Bereits vor 2 Wochen gab es erste Hinweise auf Eigenproduktionen bei YouTube, und jetzt hat YouTube jede Menge Einzelheiten dazu bekannt gegeben - inklusive einer Kanalliste. Das Angebot nennt sich "Original Channels" und kann mit einigen großen Namen aufwarten - darunter Madonna & Shaquille O'Neal. Offiziell gestartet wird das Angebot im November.
Diese Webseite setzt neben einigen Plugins auch verschiedene Tools und Scripte ein. An dieser Stelle möchte wir uns bei den jeweiligen Entwicklern bedanken.
Auf dem Google Campus in Mountain View stehen die Codenamen von Android auch noch einmal als Skulptur. Nun wurde dort auch ein Gingerbread man aufgestellt. Gingerbread ist der Codenamen der nächsten Android-Version und wird entweder die Versionsnummer 3.0 oder auch 2.3 tragen.

Anfangen hat alles mit einem Cupcake, dem Codenamen von Android 1.5, gefolgt von einem riesigen Donut für Android 1.6, Android 2.0 und 2.1 hörten auf den Namen Eclair und das derzeit aktuelle Android 2.2 trägt den Namen Frozen Yorghurt bzw. FroYo. Für welche Versionsnummer Gingerbread stehen wird, hat Google noch nicht bekannt geben. 

Über die Features lässt sich nur spekulieren. Google hat bisher nur bestätigt, dass Gingerbread mit WebM-Videos zurecht kommen wird und man die Copy-Paste-Funktionen verbessern möchte. Außerdem sind weitere Änderungen an der Integration von social networks geplant. Zu den Spekulationen zählt neben einem Music-Store auch das Streamen von PC-Inhalten, Videotelefonie und WebP. Durch Angaben von Herstellern ist aber auch klar, dass Gingerbread besser auf Tablet-PCs laufen wird.

Google wird sehr wahrscheinlich die neue Version diese Woche vorstellen und die SDK für Entwickler freigeben. Bis dann erste Geräte auf den Markt kommen oder einige alte ein Update erhalten, wird noch einige Zeit vergeben. 



Das Video stammt aus dem offiziellen Android-Channel auf YouTube. 
Android

Nun will auch Online-Händler Amazon in den lukrativen Markt von Android-Apps einsteigen. Dazu planen sie einen eigenen Webstore, wie etwa den von Samsung oder Androidpit und Androilib. Angeblich soll der Marktplatz bessere Voraussetzungen für Entwickler mitbringen und eine Konkurrenz zu iTunes App Store abliefern.

Die Gerüchte verdichten sich mittlerweile, dass Amazon ebenso auf den Markt der Apps aufspringen will. Und da Android ein freies Betriebssystem ist, wäre es auch klug, dafür einen Marktplatz anzubieten, wie es etwa schon Androidpit und Androidlib tun. So berichtet das „Wall Street Journal”, dass Amazon ein Bezahl-Modell vorhat, welches 30% einbehält und den Rest von den Umsätzen an die Entwickler auszahlt. So macht es eben auch der für Apple erfolgreiche App Store, der auf den iOS-Geräten läuft.

Der Grund ist einfach und plausibel: Zwar hat Amazon mit der Kindle-App schon einen starken Kundenkreis gewonnen, der Bücher und Zeitschriften kauft, ist das aber nicht Amazons Kernaufgabe. Amazon hätte gerne einen Store, der auch unterwegs Musik, Filme und Serien anbieten kann. Ein iTunes für Apple. Und da bietet sich kein Produkt mehr an, als das offene Android. Und dieses Rezept verspricht Erfolg, denn schon jetzt ist Amazon's Mp3-Laden beliebter, da es dort keinen Kopierschutz (DRM) gibt und die Song günstiger als bei iTunes angeboten werden.

Das wird aber auch Google Ärger machen, denn Google plant ebenso einen eigenen Musik-Store, der auch in Android integriert wird. Allerdings ist da das Problem, dass es dort keine Filme und Serien gibt. Das könnte zum Vorteil von Amazon werden. Weiterhin könnte Amazon die Vorteile von Podcasts in Android einbauen und somit die ultimative „Android-iTunes-App powered by Amazon” bauen.

