Google hat wieder einmal die aktuellen Zahlen zur Verbreitung der einzelnen Android-Versionen veröffentlicht, und diese zeigen eine weiter steigende Verbreitung der aktuellen Versionen. Die aktuelle Version Lollipop kommt mittlerweile auf einen Anteil von über 18 Prozent, was kurz vor der Verbreitung von Android M natürlich immer noch kein Zufriedenstellender Wert ist.
Erst vor einigen Tagen ist die StageFright-Lücke für Android geworden, die noch immer nicht gestopft ist, da taucht schon die nächste Lücke im System auf - die allerdings derzeit noch nicht ganz so prekär ist wie die erste. Mit einem präparierten Video in einem MKV-Container lässt sich das Betriebssystem komplett lahmlegen und ist anschließend kaum noch nutzbar. Im schlimmsten Fall hilft dann auch ein Neustart nicht mehr.
Seit einiger Zeit hat Microsoft ein zunehmend großes Interesse an Googles Android-Plattform und entwickelt immer mehr Software für das Betriebssystem: Nach Microsoft Office und der Sprachassistentin Cortana hat man nun vor einigen Tagen auch einen eigenen Launcher für Android vorgestellt - mit einem erneut sehr interessantem Konzept. Der Arrow Launcher ist recht einfach gehalten und steht aktuell in einer frühen Beta-Version für alle Tester zum Download bereit. Ein Video zeigt nun die wichtigsten Funktionen.
Vor zwei Tagen wurde öffentlich bekannt, dass im Android-Betriebssystem eine riesige Sicherheitslücke klafft, von der potenziell alle Nutzer betroffen sind. Die Lücke ist insbesondere deswegen gefährlich, weil sie keine weitere Interaktion des Nutzers erfordert und direkt von Außen von einem Angreifer auf das Smartphone gesendet werden kann - ohne dass sich der Nutzer dagegen wehren könnte. Jetzt hat Google angekündigt, dass man Anfang nächster Woche ein Sicherheitsupdate für Nexus-Geräte anbieten wird.
Immer wieder einmal tauchen in Android Sicherheitslücken auf, die aber in den meisten Fällen keine große Verbreitung finden und ein Zutun des (naiven) Nutzers erfordern. Jetzt ist eine Lücke aufgetaucht, bei der ein Angreifer komplett ohne zutun des Nutzers die volle Kontrolle über das Smartphone übernehmen kann - und das ohne dass der Nutzer dies bemerkt. Betroffen sind ca. 18 Prozent aller Android-Nutzer - eine gigantische Masse von 950 Millionen betroffenen Nutzern. Und ein Patch wird es für die meisten wohl nicht geben.
Einen wirklichen Geburtstag hat das populäre mobile Betriebssystem Android eigentlich nicht, da es in den Anfangstagen eine sehr wechselhafte Geschichte hatte und erst durch die Übernahme durch Google eine ernsthafte Betriebssystem-Entwicklung begonnen hat. Daher wird dieser Tag, der 11. Juli 2005, auch als offizieller Geburtstag angesehen. In den letzten 10 Jahren hat sich das Betriebssystem unglaublich stark - und unglaublich schnell - verändert. Zeit für einen kleinen Rückblick auf die frühen Versionen.
In den letzten Tagen gab es einige Gerüchte darüber, dass der strauchelnde Smartphone-Pionier BlackBerry ein eigenes Android-Smartphone plant - und diese scheinen sich zumindest teilweise zu bestätigen. Gestern Abend haben Google und BlackBerry bestätigt, dass man in Zukunft in punkto Android und der Sicherheit des Betriebssystems für den Einsatz in Unternehmen zusammen arbeiten wird. Natürlich wäre es dann nur logisch, wenn BlackBerry auch selbst ein Smartphone mit diesem gemeinsamen Betriebssystem auf den Markt bringt.
Gestern Abend hat Google die zweite Developer Preview von Android M angekündigt und zum Download angeboten. Dabei handelt es sich um die zweite von geplanten drei Preview-Versionen, so dass man sich mit dieser schon langsam dem Endzustand des neuen Betriebssystems nähert. Doch nicht nur unter der Haube für Entwickler hat sich einiges getan, sondern auch an der Oberfläche haben die Designer noch einmal Hand angelegt und einige kleinere und größere Dinge geändert. Eine Zusammenfassung mit Screenshots.
Vor etwas mehr als einem Jahr, im Juni 2014, hat Google das Material Design angekündigt, und hat sich dabei große Ziele gesetzt: Man wollte eine einheitliche Design-Richtlinie für Android-Apps und für das Web schaffen, die mit einfachen Grundlagen den Nutzern den Einstieg erleichtern sollen. Außerdem soll das Design auch dafür sorgen, dass sich Apps nicht mehr oder nur wenig von den dazugehörigen Webseiten unterscheiden. Nach einem Jahr ist es nun Zeit, einmal Bilanz über den Erfolg zu ziehen.
Der Smartphone-Pionier und einstige Marktführer in diesem Segment, BlackBerry, hat in den vergangenen 8 Jahren einen rasanten Abstieg hinnehmen müssen und kann mittlerweile nur noch eine Nische bedienen. Schon seit längerer Zeit gibt es Gerüchte darüber, dass das Unternehmen sich unter anderem mit der Produktion eines Android-Smartphones wieder nach vorne kämpfen möchte - und jetzt könnte ein erstes Foto von diesem Gerät aufgetaucht sein. Das BlackBerry Venice.
Splash Screens sind vor allem von Desktop PCs bzw. deren Anwendungen bekannt und waren auf dem Smartphone bisher eher eine Seltenheit - da sie in den meisten Fällen einfach nicht gebraucht worden sind. Auch Google hatte sich lange Jahre gegen Splash Screens gewehrt und hat auch den App-Entwicklern nahegelegt, dass man diese doch bitte nicht nutzen soll. Doch wer in den letzten Tagen die Google-Apps unter Android geöffnet hat, dem wird es aufgefallen sein: Überall kommen die Platzhalter nun zum Einsatz.