Google Developer Day 2007Am 31. Mai 2007 findet weltweit an 10 Standorten gleichzeitg der Google Developer Day 2007 statt. Google will damit Entwickler, Techies und Tüftler bei der Entwicklung noch besserer Web-Applikationen unterstützen. Die von Google angebotenen APIs und Werkzeuge sollen mehr genutzt werden. Es wird Workshops, Keynotes und Diskussionen geben. Programmierer erhalten die Gelegenheit, die Entwickler-Teams von Google vor Ort zu treffen. In Deutschland ist der Gogole Developer Day 2007 im Side Hotel Hamburg. das diesjährige Motto ist: Bausteine für bessere WebanwendungenAuch wer nicht zu einen der 10 Standorte weltweit kommen kann, wird trotzdem virtuell dabei sein. Denn um die Entwickler global zu erreichen, wird es einen Live Streaming Webcast aus dem Googleplex in Mountain View geben und einen eigenen Channel auf YouTube mit Videos von den verschiedenen Workshops weltweit.Vertiefte Themen sind z.B. die Einführung in GData oder die vermittling von Kenntnisse über KML. Google Produktmanager werden Workshops zu fongenden Themen abhalten:
  • Tools für eine bessere Web-Entwicklung: Google Web Toolkit, Open Source und andere Entwickleraktivitäten
  • Google Geo Tools: Google Maps, Google Earth und SketchUp
  • Mashups und mehr: AJAX, Google Gadgets und die GData-APIs
Agenda Google Developer Day 2007 Hamburg Anmeldung für den Google Developer Day 2007 in Hamburg[Google Blogscoped]Nachtrag: » Fotos vom Google Developer Day
Maxthon
Kommt der Google-Browser jetzt doch noch? Laut hartnäckigen, aber immer noch unbestätigten, Gerüchten hat sich Google mit 1 Million $ an dem chinesisch-israelischem Browser-Startup Maxthon beteiligt. Laut offiziellen Zahlen wurde der Browser bisher über 80 Millionen mal heruntergeladen und hat einen nicht unerheblichen Anteil am chinesischen Browser-Markt.Bei der Beteiligung soll es sich nicht nur um eine reine Investition handeln sondern um ein strategisch wichtiges Engagement. Offiziellen Zahlen zufolge generiert der chinesische Suchmaschinen-Marktführer Baidu (an dem Google mal beteiligt war) 25% aller Suchanfragen über den Maxthon-Browser. Da kann man sich natürlich denken welches "strategisch wichtiges" Ziel hier verfolgt wird, nämlich Google als Standardsuchmaschine im Browser - denn diesen Platz nimmt neben Baidu in einigen anderen Ländern auch Yahoo! ein.Ob es darüber hinaus noch andere Ziele gibt ist derzeit nicht bekannt - es dürfte sich wohl um die gleiche Partnerschaft wie aktuell beim Firefox-Browser handeln. Eventuell könnte Google diesen recht jungen und in der Entwicklung befindlichen Browser aber auch für sich nutzen und ihn mehr vergoogeln. Ich bin immer noch der festen Überzeugung dass es eines Tages einen Google-eigenen Browser geben wird - und genau der könnte mit Maxthon jetzt gefunden worden sein. Warten wir es mal ab...» Maxthon Homepage » Artikel bei TechCrunch[Google Blogoscoped]
Google Music
Kent Dodds schlägt im Googlified-Blog ein neues Google-Programm zur Organisation von Musik auf dem lokalen PC vor. Viele Programme die die Organisation von Musik übernehmen wollen holen ihre Informationen aus dem Dateinamen oder den META-Informationen der jeweiligen Musikdateien, leider sind diese Daten aber nicht immer korrekt und lassen sich nicht durchsuchen.Er schlägt vor diese Daten aus dem Song selbst zu holen. Die Erkennung von Songs über die Audiospur ist heutzutage keine große Sache mehr und könnte von Google über eine Datenbank im Internet realisiert werden. So ist sicher gestellt dass sich hinter dem Titel auch wirklich der Song befindet der erwartet wird. Außerdem sollten zu jedem Song alle verfügbaren Informationen bereit gestellt werden - dass Google diese hat zeigen sie schon mit der Musiksuche.Ich glaube dass an Kents Konzept intern bei Google schon eine Weile gearbeitet wird. Die Datenbasis ist da, Talk zeichnet auf