Nächster Punkt ist Honeycomb: Mit Android 3.0 soll ja die Unterstützung für Tablet-PCs kommen. Und damit eine eigene Kategorie oder eine eigenen Store im Android Marketplace. Da kann Amazon wieder punkten: Wenn Amazon es schafft, früher als Honeycomb zu releasen, wird das Modell sich wahrscheinlich bei Anwendern und Entwicklern durchsetzen. 

Letzte Punkt, und wahrscheinlich der eher relevantere Punkt für Amazon, ist das Erfolgsrezept App Store. Mit 30% der Einnahmen dürfte Amazon sich schon alle möglichen Pläne überlegt haben, das Geld wieder auszugeben. Aber nicht nur das: Viele Entwickler klagen derzeit über die Offenheit des Android Marktplatzes. Es ist Dreh- und Angelpunkt für sinnlose Apps, die entweder Spam sind, Urheberrechte verletzen oder Viren mitbringen. Da ist der App Store von Apple klar im Vorteil: Dadurch, dass Apple vorher alles abcheckt und Regeln aufstellt, kommt eben nicht jede App durch und daher ist auch die Qualität der angebotenen Apps viel höher. Aber leider ist diese Usability auch das Problem der Entwickler: Viele scheuen sich, da die Hürden viel zu hoch sind, um in den App Store zu landen. Wird eine App abgelehnt, beginnt meistens die Suche nach der Nadel im Heuhaufen und Stunden an Arbeit war für umsonst - Apple nennt auch keine Gründe für eine Ablehnung. 
Das könnte Amazon zu mindestens besser machen oder selbst den Android-Market durchgehen und Apps löschen (also nach der Veröffentlichung).

Insgesamt ist ein Amazon-iTunes eine gewagte Sache. Es kann schon besser werden als Androids derzeitiger Marktplatz. Da auch derzeit Multimedia komplett fehlt, könnte Amazon den wunden Punkt von Google getroffen haben und damit Android zur echten Konkurrenz zu Apple machen. Sollten die Gerüchte stimmen, könnte Amazon von tausenden von Business- und Privatkunden profiteren und endlich ein eigenes Android-Portfolio anbieten. Dass Google dabei auf der Strecke bleibt, ist zwar noch nicht gesagt, lässt sich aber erahnen. 
361°

Vor ungefähr einem den Wettbewerb „361 Grad Toleranz“ gestartet. Nun gibt es mit 361 Grad Respekt eine Fortsetzung. Die Schirmherrschaft hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Krisitina Schröder übernommen. Der Hauptpreis wird von „Die Fantastischen Vier“ gestellt.

Jugendliche ab 13 Jahren aus ganz Deutschland sind ab sofort aufgerufen, eigene Videos für mehr Respekt und ein toleranteres Miteinander zu kreieren und diese bis zum 16. Oktober auf www.youtube.de/361grad hochzuladen. Die besten Beiträge werden von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählt und von der Ministerin ausgezeichnet.

In der Pressemitteilung heißt es: „Ziel der Aktion “361 Grad Respekt“ ist es, Jugendliche zu motivieren, sich mit den Themen Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Cyber-Mobbing auseinanderzusetzen und sie für diese Problemfelder nachhaltig zu sensibilisieren. Junge Menschen – ganz gleich ob Schüler, Azubis oder Studenten – sind zudem gefragt, sich für ein respektvolles Miteinander stark zu machen. Der Wettbewerb geht bereits in die zweite Runde. Im Sommer 2009 folgten Tausende Schülerinnen und Schüler dem Aufruf, Videos gegen Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu drehen und reichten insgesamt mehrere Hundert Videobeiträge ein.“

Kristina Schröder sagte am Mittwoch in Berlin: „Respekt bedeutet ein von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägtes Miteinander. Die Aktion ’361 Grad’ soll jungen Menschen zeigen, wie ein respektvoller Umgang aussehen kann und sie dazu motivieren, sich für Toleranz und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einzusetzen. Ich freue mich sehr, diesen Wettbewerb als Schirmherrin unterstützen zu können.“

Der Wettbewerb wird erneut von “Laut gegen Nazis“, die Amadeu Antonio Stiftung und YouTube den Wettbewerb gemeinsam durchgeführt. „YouTube steht für den freien und weltweiten Austausch von Meinungen. Wir hoffen auch in diesem Jahr mit unseren neuen und alten Partnern mit ’361 Grad Respekt’ erneut ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung setzen zu können“, so Stefan Tweraser, Country Director Deutschland der YouTube-Muttergesellschaft Google.

