Vor ziemlich genau acht Jahren wurde Google Transit eingeführt und hat erstmals Verkehrsinformationen auf die Google Maps gebracht. Im Laufe der Jahre haben tausende Verkehrsbetriebe ihre Fahrplandaten auch für Google zur Verfügung gestellt, so dass die Nutzer sich in vielen Orten dieser Welt über die planmäßigen Abfahrtszeiten aller Linien informieren können. Ab sofort stellt Google nun in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben auch Live-Daten zur Verfügung.
Obwohl Google seine gigantischen Nutzungszahlen kaum verstecken müsste, hält man sich in diesem Punkt stets bedeckt und gibt nur äußerst selten einen Einblick in die Zahlen & Statistiken der verschiedensten Angebote. Doch während der zweitägigen Google I/O wurden diesmal sogar ungewöhnlich viele Einblicke gegeben, die teilweise auch sehr überraschend gewesen sind. Nur selten hat Google so umfangreich über die Zahlen berichtet.
Schon seit vielen Jahren können die Google Maps Verkehrsinformationen anzeigen und die Nutzer vor einem Stau oder einem stockenden Verkehrsfluss warnen. Diese Layer können für jede größere Straße eingeblendet werden und zeigen sowohl die Länge des Verkehrsstaus als auch die zu erwartende Verzögerung an. Mit dem letzten Update der Maps-App für Android werden diese Verkehrsinformationen nun endlich auch in der Routenplanung berücksichtigt und mit weiteren Details versehen.
In den letzten Wochen hat es das Team der Google Maps wahrlich nicht leicht gehabt: Standorte auf der Karte wurden mehrmals manipuliert, Landschaftsformen wurden großflächig verändert und in "Kunstwerke" umgewandelt - woraufhin man die Notbremse gezogen und den Map Maker eingestellt hat. Doch damit hat sich das Problem nur verlagert, denn erst vor zwei Tagen gab es einen rassistischen Eintrag der wieder einmal durch alle Medien gegangen ist. Google hat sich nun offiziell entschuldigt und verspricht Besserung.
Die Google Maps kommen einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus: Nachdem bereits vor einigen Monaten Edward Snowden ins Weiße Haus verfrachtet und eine urinierende Android-Figur auf die Karte gemalt wurde, gibt es nun den nächsten Fall: Dieser bezieht sich auf rassistische Weise auf US-Präsident Obama, und funktioniert jetzt immer noch: Gibt man in die Maps "Nigger King" oder "Nigger House" an, wird man wieder einmal zum Weißen Haus geleitet.
Mit dem gestrigen Update der Google Maps-App wurden nicht nur kosmetische Änderungen an der Statusleiste vorgenommen, sondern auch die volle Unterstützung für Android Wear eingeführt. Mit der Version 9.9 kann erstmals auch die gesamte Karte interaktiv auf dem Handgelenk angezeigt werden, allerdings setzt dies die aktuellste Version von Android Wear voraus - und ist noch sehr fehleranfällig.
Nachdem mit dem Map Maker in der Vergangenheit viel Schindluder getrieben wurde zieht Google nun die Notbremse: Das Tool zum editieren der Google Maps, das eigentlich dafür gedacht gewesen ist um die Karten aktuell zu halten und mit noch mehr Details zu versehen, wird ab Dienstag vorerst komplett eingestellt. Die vorher eingeführten Sofortmaßnahmen seien nicht hilfreich gewesen, so dass es dem Team vorerst unmöglich ist den Map Maker weiter zu betreuen. Wie es weitergeht steht noch in den Sternen.
In den letzten 12 Monaten haben Googles Designer (hart) dran gearbeitet, die Oberflächen aller Angebote sowohl untereinander zu vereinheitlichen, als auch auf mobilen Geräten und dem Desktop den gleichen Look zu liefern. Während sich früher noch die mobilen Ansichten an den Desktop angepasst haben, ist es mittlerweile - vor allem mit der Verbreitung des Material Design - genau andersherum. Jetzt hat die Desktop-Version der Google Maps eine neue Oberfläche bekommen die sich an der mobilen App orientiert.
Schon seit langer Zeit kann die Google Websuche Informationen aus dem Kalender und dem GMail-Accounts des Nutzers extrahieren und diese mit einfachen Anfragen wie My Flights oder My Reservations gebündelt anzeigen. Später konnte auch Google Now auf diese Informationen zugreifen und diese sowohl anzeigen als auch den Nutzer daran erinnern. Mit dem letzten Update der Maps-App für Android wurde nun auch dieser App (endlich beigebracht) auf diese Daten zuzugreifen.
Gestern ging der urinierende Androide auf Google Maps durch die Medien und die sozialen Netzwerke und hat Google sehr viel Spott eingebracht - immerhin handelt es sich bei den Maps um einen der am meisten genutzten Angebote weltweit. Das so etwas nicht passieren sollte, vor allem nicht in solch einer Dimension, ist vollkommen klar - und deswegen hat sich Google nun auch dafür entschuldigt. Jetzt ist auch bekannt geworden, WIE genau diese Zeichnung auf die Karte kommen und der Review-Prozess des Map Makers ausgestrickst werden konnte.
Es gab schon sehr viele kuriose Entdeckungen auf den Google Maps, die aber meist eher zufälliger Natur waren oder aber ganz bewusst - in der Satellitenansicht - von Architekten oder Landschaftsgärtnern platziert worden sind. Doch was jetzt auf der Karte in einer kleinen Stadt in Pakistan aufgetaucht ist, ist kaum zu glauben: Ein Android-Männchen das ungeniert über ein Apple-Logo uriniert - und dabei handelt es sich nicht um ein Versehen!
Viele Menschen nutzen mittlerweile ihr Smartphone als Navigationsgerät im Auto, auf dem Fahrrad und natürlich auch als Fußgänger - dank der immer besseren und genaueren Lokalisierungsfunktionen auf wenige Meter genau natürlich verständlich. Doch immer noch werden die meisten Ortsangaben und Routen über den Desktop gesucht und erst anschließend diese Route noch einmal wieder in das Smartphone eingegeben. Google macht diesen Schritt nun überflüssig und kann die Route direkt auf das Smartphone senden.
Spätestens seit dem Bekanntwerden des NSA-Skandals ist die Politik und die Behörden weltweit auf der Suche nach dem Whistleblower Edward Snowden. Viele haben ihm Asyl angeboten, aber mindestens genau so oft wurde eben dieses Ansuchen auch wieder abgelehnt. Derzeit ist nur bekannt, dass er sich an einem geheimen Ort in Russland aufhält, wobei wohl nur sehr wenige Menschen den genauen Aufenthaltsort kennen. Laut den Google Maps hält er sich aber ganz wo anders auf ;-)