Zahlreiche Updates bei Google Entwickler-Tools
72 Millionen schauen Hochzeit auf YouTube
[Google I/O] App Engine für Business-Kunden

Die Google App Engine ist nicht nur mehr für Privatleute, sondern auch für Geschäftskunden. Die neuen Features zielen genau darauf ab, den Anforderungen großen und kleinen Unternehmen treu zu sein.
Das sind die Funktionen für Business-Kunden:
» zentralisierte Administration: Eine neue, Unternehmens-fokussierte Admin-Console die alle Anwendungen auf einer Domain kontrollieren kann.
» Verfügbarkeit und Support: 99% Verfügbarkeit garantiert mit Premium-Support
» Standard-Sicherheit: Nur Benutzer von der Google Apps-Domain können auf Anwendungen zugreifen und die Sicherheitseinstellungen sind auf jede Anwendungen angewandt
» Preise, die Sinn machen: Jede Anwendungen kostet nur 8$ pro User und bei 1000$ im Monat ist Schluss – Zahle nur für das, was du genutzt hast
» Enterprise-Features: Später im diesen Jahr wird die Hosted SQL und der SSL-Support für Domains folgen und Zugriff auf erweiterte Google-Services
Es ist wirklich einfach, die App Engine zu nutzen: Python und Java für Entwickler, einfache Administration und keine Sorgen mehr um Backups und die Hardware machen…
YouTube: CaptionTube veröffentlicht

Mithilfe einer Anwendung bei Google App Enige ist es ab sofort möglich die Untertitel und Zwischentitel von YouTube online zu bearbeiten. Eine XML Datei muss später bei YouTube importiert werden.
Auch kann man mit CaptionTube bei einem anderen Video zum Beispiel einen deutschen Untertitel einfügen. Die Datei muss man dann dem Eigentümer des Videos schicken. Dieser kann die Datei dann hochladen und das Video hat dann neben dem englischen Untertitel auch einen deutschen.
Genaueres kann in der Hilfe nachgelesen werden.
Google App Engine mit Java

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Bisher konnte die Google App Engine lediglich mit Python programmiert werden. Nun ist Java als Programmiersprache hinzugekommen. Es werden auch eine Sprache wie Groovy und JRuby unterstützt, die auf der virtuellen Maschine von Java laufen.
In der ersten Version der API werden laut Google die wichtigsten Klassenbibliotheken unterstützt. Hinzu kommen noch die Java Servlet API, die Schnittstellen JDO und JPA sowie javax.cache und javax.mail. Die Java Api läuft in einer Sandbox.
Da es wegen der vielen Javaprogrammen sicherlich zu Fehler und zu Kompatibilitätslücken kommen kann, werden nur die ersten 10000 Nutzer zum Testen zugelassen.
Zehn.de: Komplettes Portal auf der Google App Engine
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Einige von euch haben vielleicht schon von Zehn.de gehört. Auf der Webseite kann jeder Listen mit 10 Punkten erstellen und diese für die Welt veröffentlichen. Das ist im Grunde nichts neues, gab es z.B. auch schon Stern.de und weiteren Konkurrenten. Das besondere an diesem Dienst ist, dass er komplett auf der Google App Engine läuft und somit auch zeigt dass ganze Portale bei Google gehostet werden können.
Der Pressemitteilung ist zu entnehmen dass neben Google als Server-Lieferant auch die Amazon Webservices verwendet werden. Die Anwendung läuft auf der App Engine, die dazugehörigen Daten werden auf amazon-Servern gespeichert und auch direkt von dort abgerufen. Ich denke preisgünstiger kann man so etwas eigentlich nicht bekommen – vorallem auch weil beide Anbieter sich mit großen Datenmassen sehr gut auskennen und auch Spitzen leicht wegstecken.
Jaiku nun auf Google Servern & unbegrenzte Einladungen

Seit einigen Tagen war der Google Dienst Jaiku nicht erreichbar. In einem Blogpost wird nun erklärt warum.
Derzeit arbeiten die Jaiku Entwickler daran ihren Dienst auf die Google App Engine zu migrieren. Um dies vorzubereiten wurde jaiku nun in ein Google Datencenter umgezogen.
Eine weitere Vorbereitung für den Umzug auf die Google App Engine, sind neue Terms of Use. Diese Nutzungsbedingungen müssen bestehende Nutzer vor der nächsten Nutzung akzeptieren bevor sie den Service verwenden können.
Bisher konnten die jaiku Nutzer 15 Freunde einladen und mussten dann warten, bis sie neue bekommen haben. Das Einladungssystem wurde nun überarbeitet und alle Nutzer haben nun eine “unendlich viele” Einladungen.
Wenn einer von Euch eine Einladung möchte, einfach hier eure Mail Adresse eintrage, ich lade euch dann ein:
Google App Engine: Öffnung, Preisliste + 2 neue APIs in der Pipeline