Weiterhin unterstützen in diesem Jahr wieder viele Partner und Prominente die Aktion: Neben den Fantastischen Vier sind auch Culcha Candela, Silbermond, Daniel Brühl, Ulrich Wickert (Tagesthemen-Moderator) und die Nationalspieler Philipp Lahm und Piotr Trochowski mit von der Partie.

Die Videos können in einer von vier Kategorien eingereicht werden: Shortstory, Music, Freestyle oder Support. Man kann entweder alleine oder in einer Gruppe von maximal fünf Personen antreten und Kurzfilme, selbst komponierte Musikvideos, Dokumentationen oder Reportagen drehen und einreichen.

Die ersten drei Plätze jeder Kategorie bekommen vom Hauptsponsor callmobile hochwertige Smartphones und Prepaid-Karten inklusive Guthaben. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im November.

 
YouTube Die YouTube-Seiten konnte man bisher nur direkt über den Link aufrufen, wenn man ihn wusste. So konnte man Filme und Shows nur via /movies oder /shows ansteuern - ebenso bei der Musik-Seite. Das ändert jetzt YouTube und fügt eine neue Navigation ein, verbessert das Design und sorgt für Klarheit. Es gibt auch ein neues Feature: Die YouTube Charts. Neue Navigation YouTube-Seiten gibt es viele. So wurde etwa die Musik-Suche gestartet, man hat Trailer, Filme und Shows und natürlich Videos ansich. Bisher alles eigenständige Seiten, rückt YouTube diese jetzt endlich in das Spotlight. In der neuen Navi sieht man auch direkt, worum es geht: Neue YouTube-Navi Das schöne daran ist: Man wird nicht durch Buzzwords, wie "Kanäle" oder "Community" verwirrt, sondern kann direkt loslegen - quasi eine Kategorie für die Kategorien - die sind übrigens nach oben rechts gewandert und haben ein schicken Pfeil bekommen. Derzeit ist dieser aber ohne Funktion, klickt man drauf kommt man auf die "Videos"-Seite, wo man alle Kategorien als Übersicht sieht. Neues Seiten-Design Die Übersicht kann man auch bei den neuen Seiten erhalten: Videos bleibt gewohnt aufgeräumt, bei YouTube Music gesellt sich jetzt eine Sidebar hinzu, die einem Events aufzeigt - so verpasst man nie mehr das Lieblingskonzert. Dazu verwendet YouTube den Dienst songkick. Schade ist, dass die Veranstaltungen bei der Kategorie-Ansicht ausgeblendet werden. Eine Ortsbestimmung (siehe YouTube-Profil) nach Kilometern wäre auch nicht schlecht. YouTube Shows: Sehen, wann was hinzugefügt wurde YouTube Music: Veranstaltungstipps Auch bei Shows, Filmen und Trailern hat YouTube begriffen: Organisation ist Alles. In der Sidebar finden sich daher alle Videos nach Datum geordnet (etwa "zuletzt hinzugefügt" oder "Neueste Folgen -> Gestern"). Neu bei YouTube: Charts Der virtuelle Vergleich geht in die nächste Runde. Dieses Mal messen sich die YouTubler in drei Disziplinen - jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und überhaupt insgesamt. Damit stellt YouTube erstmals online, was Google Video schon ewig kennt und eröffnet damit den 'Schwanzvergleich' (zwinker) für Nutzer und dessen Videos. YouTube Charts Die neue Seite unterscheidet zwischen den Modi: - Meist gesehen - Meist abonniert - Am meisten gemocht ... in den Zeitabständen: - Heute (Tag) - Diese Woche - Dieser Monat - Insgesamt Das ist ganz praktisch, oder wusstet ihr etwa, dass DieAussenseiter auf Platz 1 und coldmirror Platz 2 der Abos, der Kurzfilm "Gametime" diesen Monat am meisten gemocht wurde und der peinliche BBC-Wettermann heute am meisten gesehen wurde? Zu erreichen ist die Seite unter YouTube.com/Charts und Feedback (bitte in Englisch) in dieses Thema schreiben.
YouTube Wie es aussieht, testet YouTube seit einigen Tagen ein neues Design für die Kategorie "Meine Videos". Es ist an das allgemein neue Design angelehnt und so kommen auch viele neue Funktionen hinzu und etwas Übersicht in Playlisten und eigene Videos. Etwas einfacher soll das neue YouTube-Interface sein, das merkt man auch im neuen "Meine Videos", was YouTube Ab und An an einigen Benutzern testet. Das schlichtere Interface sorgt ebenso dafür, dass man den Überblick behält und seine Videos neu sortiert. Das neue Interface für "Meine Videos" - Das YouTube-Protokoll   Wo vorher einige Klicks mehr nötig waren, scrollt jetzt eine praktische Leiste mit, die man benutzen kann, um mehrere Videos in Playlisten zu werfen oder aus Playlisten zu löschen. Im Screenshot oben kann man etwa als Zusatzfunktion das Protokoll komplett löschen. Die Sidebar ist endlich aufgeräumt und so sieht man oben die Punkte "Aufruf" (= Video-Protokoll), "Hochgeladen", "Gekauft" (bei Leihvideos oder friendlymusic), "mit positiven Stimmen" - darunter fangen die Listen an, wie "Favoriten", "Warteschlange" (= Autoqueue) und dann eigene Playlisten. Außerdem kann man sich aus der Sidebar heraus neue Playlisten anlegen. Das neue Design wird wohl auch bald auf die restlichen Einstellungen und Nachrichten sowie auf Insight übergehen. Bisher wurden Veränderungen aber nur sporadisch entdeckt und immer wieder heimlich getestet.
YouTube

