Ende September hat Google mit dem Pixel C ein eigenes Android-Tablet vorgestellt, das man erstmals komplett selbst entwickelt hat und unter eigener Marke vertreiben möchte. Seit der Ankündigung hat man nicht mehr viel von dem Hybrid-Gerät gehört, doch jetzt könnte es laut einer niederländischen Webseite schon in der nächste Woche auch in Europa in den Handel kommen. Gerade noch pünktlich für das wichtige Weihnachtsgeschäft.
Bei all den smarten Funktionen und Möglichkeiten der Smartphones kann man sehr leicht vergessen, dass es sich dabei eigentlich um Telefone handelt, die natürlich auch die entsprechende Funktion haben. Wenig überraschend handelt es sich dabei auch bei Android um eine System-App, die natürlih vorinstalliert ist und auch nicht so ohne weiteres gelöscht oder ausgetauscht werden kann. Jetzt hat Google die System-App von Android in den Play Store gestellt und wird diese zukünftig auf diesem Wege ständig aktuell halten und neue Funktionen schneller nachrüsten.
Da sich Google und Apple große Teile des Smartphone-Marktes bereits untereinander aufgeteilt haben, konnte (und kann) Microsoft gar nicht anders, als die Nutzer dieser Plattformen zu umwerben und zu einem Wechsel zu bewegen. Doch bei einem eingespielten System helfen natürlich auch die größten Werbekampagnen nichts, sondern viel mehr muss man Fakten sprechen lassen - und genau dies möchte Microsoft nun tun. Mit der neuen Android-App AppComparison sollen Android-Nutzer nun sehr leicht herausfinden können, welche Apps für Windows (Phone) zur Verfügung stehen, und welche nicht.
Es gibt diverse Möglichkeiten um ein Android-Smartphone zu sperren, wobei diese eine völlig unterschiedliche Sicherheit geben. Während das beliebte Muster am wenigsten Sicherheit bietet und relativ leicht geknackt werden kann, gilt das Passwort nahezu als unknackbar und macht das Smartphone zu einem Safe. Doch all dies scheint nichts zu nützen, denn wie jetzt bekannt wurde, kann Google jedes beliebige Android-Smartphone aus der Ferne entsperren. Ob man dies in der Vergangenheit auch getan hat, ist allerdings nicht bekannt.
Vor etwa zwei Jahren hat Google damit begonnen, Inhalte von Smartphones-App zu indizieren und diese über die Websuche anzubieten. Bisher hatte man sich darauf beschränkt, dass nach der erfolgreichen Indizierung und der Platzierung des Inhalts in der Websuche die dazugehörige App verlinkt und an genau dieser Stelle gestartet wird. Doch damit gibt man sich nun in Zukunft nicht mehr zufrieden, denn diese Funktion erfordert es, dass der Nutzer viele Apps auf dem Smartphone installiert hat. Mit einer neuen Funktion kann die Websuche nun ganze Apps streamen.
In den letzten Jahren hat Microsoft den Fokus stark auf mobile Geräte gesetzt und hat mit Windows 10 eine gemeinsame Plattform für alle Geräteklassen geschaffen, vom PC über das Tablet bis zum Smartphone. Doch der noch immer chronisch leere Windows Store stellt ein großes Problem für Microsoft dar, das man durch einen vermeintlich klugen Schachzug aus der Welt schaffen wollte: Die Unterstützung von Android-Apps. Doch jetzt musste das Unternehmen verkünden, dass aus diesen Plänen vorerst nichts wird und die Entwicklung der Astoria Bridge ins stocken geraten ist.
Googles Chrome-Browser hat normalerweise einen sehr guten Ruf was das Thema Sicherheit angeht und gilt auf allen Plattformen gemeinhin als unknackbar - obwohl das tatsächlich natürlich nicht der Fall ist. Jetzt ist ein neuer Exploit für Chrome for Android aufgetaucht, der genau dies wieder unter Beweis stellt: Durch den einfachen Aufruf einer Webseite kann eine beliebige App ohne Zutun des Nutzers auf dem Smartphone installiert werden.
Um den Android-Markt anzuschieben hat Google vor einigen Jahren das Nexus-Programm ins Leben gerufen und hat seitdem sechs Smartphones und vier Tablets auf den Markt gebracht. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwar von den bekannten Herstellern wie Samsung oder LG produziert werden, aber Google stark in den Entwicklungsprozess eingreift und auch komplett für die Software und deren Updates sorgt. Laut einem Bericht geht Google das ganze Programm nun aber nicht mehr weit genug, und man erwägt die Produktion von eigenen Smartphones.
In der vergangenen Woche gab es auf der Grundlage eines WSJ-Artikels das Gerücht, dass Chrome OS eingestellt und mit Android fusioniert werden soll und schon im nächsten Jahr eine erste Version vorgestellt werden soll. Jetzt hat Google diesen Bericht dementiert und beschwört das Festhalten an dem hauseigenen Betriebssystem für Laptops. Bei dieser Gelegenheit hat man auch gleich einige Statistiken rund um das Betriebssystem bekannt gegeben und hat mehr als ein Dutzend neue Chromebooks für das kommende Jahr angekündigt.
Gestern Abend hat das Wall Street Journal in einem Artikel enthüllt, dass Google die Zusammenlegung von Android und Chrome OS plant und wir schon im nächsten Jahr die erste Vorschau auf diese Version bekommen. Zwar hat sich Google bisher nur sehr wortkarg dazu geäußert und hat auch weiterhin die Unterstützung für Chrome OS beteuert, doch ein Dementi sieht ganz anders aus. Die großen Fragen die nun im Raum stehen sind: Wie wird sich diese Zusammenlegung auf Android als Betriebssystem auswirken? Und was wird aus all den Chromebooks, die natürlich auf das Betriebssystem Chrome OS ausgelegt sind.
Seit Jahren betreibt Google mit Android und Chrome OS zwei völlig unterschiedliche Betriebssysteme und Plattformen, die komplett verschiedene Zielgruppen haben und für eine andere Hardware konzipiert sind. Mindestens genau so lange gibt es auch schon Gerüchte und Spekulationen darüber, dass Google die beiden Plattformen eines Tages zusammenlegen und ein gemeinsames System schaffen könnte. Nun scheint es schon bald soweit zu sein, denn das Wall Street Journal will erfahren haben, dass Chrome OS schon bald in Android aufgehen soll.
Vor einigen Monaten hat Microsoft den Android-Launcher Arrow vorgestellt, mit dem man einen weiteren großen Anlauf auf Googles mobiles Betriebssystem nehmen möchte. Während der Launcher damals noch in einer geschlossenen Beta-Version vorlag, ist er nun seit wenigen Tagen offiziell über den Play Store zu bekommen. Der Launcher bringt einige neue Ideen mit bzw. setzt sie auf eine eigenwillige Art und Weise um, unterscheidet sich aber nicht grundlegend von Googles offiziellem Launcher.