Android Auto hat sich in den vergangenen Jahren schnell etabliert und wird von immer mehr Autofahrern dazu verwendet, die Smartphone-Funktionen direkt auf das Infotainment-System im Fahrzeug zu bringen. Im kommenden Jahr werden diese Ambitionen einen großen Schritt machen, denn dann startet Android Automotive, für das bereits erste Fahrzeuge angekündigt wurden. Nun macht sich Google bereit, zum Beginn ein breites App-Angebot im petto zu haben.
Mit Android Auto bringt Google einige smarte Möglichkeiten auf das Infotainment-Display im Fahrzeug, die sich normalerweise nur auf dem Smartphone oder Tablet nutzen lassen würden. Doch Android Auto muss nicht immer nur die Google Maps-Karte zeigen oder Musik über Play Music, Spotify und einigen anderen Anbietern abspielen. Es gibt zahlreiche weitere Apps im Play Store, mit denen sich der Funktionsumfang von Android Auto erweitern lässt.
Google drängt mit Android Auto schon seit einigen Jahren in die Fahrzeuge der Nutzer und konnte bereits erste Erfolge feiern, die Android und einige Google-Apps im Auto bereits etabliert haben. Mit Android Automotive soll schon bald der nächste Schritt folgen, der Googles Plattform deutlich tiefer im Auto verankert. Gestern Abend wurde das erste Fahrzeug vorgestellt, das das Betriebssystem an Bord haben wird: Der Volvo XC 40 Recharge.
Android hat gerade erst einen großen Meilenstein genommen und hat nun potenziell 50 Millionen Nutzer - Zeit für den nächsten Schritt. In den letzten Wochen haben wir uns ausführlich mit Googles neuem Auto-Betriebssystem Android Automotive beschäftigt und nun bekommt es bald seinen großen Auftritt. Volvo hat nun das erste Fahrzeug angekündigt, das vollständig auf Googles neues Betriebssystem setzt und einige neue Bilder sowie ein Video veröffentlicht.
Android Auto spielt für Google eine sehr wichtige Rolle, denn es ist der erste große Schritt in das Auto der Nutzer, wo die vielen Google-Dienste normalerweise keine Rolle spielen. Wie viele Nutzer diese Plattform derzeit hat, ist nicht bekannt, aber der Play Store gibt sich mal wieder etwas verräterisch und informiert über die Installationsbasis. Android Auto kommt nun auf mehr als 50 Millionen Installationen - und schon sehr bald werden es deutlich mehr werden.
Google Maps spielt nicht nur auf dem Smartphone und dem Desktop eine große Rolle, sondern ist auch im Auto ein sehr zentrales Produkt, das wohl die höchste und längste Nutzungsdauer hat. Der Funktionsumfang unter Android Auto kann zwar bei weitem nicht mit den anderen Plattformen mithalten, ist dafür aber in einer hübschen schlanken Oberfläche verpackt. Nun haben die Designer wieder Hand angelegt und bringen ein leicht verändertes Design in die Maps-App für Android Auto.
Google fährt im Auto mittelfristig eine zweigleisige Strategie, denn Android Auto ist bereits weit verbreitet und das nachfolgende Betriebssystem Android Automotive wird noch viel Zeit benötigen. Nun gibt es ein Update für die Smartphone-Version, das neben einer kleinen Änderung auch einen Hinweis auf eine lange erwartete praktische Neuerung enthält: Nicht benötigte Apps lassen sich zukünftig ausblenden.
Google arbeitet schon seit längerer Zeit an einem neuen Betriebssystem für das Infotainment-System im Auto, Android Automotive. Mit dem großen Bruder von Android Auto soll nicht mehr nur an der Oberfläche gekratzt, sondern tiefer in das Fahrzeug eingegriffen werden - was in den vergangenen Wochen bereits für große Diskussionen gesorgt hat. Zwei Hands-on Videos aus dem Volvo Polestar 2 zeigen das Betriebssystem und dessen geplante Möglichkeiten im Einsatz.
Bei Android Auto tut sich derzeit einiges, sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Infotainment-System im Fahrzeug. Erst gestern wurde bekannt, dass die kabellose Verbindung zu Samsung-Smartphones kommt und nun gibt es die nächste interessante Entdeckung. Der Google Assistant Driving Mode soll sich in Zukunft auch per NFC-Tag aufrufen lassen. Dadurch wird es sehr leicht möglich sein, diesen Modus beim Einsteigen in das Fahrzeug automatisch zu aktivieren.
Android Auto erfreut sich auch in Deutschland sehr großer Beliebtheit und wird von fast allen größeren Herstellern auf ihren Infotainment-Systemen unterstützt. Zur Nutzung von Googles auf das Auto optimierter Oberfläche muss lediglich das Smartphone an das Infotainment-System angeschlossen werden und schon kann es losgehen - allerdings sehr häufig per Kabel. Nun hat Google den Kreis der Geräte erweitert, die sich auch offiziell komplett kabellos verbinden lassen.