YouTube hat eine neue Musik-Suche gestartet: Unter www.youtube.com/music kann man ab sofort ein wenig Musik aus allen Genres hören. Leider gibt es in Deutschland einen kleinen Haken: Jeder zweite Klick führt ins Nirwana, da die GEMA und andere Lizenznehmer nicht mit YouTube zusammenarbeiten. 

Im Herbst 2007 hat Google mit der Gema einen Vertrag ausgehandelt um YouTube auch auf Deutsch anbieten zu können. Diese ist im März 2009 ausgelaufen, woraufhin Google damit begonnen hat, Musikvideos - auch solche, die von den Labels selbsthochgeladen werden für deutsche Nutzer zu sperren. Im Mai 2010 wurden die Verhandlungen von der GEMA abgebrochen, obwohl Google zu weiteren Gesprächen bereit ist. Auch aus diesem Grund macht YouTube Music in Deutschland wenig Sinn, da die meisten Hits unter den Fittichen der GEMA sind. Auch Viacom hatte sich mit YouTube gezankt, am Ende aber nicht Recht bekommen. Dabei sollte Alles so schön werden...

YouTube Music: Zwischen GEMA und Verträgen

YouTube Music ist als Konkurrenz zum Last.FM oder MySpace gedacht: Künstler, Neuentdeckungen und Stars sollen ihre Videos auf YouTube stellen (sofern die GEMA diese nicht wieder löscht) und der Nutzer soll sich dann aus den Mengen an Musik seine Favoriten zusammenklicken. Ganz logisch gedacht ist das die Fortsetzung von Googles Musik-Kategorie, die etwas nach Genres aufgehübscht wurde und hier und da einige Extras bekam. 

Fazit: Im Grunde ist die Idee Klasse und die Stars und Videos sind auch da. Leider hakt es in Deutschland an den unzähligen Rechteinhabern, die sich fast alle einig sind: YouTube ist böse und nimmt den Profit weg. Da kann man nur sagen: Lang leben die unabhängigen Künstler. 

