Da wurde der mediale Druck wohl sehr schnell zu groß: Google hat ungewohnt schnell auf den Bericht reagiert, dass über 1000 Mitarbeiter die Sprachbefehle an den Google Assistant anhören und auswerten. In dem Statement werden die Vorwürfe aber nicht entkräftet, sondern indirekt sogar bestätigt - dafür aber auch die Notwendigkeit erklärt. Gegen den Leaker dieser sensiblen Informationen möchte man nun vorgehen.
Als global größte Plattform ist nicht nur das Betriebssystem Android ständigen Angriffen ausgesetzt, sondern auch Malware-Entwickler versuchen immer wieder ihr Glück und bringen neue schadhafte Apps in den Umlauf. Jetzt wurde wieder eine neue Malware-Welle entdeckt, die auf die Bezeichnung Agent Smith getauft wurde und derzeit für den Endnutzer noch keinen ernsthaften Schaden anrichtet.
Nach einer etwas längeren Wartezeit hat Google gestern Abend die Android Q Beta 5 veröffentlicht und bringt mit dieser wieder einige kleine Verbesserungen in das Betriebssystem, das sich langsam aber sicher der finalen Version nähert. Aus diesem Grund gibt es diesmal auch nur noch kleinere bzw. bereits bekannte Verbesserungen, die es aber sehr wahrscheinlich auch in den finalen Release im August oder September schaffen werden. UPDATE: Derzeit ist der Rollout wegen Problemen gestoppt.
Viele Millionen Menschen verwenden Tag für Tag den Google Assistant auf dem Smartphone oder auch den Smart Speakern, um Fragen beantwortet zu bekommen oder Aktionen durchzuführen. Allerdings sind all diese Sprachbefehle längst nicht so vertraulich, wie man bisher vielleicht gedacht hat: Ähnlich wie bei Amazon hören mehrere Tausend Mitarbeiter im Auftrag von Google die Sprachbefehle ab und können dabei - anders als angegeben - auch Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer ziehen.
Quantencomputer haben ein enormes Potenzial und könnten zukünftig sehr viel höhere Rechenleistungen bieten, als es heute möglich ist. Google forscht bereits seit vielen Jahren in diesem Bereich, genauso wie viele andere große Unternehmen auch, aber der entscheidende Durchbruch ist bisher noch nicht gelungen. Vielleicht wird dieser eines Tages in Deutschland erzielt, denn Google hat nun eine Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich verkündet.
Die neue Android Q Beta ist endlich da, aber leider musste Google schon wieder die Reißleine ziehen und den Rollout stoppen. Im Play Store geht es aber natürlich weiterhin ungehindert mit temporär kostenlosen Apps und Spielen weiter: Heute gibt es eine populäre Knoten-App, Benachrichtigungs-App, Anrufaufnahme, 4K-Kamera, Passwortverwaltung, Wetter-Apps und vieles mehr. Spiele gibt es aus den Kategorien Action, Rollenspiel, Arcade, Adventure, Puzzle, Simulation sowie mal wieder ein Rennspiel. Schaut auch in die vielen Aktionen vom Dienstag.
Google Translate verfügt schon seit einigen Jahren über eine Live-Übersetzung im Kamerabild, die zwar sehr beeindruckend ist, aber vermutlich nur von wenigen Nutzern verwendet wird. Jetzt haben die Entwickler einige Verbesserungen für den Kameramodus der Übersetzungs-App angekündigt und bringen neben vielen neuen Sprachen auch eine verbesserte Qualität in allen Punkten sowie eine überarbeitete Oberfläche mit.
Google Maps legt seit einigen Monaten einen Schwerpunkt auf den ÖPNV und erhofft sich eine rege Nutzung unter Pendlern. Die täglichen Nutzer des Öffentlichen Verkehrs bekommen dazu auch immer neue Funktionen spendiert, die sie an die Plattform binden sollen. Das verwendete Datenmaterial stammt aber nicht vollständig von den Verkehrsbetrieben, sondern wird auch von Googles Algorithmen erzeugt - und das kann zu Missverständnissen führen, wie ein Fall in Berlin zeigt.