Google Chrome: Google integriert einen Preistracker in den Browser – so lässt es sich schon jetzt aktivieren

chrome 

Der Funktionsumfang von Google Chrome kann sich je nach Plattform unterscheiden, wobei vor allem Nutzer der Android-Version mangels Extension-Unterstützung auf vieles verzichten müssen. Nun arbeitet Google offenbar an einem neuen Feature, das im ersten Moment so gar nicht zu den Kernfunktionen eines Browsers passen will: Die Tab-Übersicht der Smartphone-App bietet einen Preistracker.


chrome logo swoosh

Gerade erst wurde Google Chrome 90 veröffentlicht und kürzlich ein neuer Memories-Bereich entdeckt, da geht es schon mit der nächsten Neuerung weiter, die bald in den Browser Einzug halten könnte: In Chrome für Android ist ein Preistracker aufgetaucht, der überraschend einfach nutzbar sein wird, deren Funktionsumfang aus diesem Grund aber noch gar nicht bekannt ist.

In der Tab-Übersicht gibt es nun bei einigen Nutzern, oder bei denen die das Feature per Flag aktivieren, die Möglichkeit, für eine Webseite einen Preistracker einzurichten. Dazu müsst ihr, wie auf dem unten eingebundenen Screenshot ersichtlich, einfach nur das Kontextmenü eines Tabs aufrufen und dort den Preistracker aktivieren. Das war dann auch schon alles. Es muss kein Produkt ausgewählt werden, kein Preis auf der Seite markiert werden und auch ein Zielpreis oder Ähnliches muss nicht festgelegt werden.

Es ist völlig unklar, wie das genau funktionieren soll. Nutzer sollen sich den aktuellen Preis des erkannten Produkts anzeigen lassen und auch über große Preissprünge benachrichtigen lassen können. Ob der Browser dafür im Hintergrund ständig die Webseite abruft oder ein zentraler Google-Index verwendet wird, lässt sich noch nicht sagen.




google chrome preistracker

So lässt sich der Preistracker aktivieren:

  1. Öffnet mit der aktuellen Android-Version die interne Seite chrome://flags
  2. Sucht dort den Eintrag #enable-tab-grid-layout und stellt diesen auf Enabled Price Notifications
  3. Jetzt den Browser einmal neu starten

Für den einen oder anderen Nutzer mag das vielleicht sehr praktisch sein, aber für mich persönlich geht das doch weit über die Kernkompetenz eines Browsers hinaus. Dazu kommt, dass Google – wenn dieses Feature auch in der Desktopversion integriert wird – wohl mit einem Schlag den nächsten Markt zerstören und es den diversen Preisweckern sehr schwer machen würde. Aber warten wir erst einmal ab, was sich aus diesem neuen Feature ergibt.

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comment 1 Kommentare zum Thema "Google Chrome: Google integriert einen Preistracker in den Browser – so lässt es sich schon jetzt aktivieren"

  • Bei mir funktioniert das nur wenn ich “enabled price alerts” aktiviere anstatt “enabled price notifications”

Kommentare sind geschlossen.