Screenshots + Infos über GDrive (Platypus)

Verfasst von Jens am 14. Oktober 2006 | 5 Kommentare

GDrive - Platypus
Das Laufwerk G:, neuerdings auch Platypus genannt, ist wieder aufgetaucht. Philipp Lenssen kam auf irgendeinem Weg (den er leider nicht verraten möchte) an die Software für Platypus und hat es auf seinem heimischem Rechner installiert. Leider ist das ganze wenig spektakulär und auch keine Version für die Öffentlichkeit – es ist lediglich ein Google-intern verwendetes Programm.

Hier die Screenshots die Philipp zur Zeit durch die Blogger-Welt jagt:
Platypus - GDrive

Platypus - das Verzeichnis

Hier noch die Support-Datei (die augenscheinlich nur an Googler gerichtet ist, Mitarbeiter werden namentlich angesprochen, corp.google.com-Links sind vorhanden):
» Platypus Support

Ist Platypus einmal auf dem Rechner installiert lasse sich mit ihm alle Dateien auf einem Google-Server ablegen, leider gibt es hier eine magische Grenze von 500 MB pro User und Account. Die Dateien können dann mit anderen Usern (im Text ist nur von Googlern die Rede) geteilt werden, so dass auch jeder andere darauf Zugriff hat.

Ich denke Platypus wird google-intern hauptsächlich für die Teamarbeit eingesetzt. Bei der Entwicklung eines neuen Produkts kann so immer eine neue Version auf die Rechner der Partner geschoben werden – im Grunde wie ein Heimnetzwerk, nur dass es über einen zentralen Server läuft. Außerdem hat jeder Googler Zugriff auf noch in Entwicklung befindliche Produkte um sie zu testen – genau hier könnte Platypus ebenfalls eine Rolle spielen – aber zum Filesharing ist es eher nicht geeignet.

Dass diese Software jetzt aufgetaucht ist verheißt nichts gutes für das ach so lang erwartete GDrive. Denn offiziell wird es wohl nicht den gleichen Projektnamen wie google-intern besitzen – und vielleicht wird es auch niemals an die Öffentlichkeit gelangen und war von anfang an nur intern geplant. Aber wer weiß, auch Google Mail wurde vor der Veröffentlichung 2 Jahre lang intern getestet und wird auch heute noch eingesetzt.

Das GDrive existiert – und wir alle nutzen es
Aber wir müssen nicht traurig sein, denn im Grunde besitzen wir Google-Fans das GDrive schon, nur wissen wir es garnicht. Aber wie ihr HIER sehen könnt, können wir unsere Dokumente, Fotos, eMails, Webseiten, Links und seit neuestem auch private Videos auf dem Server ablegen. Und alles andere braucht es ja nicht, wer braucht schon System-Dateien auf einem anderen Rechner? Die funktionieren meistens eh nicht.

Bis auf einige Typen wie Präsentationen und Bildbearbeitung haben wir doch also schon alles – nur hat Google es nicht an einer zentralen Stelle gebündelt, aber das wird sicherlich auch irgendwann kommen. Google könnte einfach ein Programm veröffentlich dass alle unterstützten Dateitypen zu dem jeweiligen Google-Angebot hochlädt. Und schon wäre das GDrive da :-)

[Google Blogoscoped]

GoogleWatchBlog » Themenübersicht: Das lange Warten auf das GDrive

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Blogger Beta jetzt auch mit AdSense-Banner

Verfasst von Jens am 14. Oktober 2006 | 2 Kommentare

Blogger + AdSense
Mit dem Start von Blogger Beta haben bei Googles Blogging-Portal die sogenannten “Page Elements” Einzug in die Layout-Abteilung gehalten. Das sind kleine Fenster, Tools, Gadgets die mit wenigen Klicks in den eigenen Blog integriert werden können. Seit gestern gibt es hier ein neues Page Element namens AdSense.

Die Anpassung eines AdSense-Elements läuft komplett in den Template-Einstellungen bei Blogger ab. Die Größe der Anzeige, die Farbe und einige weitere Dinge lassen sich problemlos anpassen und so den eigenen Blog mit Werbung versehen. Den Code des Banners selbst bekommt der Benutzer im Optimalfall also garnicht mehr zu Gesicht – was bei einigen n00bs (wollte ich schon immer mal schreiben) auch sicherlich besser ist.

Auch wer noch keinen AdSense-Account besitzt kann ihn sich über das Blogger-Portal in wenigen Minuten einrichten. Die Freischaltung dauert dann zwar noch etwas, aber sollte ebenfalls keine große Hürde darstellen. Hat man das alles geschafft kann es losgehen mit dem Durch-Blogger-Geld-verdienen. Die Anzeige des Tagesverdienstes, die Einteilung in Channels und alles weitere muss aber auch weiterhin über AdSense selbst erfolgen, dafür bietet Blogger noch keine eigene Seite an.

