Es ist gefühlt noch gar nicht so lange her, dass Nokia der Weltmarktführer bei Handys gewesen ist und kaum wegzudenken gewesen ist. Doch dann hat man den Smartphone-Boom vollkommen verschlafen und hat einen rasanten Abstieg hingelegt. Mittlerweile werden keine Geräte mehr unter dieser Marke produziert, doch die Pause soll nicht mehr von langer Dauer sein: Jetzt hat man angekündigt, schon im nächsten Jahr wieder Smartphones mit Android als Betriebssystem zu produzieren.
Wenn man die Verbreitung von Android betrachtet, ist es keine große Überraschung dass es auch sehr viel Schadsoftware für Googles Betriebssytem gibt. Seit einiger Zeit verbreitet sich eine neue Malware, die erst jetzt durch eine starke Verbreitung in die Schlagzeilen gerät und immer mehr Smartphones befällt: Gooligan befällt aber nicht nur das Smartphone, sondern verschafft sich auch Zugriff auf den Google-Account.
Der bekannte Android-Aufsatz CyanogenMod erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und wird auf vielen Smartphones eingesetzt. Während das Projekt von vielen Freiwilligen weiter entwickelt wird, ist das gleichnamige Unternehmen gehörig ins Schwanken geraten und muss nun viele Mitarbeiter entlassen und Standorte schließen. Damit dürften dann auch die hochtrabenden Pläne des Unternehmens am Ende sein.
Vor gut einem Monat hat Google damit begonnen, das erst Maintenance-Update von Android unter der Version 7.1 auszurollen und in Form einer Developer Preview an die eigenen Smartphones zu verteilen. Jetzt hat man ohne große Ankündigung eine zweite und leicht verbesserte Developer Preview hinterher geschoben und verteilt diese zur Zeit unter der Versionsnummer 7.1.1. Da es keine großen Updates gegeben hat, soll es dieses mal auch kein OTA-Update sondern nur eine manuelle Installation geben.
Mit den Play Services betreibt Google ein Framework für Android, in dem viele wichtige Grund-Funktionen ausgelagert sind und allen Apps zur Verfügung gestellt werden. Dabei spielt es normalerweise keine große Rolle unter welcher Android-Version die Play Services laufen - bis jetzt. Nun haben die Entwickler angekündigt, schon in wenigen Monaten den Support für Android Gingerbread und Android Honeycomb einzustellen.
Schon seit einigen Monaten steckt in Googles Laptop-Betriebssystem Chrome OS die Möglichkeit, Android-Apps auszuführen und auf den Play Store zuzugreifen - was dem Chromebook völlig neue Einsatzgebiete beschert. Bisher wurden allerdings nur drei Geräte in der ersten Testphase unterstützt, so dass noch nicht all zu viele Nutzer diese neue Möglichkeit ausprobieren konnten. Jetzt wird die Liste der unterstützten Chromebooks um vier weitere Geräte erweitert.
Gerade als die ganze IT-Welt im Rausch von Android Nougat gewesen ist, platzten erste Berichte über Andromeda herein, bei dem es sich laut den ersten Gerüchten um ein völlig neues Betriebssystem handeln soll. Bisher hält sich Google noch komplett bedeckt, aber natürlich brodelt die Gerüchteküche weiter. Laut neuesten Informationen soll Andromeda im Herbst nächsten Jahres veröffentlicht werden und komplett in Android 8.0 aufgehen - oder anders herum.
Dass Android ein Fragmentierungs-Problem hat ist kein großes Geheimnis, und schon seit einiger Zeit unternimmt man einige Anstrengungen um dieses zu lösen - allerdings bisher mit nur sehr wenig Erfolg. In Android Nougat und der dazugehörigen Dokumentation für Smartphone-Hersteller sind nun Hinweise auf eine neue Technik mit der Bezeichnung Android Extensions aufgetaucht, mit der man sich etwas unabhängiger von den Herstellern machen könnte.
Im April dieses Jahres hatte die EU-Kommission ein Verfahren gegen Android gestartet, in dem man Google vorwirft, die Marktmacht des Betriebssystems auszunutzen. Angesichts der Marktanteile von knapp 90 Prozent ist ein solches Verfahren kaum verwunderlich, aber die Argumente der EU sind nur an den Haaren herbeigezogen - behauptet nun zumindest Google in der offiziellen Antwort. Wenig überraschend weist man alle Vorwürfe von sich - und das durchaus überzeugend.
Obwohl man bereits einige Anstrengungen unternommen hat um Android Fit für den Desktop zu machen, hält sich Google sehr bedeckt über eine mögliche Zukunft des Betriebssystems auf dem großen Bildschirm. Nun hat es einen weiteren kleinen, aber nicht zu unterschätzenden, Schritt in diese Richtung gegeben: Das Team hinter dem populären Android-Emulator LeapDroid stellt die Arbeit an dem Produkt ein und wird ab sofort bei Google arbeiten.