Die knallbunten Google-Niederlassungen. rund um die Welt dürften mittlerweile jedem bekannt sein: Vollgestopft mit Doodles, Gadgets und ungewöhnlichen Themenräumen wie z.B. der Hamburger U-Bahn. In der neu renovierten Niederlassung in London geht Google nun in die ganz andere Richtung: Zwar gemütlich aber von bunten Farben keine Spur.
Google

Google plant derzeit in eigene Stadt aufzubauen. In dieser werden Googler nicht nur arbeiten können, sondern auch wohnen können. Hierfür sollen neben Büros auch Wohnungen, Sportanlagen und Kindertagesstätten entstehen.

Google bietet schon jetzt seinen Mitarbeitern und deren Angehörigen ein außergewöhnliche Versorgung an. So erhalten diese neben einem kostenlosem Mittagessen, auch Frühstück und Abendbrot, in den Niederlassungen gibt es überall Süßigkeiten, aber auch Obst, Getränke und Kaffee. Die Stadt soll rund umweltfreundlich sein und eine lebendige Community bilden. Dies geht aus einem Brief an die Stadtverwaltung hervor, der Mercury News vorliegt.

Nun soll ein geeigneter Standort für die Wohnungen über einen Städteplan gefunden werden. 2013 sollen dann die Bagger rollen, Handwerker loslegen und die Gebäude hochziehen. Google soll über ein Planetary Ventures, das Google mitfinanziert, bereits einen Vertrag mit einer Laufzeit bis 2048 abgeschlossen haben. Die Miete beträgt jährlich 3,66 Millionen Dollar.

Google hat übrigens auch bei der NASA ein Gebäude gemietet. Auch die firmeneigenen Jets und die Flugzeuge von Page und Brin stehen auf dem nahe-gelegenem Flugplatz.
Neue Figuren für das Geo-Team

So sieht es jetzt vor dem GooglePlex in Mountain View aus, genauer vor dem Geo-Gebäude, dort wo die Kartographen stundenlang Google Maps und Latitude und Earth optimieren. Neben vielen Pegman's haben sich auch einige Kunstwerke gefunden.

Denn der Künstler Christoph Niemann (gebürtiger Stuttgarter, Wikipedia [nur EN]) hat sich dazu bereit erklärt, dass seine Kunstwerke mit Google Maps auch an die Wände der Googler kommen, wie es im Blog heißt: "Wir denken, dass seine humorvollen Bilder genau das Richtige sind, um unser Büro mit Spaß und etwas Geo zu geben. Also haben wir Christoph gefragt und, glücklicherweise, war er sofort angetan von der Idee! Wir wussten, dass die Bau-Design-Mannschaft geplant hatte, mehr allgemeine Kunst an die Wände zu malen, so stürmten wir grundsätzlich in ihre Planungssitzung und schrien "Wartet!"; Als wir ihnen die Kunstwerke von Chris zeigten, waren sie genau so angestochen über die verspielten, lustigen Designs wie wir und verteilten seine Kunst über das ganze Gebäude."

So etwa ist dann auch dieses Wand-Kunstwerk entstanden, welches dem Autor besonders gut gefällt:
Christoph Niemann im GooglePlex: Eier und Omlets.

Der Autor dankt auch noch einmal dem kompletten Team, vor allem aber den Planern, die sich auf diesem Foto gesellen. Auch Christoph wurde öfters eingeladen, um sich den Fortschritt anzusehen und er war - nach Angaben von Google - vollauf zufrieden und hat seine Kunst bei Google genossen. Aber auch Pegman's, wie der oben, fanden ihren Weg in das Googleplex. Diese sind aber noch lange nicht so spannend wie die kreativen Arbeiten von Christoph.

Wer weitere Inspirationen sucht, kann sich mal "My Way" auf der Seite der 'New York Times' anschauen. Da gibt es viele Kunstwerke, die aus Google Maps entstanden sind - natürlich von Christoph Niemann.

» Christoph Niemann - Galerien, Twitter, News
» Blogeintrag
Google Circa 100 Googler aus der Personalabteilung müssen demnächst ihren Schreibtisch räumen. Dies gibt der Abteilungsleitung Laszlo Bock im Google Blog bekannt. Bereits seit Oktober 2008 stelle man weniger Mitarbeiter ein und daher brauche man nun auch weniger Personal, das neue Googler beschafft. Als einen ersten Schritt der Kostensenkung nennt Bock, die Entlassung von Leiharbeitern. Jetzt werden circa 100 Stellen in der Personalabteilung gestrichen. Google selbst versucht aber diese Menschen in anderen Abteilungen weiter zu beschäftigen, da diese Mitarbeiter Google durch die Neueinstellungen zu dem gemacht haben was es heute ist. Auch drei Google Offices werden geschlossen. Betroffen sind die Niederlassungen in Austin, Texas; Trondheim, Norwegen und Lulea, Schweden. In allen drei Standorten wurden Produkte entwickelt. Google versucht nun das, was man bereits in Phoenix, Arizona, erfolgreich vollbracht hat. Dort wurden allen Mitarbeiten Stellen in anderen Büros angeboten. Der Großteil nahm dieses Angebot an. Man hofft, dass man durch größere Teams besser entwickeln kann. » Google Blog: Changes to recruiting » Google Blog: Changes to engineering
Google Google schließt zwei seiner amerikanischen Niederlassungen: Die Mitarbeiter aus den Büros in Dallas und Denver können entweder an einer anderen Position im Unternehmen arbeiten, oder Google verlassen - Kündigungen gibt es nicht. Die Schließung resultiert daraus, dass die Niederlassungen in den Städten zu wenig Arbeit hatten und es regional einfach zu wenig Kunden gab. eMail-Antwort von Google:
Following an operational review, we are consolidating our offices in Dallas and Denver, as we currently have at least two offices in each of these markets. This reorganization is designed to ensure we are serving the needs of our customers, stakeholders and Googlers [Google employees] efficiently. These are the only two cities affected by this review, and all affected Dallas and Denver Googlers will be offered opportunities within the company.
[Google Blogoscoped]