
2008 wurde bekannt, dass Google in Oberösterreich ein Datenzentrum bauen wird. nachrichten.at hat sich damit beschäftigt, was das Zentrum für die Region bringen wird und was leider unerfüllt bleiben wird.
Google hat 2008 75 Hektar gekauft. Diese Fläche wird derzeit noch von Bauern bewirtschaftet. Der Bau des Datenzentrums wird frühestens 2011 oder sogar noch später beginnen. Bei der Bebauung einer solchen Fläche muss auch für eine ökologische Ausgleichsfläche geschaffen werden. Diese ist 6 Hektar groß und wird mit 13.000 Bäumchen bepflanzt. Ein Großteil davon haben inzwischen einheimische Gärtner bepflanzt und so von Google profitiert.
Für die Einrichtung des Zentrums werden normalerweise 100 bis 200 Menschen aus der Region eingesetzt. Für den laufenden Betrieb benötigt man dann nur noch 50, so Sprecher Oberbeck. Einige Politiker sprachen immer von 100 Leuten, was falsch ist. Auch Hoffnungen, dass Google in Oberösterreich ein Entwicklungszentrum aufbauen wird, werden vom Sprecher zerstreut. Die Entwicklungszentren in Europa befinden sich in Zürich (rund 600 Mitarbeiter) und München (rund 70 Mitarbeiter).
Der Bürgermeister von Kronstorf ist dennoch sehr euphorisch. So habe die reine Ankündigung eine Dynamik in der Gemeinde ausgelöst und es entstehen derzeit 150 Wohnungen. Die Versorgung der dann 50 Google Mitarbeiter würde zusätzlich die lokale Wirtschaft stärken.
Google hat sich in Finnland eine Papierfabrik gekauft. Das Gebäude steht auf dem Gelände von Stora Enso. Die stillgelegte Fabrik will Google zu einem Datencenter umbauen.
Das Grundstück inklusive Gebäude hat rund 40 Millionen Euro gekostet, teilte Stora Enso mit. Stora Enso ist ein angeschlagenes finnisches Forstunternehmen und legte die Fabrik, die circa 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Helsinki liegt, vor über einem Jahr still.
Laut Google Sprecher Kay Oberbeck, der neben Deutschland, Österreich und der Schweiz auch für Skandinavien zuständig ist, werde momentan die Umwelt und Infrastruktur des Grundstückes geprüft. Wann die Arbeiten abgeschlossen sind, konnte Oberbeck nicht sagen, da es sicherlich noch einige Zeit dauern wird bis die Transaktion erfolgt ist und man in die Detailplanung einsteigen kann.
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Laut einem Bericht der Schweizer Sonntagszeitung entsteht an der Nordseeküste ein Rechenzentrum für Google. Derzeit baue man ein Datencenter in 


