Für die Mobilfunkbetreiber war die Welt viele Jahre lang in Ordnung und sie haben sich mit der SMS eine goldene Nase verdient - doch spätestens seit WhatsApp und andere Messenger ihren Siegeszug angetreten haben, versiegt diese Einnahmequelle immer weiter. Das soll sich nach dem Willen von einigen großen Netzbetreibern nun durch eine neue Technologie wieder ändern: Gemeinsam mit Google wird derzeit eine neue Technologie entwickelt, die all die bekannten Funktionen auch über die klassischen Wege anbieten soll.
Android ist mittlerweile auf allen nur denkbaren Plattformen und Geräten zu finden - auf manchen mehr und auf manchen weniger dominant oder weit verbreitet. Das zu Anfang des Jahres vorgestellte Betriebssystem Remix OS schickt sich nun an, Android (endlich) auch auf den Desktop zu bringen. Auf dem Mobile World Congress wurde nun die erste Beta-Version des Betriebssystem für den 1. März angekündigt, das noch viele Verbesserungen im Vergleich zur vor kurzem veröffentlichten Dev-Version mit sich bringt.
Bis zur ersten erwarteten Vorstellung von Android N sind es nur noch knapp drei Monate, und so langsam fängt die Gerüchteküche an zu brodeln: An Gerüchten über mögliche neue Features mangelt es nicht, doch das ganze geht natürlich auch anders herum: Aus einer sehr frühen Vorabversion zeichnet sich ab, dass Google ab Android 7.0 tatsächlich auf einen grundlegenden Teil des Betriebssystems verzichten könnte: Den App Drawer.
Im Rahmen der be together. not the same-Kampagne veröffentlicht Google in loser Folge immer wieder witzige Werbespots, die nicht unbedingt auf spezielle Eigenschaften oder Vorteile von Android eingehen, sondern eher die Vielfalt in den Vordergrund stellen. Pünktlich zu den Grammys hat das Android-Team nun einen neuen Spot hochgeladen, der einen sehr fiesen Vergleich zwischen Android und der größten Konkurrenz-Plattform zieht. Aber natürlich wie immer, ohne dies gezielt zu erwähnen.
Kaum zu glauben, aber der Termin für die Vorstellung der nächsten Android-Version ist nur noch etwa drei Monate entfernt und so langsam macht sich natürlich auch die Gerüchteküche warm für die neue Ausgabe. Mit Android N könnte Google wieder einen größeren Sprung vollziehen und so einige Änderungen an der Oberfläche und unter der Haube vornehmen. Eine kleine Übersicht über die aktuellen Erwartungen.
Gemessen an der absoluten Verbreitung ist Android schon seit mehreren Jahren das führende Betriebssystem, das seine Dominanz immer noch weiter ausbauen kann. Doch in punkto Datenverkehr konnte man erst vor gut eineinhalb Jahren am größten Konkurrenten iOS vorbeiziehen - hat aber auch diesen Vorsprung mittlerweile stark ausgebaut. Laut einer neuen Erhebung dominieren nun sowohl Android als auch der Chrome-Browser den mobilen Traffic.
Smartphones haben sich im Laufe weniger Jahre extrem stark gewandelt: Während sie am Anfang ein wahres "Wunderding" waren, wurden sie kurz darauf zum Statussymbol, dann zum teuren Hobby und mittlerweile sind sie nur noch ein Alltagsgegenstand. Und obwohl gefühlt jeder Mensch ein Smartphone besitzt, können nur sehr wenige Unternehmen mit ihnen Geld verdienen. Eine neue Statistik zeigt nun, dass die meisten Hersteller mit der Produktion von Android-Smartphones nur Verluste einfahren - aber dennoch daran festhalten.
Viele große Unternehmen arbeiten mittlerweile am Internet der Dinge und in dessen Windschatten unter anderem auch am "Smart Home". Dabei experimentieren viele Hersteller auch mit Android als Betriebssystem, das in alle möglichen Geräte integriert und getestet wird. Wirklich sinnvolle Entwicklungen sind dabei noch nicht herausgekommen, doch jetzt zeigt ein Google-Entwickler eine wirklich geniale Idee: Er hat einen Smart Mirror entwickelt, der den Nutzer mit aktuellen und wichtigen Informationen versorgen kann.
Auf dem Desktop sind Adblock-Plugins für den Browser für viele Nutzer nicht mehr wegzudenken und gehören zur Standard-Ausrüstung. In den mobilen Browsern ist das ganze schon etwas komplizierter, da diese in den meisten Fällen keine Plugins unterstützen. Seit kurzer Zeit hat aber auch Samsung in seinem Smartphone-Browser den Einsatz von Adblockern erlaubt, was von vielen Nutzern positiv aufgenommen wurde. Doch Google hat jetzt durchgegriffen und hat die App aus dem Play Store entfernt.
Wenn es eine App außerhalb des Google-Universums gibt, die auf praktisch jedem Smartphone installiert ist, dann ist es Facebook. Für viele Nutzer ist das Smartphone ohne das blau-weiße "f" wohl nur die Hälfte wert - aber wer darauf verzichten kann, der kann erwiesenermaßen einiges einsparen. Bei einem Android-Smartphone ohne installierte Facebook-App hält der Akku um ganze 20% länger - wie ein jetzt veröffentlichter Test belegt.
Da Google den Smartphone-Herstellern das Betriebssystem Android kostenfrei zur Verfügung stellt, verdient das Unternehmen auf direktem Wege kein Geld mit dem Betriebssystem. Diese Gratis-Verteilung ist auch mit ein Grund dafür, dass Android den Markt so extrem schnell umkrempeln und zum dominierenden System werden konnte. Über indirekte Umsätze durch das Betriebssystem spricht Google nicht, und wollte diese Zahlen auch nie bekannt geben, doch genau das ist nun passiert: Durch das Verfahren gegen Oracle wurde nun bekannt, dass Google bisher mehr als 31 Milliarden Dollar Umsatz mit Android generiert hat.
Wenn es um Statistiken rund um die App Stores von Google und Apple geht, sind beide Unternehmen sehr verschwiegen und behalten ihre Zahlen in den meisten Fällen lieber für sich. Doch die Marktforscher von App Annie sind da bekanntlich sehr viel gesprächiger, und haben nun die Zahlen für das gesamte vergangenen Jahr vorgelegt. Diese enthalten keinen großen Überraschungen, zeigen aber einmal mehr, dass Apple es trotz einer deutlich geringeren Verbreitung noch immer versteht, mehr Geld mit dem Store zu verdienen als Google.
Googles Betriebssystem Android kämpft seit Jahren mit einem sehr großen Problem, das im Laufe der Zeit eher noch schlimmer statt besser geworden ist: Die extreme Fragmentierung, die nach unten hin immer weiter zunimmt. Die Schuld liegt dabei aber nicht unbedingt bei Google, sondern viel mehr an der Update-Faulheit der Hersteller, die gar nicht daran denken ihre Geräte mit einer aktuellen Android-Version zu versorgen. Dieser Tatsache haben niederländische Verbraucherschützer nun den Kampf angesagt, und haben Smartphone-Primus Samsung auf regelmäßige Update verklagt.