Die geschlossene Testphase der Google Apps Engine ist vorbei und das Projekt wird jetzt für alle User geöffnet: Ab sofort kann sich jeder User registrieren und seine Anwendungen hochladen bzw. online entwickeln und hosten. Außerdem wurden erstmals Preise für die intensivere Nutzung des Dienstes genannt – diese sind aber erst einmal nur vorläufig.
Bisher haben sich 150.000 User bei App Engine registriert, was man bei Google als Erfolg feiert. Wieviele davon das Angebot tatsächlich nutzen wurde nicht genannt, es dürften aber sehr viel erheblich weniger sein. Durch die Öffnung wird sich das zwar auch nicht so schnell ändern, aber ich denke die große Zeit der Anwendungs-Hoster steht noch bevor – und Google ist schon einmal gut positioniert und drauf vorbereitet
Erstmals wurden auch Preise für die intensivere Nutzung genannt. Jeder User hat 500 MB Speicherplatz, 10 GB Traffic/Tag und 200 Mio. CPU-Anfragen/Tag kostenlos zur Verfügung. Für alles was darüber hinaus geht werden voraussichtlich in einigen Monaten folgende Beträge fällig:
$0.10 – $0.12 pro CPU core-hour
$0.15 – $0.18 pro GB-month of storage
$0.11 – $0.13 pro GB outgoing bandwidth
$0.09 – $0.11 pro GB incoming bandwidth
Ich denke das sind vernünftige Preise…
Außerdem hat Google auch noch 2 neue APIs für die Zukunft angekündigt mit der sich Fotos online bearbeiten lassen (drehen, schneiden, zoomen) sowie Webseiten einfach cachen lassen damit sie beim nächsten mal schneller geladen werden.
App Engine durch XSS-Lücke gehackt

Da kann man nur sagen: Dumm gelaufen. Ausgerechnet die Google App Engine, das Angebot auf dem Google die Webservices dieser Welt hosten will, wurde durch eine einfache XSS-Lücke gehackt: Beim Aufruf der Website kam folgende JavaScript-Meldung: “This is remote text via xss.js located at ha.ckers.org” Mittlerweile dürfte die Lücke gestopft sein, aber der Imageschaden bleibt…
[thx to: veith]
Google App Engine: Die Risiken der Nutzung

Garett Rogers hat sich einige Gedanken um die neue Google Apps Engine gemacht und ist der Meinung, dass die Plattform zwar jede Menge Vorteile bietet – sei es finanziell oder infrastrukturell – , man sich aber dennoch nicht komplett gedankenlos in Googles Netzwerk hereinbegeben sollte. Die Apps Engine ist Googles Spinnennetz – wer einmal drin ist kommt nie wieder heraus…
Hier nur die wichtigsten Dinge:
Ihr seid komplett von Google abhängig
Wenn Google down ist, ist auch eure Anwendung down. Das kann gerade bei beliebten Anwendungen sehr ärgerlich sein. Google gibt auch in diesem Fall keine Always-Online-Garantie.
Eure Anwendung bleibt bei Google gefangen
Wenn eure Anwendung sich plötzlich reger Beliebtheit erfreut, wollt ihr euch sicherlich unabhängig machen und auf einem eigenen Server umziehen. Das ist aber nicht möglich, da ihr an eure eigenen Daten überhaupt nicht herankommt. Der komplett Code und die Datenbank ist in Googles BigTable gespeichert und bietet keine Export-Funktion.
Keine Preis-Angabe
Noch ist die App Engine kostenlos nutzbar, aber Google hat schon durchblicken lassen dass man nach der Testphase bares Geld sehen möchte – hat aber nicht gesagt wieviel. Wahrscheinlich wird man unter dem amazon-Preis liegen und natürlich weit weit unter dem Preis einer eigenen Infrastruktur – aber dennoch macht man sich auch in diesem Punkt komplett von Googles Preisgestaltung abhängig.
Datenschutz-Richtlinien
Google bekommt all die Daten die eure User eingeben. Zwar hat Google gute Datenschutzregeln, aber ob die User damit einverstanden sind dass all ihre persönlichen Daten zu Google gelangen? Außerdem habt ihr quasi eure gesamtes Firmen-Kapital, sofern es sich nicht um ein Hobby-Projekt handelt, bei Google und seid davon abhängig wie die Firma damit umgehen wird…



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