp 200 Mitarbeiter. Publicis Group ist das weltweit viertgrößte Kommunikationsunternehmen.
Google Ad Planner: Wo sind meine Kunden?

Google hat einen neuen Dienst gestartet um den Kunden künftig einen noch größeren Erfolg für ihre Werbebanner zu bescheren. Der Google Ad Planner schlägt den Werbenden Webseiten vor, auf denen sie ihre Anzeigen schalten sollten und auf denen sich die meisten potenziellen Kunden befinden. Basieren soll das ganze auf den Daten von Google Trends for Websites.
Bisher ist der Ad Planner in der Limited Beta-Phase und kann erst nach Freischaltung benutzt werden. Wer sich anmelden möchte kann dies hier tun und hoffen. Der Ad Planner soll mit den gleichen Daten aufwarten können wie der letzte Woche gestartete Dienste Trends for Websites und noch zusätzliche Informationen anzeigen. Woher diese Daten nun wieder kommen behält Google aber natürlich für sich. Die reinen Besucherdaten kommen von der Websuche, Analytics, AdSense & Co.
Wahrscheinlich wird das ganze auch in DoubleClick integriert, so dass die User auf den potenziellen Seiten sofort ihre Anzeigen schalten können – sofern diese denn mit AdSense oder DoubleClick ausgerüstet sind (wovon man ja heutzutage fast schon ausgehen kann…). Das Tool könnte mal wieder eine schöne Geldquelle für Google werden, sofern es denn zuverlässig ist
Deutsche Onlinewerbung: Google verliert Marktführerschaft



Google muss die deutsche Marktführerschaft im wichtigsten Geschäftsbereich jetzt an einen Konkurrenten abgeben. Der Werbevermarkter Advertising.com hat im April erstmals mehr Anzeigen ausgeliefert als Google mit AdWords und AdSense. Advertising hatte eine Reichweite von ganzen 78,02% – Google kam nur auf 75,27%.
Zwar gelten die Zahlen nur für Deutschland, aber trotzdem ist es verblüffend dass es ein Konkurrent – von dem ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört habe – geschafft hat mehr Leute zu erreichen als Google. Allein schon durch die Websuche dürfte man einen großen Teil der Bevölkerung erreichen, AdSense zielt dann auf alle weitere und mit Doubleclick im Netzwerk dürfte die Flächendeckung im Grunde komplett sein.
Interessant ist auch, dass Advertising im April noch eine Erreichbarkeit von 69,82% vorzuweisen hatte. Eine Steigerung von mehr als 8% innerhalb nur eines Monats. Entweder hat man große Werbekunden gewinnen können oder es geht bei dieser Analyse nicht mit Rechten Dingen zu. Habt ihr schon einmal von Advertising.com gehört?
[WinFuture, thx to: veith]
Werbung: Google öffnet sich für Dritte



Google plant die Öffnung seines Werbenetzes. In der Zukunft soll es Partnern möglich sein selbst Anzeigenplätze vermarkten zu können. Desweiteren sollen sie Zugang zu den Tools zur Auslieferung und Erfolgsmessung erhalten.
Google selbst rechne damit, dass viele Werbevermarkter diese Möglichkeiten annehmen. Durch die erfolgreiche Doubleclick Übernahme ist Google zu einer der größten Anzeigennetzwerken aufgestiegen und schalten über AdSense und AdWords auf Millionen Anzeigen Werbung.
So wird es Werbenden leichter eine Kampagne zu starten und diese über verschiedene Publisher geziehlt zu verteilen. Für Agenturen besteht die Möglichkeit kontextabhängig Anzeigen zu schalten, ohne das Wissen zur Technologie zu haben. Anzeigen sollen als Textanzeigen aber auch mit Multimediainhalten gefüllt werden können.
Derzeit läuft ein Test mit einigen Partnern. Google möchte sicherstellen, dass die Leistung des Service auch in Ordnung ist und alles stabil läuft.
Doubleclick bietet jetzt auch Werbe-Gadgets an

