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Anfang Oktober wurde bekannt, dass Microsoft und Google unabhängig voneinander mit Twitter über eine Integration in die jeweilige Suchmaschine verhandeln. Gestern gab erst Microsoft und wenige Stunden später Google einen Vertrag mit Twitter bekannt. 

In der Ankündigung von Google heißt es, dass man so sein Ziel verfolgen könne, zu jederzeit relevante Suchergebnisse anbieten zu können. In den vergangenen Jahren kam mit Twitter etwas dazu was quasi in Echtzeit über besondere Ereignisse berichtet. 

Deshalb hat Google nun einen Vertrag mit Twitter geschlossen, der es erlaubt Tweets in den Suchergebnisse anzuzeigen. So können sich Nutzer über die aktuellen Bedingungen in ihrem Skigebiet informieren. 
Yahoo Vor über 1,5 Jahren wollte Mircosoft Yahoo kaufen um so einen Angriff auf Google zu starten. Jetzt haben die beiden US-Konzerne Yahoo und Microsoft eine Kooperation angekündigt. Die Yahoo!-Suche wird künftig mit Bing unter der Haube laufen. Bereits am Wochenende gab es erste Gerüchte um eine Kooperation. Am Mittwoch schließlich wurde es offiziell. Yahoo wurde bereits Google-Technik bis vor einige Jahre eingesetzt. Laut Microsoft sind die Verträge schon unterzeichnet. Während Microsoft die Suchtechnik liefert, soll sich Yahoo um die Vermarktung der Werbeflächen kümmern. Dies betrifft sowohl bing.com als auch die Yahoo-Suche. Außerdem bekommt Microsoft Zugang zu den Suchtechniken von Yahoo. Diese darf man auch in Bing integrieren. Der Vertrag läuft zehn Jahre. Yahoo hofft mit der Kooperation auf zusätzliche Einnahmen von 500 Millionen Dollar im Jahre. Außerdem sollen die Betriebskosten um 200 Millionen Dollar gesenkt werden. Insgesamt möchte man so 700 Millionen Dollar mehr zur Verfügung haben. Die Verhandlungen hätten über ein Jahr gedauert.
Anfang des Jahres hat Google das Google Powermeter gestartet. Mit dem Tool können Hauseigentümer den aktuellen Stromverbrauch von jedem PC der Welt ablesen. Jetzt gibt es das auch in Deutschland bei Yello Strom. Yello Strom, eine hundertprozentige Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Deutschlands drittgrößtes Energieunternehmen) hat Ende 2008 seinen 1,4 Millionen Kunden eine Möglichkeit geschaffen Ihren aktuellen Zählerstand online abzulesen. Nun kooperiert Yello mit Google und bringt seinen Kunden auch das Google PowerMeter. Über ein Gadget auf iGoogle sollen Kunden den Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden sichtbar macht ? sekundengenau und in 15-minütigen Intervallen mit einer zusätzlichen Gesamtübersicht. Aktuell arbeitet Google und Yello noch daran das Gadget den Yello Kunden anbieten zu können. Im herbst soll es soweit sein. "Es handelt sich dabei um einen zusätzlichen Service, den unsere Sparzähler-Kunden kostenlos nutzen können. Interessenten können sich bei iGoogle anmelden und das Google PowerMeter Gadget schon bald installieren. Dieses Angebot macht unser Produkt noch wertvoller", erklärt Martin Vesper, Geschäftsführer bei Yello Strom. Ed Lu, Technischer Leiter von Google PowerMeter, freut sich über die Kooperation. Yello liefere seinen KundenKunden Informationen, die ihnen helfen, Strom und Geld zu sparen. "Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Energie-Zukunft, in der der Kunde die zentrale Rolle spielt. Kunden können mit Hilfe des Internets aus verschiedenen Blickwinkeln ihren Verbrauch betrachten ? heute schon mit dem Yello Sparzähler und bald auch via Google PowerMeter. Das zeigt, wie stark ein kundenorientiertes, internetbasiertes Konzept wie das des Yello Sparzählers ist, bei dem die zukünftige Vernetzung der Kunden es ermöglicht, sich über das World Wide Web mit anderen Kunden etwa über selbst produzierte Energie auszutauschen ? sofern sie eine eigene Photovoltaikanlage oder ein Mini-Blockheizkraftwerk besitzen", sagte der Yello Geschäftsführer. Weitere Informationen liefert zum einen die Webseite zur Google.org Initiative , zum anderen Yello auf dieser Seite.