Mehr zum Thema:
» GEMA
» Viacom
» Vevo
» YouTube wird zur Disko

Was andere dazu schreiben:
» Focus
» ZDNet.de 

» YouTube Blog
YouTube Zurücklehnen, und einfach sich vom farbenfrohen Programm der YouTube-Videos berieseln lassen. Ging bisher nur über Playlists und via Warteschlange, jetzt muss man dafür noch nicht mal Videos zusammensuchen. Mit YouTube Leanback heißt es einfach: Zurücklehnen und genießen. Wir gehen mal in die Vergangenheit: Es ist Mai und im San Francisco läuft die größte Entwickler-Messe von Google, die Google I/O. Ganz nebenbei wurde angemerkt, dass YouTube bald auch Langeweile vertreiben soll, indem es eine Art "Reader Play" für YouTube gibt. Nun, heute, knappe 2 Monate danach wird endlich das neue Feature veröffentlicht: Das unter dem Namen YouTube Leanback hörende Tool ist eine Mischung aus dem "normalen YouTube" und einen eigenen Stream. Dieser Stream besteht aus persönlichen Präferenzen, heißt: Videos von Freunden, Empfehlungen, eigene Videos etc.. Auch Facebook spielt in diesem Bereich eine große Rolle, denn wenn man sich mit dem Social Network-Dienst verbindet, kann man gleich deren empfohlenen Videos anschauen. Im Test funktionierte das ohne Probleme. Zum Player: Unter www.youtube.com/leanback ist der neue Player erreichbar. Keine Sorge, zunächst bekommt man einen schwarzen Bildschirm, bald - nach der Ladezeit - geht es aber los. Im Player an sich sieht man zunächst einmal das Video. Durch den Tastendruck nach unten ↓ kann man das "Menü" aufrufen. Dann bewegt man sich einfach mit ← oder → durch die Videos. Schön: Bei den Videos sieht man gleich, warum das Video im Feed ist (bspw. durch Empfehlungen, siehe Bild 1). Durch erneutes Drücken nach ↓ kann man die Kategorie auswählen (Deinen Feed und dann eben die YouTube-Kategorien Music, Film usw.). YouTube Leanback - Bild 1 - Browsen YouTube Leanback - Bild 2 - Steuerung  YouTube Leanback - Bild 3 - Suche  YouTube Leanback - Bild 4 - alle Steuerungsmöglichkeiten Die Steuerung lässt sich via Return/Enter aufrufen. Da sieht man dann bspw. die Abspiel-, Vor- und Zurück-Taste sowie die Timeline (Bild 2). Wenn man nach oben ↑ drückt, kommt man in die Suche (Bild 3). Da kann man bspw. sich von Android-Test-Videos beeindrucken lassen. Auf (Bild 4) sieht man noch einmal die kompletten Steuerungsmöglichkeiten - also Pfeiltasten und die Entertaste. Alles nochmal in einem englischen Video: Hier. » YouTube Leanback » YouTube Blog
YouTube

Die Webseite friendlymusic.com hat zahlreiche Musikstücke, die jeder Nutzer weltweit in seinen Videos auf YouTube nutzen darf. Ein Lied kostet 1,99$ (~1,63€) und kann dann heruntergeladen werden.

Fast jedes Video wird von YouTube automatisch auf Urheberrechtsverstöße geprüft. Es kommt vor, dass YouTube das Video dann löscht und den Nutzer beim dreimaligen Verstößen von YouTube ausschließt. Bei manchen Videos greift Google aber auch zu einem anderen Mittel und schaltet das Video einfach stumm.

Das gekaufte Lied darf man in Videos auf Youtube verwenden. Dabei ist es egal ob man nur einen Ausschnitt nimmt oder es als Hintergrundmusik nutzt. Einige der Lieder von friendlymusic von Rumblefish stellt Google auch im Youtube Feature Audioswap zur Verfügung. Mit diesem kann man nachträglich die Musik ändern. Der Nachteil hierbei ist aber, dass das gesamte Audio gelöscht und durch das Lied ersetzt wird.