Googles Tochter Doubleclick bietet seinen Kunden seit gestern eine neue Werbeform an: Ab sofort können Werbe-banner bzw. -Anwendungen in Gadgets angezeigt werden. Gadgets unterscheiden sich, im Gegensatz zu Banner, dadurch dass sie meist interaktiv und wesentlich kleiner sind – sozusagen eine Anwendung innerhalb der Website.
Laut Doubleclick eröffnen die Gadgets den Werbern die Möglichkeit noch mehr mit den Usern zu interagieren und dementsprechend eine sehr viel höhere Werbewirkung zu erzielen – selbst wenn kein Klick und somit auch kein Besuch auf der beworbenen Website ausgeführt wird. Hauptsache die Marke brennt sich ins Hirn – und das tut sie bei Mini-Spielchen direkt innerhalb der Website auf jeden Fall.
22% aller Kunden nutzen mittlerweile Gadgets als Werbeform, in diesem Jahr soll diese Zahl schon auf 47% steigen und damit quasi zu einem neuen Werbestandard mutieren. Der Vorteil dabei ist, wie oben schon gesagt, dass es garnicht mehr darum geht User auf seine Website zu locken die dann doch nichts kaufen, sondern einfach die eigene Marke im Gedächtnis zu behalten und so schon automatisch die nächste Anschaffung zu beeinflussen.
Eingesetzt werden sollen die Widgets vorallem in Social Networks, aber funktionieren natürlich auch auf allen anderen Webseiten. Sinn würde es machen z.B. Gadgets gleichzeitig mit Bannern zu buchen. Das Gadget lockt den User an, weckt das Interesse für das Produkt, und der Banner ist dann sozusagen der Link zum beworbenen Produkt.
Erst im September letztes Jahr hat Google Gadget Ads eingeführt. Bisher habe ich diese aber ehrlich gesagt noch nirgendwo gesehen. Gut gemachte Gadgets können, zumindest bei mir, sehr erfolgreich sein. In letzter Zeit taucht immer mal wieder ein Gadget bei mir auf, in dem es darum geht mit einer Pistole Blätter abzuschießen – ist doch ein netter Zeitvertreib für wenige Sekunden – und damit genau das richtige während einer Surftour
» Presseerklärung von Doubleclick
[ZDNet, thx to: Richard]
Nach Übernahme: Google will Doubleclicker entlassen

Nachdem Google nun ja Doubleclick übernehmen darf, droht den 850 Mitarbeitern des gekauften US-Unternehmens die Arbeitslosigkeit. Klar wird Google nicht alle entlassen, aber Eric Schmidt sagte: “Wie bei den meisten Übernahmen kann es auch hier zu einer Reduzierung der Mitarbeiterzahl kommen.”
Genauere Zahlen liegen im Moment nicht vor.
Auch nach dem Kauf von Postini mussten einige Arbeitnehmer ihren Schreibtisch räumen.
[SeekXL]
» Nachtrag:
300 DoubleClicker verlieren ihren Job & Google will Perfomics Search Marketing verkaufen
Google und DoubleClick: Wenn Werber in die E-Mails schauen

“Wenn jemand nach Sushi-Restaurants in Brüssel sucht, dann bekommt er Werbung von Sushi-Restaurants in Brüssel auf den Bildschirm ? ohne irgendwelche Daten über seine Person zu sammeln”. Dieser Satz von Peter Fleischer, der Privacy-Googler, hört sich harmlos an. Es werde ja “nur” die IP Adresse gespeichert. Andere Praktiken der Suchmaschine kamen bei der Anhörung “Datenschutz im Internet” vor dem Ausschuss für Inneres beim EU-Parlament erst auf Nachfrage der Abgeordneten ans Licht.
Die Antwort auf die Frage, ob Google Mail alle Mails durchsuche, lautet in etwa so: “Wir müssen E-Mails scannen um SPAMs und Viren abzuwehren und um Schlüsselworte für die Werbung herauszufiltern.
Aber laut Datenschützern der EU müssen IP-Adressen als personenbezogene Daten betrachtet werden: “In diesem Zeitalter zu sagen, IP-Adressen sind nicht personenbezogen, das ist nicht möglich.”
Die Internet-Vertreter kontern damit: “Die Frage, ob IP-Adressen persönliche Angaben sind, kann man nicht mit Ja oder Nein beantworten.”
Weitere argumentieren die Datenschutzbeauftragten, dass man bei seinen Emails sehr vorsichtig sein müsste, denn viele Verbraucher wüssten nicht wie man mit den Daten, die man so erheben kann, verwendet werden können.
Die EU will bei der Überprüfung der geplanten Double Click Übernahme durch Google genauer vorgehen wie die FTC und sieht einen Zusammenhang zwischen Datenschutz und Wettbewerbsfragen, schließlich “geht es um das Geschäft.”
Laut Peter Hustinx fällt der, der Suchabfragen speichert und auswertet, unter die Datenschutzrichtlinie. Denn in vielen Fällen kann man sehr leicht herausfinden wer sich hinter der IP verbirgt. Marc Rotenberg, vom Electronic Privacy Information Center (EPIC), einer gemeinnützigen Forschungseinrichtung aus Washington, ist der Meinung die Zusammenführung der zwei großen Datenbanken wird es zu großen Problemen beim Schutz der Daten kommen.
Andere fordern Google soll dem Nutzer offenlegen wie die Dienste verknüpft sind. “Warum gibt es keinen großen Button auf der Startseite von Google, wo der Nutzer sagen kann, dass er seine Daten nicht für Werbezwecke genutzt sehen will?” beantwortet Fleischer, weil viele Nutzer lieber Video schauen, als irgendwelche rechtlichen Texte zu lesen. (Anm. d. Red.: Google plant ja die Datenschutzrichtlinien in Videos zu erklären, siehe hier, ab “Das kommt 2008″)
DoubleClick: Grünes Licht von FTC

