Es ist bereits seit einigen Tagen erwartet worden, und heute Mittag hat die EU-Kommission es offiziell verkündet: Der Wettbewerbskommission ist die Marktmacht von Android ein Dorn im Auge, die Google laut den Ergebnissen der Ermittlung ausnutzt um Konkurrenten systematisch aus dem Weg zu räumen und die eigenen Angebote zu bevorzugen. Google hat nun Zeit offiziell auf die Vorwürfe zu reagieren, es dürfte aber ein langes und sehr kostspieliges Verfahren bevorstehen.
Wenn man sich die weltweite Verbreitung der mobilen Betriebssysteme ansieht, dann könnte man eigentlich davon ausgehen dass Google in allen Punkten des Geschäfts längst an Apple vorbeigezogen ist - auch bei den App Stores. Aber dem ist bekanntlich nicht so: Auch im 1. Quartal 2016 konnte der Play Store zwar mehr als doppelt so viele Downloads verzeichnen wie der App Store, aber beim insgesamt erwirtschafteten Umsatz hat noch immer Apple die Nase vorn.
Schon seit längerer Zeit steht Google in der EU-Wettbewerbskommission auf der Beobachtungsliste und spätestens seit dem vergangenen Jahr sind die Untersuchungen gegen das Unternehmen verschärft worden. Seit dem Frühjahr letztens Jahres droht ein langes und wahrscheinlich schmerzhaftes Verfahren in der EU wegen eines angeblichen Wettbewerbsmissbrauchs. Doch während bisher vor allem die Suchmaschine im Fokus stand, soll nun auch das dominierende Betriebssystem mit in die Untersuchungen aufgenommen werden.
Googles mobiles Betriebssystem ist zu großen Teilen in Java geschrieben und setzt auch bei der App-Entwicklung sehr stark auf diese Sprache. Würde man die Entwicklung heute noch einmal von vorne beginnen, würde man aber vielleicht auch eine andere Programmiersprache setzen - und diese könnte dann ausgerechnet aus dem Hause Apple stammen. Laut einem Bericht prüft Google derzeit, ob man langfristig auf die von Apple entwickelte Sprache Swift umsteigen könnte.
Ende des vergangenen Jahres wurde der Google Calendar auf den mobilen Betriebssystem um eine sehr praktische Funktion erweitert, die ihn auch in eine einfache Todo-Liste verwandelt: Durch die Einführung von Aufgaben & Erinnerungen wurden all diese Einträge unter einer Oberfläche zusammengefasst, so dass man keine wichtigen Dinge mehr vergessen kann. Jetzt steht diese Funktion auch im Webbrowser auf dem Desktop zur Verfügung.
Seit gestern Abend wird wieder ein Update für die Google Maps ausgerollt, das eine ganze Reihe von kleineren und größeren Verbesserungen mit sich bringt und auch unter der Haube Einblicke in zukünftige Funktionen gibt. Die wohl wichtigste Verbesserung, vor allem aus Sicherheitsgründen, dürfte die nun deutlich auffallendere Benachrichtigung bei der Navigation sein. Diese ist jetzt farblich hervorgehoben und hebt sich so von allen anderen Dingen ab.
Nach einem langen Winter steigen die Temperaturen jetzt endlich wieder in den zweistelligen Bereich und so langsam streifen sich die Menschen wieder ihre Jogging-Klamotten über und holen die Fahrräder raus. Und pünktlich dazu wird Google die beliebte My Tracks-App einstellen, mit der sich genau diese sportlichen Aktivitäten aufzeichnen lassen. Aber natürlich stehen jede Menge Alternativen in den Startlöchern, von denen vor allem die App GeoTracker sehr empfehlenswert ist.
