Smart Home: Der Google Assistant unterstützt jetzt noch mehr smarte Geräte – diesmal im Schlafzimmer

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Mit dem Google Assistant lassen sich sehr viele Aufgaben erledigen, von der Recherche im Web über die Nutzung der Spieleplattform Stadia bis hin zur immer umfangreicheren Steuerung des gesamten Smart Homes. Mit der zunehmenden Verbreitung der Sprachassistenten sind auch immer mehr Geräte „smart“ geworden, die sich nun sehr leicht per App oder Sprachbefehl steuern lassen und von denen man dies teilweise heute noch gar nicht erwarten würde. Jetzt haben sich Googles Entwickler unter anderem im Schlafzimmer umgesehen und bringen wieder fünf neue Gerätetypen zum Google Assistant.


Beim Thema Smart Home liefert sich Google derzeit vor allem einen Wettlauf mit Amazon, dessen Plattform bis heute mehr Geräte steuern kann und so zumindest auf dem Papier umfangreicher einsetzbar ist. In Wahrheit lassen sich aber schon heute sehr viele Geräte der großen Hersteller mit allen wichtigen Plattformen steuern, aber dennoch muss die Auswahl natürlich immer weiter erweitert werden. Google legt regelmäßig nach und bringt dem Google Assistant nun schon zum dritten Mal innerhalb weniger Woche neue Möglichkeiten bei.

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Smart Home: Der Google Assistant unterstützt nun noch mehr smarte Geräte im Haushalt – jetzt in der Küche

Viele Smart Home-Geräte lassen sich über spezielle Fernbedienungen oder auch über eigene Smartphone-Apps steuern und ermöglichen es dem Besitzer, die verschiedenen Funktionen aus der Ferne oder automatisiert zu starten. Die Anbindung an die Sprachassistenten gehört aber immer mehr zum Standard und dürfte bei den meisten Nutzern die bevorzugte Methode zur Steuerung bzw. Statusabfrage der Geräte sein. Damit das funktioniert, müssen die Hersteller entsprechende Verbindungen schaffen und Google zuvor die Schnittstellen erstellen. Das ist nun wieder für fünf neue Gerätekategorien geschehen.

Ab sofort kann der Google Assistant den Nutzern auch im Schlafzimmer und im Garten helfen, denn in diesen Kategorien befinden sich die fünf neuen Geräte. Neu dazu gekommen sind Schränke und Schubladen, die sich nun automatisiert in verschiedenen Geschwindigkeiten und Weiten öffnen und schließen lassen. Mit dabei sind außerdem nun auch smarte Betten sowie smarte Heizungen, damit es der Nutzer wohlig warm hat. Das letzte neue Gerät findet sich im Garten, denn ab sofort werden auch smarte Rasenmäher unterstützt.

Die Hersteller dieser Geräte müssen, wenn sie die Steuerung über den Google Assistant anstreben, vorerst mit diesen Methoden vorlieb nehmen und entsprechend darauf reagieren können. Bei Bedarf kann das Google Assistant-Team den Funktionsumfang natürlich erweitern, aber all zu große Innovationen sind beim reinen Funktionsumfang solch klassischer Geräte bzw. Einrichtungsgegenstände eher nicht zu erwarten.



google assistant smart home

  • Betten Interactions with beds may include adjusting various modes and setting scenes.
  • Schränke Closets can be opened and closed, potentially in more than one direction.
  • Schubladen Drawers can be opened and closed, potentially in more than one direction.
  • Rasenmäher Interactions with mowers may include starting, stopping and pausing mowing, docking, checking the current cycle, locating the mower, and adjusting various modes and toggles.
  • Heizungen Interactions with radiators may include turning them on and off, and adjusting various modes and toggles.

Es ist bereits die dritte Ergänzung für den Google Assistant innerhalb von nur wenigen Wochen. Erst Ende November hatte der Google Assistant im Badezimmer vorbeigeschaut und die Unterstützung für smarte Badewannen und Mischbatterien erhalten. Wenige Tage später gab es dann erneut eine Erweiterung um zusätzliche Geräte, die nun auch die Steuerung von Geräten zur Lufterfrischung umfasst – konkret geht es um Luftentfeuchter und Luftbefeuchter. Aber auch dabei wird es nicht bleiben, denn nach und nach lassen sich immer mehr Geräte über das Netzwerk steuern, selbst wenn deren eigentlicher Funktionsumfang nicht unbedingt „smart“ ist.

UPDATE: Und noch mehr Geräte
» Smart Home: Der Google Assistant unterstützt nun noch mehr smarte Geräte im Haushalt – jetzt in der Küche

» Smart Home: Diese 41 Geräte & Geräteklassen lassen sich vom Google Assistant steuern (offizielle Liste)

Siehe auch
» Android-Revolution: Google & Qualcomm können nun Snapdragon-Komponenten per Play Store aktualisieren

» Android 10: Der neue Focus Mode ist da – Googles Digital Wellbeing-Plattform erhält Konzentrationsmodus

[AndroidPolice]


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comment 2 Kommentare zum Thema "Smart Home: Der Google Assistant unterstützt jetzt noch mehr smarte Geräte – diesmal im Schlafzimmer"

  • alles wunderbar.aber leider haben die entwickler immer noch keine ahnung was die anwender wirklich brauchen oder wollen.das schlimmste ist immer noch das kennwort he gooogle.zwei altnativen so wie bei alexa wäre schon mal ein anfang.die oberfläche eine einzige katastrophe.

  • Hm. Davon abgesehen dass ich finde das der GA in letzter Zeit viele Befehle nicht mehr richtig verstehe bzw. nicht umsetzt erschließt sich mir der Sinn automatisch öffnender Schieber nicht. Wenn ich dann vor meinen Schrank stehe sage ich:“ Hey Google, zweite Schiebetür von links öffnen.“ Warte bis ich den kompletten Befehl bestätigt bekomme und der Schub sich öffnet. Dann:“ Hey Google, Schieber 2 öffnen“ und warte wieder bis das gesamte Prozedere durch ist… Hm, glaube dass ist nix für mich. Wenn dann die Sachen noch in unterschiedlichen Schrankabteilen liegt brauche ich 3min um überhaupt an meine Sachen zu kommen!

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