Es ist in vielen Fällen nicht unüblich, dass Ex-Mitarbeiter auf ihren Ex-Arbeitgeber nicht ganz so gut zu sprechen sind und kein gutes Haar an der ehemaligen Wirkungsstätte lassen. Doch was ein ehemaliger Google-Angestellter jetzt in einem Buch angeblich enthüllt hat, ist schon richtig harter Tobak: Laut dem Buch ist Googles Hauptzentrale ein wahrer Sündenpfuhl, in dem das Motto "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" so richtig ausgelebt wird.
Ein wahres Google-Urgestein hat seinen Abschied vom Unternehmen verkündet: Amit Singhal war 15 Jahre Produktchef der Google Websuche, und damit des wichtigsten Umsatzbringers des gesamten Konzerns, und wird diesen Posten nun schon in wenigen Tagen abgeben. Er verlässt das Unternehmen aus eigenem Wunsch und möchte sich in Zukunft vor allem seiner Familie und wohltätigen Zwecken widmen.
Laut dem letzten Quartalsbericht arbeiten mittlerweile mehr als 60.000 Menschen für Google, die in vielen Fällen von Vergünstigungen und Annehmlichkeiten an ihren Arbeitsplätzen profitieren. Doch offenbar geht es nicht allen Menschen, die für das Unternehmen arbeiten, so gut: Eine Gruppe von Leiharbeitern hat nun Klage gegen Google eingereicht, weil Überstunden ständig gefordert aber kaum oder gar nicht ausbezahlt worden sind.
Weihnachten steht vor der Tür und in den Unternehmen werden schon wieder die ersten Geschenke an die Mitarbeiter verteilt. Auch Google hat die Bescherung vorgezogen und hat all seinen Mitarbeitern wieder ein sehr schönes Geschenk aus dem eigenen Hause gemacht: Und auch in diesem Jahr gibt man wieder ein Flaggschiff her und schenkt jedem Mitarbeiter ein Nexus 5X in einer Farbe der Wahl. Alternativ können die Mitarbeiter in diesem Jahr den Gegenwert ihres Geschenks auch spenden.
Eigentlich verdient man als Google-Mitarbeiter nicht schlecht, vor allem wenn man direkt in der Zentrale in Mountain View arbeitet - dem Googleplex. Doch als junger Mitarbeiter, der noch dazu seinen Studentenkredit zurückzahlen muss, bleibt dann bei den Mietpreisen in der Bay Area dennoch nicht mehr viel übrig. Der Google-Mitarbeiter Brandon S. hat für dieses Problem nun eine genau so verrückte wie auch interessante Lösung gefunden: Er wohnt seit fünf Monaten in einem Truck auf dem Firmenparkplatz.
Das Personalkarussell bei Google dreht sich weiter und verliert einen Veteranen an die Konkurrenz: Der bisherige CBO (Chief Business Officer) Omid Kordestani wird neuer Chairman (Vorsitzender, Präsident) bei Twitter und wechselt mit sofortiger Wirkung den Arbeitgeber. Wer ihm bei Google nachfolgen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
Es geht weiter Schlag auf Schlag mit dem Self Driving Car Projekt, das von Google in diesem Jahr besonders öffentlichkeitswirksam vorangetrieben wird. Um das Projekt weiter auf stabile Beine zu stellen, gibt es nun einen Wechsel an der Spitze, der wieder einmal darauf hinweist dass die internen Planungen schon weiter sind, als man es Öffentlich zugibt: Mit sofortiger Wirkung übernimmt John Krafcik den Posten des CEOs, der lange Zeit führender Manager bei Ford gewesen ist und in den vergangenen Jahren das US-Geschäft von Hyundai geleitet hat.
Seit jeher versucht Google, nur die besten der Besten Entwickler und Mitarbeiter im eigenen Unternehmen zu beschäftigen und bietet diesen auch jede Menge Komfort - und dicke Gehaltschecks - um diese zu halten. Doch natürlich muss man diese auch erst einmal finden, und dazu greift man manchmal auch zu ungewöhnlichen Schritten: Ein Entwickler hat nun verraten, wie er auf den Job bei Google aufmerksam gemacht worden ist - und wie das Unternehmen ihn gefunden hat.
Google Now ist schon eine tolle Sache: Die App hat sich als persönlicher Assistent für den Nutzer platziert, und kann diesem Informationen anzeigen, die er genau in diesem Moment oder an diesem Ort benötigt - wie etwa aus GMail extrahierte Flugtickets am Flughafen. Hinter dieser Idee steckt noch sehr viel mehr Potenzial, doch in den letzten Monaten scheint die Entwicklung etwas eingeschlafen zu sein und neue Funktionen kommen praktisch gar nicht mehr dazu. Ein Bericht offenbart nun woran das liegt: Praktisch alle Entwickler und mit dem Projekt verbundene Personen haben das Unternehmen verlassen.
Bei Geld hört die Freundschaft und die Kollegialität auf: In vielen Unternehmen sind die Gehälter der Mitarbeiter Verschlusssache und ein Thema, über das niemals geredet wird - und auch die Mitarbeiter halten sich gegenüber von Kollegen meistens bedeckt. Auch bei Google waren Gehälter über lange Zeit ein Tabu-Thema, doch die Mitarbeiterin Erica Baker hatte vor einiger Zeit eine Aktion innerhalb des Firmennetzwerks gestartet in dem alle Kollegen ihre Gehälter eintragen sollten - mit großen Folgen.