Erst vor zwei Tagen hat YouTube einen neuen Player für den Desktop mit transparenten Kontrollelementen ausgerollt, da gibt es schon wieder ein neues Experiment innerhalb des Players: Diesmal ist wieder der Player der mobilen App betroffen, in dem nun ein neuer Button angezeigt wird: Mit einem Klick darauf lassen sich die eingeblendeten Kontrollelemente wieder ausblenden und das Video ohne störende Elemente ansehen. Derzeit erscheint die Funktion wenig sinnvoll, aber sie könnte auf weitere zukünftige Änderungen in der Bedienung des Players hinweisen.
Im vergangenen Jahr wurden die Editor-Funktionen aus dem Google Drive gelöst und in eigenständige Apps ausgelagert - wodurch man sich besser auf deren Weiterentwicklung konzentrieren und andere Prioritäten setzen kann. Doch auch im mobilen Browser war es bisher möglich, Dokumente anzusehen und auch zu bearbeiten - bis jetzt. Jetzt haben die Entwickler diese Möglichkeit aus der mobilen Docs-Webseite entfernt und fordern den Nutzer nur noch zur Installation der entsprechenden App auf.
Heute morgen konnte Google sehr gute Quartalszahlen verkünden und die Anleger durch einen stark gestiegenen Umsatz und einen weit über den Erwartungen gewachsenen Ertrag erfreuen. Der Löwenanteil (mehr als 90 Prozent) der Einnahmen kommt noch immer aus dem Werbegeschäft, wobei dieser Anteil sogar wieder leicht gestiegen ist. Ein großer Wachstumstreiber ist dabei vor allem YouTube und die mobile Websuche. Im Rahmen der Quartalszahlen hat das Unternehmen einige Zahlen und Details rund um die beiden Angebote bekannt gegeben.
In einem kurzen Videoblog haben die YouTube-Entwickler und Produktmanager bekannt gegeben woran sie derzeit arbeiten und haben gleichzeitig auch einige neue Funktionen für die nächsten Wochen und Monate angekündigt. Dabei handelt es sich insgesamt um keine großen Updates sondern viel mehr um kleinere Verbesserungen und der einen oder anderen Drehung an der Stellschraube. Der Fokus liegt natürlich stark auf der mobilen Nutzung und es soll sowohl die Abo-Verwaltung als auch die Benachrichtigungen und die Analysen verbessert werden.
Glaubt man einer aktuellen Studie, dann sind ganze 50% aller Klicks auf mobile Werbebanner unabsichtlich geschehen. Das bedeutet, dass sowohl der Inserent als auch der Klickende und zu guter letzt auch der Webseitenbetreiber nichts davon haben und mehr Schaden anrichten als alles andere. Jetzt erklärt Google, wie man dies in Zukunft eindämmen möchte.
Eine der beliebtesten Anfragen in der Google-Suche ist Jahr für Jahr die Frage nach dem Wetter. Google hat in den vergangenen Jahren ordentlich an der eigenen Wettervorhersage bzw. an deren Darstellung gefeilt und bietet mittlerweile Geräteübergreifend eine einheitliche Oberfläche. Jetzt wird die Länge der Vorhersagen in der mobilen Websuche weiter ausgeweitet und kann nun das Wetter der nächsten 10 Tage anzeigen.
Sowohl über den Knowledge Graph als auch über die traditionellen Oneboxen kann Googles Websuche viele Fragen mittlerweile direkt beantworten, so dass der Nutzer für einen Großteil der Themen keine andere Webseite mehr besuchen muss. Das spart den Nutzer nicht nur die Recherchearbeit zu einfachen Fakten, sondern natürlich auch viel Zeit. Jetzt möchte man diesen Zeitfaktor noch weiter verkleinern und zeigt in der mobilen Websuche schon direkt in den Suchvorschlägen bestimmte Fakten an.
In den letzen Wochen sind immer wieder Design-Tests in der mobilen Websuche aufgetaucht, die auch der Navigation das Material Design bescheren und die Suchergebnisse mit bunten Punkten versehen. Bisher kam noch keines dieser Tests in der offiziellen Version an, dafür kommt nun ein weiterer Design-Test dazu: Die mobile Bildersuche hat nun eine hellere Oberfläche, ist intuitiver zu bedienen und bekommt eine bereits vom Desktop bekannte Funktion.
In schöner Regelmäßigkeit führt Google immer wieder Tests mit einer Reihe von Nutzern durch, um eine Design-Änderung an bestimmten Diensten zu testen und die Auswirkungen auf die Nutzung zu messen. Derzeit steht wieder eine Änderung bei der mobilen Websuche an, die auch im Header-Bereich endlich das mittlerweile weit verbreitete Material Design umsetzen soll. Die Änderungen sind dabei zwar nicht gravierend, zeigen aber ein deutlich aufgeräumteres Bild.
Google führt ständig Design-Experimente an den diversen Produkten durch, die jeweils nur einer kleinen Anzahl von Nutzern angezeigt wird. Einige der Tests gehen dabei später in der Form oder auch leicht modifiziert in das Endprodukt über, einige sind auch nur für Studien konzipiert - und um letzteres dürfte es sich bei dem aktuellen Test handeln. In einem aktuellen Test werden unter jedem Eintrag in den Suchergebnissen vier bunte Punkte in den Google-Farben angezeigt.
In den letzten 12 Monaten haben Googles Designer (hart) dran gearbeitet, die Oberflächen aller Angebote sowohl untereinander zu vereinheitlichen, als auch auf mobilen Geräten und dem Desktop den gleichen Look zu liefern. Während sich früher noch die mobilen Ansichten an den Desktop angepasst haben, ist es mittlerweile - vor allem mit der Verbreitung des Material Design - genau andersherum. Jetzt hat die Desktop-Version der Google Maps eine neue Oberfläche bekommen die sich an der mobilen App orientiert.
Mit dem Betriebssystem Android hat sich Google vor einigen Jahren strategisch sehr gut im damaligen Zukunftsmarkt platziert und so langfristig sicher gestellt, dass die Nutzer auch von ihrem Smartpone und Tablet aus fleißig die Google-Suche und nicht etwa ein Produkt der Konkurrenz nutzen. Bei dem explodierenden Wachstum der letzten Jahre ist es fast schon verwunderlich, dass Google erst heute verkünden kann dass die mobilen Suchanfragen nun den Desktop überrundet haben. Aber das bringt auch Probleme mit sich.
Am Rande einer Werbekonferenz in New York hat YouTube-Chefin Susan Wojcicki einige Zahlen zu den Nutzungsstatistiken rund um Googles Videoplattform genannt und konnte dabei beeindruckende Werte und ein riesiges Wachstum verkünden. Allein im vergangenen Jahr soll YouTube ein Wachstum von ganzen 40 Prozent hingelegt haben. Außerdem dominiert YouTube die wichtigste Zielgruppe noch vor den TV-Sendern und erreicht deutlich mehr Zuseher als diese.
Vor knapp zwei Monaten hat Google angekündigt, dass es im Ranking der mobilen Websuche bald größere Änderungen geben wird, und ab morgen werden diese nun aktiv. Ab morgen ist es sehr wichtig dass eine Webseite "mobile Friendly" ist und perfekt an mobile Geräte angepasst ist. Ist das nicht der Fall, wird dies das Ranking deutlich negativ beeinflussen und die Besucherströme über das Smartphone und Tablet abreißen lassen. Zeit also für einen letzten Check.