Bei der Übernahme von DoubleClick hat Google einen großen Schritt gemacht, denn die US – amerikanische Federal Trade Commission (FTC) stimmt der Übernahme zu.
Die Entscheidung Google zu erlauben für 3,1 Milliarden US Dollar den Werbedienst fiel aber nicht eindeutig (4:1 Stimmen). Die Untersuchung bei FTC hat unter anderem Microsoft erwirkt. Die Übernahme ist allerdings noch nicht abgeschlossen, da auch die Europäische Kommission den Deal sehr genau überprüft. Diese Prüfungen durch die EU sollen erst im April 2008, also ein Jahr nach der Bekanntgabe der geplanten Übernahme abgeschlossen werden.
Bekannt wurde auch, dass die australische Behörde und einer von drei brasilianischen Wettbewerbshüter zugestimmt haben.
DoubleClick: Google plant User-basierte Werbung

Auch, oder gerade weil, sich die DoubleClick-Übernahme noch weit bis ins Jahr 2008 reinziehen wird, veröffentlicht Google jetzt erste Details und Pläne die man mit der (vielleicht) neuen Tochter hat. Das traditionelle DoubleClick- und AdSense-Geschäft soll natürlich fortgesetzt werden – aber besser ineinander übergreifen. Und Google soll zur ultimativen mitdenkenden Werbeagentur werden!
Laut Tim Armstrong, Werbechef bei Google Nordamerika, verhält es sich mit der Online-Werbung – trotz der umfangreichen interaktiven Möglichkeiten – heute noch genauso wie mit der Offline-Werbung. Firma X beschließt Produkt Y bei Werbeagentur Z zu bewerben, die Kampagne läuft eine Zeit lang und ist dann beendet. Der Erfolg der einzelnen Kampagne lässt sich nur begrenzt messen und das bewerben eines einzelnen Produkts ist teuer und zeitaufwendig.
Mit Hilfe von DoubleClicks Werbenetzwerk möchte Google die Online-Werbung mal wieder komplett revolutionieren: In Zukunft soll nicht mehr nur ein einzelnes Produkt oder eine Firma beworben werden, sondern gleich die komplette Produktpalette – und das zum vergleichbaren Preis und Plattformübergreifend. Dazu wird eine Werbezentrale – genannt “Dashboard” – eingerichtet die sozusagen die Schaltzentrale für die gesamte Marketingabteilung ist.
Im Dashboard hat man einen Überblick über die kompletten Kampagnen und deren Erfolgsaussichten. Es wird nicht mehr auf Biegen und Brechen ein bestimmtes Produkt beworben, sondern immer das Produkt dass gerade zum User passt. Das Ziel ist also nicht mehr die flächendeckende Verbreitung eines Produkts in den Köpfen der Menschen, sondern der direkte Verkauf an den Kunden zu dem das Produkt auch wirklich passt.
Um so etwas zu ermöglichen müssen natürlich umfangreiche Profile über die einzelnen User angelegt werden – aber gerade das ist ja Googles Stärke und auch DoubleClick ist diese Technik nicht gerade fremd. Genau das ist aber eines der Bedenken der Datenschützer und der Gremien die die Übernahme derzeit prüfen. Ob es also klug war diese Zukunftspläne jetzt auszuposaunen wird sich noch zeigen…
[thx to: Frank]
DoubleClick-Übernahme: Google kommt den Datenschützern entgegen