YouTube

Google hat ein weiteres Experiment für YouTube vorgestellt. Mit "YouTube Music Discovery" kann man auf youtube.com/disco ohne viel Aufwand Songs von einer Gruppe oder einem Interpreten finden und abspielen lassen. Der Player spielt automatisch das nächste Lied ab.

Da in Deutschland seit inzwischen fast einem Jahr viele Musikvideos nicht verfügbar sind, werden viele leider automatisch übersprungen. Wer möchte kann einzelne Songs aus der Liste entfernen und neue Lieder von anderen hinzufügen. Google schlägt zu dem ähnliche Interpreten vor.

Jahresrücklick April

Im April gab Google den Quellcode von Google Update frei, verkündete eine Kooperation mit Universal Music und stellte YouTube Realtime vor.

RechenzentrumIm April gewährte Google zum ersten Mal einen Einblick in seine Rechenzentren. Google nutzt keine zentrale unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), sondern jedes Mainboard ist über einen eigenen Akku abgesichert. Diese überbrücken die Zeit bis die Notstromgeneratoren hochgefahren sind. Durch diese USV kommt man auf eine Effizienz von 99,9 Prozent und sind zudem deutlich günstiger als die herkömmlichen Methoden. Google möchte diese patentiere Lösung gegen Lizenzgebühren an andere Firmen weitergeben.

Gemeinsam mit Universal Music will YouTube ein Premium-Portal für Musik schaffen. Die Plattform wurde für Nutzer aus den USA und Kanada im Dezember vorgestellt. Im Laufe des Jahres sind weitere Labels der Plattform beigeteten und bieten so ein breite Angebot an Künstlern. Google stellt für die Plattform die Videotechnologie von YouTube zur Verfügung und hat einen speziellen Player entwickelt. Die Videos sollen auf VEVO.com und in einem YouTube Channel zu sehen sein.

Google Earth und Google Chrome werden nicht standardmäßig als Offline-Installer an. Neben der Software installiert Google auch GoogleUpdate – übrigens nicht zu Verwechseln mit dem Google Updater aus dem Google Pack. Dieser prüft regelmäßig ob es eine Version gibt und installiert diese im Hintergrund. Unter dem Codenamen Omaha veröffentlicht Google den Quellcode als Open Source. Später im Jahr hat Google die Arbeitsweise geändert und lässt GoogleUpdate nur noch einmal in der Stunde nach Updates suchen. Dafür wird die Aufgabenverwaltung von Windows genutzt.

Am Design der Channels hat sich bei YouTube eigentlich nie was großes geändert. Google hat im April ein neues Design als Opt-In und Beta zur Verfügung gestellt. Ursprünglich wollte Google die Designs im Juli umstellen, wegen heftiger Kritik von Nutzern und Problemen mit alten Browsern (IE6) wurde die endgültige Umstellung auf September verschoben.

Mit Google Similar Images kann man ähnliche Bilder finden. Das im April als Google Labs vorgestellte Tool erkennt Bilder die ähnlich sind. Dies ist bspw. nützlich wenn man ein Bild sucht, es aber auf dem gefunden Server nicht mehr verfügbar ist. Inzwischen ist das Feature fester Bestandteil der Bildersuche. 

YouTube Realtime ist ein Feature, das nicht allen Nutzern zur Verfügung steht. Mit Realtime wird man informiert, welche Freunde, welche Videos derzeit anschauen. RealTime soll die Kommunikation mit seinen Freunden einfacher machen. Bisher konnte man sie zwar schon über eine Nachricht aufmerksam machen oder man schickte ihnen per Mail, IM oder über Twitter die URL zum Video. Mit Realtime geht das direkt auf YouTube. Diese Funktion steht auch noch heute nur nach Einladung zur Verfügung.

Eine unserer Vorhersagen für 2009 war, dass Google das Feature SearchWiki auch auf Deutsch zur Verfügung stellt. Mit Such Wiki kann man sich die Ergebnisse individuell anpassen. Man kann Webseiten entfernen, andere nach oben verschieben und neue hinzufügen. Diese Daten fließen nicht in Ergebnisse für andere Nutzer mit ein, sondern stehen nur dem einzelnen Nutzer.