was die User hören, Google Desktop kann META-Daten der Musikdateien durchsuchen und einer Organisationssoftware für Offline-Dateien ist man - siehe Picasa auch nicht abgeneigt. Ich könnte mir vorstellen dass wir noch in diesem Jahr eine umfassende Musikverwaltung mit den beschriebenen Features von Kent erwarten können ;-)Das einzige Problem was ich mit allen Organisationsprogramme habe ist die Tatsache dass keines mit meiner Ordner-Struktur klar kommt. Im Programm selbst ist alles schön geordnet, aber meistens wird dann auch ein Ordner-Chaos auf der Festplatte hinterlassen und wenn ich eines Tages die Software wechseln möchte oder manuell auf die Dateien zugreife habe ich keinen Durchblick mehr... Picasa löst das schon sehr gut - so etwas für Musik wäre wirklich praktisch.» Beschreibung von Google Music Organizer
AdSense
Flash-Werbung kann manchmal schon sehr nervig sein. Die Animationen können den Blick vom Webseiten-Inhalt ablenken, ab und an halten sich die Animationen dann nicht an ihren Rahmen und plötzlich fährt der "Volks-Wagen" quer über den Bildschirm und im allerschlimmsten Fall fangen die Banner auch noch an mit uns zu reden oder zu singen. Google Flash-AdSense-Banner haben dafür ab sofort einen Close-Button.Close-Button
Oben rechts in diesem Banner ist ein kleiner Close-Button, leider ist er so klein geraten dass wohl eine nicht unerhebliche Prozentrate statt auf den Schließen-Button auf den Banner klickt. Hausgemachter Klickbetrug? - glaube ich zwar nicht, aber man wird das sicherlich mit einkalkuliert haben ;-) Zwar haben Fullscreen-Flashs und PopUp-Flashs fast immer einen Close-Button aber bei normalen Bannern die sich an ihren Rahmen halten war dies bisher nicht der Fall - ich denke hier leistet Google Pionierarbeit.Fraglich ist nur was bei einem Klick auf den Schließen-Button überhaupt passiert. Stoppt die Animation? Verschwindet der Banner komplett? (Bei schlechten Webseiten kann so etwas das Design zerschießen) oder wird er einfach durch eine leere Fläche oder ein Text-Ad ersetzt? Leider habe ich noch keinen Flash-Banner entdeckt bei dem ich das hätte testen können.[Google Blogoscoped-Forum]
AdSense
Google hat sich eine Möglichkeit AdSense-Banner in Newslettern unterzubringen patentieren lassen und dieses vor einigen Tagen auch zugesprochen bekommen. Zur Zeit wird die Anzeigenschaltung in Newslettern zwar noch nicht offiziell angeboten aber die Testphase läuft schon seit einigen Monaten. Bei der Technik wird komplett auf JavaScripts und iframes verzichtet.Das Problem von Werbebannern in Newslettern ist, dass die meisten eMail-Programme sowohl iframes als auch JavaScripts aus Sicherheitsgründen herausfiltern. Dies umgeht Google mit direkt eingebunden Werbebannern. Vor dem abschicken muss der jeweilige Newsletter bei AdSense eingestellt und registriert werden. Daraus werden dann Bilder erstellt die fest in den Newsletter eingebunden werden. Die Bilder können sich zwar auf dem Server ändern, werden aber nicht weiter an den eigentlichen Content angepasst - dadurch geht die dynamik verloren, dafür wird die Anzeige dann aber auch bei den meisten eMail-Programmen zu sehen sein.Ein weiteres Problem von eMail-Werbung, das sicherlich auch Google nicht lösen kann, ist dass Werbung per Mail zu 99% als Spam abgetan wird. Warum sollten die User also ausgerechnet die AdSense-Banner ansehen und anklicken? Hier sehe ich die größte Schwierigkeit... Außerdem geht Google mit gutem Beispiel voran und blendet Bilder in eMails bei Google Mail standardmäßig aus und zeigt diese erst nach einem Klick an. Aber sicherlich werden AdSense-Bilder standardmäßig auch bei Google Mail angezeigt werden...Ich bin gespannt ob Google die Technik irgendwann nutzen wird. Weiterhin testen werden sie es sicherlich, aber ich glaube nicht dass die Klickraten hier besonders hoch sein werden.» Das Patent[Google OS]