Aus einstigen potenziellen Partnern werden Konkurrenten: Die Beziehung zwischen dem Milliarden-StartUp Uber und Google war zwar nie ganz klar, aber nicht wenige sahen in den beiden Unternehmen ideale Partner um das Taxi-Business und das Self Driving Car voranzubringen. Doch ein geplantes Google-Projekt zum Aufbau einer eigenen Taxi-Plattform dürfte Uber gar nicht geschmeckt haben, und so hat man kurzerhand Googles Chefjuristen aus dem Verwaltungsrat geworfen. Das ganze erinnert stark an die damalige Beziehung zwischen Apple und Google.
Nach den viele Erfolgsmeldungen der letzten Monate muss das Self Driving Car-Projekt nun einen kleinen Dämpfer hinnehmen: Der Projektleiter Chris Urmson, der seit längerer Zeit das Gesicht des gesamten Unterfangens gewesen war, wird das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen und freut sich nach eigenen Angaben auf neue Herausforderungen. Der Grund für seinen Entschluss soll auch eine Meinungsverschiedenheit mit Larry Page über die künfige Ausrichtung des Projekts gewesen sein.
Als Google Anfang 2014 den Hersteller der intelligenten Thermostate Nest übernommen hat, hatte man große Pläne mit der Tochter und wollte rund um das Unternehmen herum ein Ökosystem für die Heim-Automatisierung aufbauen. Doch daraus ist zumindest bis zum heutigen Tage nichts geworden und das Unternehmen machte nur durch negative Schlageilen rund um den CEO Tony Fadell von sich reden. Jetzt hat Fadell darauf reagiert und ist mit sofortiger Wirkung als Nest-CEO zurückgetreten.
Obwohl Google vor allem mit den Nexus-Smartphones einer breiten Öffentlichkeit in punkto Hardware bekannt ist, scheint das Unternehmen seine Liebe zur Hardware noch nie so richtig entdeckt zu haben - und das soll sich jetzt ändern. Der ehemalige Motorola-CEO Rick Osterloh, der in dieser Funktion bereits einmal bei Google gearbeitet hat, bekommt die Kontrolle über eine neu gegründete Abteilung. In dieser noch namenlosen Sparte werden alle Hardware-Aktivitäten von Google gebündelt.
Wie vor wenigen Stunden erst bekannt wurde, gibt es schon seit einigen Tagen prominenten Zuwachs in Googles Belegschaft: Der Gründer von 4chan, Chris Poole, ist seit dem 29. Februar im Unternehmen und soll angeblich ein Produktmanager im Photos-Team sein. Poole ist auch besser unter seinem Nicknamen 'moot' bekannt und hat sein eigenes Netzwerk, das auch gerne als "Abgrund des Internets" bezeichnet wird, vor gut einem Jahr verkauft. Seinen neuen Job bei Google bezeichnet er jetzt als "das nächste Kapitel".
Dass sich Sundar Pichai seinen Job als CEO von Google fürstlich entlohnen lässt, dürfte wohl niemanden verwundern. Aber wie viel ihm der Job tatsächlich im Laufe der Jahre einbringt, sprengt das ganze noch einmal und macht ihn zu einem der wohlhabendsten Personen im Google-Universum. Insgesamt kann er mit weit über einer halben Milliarde Dollar rechnen.
Es ist in vielen Fällen nicht unüblich, dass Ex-Mitarbeiter auf ihren Ex-Arbeitgeber nicht ganz so gut zu sprechen sind und kein gutes Haar an der ehemaligen Wirkungsstätte lassen. Doch was ein ehemaliger Google-Angestellter jetzt in einem Buch angeblich enthüllt hat, ist schon richtig harter Tobak: Laut dem Buch ist Googles Hauptzentrale ein wahrer Sündenpfuhl, in dem das Motto "Sex, Drugs & Rock'n'Roll" so richtig ausgelebt wird.
Ein wahres Google-Urgestein hat seinen Abschied vom Unternehmen verkündet: Amit Singhal war 15 Jahre Produktchef der Google Websuche, und damit des wichtigsten Umsatzbringers des gesamten Konzerns, und wird diesen Posten nun schon in wenigen Tagen abgeben. Er verlässt das Unternehmen aus eigenem Wunsch und möchte sich in Zukunft vor allem seiner Familie und wohltätigen Zwecken widmen.
Laut dem letzten Quartalsbericht arbeiten mittlerweile mehr als 60.000 Menschen für Google, die in vielen Fällen von Vergünstigungen und Annehmlichkeiten an ihren Arbeitsplätzen profitieren. Doch offenbar geht es nicht allen Menschen, die für das Unternehmen arbeiten, so gut: Eine Gruppe von Leiharbeitern hat nun Klage gegen Google eingereicht, weil Überstunden ständig gefordert aber kaum oder gar nicht ausbezahlt worden sind.
Weihnachten steht vor der Tür und in den Unternehmen werden schon wieder die ersten Geschenke an die Mitarbeiter verteilt. Auch Google hat die Bescherung vorgezogen und hat all seinen Mitarbeitern wieder ein sehr schönes Geschenk aus dem eigenen Hause gemacht: Und auch in diesem Jahr gibt man wieder ein Flaggschiff her und schenkt jedem Mitarbeiter ein Nexus 5X in einer Farbe der Wahl. Alternativ können die Mitarbeiter in diesem Jahr den Gegenwert ihres Geschenks auch spenden.