YouTube Eric Schmidt und Doug Morris, CEO des weltweit führenden Musikkonzerns Universal Music Group, haben ein neues Portal angekündigt. Das VEVO genannte Portal soll in den kommenden Monaten online gehen und sie eine gemeinschaftliche Entwicklung von Universal Music und YouTube. Auf VEVO sollen qualitativ hochwertige Videos von Universal Music zu finden sein. Google hat aber neben der Arbeit an VEVO auch die erfolgreiche Partnerschaftmit Universal Music noch weiter ausgebaut. Nun können Nutzer ihre eigene Videos mit Inhalten der Universal Music Group hinterlegen und in vielen Ländern rund um den Globus anderen auf YouTube zugänglich machen. Das im Laufe des Jahres online gehende VEVO wird ein Portal für Musikvideos sein, auf dem das breite Angebot an Künstlern und der Content von Universal Music mit der Videotechnologie und Nutzergemeinschaft von YouTube verbunden wird. YouTube stellt dem Portal die technischen Voraussetzungen zur Verfügung und macht es so möglich, dass Universal Music Premium Videos anbieten kann. Diese Inhalte werden ausschließlich auf VEVO und in einem neuen Channel auf YouTube zur Verfügung stehen. Dabei wird ein spezieller Player zum Einsatz kommen. "Das weltweit größte Online-Publikum für Videos erhält über VEVO den Zugang zu herausragenden Musikvideoinhalten und entsprechenden Diensten", so Doug Morris, CEO der Universal Music Group. "Wir sind davon überzeugt, dass VEVO bereits vom Start weg mehr Zugriffe haben wird als jede andere Webseite für Musikvideos in den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt. Unser Publikum setzt sich aus der bei Werbetreibenden beliebtesten demografischen Gruppe zusammen, und Werbegelder werden vermehrt für neue Medien ausgegeben. VEVO ist besonders gut positioniert, um diese Chancen auszuschöpfen und noch weitere Möglichkeiten auf unserem Weg zur ersten Anlaufstelle für Premium Musikvideos zu schaffen. Für Musikfans, die nur die besten Musikvideos wollen, wird VEVO ein unvergleichliches Erlebnis sein. Parallel dazu wird VEVO den Premiummarkt für Videos ausweiten, neue Einkommensquellen für Content-Ersteller schaffen und der Markenwerbung die einzigartige Möglichkeit eines besonders motivierten Publikums bieten. Wir sind schon sehr auf das enorme Potenzial gespannt, das sich uns durch VEVO erschließen wird." "Die Technologie ermöglicht es den Fans, Musik auf die unterschiedlichsten Arten zu entdecken, während sich für Künstler und Labels neue wirtschaftliche Möglichkeiten ergeben", sagt Schmidt. Google hat sich herausragenden Innovationen und Chancen verschrieben, und wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Universal Music an dem neuen Dienst, der für Verbraucher, Werbetreibende, Inhalte-Produzenten und die Musikbranche generell gewiss sehr spannend sein wird."
Yahoo + Google Die zwischenzeitlich schon zum scheitern verurteilte Kooperation von Yahoo und Google in Sachen Google Werbung bei Yahoo! Suchergebnissen könnten nun doch klappen. Wie das WJS unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, haben die beiden US Konzerne bereits am Wochenende den US-Behörden einen neuen Plan für Ihre Kooperation vorgelegt. Der neue Plan sieht eine Obergrenze vor, die es bisher nicht gegeben hat. So sollen höchstens 25 % der Yahoo! Einnahmen von Google AdSense stammen. Mit dieser Begrenzung versucht man eine Wettbewerbsklage abzuwenden. Ob diese Änderungen von den Behörden akzeptiert werden, ist noch unklar. Google und Yahoo! hatte im Juni 2008 eine Zusammenarbeit angekündigt und wollten diese eigentlich im Oktober in die Tat umsetzen. Gegen diese Kooperation liefen unter anderem Microsoft Sturm, so dass der Vertrag nun vom Kartellamt in den USA geprüft wird. Man wirft Google und Yahoo! vor, dass sie durch die Zusammenarbeit auf über 80 % Marktanteil in den USA im Bereich Onlinewerbung kommen würden. [Golem] Nachtrag: Satz mit x? Das war wohl nix
Yahoo+Google Offenbar bereitet das US-Justizministerium eine Klage gegen den Yahoo! Google Deal vor. Im Juli 2008 wurde bekannt, dass das Kartellamt den Werbevertrag zwischen Google und Yahoo! überprüft. Noch vor einer Woche hieß es, dass Google im Oktober mit der Kooperation starten möchte. Durch die Kooperation von Yahoo! und Google kämen die Mountain Viewer auf 80% Marktanteil für Suchmaschinenwerbung in den USA. In den letzten Wochen habe das Ministerium Zeugen geladen und in den Gesprächen festgestellt, dass man ein Wettbewerbsverfahren gegen Google eingeleitet werden müsse, um eine Monopolstellung zu verhindern. Google selbst sieht in der Kooperation mit Yahoo keine Vergrößerung des eigenen Marktanteils. Google ist der Meinung, dass es dem Markt eher sogar zuträglich ist. [Winfuture, thx to: Sergej ]
Maps Durch einen fünfjährigen Vertrag mit dem niederländischem Unternehmen Tele Altas darf Google die Karten der Firma in Google Maps, Google Earth und weiteren Google Anwendungen in den nächsten fünf Jahren nutzen. Im Gegenzug erhalten die Niederländer Daten aus der Google Nutzergemeinschaft. Ziel von Tele Atlas sei es "Karten genau und auf dem aktuellen Stand zu halten". Die Daten werden aus den öffentlichen MyMaps und aus dem neuem Maps Maker stammen, vermute ich mal. Finanzielle Details sind nicht bekanntgegeben worden. [Golem]
Apps Google hat eine Kooperation mit Arcot Systems geschlossen. Google Apps und A-OK sollen zu einem On-Demand-Service werden, um dem Nutzer eine höhere Sicherheit zu geben. Bisher benötigt man nur einen Benutzernamen und das dazugehörigen Passwort um sich bei einen Apps Account anzumelden. Mit A-OK wird auf der lokalen Festplatte eine Datei gespeichert die beim Anmeldeprozess benötigt wird. Die verschlüsselte Datei bringt eine Authentifizierungsfaktor mit sich, so dass der Account nur auf einem Rechner genutzt werden kann. Sollte der PC defekt sein oder man benötigt Google Apps zum Beispiel auf einer Geschäftsreise, muss man die festgelegte Fragen korrekt beantwortden. Diese Authentifizierung gibt es für Google Apps Premium und kosten pro Jahr und Nutzer einen US-Dollar zusätzlich. [computerwelt.at; thx to: robs]