Das letzte Quartal ist bereits vor einigen Wochen zu Ende gegangen, und jetzt veröffentlichen die Marktforscher von App Annie ihren regelmäßigen Bericht zu der Entwicklung de App Stores von Google und Apple. Auch im dritten Quartal 2017 konnte beide wieder ein sehr starkes Wachstum hinlegen und auch deutlich mehr verdienen als im Jahr zuvor. Aber auch die Schere zwischen den beiden Stores geht immer weiter auf, womit beide Seiten nicht zufrieden sein können.
Am Rande einer Konferenz hat Google heute eine Reihe von Neuerungen für den Play Store bzw. für die gesamte Play-Plattform vorgestellt. Erst vor wenigen Stunden hat man mit dem globalen Rollout der neuen Tab-Ansicht begonnen, aber das war längst noch nicht alles. Zur weiteren Stärkung der gesamten Play- und Android-Plattform nimmt Google auch Geld in die Hand und bietet Entwicklern mehr Informationen und Möglichkeiten als bisher.
In den letzten Monaten hat Google die Sicherheitsmaßnahmen im Play Store weiter verschärft und hat unter anderem das Label Google Play Protect eingeführt, unter dem alle Maßnahmen zusammengefasst sind. Dennoch gelingt es immer wieder, Malware in den Store einzuschleusen und innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl an Nutzern zu erreichen. Wie jetzt bekannt wurde, wurde vor wenigen Wochen wieder der Aufbau eines Botnets versucht. Die Apps sind aber mittlerweile entfernt.
Der Play Store ist Googles One-Stop-Shop für alle medialen Inhalte, in dem man nicht nur Apps oder Spiele, sondern auch Filme, Musik oder eBooks kaufen kann. Durch das Zusammenführen dieser völlig unterschiedlichen Bereiche haben aber natürlich auch die Designer ein Problem, alles unter einen Hut zu bekommen. Jetzt wird eine seit mehreren Wochen getestete Lösung für alle Nutzer ausgerollt, die zwar sehr übersichtlich ist, aber ausgerechnet Googles eigenen Richtlinien widerspricht.
Es gibt ganz unterschiedliche Gründe und Motivationen für die Nutzer, um sich auf ihrem Smartphone Root-Zugriff zu verschaffen und so tiefer in das System eingreifen zu können. Smartphone-Hersteller und App-Entwickler sind in vielen Fällen keine großen Fans dieser Möglichkeit, und insbesondere Netflix ist bekannt dafür, dass man Root-Nutzer komplett aussperren möchte. Nun könnte es sein, dass man langsam aber sicher wieder zurückholt.
Heute findet in Spanien das umstrittene Referendum zur Unabhängigkeit der Region Katalonien vom Rest Spaniens statt - und das unter großen Unruhen. Spanien versucht seit Jahren diese Abstimmung zu verhindern und boykottiert die Abstimmung wo es nur geht. Auch Google wird jetzt zum Teil mit hereingezogen und muss den Boykott auf Druck der Regierung mitgehen. Eine App zur Erleichterung der Abstimmung musste aus dem Play Store entfernt werden.
Im Play Store gibt es Tag für Tag neue Gratis-Apps, mit denen man sich im Laufe der Zeit eine schöne Sammlung anlegen kann. Ab und zu muss man dann aber doch mal in die Geldbörse greifen und Geld für eine App ausgeben. Derzeit gibt es eine Aktion bei PayPal, bei der ihr 2 Euro für den nächsten Kauf im Play Store geschenkt bekommt. Dabei ist es vollkommen egal, was ihr mit diesem Geld kauft. Allerdings gilt die Aktion nur noch wenige Tage.
Es gibt viele Zahlungsmethoden für die Apps und Medien im Play Store, und einige davon setzen eine Vorauszahlung voraus. Doch diese digitalen Guthaben haben, so wie viele andere Gutscheine auch, ein Ablaufdatum und können nicht ewig eingelöst werden. Um nicht den Überblick über das Guthaben und dessen Gültigkeit zu verlieren, kann der Play Store nun genau anzeigen, wie viel Zeit man noch zum einlösen hat.
Der Play Store ist ein fester Bestandteil sehr vieler Android-Smartphones und ist für die Suche und den Download von Apps die erste Anlaufstelle. Doch Googles große App-Welt steht nicht nur als Smartphone-App zur Verfügung, sondern besitzt bekanntlich auch eine Web-Version - und davon wiederum gibt es auch eine mobile Version. Da diese aber nicht ganz so komfortabel ist, ermöglicht ein neuer Button nun den schnellen Wechsel zur App.
Obwohl sich im Play Store mittlerweile weit über 2 Millionen Apps und mehr als Milliarden Nutzer tummeln, geizt die App unter Android mit Informationen und zeigt nur die notwendigsten Dinge an - aber auch nicht alle. Es gibt bis heute keine Möglichkeit, die Größe einer Android-App über den Play Store herauszufinden, aber das könnte sich nun bald ändern. Einige Nutzer sehen derzeit eine solche Anzeige, allerdings verschwindet dafür ein anderes wichtiges Detail.
Wenn Googles Designer etwas lieben, dann ist es viel Arbeit und ein ständiges Über-den-Haufen-werfen von bestehenden Oberflächen - das beweist man nun wieder erneut im Play Store. Dort wird derzeit mit einer ganzen Reihe von Nutzern eine neue Navigation getestet, die eine weitere Button-Reihe an den oberen Rand bringt. Das ganze ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, bringt aber auch einige kleine Vorteile mit sich.
In der letzten Zeit häufen sich die Berichte über Malware und schadhafte Apps im Play Store - allerdings immer im Zusammenhang damit, dass sie von Google erkannt und entfernt worden sind. Jetzt gibt es wieder einen neuen Fall, der noch einmal eine neue Dimension erreicht hat. Insgesamt wurden 300 Apps aus dem Play Store entfernt, die aus den Smartphones der Nutzer ein riesiges Botnetz für DDoS-Angriffe geformt hat.
Es gibt verschiedenste Methoden um Online-Einkäufe im Google Play Store zu zahlen, aber die überall erhältlichen Guthabenkarten dürften wohl noch mit zu der populärsten Methode gehören. Gemeinsam mit dem Discounter Lidl fährt Google derzeit eine Aktion, bei der man 10 Prozent mehr Guthaben beim Kauf einer solchen Karte bekommt. Allerdings sollte man schnell sein, denn das Angebot ist vermutlich begrenzt.
Jeden Tag stellen wir euch die besten Gratis-Apps und Spiele im Play Store vor, die für einen Zeitraum von wenigen Tagen kostenlos zu haben sind. Dass diese Methode des Marketings sehr gut funktioniert dürfte wohl niemanden überraschen, und deswegen wird sie auch in ganz extremen Fällen genutzt. Ein App-Entwickler bzw. Abzocker scheffelt mit solch einem Marketing, und etwas Glück, ein kleines Vermögen - und das mit vollkommen sinnlosen Apps.
Obwohl Google mittlerweile viel Schutzmechanismen in den Play Store integriert hat, kommt es immer wieder mal vor dass schadhafte Apps ihren Weg in den Store finden und von den Android-Nutzern heruntergeladen werden können. Jetzt ist wieder ein Fall bekannt geworden, bei dem mehr als 500 Apps betroffen waren, die gemeinsam auf eine Basis von mehr als 100 Millionen Nutzern kommen. Mittlerweile hat Google reagiert und hat die Apps aus dem Store geworfen.