Die angekündigte Übernahme von DoubleClick beschäftigt mittlerweile die Gerichte, eine Armada von Anwälten und vor allem die Datenschützer. Um die Übernahme, die noch laaange nicht in trockenen Tüchern ist, doch noch durchzudrücken möchte Google jetzt alle Zweifler beruhigen und verspricht die Einführung von sogenannten “crumbled Cookies”.
“Crumbled Cookies” sind Cookies aus denen der Webseitenbetreiber, in dem Fall Google, nur wirklich benötigte Informationen ziehen kann. Google wird also Daten sammeln, nimmt sich aber selbst die Möglichkeit diese mit anderen User-Daten zu kombinieren und so allumfassende Profile aufzubauen. Die Cookies werden also ganz normal weitergeführt, werden nur scheinbar keine User-ID oder sonst eine Identifizierungsmöglichkeit enthalten.
Cookies sind nicht mehr nötig
Doch Google kann auch über einige Hintertüren an seine Daten kommen: Eine User-Identifizierung ist für Google auch schon für eine ganze Masse von Benutzern ohne Cookies möglich: Da viele Webseiten auf AdSense und Analytics setzen und diese Aufrufe peinlich genau protokolliert werden, kann man aus der Kombination dieser Daten wieder ein Profil aufbauen.
Die IP-Adresse ändert sich zwar bei den meisten Providern mit jeder Neueinwahl, aber mittlerweile wählt sich doch jeder am morgen ins Netz ein und am Abend wieder aus. Und die Chance dass eine Person an einem Tag eine Analytics- oder AdSense-Webseite aufruft und am gleichen Tag seine Google Mails abruft, Feeds liest oder die Suchmaschine verwendet ist schon mehr als groß. Von daher sind Cookies nur noch eine Absicherung aber nicht mehr zwingend notwendig. Und auch andere Elemente wie Gadgets oder YouTube-Videos dürften wichtige Daten-Lieferanten sein.
Google wird also auf Crumbled Cookies setzen, die Gemüter zwar nicht beruhigen aber wenigstens ein wenig abkühlen, und hat damit dann seine endgültige Monopolstellung am Werbemarkt erreicht. Zumindest die Webseiten die ich besuche setzen entweder auf AdSense oder auf DoubleClick – oder hat von euch schon mal jemand Microsoft- oder Yahoo!-Anzeigen gesehen? Ich bisher noch nicht… höchstens Einzelfälle.
Schauen wir mal wie das weitergeht und ob die Datenschützer darauf reinfallen…
Microsoft: Lobbyarbeit gegen Google aufgeflogen
Damit hat sich Microsoft bestimmt keine Freunde gemacht: Wie nun bekannt wurde, ist das Softwareunternehmen aus Redmond der Hintermann einer massiven Lobbyarbeit, deren Ziel die Verhinderung der Übernahme von DoubleClick durch Google ist.
Über die PR-Firma Burson-Marsteller hatte Microsoft Schreiben an Medien, Unternehmen, Aufsichtsräte und Manager senden lassen, welche auf Gefahren des Google-Deals aufmerksam machten. Gefahren, die es nötig machen würden, sich gegen die endgültige Übernahme von DoubleClick durch Google zu stellen!
Außerdem ruft die PR-Firma dazu auf, einer “Initiative for Competitive Online Marketplaces” beizutreten. Diese würde unter anderem die Themen Google, Datenschutz und Urheberrechte bearbeiten und in den kommenden Wochen Bekanntgaben dazu tätigen. Dass Microsoft hinter der Gründung dieser Initiative steht, wie auch Burson-Marsteller mittlerweile zugaben, wurde nicht erwähnt.
Mehrere der Angeschriebenen hatten die jetzige Enthüllungen mit Missmut aufgenommen. Steht dieses Verhalten doch entgegen den Richtlinien einer geflogenen Lobbyarbeit. Nichtsdestotrotz hat die Kampagne von Microsoft Erfolg: 30 Unternehmen in 10 Ländern seien der Initiative bereits beigetreten.
[via wsj]
[Gastartikel von: GoogleFokus]
Google bittet EU um Erlaubnis zur DoubleClick-Übernahme

Mit der angekündigten Übernahme von DoubleClick hat sich Google bisher nicht wirklich viele Freunde und Freude gemacht: Schon vom ersten Tag an gab es von allen Seiten bedenken in Punkto Datenschutz, Datenschützer wollten die Übernahme verhindern und auch die Konkurrenz findet das ganze mehr als bedenklich. Jetzt möchte Google eine Erlaubnis der EU zur Übernahme.
Zwar haben sowohl Microsoft als auch Yahoo! selbst kräftig in der Werbebranche dazu gekauft, aber so ein dicker Fisch wie DoubleClick war nicht dabei gewesen. Tatsächlich würde Google eine fast Marktbeherrschende Stellung im Bereich der Online-Werbung bekommen und könnte mit seinem Werbenetzwerk noch einmal völlig neue Wege beschreiten.
Da Google davon überzeugt ist dass die Übernahme nicht nur für das Unternehmen sondern auch für den Kunden erhebliche Vorteile bringen wird, hat man die EU heute einfach gefragt ob die Übernahme in Ordnung ist. Die EU hat jetzt 21 Tage Zeit ihre Bedenken anzumelden, passiert in der Zeit nichts hat die EU sozusagen leise zugestimmt und Google ist zumindest in der EU auf der sicheren Seite.
Warum Google das jetzt tut ist mir nicht so ganz klar, schließlich könnte die EU scharfe Auflagen geben die die Übernahme noch mehr erschweren als es eh schon ist. Aber vielleicht hofft man einfach auf die Behördenmühlen und hofft dass in den nächsten 21 Tagen kein Postbote vor der Tür steht
[thx to: seekXL]


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