Schon seit einiger Zeit gibt es Hinweise darauf, dass Google Now in Zukunft auch Benachrichtigungen von Drittanbieter-Apps zulassen wird, und jetzt ist es soweit: Mit dem neuesten Update der App wird Googles Assistent geöffnet und ermöglicht es auch den Apps von anderen Herstellern, ihre Benachrichtigungen dort zwischen den Karten unterzubringen. Zum Start kooperiert Google mit 40 verschiedenen Anbietern um gleich am Anfang ein möglichst breites Spektrum abzudecken.
Schon in den vergangenen Jahren hat sich Google nicht gerade als zuverlässig mit der Einhaltung von Lieferdaten für Nexus-Smartphone erwiesen, und auch in diesem Jahr hat man offenbar völlig an der Realität vorbei geplant. Während der Vorstellung des Nexus 6 wurde gar kein Erscheinungsdatum genannt und anschließend gab es quer durch den Dezember verschiedene Daten zur Veröffentlichung. Seit Heute früh ist das Smartphone nun (endlich) auch bei amazon erhältlich.
Vor etwa zwei Wochen hat YouTube nach einer endlos langen Entwicklungszeit das Streaming-Angebot YouTube Music Key vorgestellt, das dem Nutzer für 9,99 Dollar im Monat unbegrenzten Zugriff auf Musikvideos der Plattform bieten wird. Als zusätzlichen Vorteil wurde auch der volle Zugriff auf Google Play Music angepriesen, was etwas für Verwirrung gesorgt hat. Mittlerweile ist klar, dass das ganze auch umgekehrt funktioniert und alle Play Music-Abonnenten vollen Zugriff auf YouTubes Streaming bekommen.
Jetzt ging alles ganz schnell: Nach knapp zweijähriger Vorbereitungsphase konnte YouTube sich endlich mit den Indie-Plattenfirmen einigen und hat so alle Hürden für den Start des eigenen Musik-Streamings aus dem Weg geräumt. Das Angebot mit der Bezeichnung YouTube Music Key bietet dem (US)-Nutzer für 9,99 Dollar monatlich den Zugriff auf Millionen von Musikvideos und bietet dazu einige weitere Extras, unter anderem auch das lang geforderte Abspielen von Musikvideos im Hintergrund.
YouTube-CEO Susan Wojcicki hat im Rahmen der Code Mobile Conference ein Interview über Googles Videoplattform gegeben. Dabei ging es vor allem um die Entwicklungen der letzten Monate und sie gab einen interessanten Einblick in die Nutzungs-Statistik von YouTube: So werden laut ihrer Aussage mittlerweile genau die Hälfte aller Videos auf mobilen Geräten über die YouTube-App abgespielt, und das über alle Plattformen hinweg.
Der Kampf um die Vorherrschaft bei mobilen Betriebssystem scheint längst zugunsten von Android entschieden zu sein, doch Apple kann nach dem Erscheinen eines neuen iPhones immer wieder auch viele Nutzer zurück gewinnen. Nachdem Apple vor einigen Wochen eine Anleitung zum Wechsel von Android auf iOS Online gestellt hat, kontert Google nun mit dem Wechsel in die andere Richtung.
Schon vor vielen Jahren hat Google Filesharing-Seiten den Kampf angesagt und versucht diese automatisiert zu erkennen und, auf Druck der Medien-Unternehmen, diese aus den Suchergebnissen zu entfernen bzw. diese weiter herabzustufen. Jetzt legt man wieder einmal nach und versucht die Musik- und Video-Piraten weiter aus den Suchergebnissen zu verdrängen - passend dazu wird auch gleich eine neue Werbeform eingeführt, die illegale Downloads ebenfalls verhindern soll.
Seit gut 18 Monaten ist bekannt, dass Google ein kostenpflichtiges Musik-Streaming innerhalb von YouTube plant und genau so lange ist auch schon von Problemen bei Verhandlungen mit den Plattenfirmen die Rede. Wie weit diese Verhandlungen nun fortgeschritten sind ist nicht bekannt, neue Screenshots belegen aber dass das Angebot jetzt in YouTube Music Key umbenannt wurde und auch mit Google Play Music verbunden wird.
Nahezu alle großen Smartphone-Produzenten passen Android nach ihren Bedürfnissen an und liefern diese mit einem eigenen Launcher und einer eigenen Oberfläche aus. Nun setzt Google auch hier auf die Vereinheitlichung von Android und bietet nun den eigenen Google Now Launcher für viele kompatible Smartphones zum Download an. Dieser bringt einige von Nexus-Geräten bekannte Funktionen mit sich.
Heute feiert Googles kleiner TV-Stick Chromecast seinen ersten Geburtstag und ist damit seit genau einem Jahr auf den Markt. Nach dieser kurzen Zeit kann das Team hinter dem Stick schon auf einen beachtlichen Erfolg verweisen und ist mittlerweile in 20 Ländern erhältlich. In den letzten 12 Monaten wurden bereits mehr als 400 Millionen Casts gestartet, und in Zukunft dürften es noch deutlich mehr werden.
Google ist mit dem eigenen Angebot Play Music zwar sehr gut auf dem Markt für Musik-Streaming vertreten, kann mit dessen Marktanteilen aber alles andere als zufrieden sein. Um sich eine deutlich größere Nutzerbasis zu verschaffen, soll man versucht haben den Konkurrenten Spotify für einen Milliardenbetrag zu übernehmen - scheiterte aber schlussendlich an den Preisvorstellungen.
Google ist derzeit auf großer Einkaufstour und wieder einmal hat sich ein vorab verbreitetes Gerücht bestätigt: Das StartUp Songza hat eine Software entwickelt, die Musik-Playlisten auf Grundlage von äußeren Umständen oder der Aktivität des Nutzers erstellt - dieses Potenzial soll nun Google Play Music und wahrscheinlich auch YouTube zu Gute kommen.
YouTube arbeitet schon seit langer Zeit an einem neuen Angebot für Musik-Streaming und könnte damit schon in der kommenden Woche an den Start gehen. Da die Verhandlungen mit der Musik-Industrie in den meisten Fällen länger andauern als die Entwicklung solcher Funktionen, setzt Google jetzt den Plattenfirmen die Pistole auf die Brust und droht mit einem völligen Ausschluss von YouTube.
Derzeit wird Google wieder einmal Interesse an einem StartUp nachgesagt, dass sich vor allem sehr gut in Google Play Music integrieren würde: Songza erstellt anhand von Stimmungslagen oder Aktivitäten des Nutzers personalisierte Playlisten, die sich an eben diesen Umstand anpassen lassen und so den perfekten Soundtrack bzw. Hintergrundmusik liefern soll.