Bericht: Google sucht nach ersten Monetarisierungs-Methoden für den Google Assistant

assistant 

Google steckt derzeit viel Kraft und Anstrengungen in die Verbreitung des Assistant, der innerhalb kürzester Zeit auf vielen Endgeräten zur Verfügung steht und potenziell mehrere Hundert Millionen Nutzer erreicht. Das ganze dient in erster Linie wohl der Markenbindung, muss aber wohl eines Tages auch monetarisiert werden. Jetzt gibt es erste Berichte über eine mögliche Monetarisierung mit How-To-Videos.


Der Google Assistant ist ein praktisches Tool und kann immer mehr Fragen beantworten oder Aufgaben übernehmen und steht natürlich vollkommen kostenlos zur Verfügung. Der kostenlose Zugang wird auf absehbare Zeit wohl auch bestehen bleiben, denn bekanntlich muss der Endnutzer auch für die Grundversion alle anderen Google-Angebote nicht zahlen. Diese finanzieren sich allerdings über Werbung und müssen nur teilweise subventioniert werden.

Lenovo Smart Display Google Assistant

Laut einem Bericht soll nun eine erste Monetarisierung in Planung sein, mit der der Assistant auch eines Tages Geld in die Kassen spülen soll. Möglich werden soll das mit How-To-Videos, die die Werbekunden auf Google Plattform hochladen können. Der Nutzer profitiert von den Anleitungen zu ganz bestimmten Fragen und der Anbieter bewirbt sein Produkt durch das Branding, mit dem das Problem gelöst bzw. die Aufgabe bewältigt werden kann.

For example, Johnson and Johnson could create a video about how to bathe a baby, or Kraft could make a video with a recipe for cheese fondue.

Sinnvoll ist das vor allem auf den neuen Smart Displays, könnte aber in Verbindung mit dem Chromecast oder einem anderen Cast-fähigen Gerät oder auf dem Smartphone auch auf den anderen Assistant-Plattformen zum Einsatz kommen. Das kann aber natürlich nur eine erste Finanzierung sein und dürfte wohl kaum für schwarze Zahlen reichen. Die Richtung ist aber sicher die richtige, denn einen Werbespot oder ähnliches würde wohl kein Nutzer beim Assistant gerne sehen/hören/lesen.

Denkbar ist auch, dass die Partner in Zukunft für die Actions on Google zahlen müssen. Erste Details zu einer Monetarisierung könnte es auf der Google I/O geben.

Siehe auch
» Monetarisierung: Der Google Assistant spielt ungefragt Werbung für ‚Die Schöne und das Biest‘ [Video]

[9to5Google]


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