Gesalzener Energiespeicher: Alphabet-Projekt ‚Malta‘ wird zum eigenständigen Unternehmen

alphabet 

Vor einigen Jahren wurde Google mit den vielen Projekten und Tochterunternehmen in die Alphabet-Holding umgewandelt, in der sich Google als Tochterunternehmen wiederfand sowie die zahlreichen weiteren Projekte organisiert sind. Natürlich haben aber alle Projekte das Ziel, irgendwann ein fertiges Produkt auf den Markt zu bringen und Gewinn zu erwirtschaften. Zum Ende des Jahres hat nun wieder ein Unternehmen den Schritt vom Alphabet-Projekt hin zu einem echten Unternehmen geschafft.


Alphabet kann man vor allem als riesigen Inkubator sehen, der dazu bereit ist, viele Hundert Millionen Dollar in Projekte und neue Technologien zu stecken – in der Hoffnung, dass es sich eines Tages auszahlt. Zwar fahren alle Alphabet-Unternehmen noch riesige Verluste ein, doch viele haben Aussicht auf eine große Zukunft. Jetzt steht ein weiteres Unternehmen ganz am Anfang, das in der X-Abteilung begonnen hat.

malta logo

Malta wurde lange Zeit in der X-Abteilung von Alphabet entwickelt und ist nun bereit für die freie Wirtschaft: Das Unternehmen hat eine Methode entwickelt, mit der sich Energie für einen längeren Zeitraum günstig und ökologisch speichern lässt. Dazu setzt man vor allem auf Salzlösungen, in denen die Energie sowohl bei Hitze als auch bei Eiseskälte gespeichert wird und bei Bedarf wieder abgegeben werden kann.

malta tech

Anders als die meisten anderen Projekte aus der X-Abteilung, wird das Unternehmen nun nicht mehr unter dem Dach von Alphabet aktiv sein. Warum daraus nun ein eigenständiges Unternehmen ohne Alphabet-Unterstützung wird, ist nicht bekannt. Vermutlich hat Alphabet noch eine ähnliche oder gar bessere Technologie im Köcher, der man die interne Konkurrenz aus dem Weg nehmen möchte. Weitere berühmte X-Abgänger sind Waymo oder auch Wing und Loon.

» Ankündigung im X-Blog


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