Ein kluger Zug von Google, auch wenn ich der Meinung bin dass er ein bißchen spät kommt. Wenn ich dort etwas zu sagen hätte hätte ich Blogger-Bloggern (sic!) schon längst die Möglichkeit gegeben solche Banner bequem in das eigene Tagebuch einzubauen – das ist schließlich Gold wert. Und wenn ich jetzt immer noch etwas zu sagen hätte, würde ich jedem Blogger gleich noch die Möglichkeit geben seinen eigenen Blog per AdWords zu bewerben $$$ ;-)

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AdWords Editor 2.0 mit neuen Funktionen

Verfasst von Jens am 14. Oktober 2006 |

AdWords Editor
Knapp 9 Monate nach der Veröffentlichung vom AdWords Editor und 4 Monate nach der deutschen Version erscheint jetzt die Version 2.0 in englischer Sprache. Die neue Version des Editors hat einige neue Usability-Features bekommen und auch ein paar kleine Tools die den Erfolg einer Kampagne steigern können.

Hier die wichtigsten neuen Features:
Text ersetzen
Wenn sich ein Teil des Anzeigentextes ändert und viele Kampagnen mit vielen Schlüsselwörtern laufen kann es schon zu einer kleinen Lebensaufgabe werden alle Texte zu verbessern. Dafür gibt es jetzt die Möglichkeit den Text in allen Anzeigen durch einen Alternativ-Text zu ersetzen. Also praktisch die gute alte Finden-und-Ersetzen-Funktion jedes besseren Texteditors.

Doppelte Schlüsselwörter finden
Bei mehreren laufendenen Kampagnen kann es passieren dass zu einem Schlüsselwort mehrere Anzeigen geschaltet werden. Das ist meistens ein Versehen und nichts wünschenswert – schließlich ist es herausgeworfenes Geld. Wer den Überblick über seine Schlüsselwörter verloren hat kann jetzt mit einem kleinen Tool alle doppelten Wörter aus seinen Kampagnen löschen.

Preisgrenze einstellen
Die Einstellung der Preisgrenze für eine Kampagne kann jetzt noch besser und komfortabler vorgenommen werden. Zum Beispiel kann der Wert jetzt nicht mehr nur in Dollar, sondern auch prozentual angegeben werden.

Schlüsselwörter gruppieren
Schlüsselwörter können jetzt gruppiert und so zu einer Einheit, genannt “Ad Groups” zusammengefügt werden. Dies ist eines der Erfolgsgeheimnisse einer guten AdWords-Kampagne. So behält der Werbende eine bessere Übersicht und die Anzeigen können noch besser ausgewählt und eingeblendet werden.

» AdWords Editor Download
» Ankündigung im AdWords-Blog

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Google Reader per GreaseMonkey in Google Mail integrieren

Verfasst von Jens am 14. Oktober 2006 | 13 Kommentare

Google Mail + Google Reader
Mithilfe eines kleinen Greasemonkey-Scripts ist es nun möglich Google Mail und den Google Reader miteinander zu verbinden. Nach erfolgreicher Installation wird bei Google Mail der Unterpunkt “Feeds” angezeigt und mit einem Klick darauf das Hauptfenster vom Reader geöffnet – innerhalb von Google Mail. Hat zwar einige Nachteile, aber für den schnellen Überblick reicht es.

Die Verbindung von Google Mail und dem Reader ist von meiner Seite aus ein sehr logischer Schritt, und wird sicherlich auch bald offizielle von Google vollzogen, schließlich soll Google Mail ja die Kommunikationszentrale im Web sein und bietet mit den WebClips eh schon eine kleine Feed-Unterstützung an – was liegt also näher als die Feeds ebenfalls in diesem Portal unterzubringen?

Das Script macht das schon sehr ordentlich und problemlos, nur leider bekommt man alle Feeds auf einen Haufen hingeklatscht, dass heißt man kann nicht nach Label filtern oder die Ansicht wechseln – das ist vor allem bei vielen abonnierten Feeds ein sehr großer Nachteile, der sich aber mit so einem Script wohl nicht so einfach ausbessern lässt. Dank der gleich gestaltetenen Oberfläche hat man übrigens die ganze Zeit das Gefühl weiterhin in Google Mail unterwegs sein.

Leider funktioniert das Script nur wieder in Firefox, und erst mit vielen Umwegen auch im Opera – aber einen kleinen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

» Google Mail + Reader Script
» Greasemonkey Download

[Googlified]

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AdSense jetzt endlich mit Banner-Channels

Verfasst von Jens am 14. Oktober 2006 |

Adsense
Seit gestern morgen bietet Adsense uns Webmastern nun endlich die Möglichkeit den Erfolg der einzelnen Banner genau zu messen. Dafür wurden jetzt Channels eingerichtet, die jedem Banner einzeln zugeordnet werden können. So lässt sich jetzt ohne Probleme herausfinden welche Banner die Blicke und Klicks anziehen, und welcher eigentlich verschwinden könnte.

Leider ist die Erstellung von Channels bisher noch auf 5 begrenzt, aber in Zukunft werden es sicherlich mehr werden. Während der Erstellung eines neuen Banners kann nun im letzten Schritt ausgewählt werden zu welchem Channel er gehört. Ich habe mir gleich einmal für jeden Banner einen eigenen Channel erstellt um das ganze in diesem Blog besser messen zu können und unbeliebte Banner evt. zu kicken.

Ich denke das war eines der meistgewünschten Features von Adsense überhaupt. Zumindest kenne ich einige Personen die mich schon oft danach gefragt haben ob es möglich ist den Erfolg einzelner Banner herauszufinden, und auch ich habe mir schon das eine oder andere mal so eine Funktion gewünscht – schön dass es jetzt endlich da ist :-)

» Ankündigung im Adsense-Blog

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