Nach fast sieben Jahren Streit konnte sich Google mit einer deutschen Gemeinde einigen - bzw. hat diese endlich erhört - und ein sehr unbeliebtes Artefakt aus der Vergangenheit in den Google Maps entfernen. Bis vor wenigen Tagen wurde man bei der Suche nach "Hitler-Berg" in den Maps auf den Heigelkopf in der oberbayerischen Gemeinde Wackersberg geführt. Erst vor wenigen Wochen gab es in Berlin einen ähnlichen Fall.
Gestern schlug ein kleiner Fehler in den Google Maps hohe Wellen und wurde weltweit von vielen Medien aufgegriffen: Für einige Stunden war der Berliner Theodor-Heuss-Platz auch unter dem Namen Adolf-Hitler-Platz zu finden. Google hatte den Fehler schnell behoben und nun auch eine kurze Erklärung dazu abgegeben, wie es zu diesem Irrtum kommen konnte.
Weil Google die Daten für die Maps von vielen verschiedenen regionalen Dienstleistern einkauft kommt es immer wieder einmal zu kleineren Fehlern auf der Karte, die aber in den meisten Fällen sehr schnell korrigiert sind. Bis gestern Abend soll es in den Maps einen besonders pikanten Fehler gegeben haben, denn mitten in Berlin fand sich plötzlich der Adolf-Hitler-Platz wieder.
Nach und nach wird die neue Version der Google Maps mit immer mehr Funktionen ausgestattet, die in der älteren schon längst selbstverständlich geworden sind: Seit gestern ist es nun auch wieder möglich, die neuen Maps in die eigene Webseite einzubetten. Und diese sind nun für jeden eingeloggten Nutzer personalisiert.
Am 19. September 1989 explodierte das Flugzeug des Linienflugs UTA 772 aufgrund eines Bombenanschlags und stürzte in der nigerianischen Wüste ab, wobei alle 170 Insassen ums Leben kamen. Zwei Jahrzehnte später erinnert nun ein gigantisches Denkmal, das auch in den Google Maps sichtbar ist, an diesen Anschlag.
Durch das hauseigene Social Network Google+, YouTube oder auch die Bewertungen auf den Maps hat Google immer sozialen Content, der nicht nur für die Nutzer sondern auch für Werbekunden interessant ist. Durch eine Änderung der Nutzungsbedingungen kann Google diese nun auch optional für die eigenen Produkte verwenden.
Google treibt die Integration der einzelnen Dienste weiter voran und macht nun auch die Google Maps wieder etwas klüger. Ab sofort stehen auch an dieser Stelle Daten aus Google Now zur Verfügung. Als weitere Neuerung wurden auch Multiple Destinations eingeführt, die vor allem bei Städte-Trips sehr hilfreich sein können.
Gute Nachrichten für alle Hauptstädter: Seit heute Vormittag steht Google Transit innerhalb der Maps auch in Berlin und Brandenburg zur Verfügung. Von der S-Bahn über die U-Bahn bis Bus und Straßenbahn stehen in diesem Verkehrsverbund Informationen und Live-Daten von mehr als 13.000 Haltestellen zur Verfügung.
Tour Builder Google hat fast unbemerkt ein neues Google Earth Experiment gestartet, in dem mit wenigen Klicks eine virtuelle Tour auf der Weltkarte erstellt und mit vielen Informationen ausgestattet werden kann. Tour Builder eignet sich dabei nicht nur für die Aufbereitung der letzten Urlaubsreise, sondern auch zur einfachen Sammlung von geographischen Informationen.
Waze Etwas mehr als 2 Monate nach der Übernahme von Waze können die Entwickler erste Integrationen zwischen den Google Maps und der Waze-App in beide Richtungen vorweisen: Ab sofort erscheinen Waze-Meldungen auch in den Google Maps und erreichen damit ein deutlich größeres Publikum. Die Waze-App hingegen hat nun auch Zugriff auf die Google-Suche und StreetView-Fotos.
In den letzten Wochen macht Google StreetView vor allem durch Innenaufnahmen als durch Straßenpanoramen von sich reden. Nun sieht sich Google aber offenbar außer Stande diese Aufnahmen weiterhin in Eigenregie zu machen und sucht nun Fotografen und Agenturen die diese Aufgabe als Google-zertifizierter Fotograf übernehmen.