Google Play: Neues Bug Bounty-Programm für Dritthersteller, Instant Apps & Neuerungen für Entwickler

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Am Rande einer Konferenz hat Google heute eine Reihe von Neuerungen für den Play Store bzw. für die gesamte Play-Plattform vorgestellt. Erst vor wenigen Stunden hat man mit dem globalen Rollout der neuen Tab-Ansicht begonnen, aber das war längst noch nicht alles. Zur weiteren Stärkung der gesamten Play- und Android-Plattform nimmt Google auch Geld in die Hand und bietet Entwicklern mehr Informationen und Möglichkeiten als bisher.


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Google Play Security Reward Program

Google gehört zu den größten Unterstützern des Bug Bounty-Konzepts und betreibt eine Reihe von eigenen Programmen, um die eigenen Plattformen und Produkte ständig von Hackern und Entwicklern auf Herz und Nieren testen zu lassen: Siehe Vulnerability Reward. Da man auch das eigene Ökosystem sauber halten möchte, schafft man nun ein neues Programm und zahlt auch für Fehler in Apps von anderen Herstellern. Derzeit ist die Liste noch sehr kurze, dürfte aber im Laufe der Zeit wachsen.

Wer ein Fehler in folgenden Produkten findet, kann sich in Zukunft für Google dafür bis zu 1.000 Dollar bezahlen lassen:

  • Alibaba
  • Dropbox
  • Duolingo
  • Headspace
  • Line
  • Mail.ru
  • Snapchat
  • Tinder

» Details zum Programm

Geringere Gebühren für Entwickler

Um mit Apple gleich zu ziehen, senkt Google ab dem kommenden Jahr die Provisionen für Abos. Schließt ein Nutzer ein Abo über den Play Store ab, behält sich Google jeweils 30 Prozent des Preises. Das bleibt im ersten Jahr auch weiterhin so, aber ab dem zweiten sinkt der Wert auf 15 Prozent. Damit möchte man mehr Entwickler zur Nutzung des Play Stores für diese Zwecke motivieren und natürlich auch noch mehr Motivation geben, um die Nutzer langfristig zu halten.



Mehr Informationen und Möglichkeiten für Entwickler

Für App-Entwickler gibt es m Play Store ebenfalls einige Neuerungen: Sie können jetzt auf noch mehr Daten und Statistiken rund um ihre eigene App zugreifen. Außerdem bekommen sie noch mehr Details bei App-Abstürzen, die auch einige Daten enthalten, die vor dem Absturz aufgezeichnet wurden. Außerdem können Alpha- und Beta-Versionen von Apps nun auch lokal auf beliebige Regionen beschränkt werden.

Try it now

Wenn es für im Play Store gelistete Apps eine Instant App-Version gibt, dann wird der Nutzer nun sehr deutlich darüber informiert und bekommt einen neuen TRY IT NOW-Button angezeigt. Mit diesem soll die App sofort gestartet und ohne Download genutzt werden können – natürlich nicht vollständig, aber in einer ausreichend umfangreichen Demo-Version. Das kann natürlich vor allem kostenpflichtigen Apps zu gute kommen, die ihre Nutzer so noch leichter von sich selbst überzeugen können – wenn denn die Qualität stimmt.

[9to5Google]



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