URLs sind ein zweischneidiges Schwert: Einerseits können sie dem Besucher schon einige Informationen über den dahinter liegenden Inhalt verraten, andererseits aber werden diese durch bewusste Formatierungen, bei denen die übergebenen Parameter "versteckt" werden immer länger - was wiederum dazu führt dass viele Nutzer zur Verbreitung auf Kurz-URLs setzen, die dann gar nichts mehr aussagen. In der mobilen Websuche hat Google den URLs nun den Kampf angesagt und ersetzt diese durch die sogenannten "Breadcrumbs".
Schon seit einiger Zeit geht der Trend dahin, dass immer mehr Inhalte in ein App wandern und über den normalen mobilen Browser nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt zugänglich sind. Das ist für eine Suchmaschine wie Google natürlich ein Problem, da nicht mehr der gesamte Content gescannt und indexiert werden kann. Um dieses Problem zu lösen wurde vor einiger Zeit das App Indexing eingeführt, mit dem auch die tiefen Inhalte aus Apps indexiert werden können. Auf Grundlage dessen schlägt die Websuche nun auch die Installation von passenden Apps vor. Ein völlig neuer Tätigkeitsbereich für SEOs.
Lange Jahre hatte Google das eigene Bezahlsystem Wallet vernachlässigt und sich wohl einfach mit der Tatsache begnügt, dass der Markt noch nicht reif für "mobile Payment" ist - um sich dann vor wenigen Monaten grandios von Apple vorführen zu lassen. Seitdem dürfte auch in Googles Payment-Abteilung wieder einmal der Lichtschalter angeknipst und die Entwickler an ihre Arbeit gesetzt worden sein. Das vor wenigen Tagen als Gerücht aufgetauchte Android Pay wurde nun offiziell von Sundar Pichai bestätigt.
Während die mobile Websuche vor einiger Zeit noch ein genaues Abbild der Desktop-Version der Websuche gewesen ist, zumindest was die Reihenfolge der Suchergebnisse anging, wird diese nun immer autonomer und berücksichtige andere Faktoren. In einem neuen Blogpost hat Google nun angekündigt, dass es ab sofort zwei sehr wichtige Faktoren für die mobile Websuche gibt die die Listung sehr stark beeinflussen wird: Erstens sollte die verlinkte Webseite nun "mobile friendly" sein und zweitens beeinflussen nun auch installierte Apps die Reihenfolge.
Nach dem überraschenden Erfolg von Apple Pay konzentriert sich Google nun mit voller Kraft darauf, das eigene Bezahlsystem Wallet zu etablieren und weiter zu entwickeln. Erst vor wenigen Tagen gab es Berichte darüber, dass Wallet künftig auf allen US-Smartphones vorinstalliert sein soll und auch eine neue Autorisierungsmethode entwickelt hat. Doch nun wird es wohl schon bald einen Neustart geben, denn schon Mitte des Jahres soll der neue Service Android Pay vorgestellt werden.
YouTube-CEO Susan Wojcicki hat im Rahmen der Code Mobile Conference ein Interview über Googles Videoplattform gegeben. Dabei ging es vor allem um die Entwicklungen der letzten Monate und sie gab einen interessanten Einblick in die Nutzungs-Statistik von YouTube: So werden laut ihrer Aussage mittlerweile genau die Hälfte aller Videos auf mobilen Geräten über die YouTube-App abgespielt, und das über alle Plattformen hinweg.
Google führt immer wieder kleinere Tests in der Websuche durch, und auch derzeit läuft wieder einer in der mobilen Websuche: Über ein Icon soll der Nutzer darüber informiert werden, ob die dahinter liegende Webseite für Smartphone optimiert ist oder nicht. Dabei gibt es aber leider keine Details, wie Google dies ermittelt und auf welchen Kriterien das beruht.
Die Google Maps sind schon seit längerer Zeit ein fester Bestandteil der mobilen Websuche und werden bei allen Anfragen mit geographischem Schwerpunkt eingeblendet. Bisher beschränkte sich Google dabei auf grundlegende Informationen und (meistens) einen Kartenausschnitt der dann mit einem Klick die Maps-App geöffnet hat und weitere Informationen und Interaktionen anbot. Jetzt scheint man schrittweise noch mehr Interaktionen direkt in die Websuche bringen zu wollen und lässt den Nutzer derzeit gleich in der Websuche das Transportmittel ändern.
Die Verwaltung von Bookmarks über Googles Chrome-Browser funktioniert zwar Plattform-übergreifend auf allen Geräten, aber dennoch ist diese durch ihre einfache Ordner-Struktur sehr angestaubt und bietet keine Möglichkeit ohne Chrome-Browser darauf zuzugreifen. Mit Google Stars, einem vor einigen Monaten geleakten neuem Angebot, soll sich dies ändern. Jetzt gab es ein erstes großes Update an dem immer noch geheimen Projekt.
Es ist noch gar nicht so lange her, dass das gefühlte halbe Internet aus Flash-Ansammlungen bestanden hat und ganze Webauftritte einzig und allein aus einer Flash-Anwendung bestanden. Auf die Smartphones hat es Flash aber (glücklicherweise) nie wirklich geschafft, auch wenn Android das Plugin lange Zeit unterstützt hat. Jetzt geht Google so weit, dass man sogar vor Webseiten warnt die auf Flash setzen.
Die in den Chrome-Browser integrierten Developer Tools sind ein sehr mächtiges Werkzeug zur Entwicklung und Veränderung von Webseiten und dem Aufspüren und Ausbessern von Fehlern. Leider stehen diese Tools nur in der Desktop-Version von Chrome zur Verfügung und sind somit nur sehr schwer zum Debugging von mobilen Webseiten zu nutzen. Mit dem neuen Remote Debugging können diese nun aber auch auf einem angeschlossenen Android-Smartphone genutzt werden.
Auch wenn das Surfen auf mobilen Geräten mittlerweile längst zum Standard geworden ist, sind viele Webseiten noch immer nicht an die Displaygrößen und Formate der Smartphones und Tablets angepasst und leiten ihre Nutzer auf eine andere Seite - meist die Startseite - um. Googles Algorithmen erkennen dieses Verhalten nun und strafen Webmaster, die ihre Nutzer irreführend weiterleiten, mit einer Bemerkung in den Suchergebnissen ab.
Die gestern aufgetauchte neue GMail-App leitet nicht nur eine kleine Revolution im Posteingang ein, sondern könnte auch der Anfang eines völlig neuen Google-Designs sein. Laut einigen "internen Quellen" plant Google ein groß angelegtes Redesign ALLER Apps sowohl auf den mobilen Geräten als auch auf dem Desktop. Ziel des Project Google 2 soll es sein, dass die Apps auf jeder Geräteklasse, inklusive Wearables, exakt gleich aussehen.
Die Google Play Services bilden das Rückgrat vieler Android-Apps und ermöglichen den Entwicklern eine einfache Integration von Google-Services in die eigenen Apps. Mit der heute angekündigten Version 4.1 hat Google wieder einige Verbesserungen vorgenommen, die vor allem die Integration von Drive und Google+ vereinfachen, aber auch eine wichtige Neuerung für Spieleentwickler mit sich bringen.