Schon im Mai 2011 hat Google seinen Bezahlservice Google Wallet vorgestellt, das wenige Monate darauf US-weit an den Start gegangen ist. Wirklich durchsetzen oder etablieren konnte sich das System allerdings bis heute nicht, und Apple ist mit seinem eigenen Payment-Service innerhalb von nur wenigen Monaten an Google vorbeigezogen. Dadurch dürfte das Angebot bei Google nun wieder in den Fokus gerückt sein und soll den Bezahlvorgang noch einfacher gestalten. Dazu wird seit einigen Monaten das Projekt "Plaso" getestet.
Schon seit fast 4 Jahren gab es Gerüchte über PayPal als Zahlungsmöglichkeit im Play Store bzw. damals noch dem Android Market - und jetzt ist es (endlich) soweit! Ab sofort kann in 12 Ländern, darunter auch Deutschland & Österreich, mit einem Konto der eBay-Tochter PayPal bezahlt werden - dazu muss dieses einmalig mit dem Google Account verbunden werden. Auch wenn es lange erwartet wurde, kommt dieser Schritt nun sehr überraschend.
Immer mehr unabhängige Online-Shops akzeptieren die virtuelle Währung Bitcoin als Zahlungsmittel und eröffnen sich damit in vielen Fällen einen größeren Kundenstamm. Da Bitcoin derzeit kaum als stabile Währung angesehen werden kann, wird das digitale Geld noch von allen größeren Anbietern bzw. Zahlungsdienstleistern ignoriert. In Zukunft könnte Google der Währung zur weiteren Verbreitung helfen und diese akzeptieren.
Google räumt wieder einmal auf und stellt einen weiteren Service ein: Der Dienst zum abwickeln von Online-Einkäufen, Google CheckOut wird in 6 Monaten endgültig eingestellt. Das abwickeln von Bezahlvorgängen mit Google Wallet wird hingegen weiterhin problemlos möglich sein.
Die Gerüchte über PayPal als Zahlungsmethode im Google Play Store wollen seit Jahren einfach nicht verstummen, und bekommen durch eine Entdeckung im Quellcode von Google Wallet jetzt wieder neue Nahrung: Bei Googles Payment-Angebot gibt es eindeutige Verweise auf die eBay-Tochter, dessen Integration scheinbar nur eine Frage der Zeit zu sein scheint.
Wie der australische App-Entwickler Dan Nolan angeblich festgestellt hat, gibt Google bei jedem Kauf einer App im Play Store die vollständige Adresse und einige weitere Daten des Users an den Entwickler weiter. Nolan bemängelt, dass diese Googles Datenschutzrichtlinien widersprechen.
Wenn es um eine Möglichkeit zur Online- oder mobilen Bezahlung geht, denkt ein Großteil der User wohl zuerst an PayPal, dann an Kreditkarten und erst später in der Reihe kommt Google Wallet - das aber wohl auch nur aufgrund des Android-Zwangs. Um Wallet zu pushen, hat Google jetzt TxVia, einen Anbieter für Bezahltechnologien, übernommen.
Google Play gilt zwar immer noch als Gratis-Paradies, aber der Anteil an Paid-Apps nimmt stetig zu und findet auch bei den Usern immer mehr Zustimmung - klar also dass nun auch Google ein Stück vom eigenen Kuchen abhaben will. In Zukunft sollen Entwickler ihre Zahlung nur noch über Google Wallet abwickeln - oder sie fliegen raus.
Gleich zwei Sicherheitslücken sind in den letzten Tagen bei Google Wallet aufgetaucht. Beide beziehen sich auf die PIN-Eingabe von Wallet und können diese aushebeln. Zum einen handelt es sich um eine Android-App die den aktuellen PIN auslesen kann, bei der anderen Sicherheitslücke kann der PIN sogar neu überschrieben werden.