Die drei großen Betriebssystem-Hersteller Microsoft, Apple und Google tun sich seit Jahren sichtlich schwer damit, ihre Produkte für den Desktop und die mobilen Geräte miteinander zu vereinen. Seit Anfang des vergangenen Jahres wird vor allem Google vom Hersteller Jide mit seinem Remix OS vorgeführt, das die Möglichkeiten von Android sehr gut aufzeigt. Jetzt hat man ein neues Projekt vorgestellt, dass die Verknüpfung von Smartphone und Computer perfektionieren soll.
Wenn sich Google wieder an den Zeitplan des Vorgängers im vergangenen Jahres hält, dann dauert es gar nicht mehr so lange bis die erste Preview-Version von Android O veröffentlicht wird. Wie in jedem Jahr können die Spekulationen über den Namen des kommenden Betriebssystems gar nicht früh genug beginnen, und viele Google-Mitarbeiter machen sich mittlerweile selbst einen Spaß daraus, Gerüchte und potenzielle Namen zu streuen. Auch der Android-Chef bildet dabei keine Ausnahme.
Über viele Jahre war CyanogenMod das mit Abstand beliebteste Custom ROM für Android und wurde von mehreren Millionen Nutzern installiert und verwendet. Nach dem schnellen Ende des Projekts hat sich innerhalb weniger Tage das Lineage OS-Team geformt, das offiziell die Nachfolge des populären Aufsatzes angetreten hat. Nach wenigen Wochen auf dem Markt konnte das Projekt nun verkünden, dass man schon mehr als eine halbe Million Nutzer gewonnen hat.
Im Sommer 2015 wurde die Android-Welt - und auch Google als Entwickler - vom Stagefright-Bug kalt erwischt und hat eine schwere Sicherheitslücke im Betriebssystem vor Augen geführt. Potenziell waren damals bis zu 1 Milliarden Geräte betroffen und bis heute stehen vor allem ältere Geräte offen wie Scheunentore. Doch überraschenderweise konnte Google nun verkünden, dass die Sicherheitslücke nicht ein einziges mal ausgenutzt worden ist.
Schon seit Jahren wird der Smartphone-Markt von nur zwei Anbietern dominiert und hat sich längst in ein Duopol verwandelt. Laut den neuesten Zahlen der Marktforscher von Gartner hat sich diese Entwicklung im vierten Quartal 2016 noch einmal verstärkt. Android und iOS kamen im vergangenen Quartal zusammen auf ganze 99,6 Prozent Anteil und ließen den beiden einzigen noch wahrnehmbaren Konkurrenten nur noch 0,4 Prozent vom Markt übrig.
Wer sich am heutigen Tag ein Smartphone kauft, kann mit viel Glück darauf hoffen auch im kommenden Jahr noch ein Android-Update vom Hersteller zu bekommen, und spätestens Mitte 2018 ist dann schon wieder das Ende des Lebenszyklus erreicht. Dass das aber nicht an der "veralteten" Hardware liegt, zeigt nun ein Bastler in einem YouTube-Video: Ihm ist das Kunststück gelungen Android Nougat auf einem sieben Jahre alten Smartphone zu installieren.
Schon auf der Google I/O im Mai des vergangenen Jahres hatte Google die Instant Apps angekündigt, die es erlauben sollen eine App direkt und ohne den Umweg über die Installation nutzen zu können. Nach einer längeren Testphase steht diese Funktion nun offenbar für alle Besitzer eines Nexus- oder Pixel-Smartphones zur Verfügung. In dieser erweiterten Testphase stehen allerdings vorerst nur vier Apps zur Verfügung.
Wer mehrere mobile Geräte besitzt, hat vermutlich nicht für jedes eine eigene SIM-Karte und zahlt monatlich hohe Gebühren für die Datentarife. Um nicht dauerhaft auf ein WLAN-Netzwerk angewiesen zu sein, kann man stattdessen die Internetverbindung eines Geräts mit anderen Teilen und per Tethering einen eigenen Hotspot aufbauen. Der Aufbau dieses privaten Netzwerks ist ab sofort alle Besitzer eines Nexus- oder Pixel-Smartphones einfacher geworden.
Google hat wieder einmal die aktuellen Zahlen zur Verbreitung der Android-Versionen erfasst und hat diese nun für den Monat Februar veröffentlicht. Im Vergleich zum Vormonat gab es einige bemerkenswerte Verschiebungen, die allerdings ein Wachstum in die falsche Richtung aufweisen. Erstmals hat es nun auch die aktuelle Version Nougat auf mehr als einen Prozent geschafft.
Pünktlich zum Monatsanfang rollt Google wieder das monatliche Sicherheits-Update für Android aus und stopft damit nicht nur einige Sicherheitslücken sondern behebt auch bekannte und weniger bekannte Bugs im Betriebssystem und mit diversen Smartphones. Unter anderem wurde mit diesem Security Patch nun der sehr nervige Audio-Bug bei Pixel-Smartphones behoben, der bei einer ganzen Reihe von Nutzern nach dem vorherigen Update aufgetreten ist.