Stadia: Der Google Assistant ist auf der Spieleplattform angekommen – mit vielen Einschränkungen

google 

Googles Spieleplattform Stadia geht bereits in die dritte Woche und sorgt nach wie vor für jede Menge Gesprächsstoff. Vor allem der holprige Start hat für zahlreiche negative Kritiken gesorgt, lässt aber eben auch sehr viel Potenzial für Verbesserungen – und jetzt liefert Google das erste große Update. Ab sofort ist der Google Assistant innerhalb der Spieleplattform nutzbar und kann die ersten Befehle der Nutzer entgegennehmen.


Der Start von Stadia hätte besser laufen können, denn viele der Probleme waren hausgemacht und hätten mit etwas mehr Planung seitens Google verhindert werden können. Doch von diesen Versäumnissen lassen sich die frühen Spieler gar nicht beeindrucken, von denen es tatsächlich wohl schon eine große Anzahl geben dürfte. Und um dem ganzen Stadia Bashing den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat Google schon von Beginn an schnelle und zahlreiche Updates verkündet.

stadia logo

Bereits wenige Tage vor dem Start von Stadia war bekannt, dass der Google Assistant nicht rechtzeitig fertig sein wird und somit nicht genutzt werden kann – obwohl es sogar auf dem Stadia-Controller einen eigenen Assistant-Button gibt. Ein Druck auf diesen Button führte bisher allerdings nur zu der Meldung, dass dieses Feature sehr bald nachgerüstet wird – und jetzt ist es soweit. Ab sofort kann der Button genutzt und der Google Assistant fast wie gewohnt verwendet werden.

stadia controller google assistant

Mit einem Druck auf den Button öffnet sich der Assistant am unteren Bildschirmrand mit der bekannten Visualisierung und wartet auf den Sprachbefehl des Nutzers, den dieser direkt in den Controller sprechen kann. Der Funktionsumfang des Assistant umfasst die typischen Anfragen nach Informationen oder dem Wetter, kann aber auch auf persönliche Daten des Nutzers zugreifen und gleichzeitig erste Funktionen der Spieleplattform steuern. Unter anderem lassen sich Spiele starten.



stadia google assistant screenshot

Der Google Assistant muss vor der ersten Nutzung über die Stadia-App auf dem Smartphone eingerichtet und mit dem Konto verbunden werden, sodass dieser direkt innerhalb der Spieleplattform verwendet werden kann. Das ist notwendig, weil grundsätzlich auch der Google Assistant innerhalb von Stadia einfach nur gestreamt wird und nicht lokal auf dem Gerät des Nutzers ausgeführt wird. Das dürfte wohl auch der Grund sein, warum der Assistant derzeit noch einen bescheidenen Funktionsumfang hat.

In den kommenden Monaten wird der Google Assistant innerhalb von Stadia viele neue Funktionen erhalten und auch die versprochene Möglichkeit bieten, sich Hilfe innerhalb von Spielen holen zu können. Derzeit lässt sich der Google Assistant nur auf dem Stadia Homescreen und auch nur in Kombination mit dem Chromecast auf dem Fernseher verwenden. Viele Details dazu findet ihr beim Google Support.

» Stadia: Spielen ohne Downloads? Nutzer musste mitten während des Spiels ein Update installieren (Screenshot)

» Stadia: Wie viele Nutzer hat Googles Spieleplattform wirklich? Die ersten Statistiken nach einer Woche


Google Play Best of 2019: Von Google ausgewählt – das sind die besten Android-Spiele des Jahres 2019

[AndroidPolice]


Keine Google-News mehr verpassen: Abonniere den GoogleWatchBlog-Newsletter
GoogleWatchBlog Newsletter abonnieren


Teile diesen Artikel:

Facebook twitter Pocket Pocket

comment 1 Kommentare zum Thema "Stadia: Der Google Assistant ist auf der Spieleplattform angekommen – mit vielen Einschränkungen"

  • Holpriger Start hin oder her ich denke dass einige Kritiken an Googles stadia fehlplatziert sind. Man konnte bereits vorab erkennen dass stadia nicht die Menge an Spiele haben wird, wie bereits lange etablierte Plattformen von daher verstehe ich manche User die sich stadia gekauft haben und nun darüber beschweren, dass es nicht eine riesige Spiele Auswahl gibt auf keinster Art und Weise. Zu Beginn derzeit der Konsolen sei es nun eine Sony Playstation oder eine Microsoft Xbox gewesen war auch dort die Spiele Auswahl sehr überschaubar. Des Weiteren sind auch viele sogenannte Ruckler im Spiel dadurch zu erklären das wenn ich zu Hause über mein WLAN Spiele ich den Router möglicherweise weitab von meinem Spielort platziert habe so muss natürlich das WLAN Signal durch einige Wände und wird dadurch nicht so stabil laufen wie wenn ich Den Google chromecast z.b. direkt via Kabel an meinen Router anschließe. Ich selber habe mir Googles stadia gekauft und Spieler sehr intensiv, die Spiele laufen bei mir einwandfrei ohne nennenswerte Aussetzer oder Ruckler. Google stadia steck definitiv noch in den Kinderschuhen allerdings finde ich es aufregend Teil eines solchen Fortschritt ist zu sein und durch meinen Feedback aktiv daran mitzuarbeiten das Game streaming weiterzuentwickeln.

Kommentare sind geschlossen.