Eine weitere gute Nachricht in Sachen Street View gibt es aus Griechenland. Google darf nun auch hier wieder Aufnahmen machen und veröffentlichen. Die Bedingung ist, dass Gesichter und Kennzeichen verpixelt werden.
[thx to: Tom]
Schlagwort: StreetView
Eine weitere gute Nachricht in Sachen Street View gibt es aus Griechenland. Google darf nun auch hier wieder Aufnahmen machen und veröffentlichen. Die Bedingung ist, dass Gesichter und Kennzeichen verpixelt werden.
[thx to: Tom]
Google hat ein großes Update von Street View veröffentlicht. Ab sofort kann man Orte in allen 50 US-Bundesstaaten anschauen, denn Google hat nun auch Bilder von Hawaii veröffentlicht. Außerdem wurde Spanien und die Niederlande erweitert und Mexiko vorgestellt.
Google hat in den Niederlanden Utrecht, Den Haag, Eindhoven, Den Bosch, Tilburg und Leeuwarden hinzugefügt. Spanien besitzt nach diesem Update nun die höchste "Abdeckung" in Europa. Viele Orte und Straßen wurden hinzugefügt. Auch Teneriffa und Gran Canaria kann man nun virtuell anschauen.
In Mexiko sind die Städte Monterrey, Guadalajara, Mexico City, Puerto Vallarta , Playa del Carmen, Cozumel und Cancun online.
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Hier findet ihr Screenshots von allen Ländern mit Google Street View. Demnächst soll Korea, Südafrika und Skandinavien kommen. Für Deutschland wird der Frühling 2010 angestrebt.
Der Donaukurier (DK) hat in seiner Samstagsausgabe das Aktuelle Thema "Google Street View gewidmet. Wie ein von ihm in Auftrag gegeben Guthaben festgestellt hat, verstößt Google damit gegen deutsches Recht.
Googles Eingriff in die Privatsphäre sei "eine Missachtung der Menschenwürde". Der Verleges des DK Schäff fordert nun den Gesetzgeber auf nicht nur Unternehmen wie Google, sondern auch gewaltige soziale Netzwerke wie StudiVZ, Facebook, Twitter und andere als potenzielle Gefahrenquelle erkannt werden und unbedingt einer strengen nationalen datenschutzrechtlichen Kontrolle unterliegen müssen. Unternehmen müsste sich von einer unabhängigen Behörde überprüfen lassen. Interview
Der Rechtsanwalt Eike Schönefelder kommt zum Schluss, dass die Fahrzeuge ohne notwendige Sondernutzungserlaubnis rechtswidrig seien und man Google deswegen mit einem Bußgeld bestrafen muss. Die Gutachter des DK Claus Köhler und Hans-Werner Moritz erklären hier eine Fragen.
Google hat dem Donaukurier am Freitag eine Stellungsnahme geschickt. In dieser findet man neben den 13 Punkten, die Google zugesichert hat, auch eine Aussage von Prof. Caspar (Datenschützer Hamburg), dass man mit der Einigung von rechtlichen Schritten absehe, da man mit den Forderungen eh schon am Rande dessen gewesen sei, was rechtlich möglich und durchsetzbar gewesen sei.
Sowohl die Landtage von Schleswig-Holstein, als auch Bayern haben in folge festgestellt, dass weitere Maßnahmen gegen Google nicht erforderlich sind. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann kommt zum Schluss, dass das Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem Hamburgischen Datenschutzbeauftragten und Google ist aus seiner Sicht vertretbar ist und fügte später hinzu, dass die Nutzung der Land und Bundesstraßen durch diese Fahrzeuge dem erlaubnisfreien Gemeingebrauch unterliegen.
Ein Gutachten des Geodaten-Experten Forgo der Uni Hannover kommt zum Ergebnis, dass Häuserfronten egal ob mit oder ohne Hausnummer keine personenbezogene Daten sind. Google Street View ist auch ohne die Zusagen gegen über dem Hamburgischen Datenschutzbeauftragen datenschutzrechtlich unbedenklich.
Mit diesem Video erklärt Google den japanischen Nutzern wie Street View funktioniert und wie die Gesichter und Kennzeichen entfernt werden. Bereits das eine Werbevideo von Google Chrome stammt aus dem Fernen Osten.
sightwalk.de ist ein weiterer Dienst der 360°Grad Fotos auf Straßenniveau ins Internet stellt. Als erster tut er dies in Deutschland. Während Google von einigen Datenschützern immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, hat sightwalk ohne vorher etwas bekannt zu geben den Dienst gestartet.
Sightwalk beruft sich hier auf die §§ 22 und 23 KunstUrhG und argumentiert - übrigens wie es Google auch schon tat - dass die Personen nicht auf dem Fokus der Aufnahmen liegen. Dennoch habe man versucht Gesichter und Kennzeichen zu entfernen.
Derzeit ist ausschließlich Köln online. Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg und München sollen aber im zweiten Quartal folgen. Hier ist jeweils ein 360° Bild online.
In wenigen Tagen befassen sich die Datenschützer der Bundesländern mit dem Geotagging von Bildern. Je nachdem wie entschieden wird, könnten Street View schon bald kommen oder eben auch nicht. Für sightwalk könnte die Entscheidung das Aus bedeuten.
Derzeit ist ausschließlich Köln online. Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hamburg und München sollen aber im zweiten Quartal folgen. Hier ist jeweils ein 360° Bild online.
In wenigen Tagen befassen sich die Datenschützer der Bundesländern mit dem Geotagging von Bildern. Je nachdem wie entschieden wird, könnten Street View schon bald kommen oder eben auch nicht. Für sightwalk könnte die Entscheidung das Aus bedeuten.
