Dass bestimmte Antiviren-Programme sich selbst viel zu wichtig nehmen und den Nutzer ständig bevormunden wollen ist bekannt, doch im Normalfall tun sie ihren Dienst und machen den Computer tatsächlich sicherer bzw. wenden potenzielle Gefahren ab. Doch bei AVG ist nun genau das Gegenteil eingetreten, denn tatsächlich hat die Software den Nutzer nicht ausreichend geschützt, sondern ihn sogar neuen Gefahren ausgesetzt. Eine gleichzeitig mit dem Tool installierte Chrome-Extension hat den Browser in ein offenes Scheunentor verwandelt.
lock_openIm September wurde bekannt, dass Symantec ein Zertifikat für google.com ausgestellt hatte, obwohl es dazu keinen Auftrag ab. Im Nachgang gab das Unternehmen bekannt, dass man 20 Zertifikate gefunden habe, die nicht hätte ausgestellt werden dürfen. Jetzt hat Google in einem weiteren Beitrag weitere Informationen veröffentlicht und droht Symantec mit dem Ausschluss aus Chrome.
Seit dem vergangenen Jahr ist der geborene Österreicher Gerhard Eschelbeck der oberste Sicherheitschef von Google und ist damit für den Schutz der Daten von Millionen von Nutzern zuständig. In einem Interview hat er nun über die großen Herausforderungen dieses Jobs gesprochen und sehr viele interessante Einblicke gegeben. Dabei nennt er nicht nur Zahlen zu den täglichen Angriffen auf die Google-Server, sondern unterstreicht auch noch einmal die Aussage, dass die NSA und andere Geheimdienste absolut keinen Zugriff auf die Daten haben.
Googles ATAP-Abteilung (Advanced Technology And Projects) hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Projekten vorgestellt an denen man aktuell arbeitet: Neben dem Project Soli zur Gestensteuerung und dem Project Jacquard für intelligente Kleidung hat man auch das Project Abacus vorgestellt. Mit diesem Projekt sagt Google dem klassischen Passwort ein weiteres mal den Kampf an, in dem man den Nutzer durch ständige Verhaltens-Auswertung erkennen möchte.
Wer sein Android-Smartphone einmal komplett bereinigen und auf den jungfräulichen Zustand zurück setzen oder es verkaufen möchte, der setzt dieses einfach in wenigen Schritten auf die Werkseinstellungen zurück und wiegt sich dann in Sicherheit dass alle Daten im Nirvana sind. Aber diese Sicherheit trügt, wie nun Forscher der Universität Cambridge herausgefunden haben. Denn selbst auf einem zurückgesetzten Smartphone ließen sich viele Daten nahezu problemlos wiederherstellen.
Vor einigen Tagen hat Google eine neue Oberfläche für den Login in das GMail-Postfach ausgerollt, mit dem die Nutzer nicht gerade glücklich sind: Statt wie bisher auf der gleichen Seite die Mail-Adresse und das Passwort einzugeben, wurden diese beiden Eingaben nun in zwei Extra-Schritte aufgeteteilt. Aber natürlich steckt hinter solch einer eigenwilligen Änderung mehr als nur die Laune eines Designers: Es ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass Google nun schon bald bereit ist das Passwort abzuschaffen.