Google hat es sich mit diversen Projekten wie etwa dem Project Loon zum Ziel gesetzt, Internetzugänge in alle Teile der Welt zu bringen und so allen Menschen die Vernetzung zu ermöglichen. Aber auch in vielen Gebieten in denen Internetzugänge bestehen, sind diese häufig endlos langsam und machen teilweise selbst das normale Surfen zur Geduldsprobe - und an Videos ist dabei gar nicht zu denken. Auf den Philippinen hat YouTube nun ein interessantes Pilotprojekt gestartet, um diesen Mangel zu beheben.
Vor gut 15 Jahren hat Google das wohl wichtigste Produkt in der eigenen Angebotspalette eingeführt - und das ist nicht etwa die Websuche, sondern die Cashcow Google AdWords. Nach einer so langen Zeit hat sich natürlich einiges an Ballast angesammelt, der die Oberfläche immer weiter verkompliziert hat. Jetzt hat das AdWords-Team angekündigt, dass die gesamte Oberfläche überarbeitet und modernisiert und im Laufe des nächsten Jahres ausgerollt wird.
Nicht wenige Nutzer dürften die YouTube-App auf dem Smartphone auch zum kostenlosen Streaming von Musik bzw. Musikvideos verwenden, obwohl diese in der Standardversion eigentlich nicht dafür gedacht ist: Sobald man das Display des Smartphones ausschaltet stoppt das Video und der Musikgenuss ist vorbei. Mit der aktuellen Version des mobilen Chrome-Browsers ist es jetzt möglich, dies zu umgehen und die Musik auch mit abgeschaltetem Display weiterlaufen zu lassen.
Obwohl Googles selbstfahrende Fahrzeuge schon seit langem vollständig autonom unterwegs sind und in Zukunft keinen aufmerksamen Beifahrer mehr benötigen, müssen diese laut den US-Gesetzen sowohl mindestens mit einer Bremse und einem Lenkrad ausgestattet sein. Diese Vorschrift ist dem Projektleiter Chris Urmson aber mittlerweile ein Dorn im Auge, und er plädiert beim Verkehrsministerium dafür, dieses Gesetz fallen zu lassen und entsprechend zu modernisieren.
Die Google Websuche kann nicht nur unendlich viele Fragen beantworten und Fakten zu allen nur denkbaren Themen ausliefern, sondern verfügt auch über eine Reihe von nützlichen Tools: Sei es nun der klassische Taschenrechner, das Umrechnen von Einheiten oder auch praktische Dinge wie der Countdown Timer. Jetzt wurde ein neues Tool entdeckt, das einen Metronom in der Websuche simuliert und in einer bestimmten Taktfrequenz ein Ticken von sich gibt.
In den letzten Monaten haben sowohl Google+ als auch die Google Photos ein neues Designelement erhalten, in dem die Hauptnavigation der beiden Apps untergebracht ist: Die Bottom Bar. In der nächsten Zeit dürfte diese kleine Navigationsleiste auch in vielen weiteren Apps auftauchen, denn jetzt wurde diese als neuestes Element offiziell in das Material Design aufgenommen.
Der Googlebot ist seit vielen Jahren im Web unterwegs und ruft mehr oder weniger regelmäßig alle Webseiten zur Indizierung für die Google Websuche auf. Im Laufe der Jahre sind einige weitere Bots dazu gekommen, der mit Abstand wichtigste neben dem Desktop-Bot ist aber wohl der für den Abruf von mobilen Webseiten. An diesem gibt es nun eine kleine aber für einige vielleicht sehr gravierende Änderung: In Zukunft gibt sich dieser als Nexus-Smartphone aus.
In den letzten Jahren hat Google nach und nach alle eigenen Angebote auf verschlüsselte HTTPS-Verbindungen umgestellt und trägt auch durch einige andere Maßnahmen einen wichtigen Teil dazu bei, dass immer mehr Verbindungen im Surf-Alltag des Nutzers verschlüsselt sind. Jetzt hat Google im Rahmen des Transparency Reports einen Bericht veröffentlicht, der einige Statistiken zu den verschlüsselten Verbindungen der Google-Services verrät.