YouTube und GEMA einigen sich auf neue Sperrtafeln

Verfasst von Jens am 08. März 2014 | 3 Kommentare

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit haben sich YouTube und die GEMA endlich geeinigt: Auf neue Sperrtafeln. Die schwarzen Sperrtafeln vor den in Deutschland nicht verfügbaren Videos haben mittlerweile traurige Berühmtheit erlangt und wurden nun mit sofortiger Wirkung geändert: Der Text und das Design haben sich nun geändert, an der Tatsache ändert das aber natürlich nichts.

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GEMA erringt Sieg gegen YouTube: Sperrtafeln vor den Videos müssen verschwinden

Verfasst von Jens am 26. Februar 2014 | 8 Kommentare

In diesem Jahrzehnt werden YouTube und die GEMA wohl keine Freunde mehr: Seit fast 5 Jahren herrscht zwischen dem Videoportal und der Verwertungsgesellschaft eisige Stimmung und ein Rechtsstreit um die Höhe der Zahlungen pro (Musik)video. Nun hat die GEMA einen kleinen Etappensieg erringen können und hat ein Verbot erwirkt, dass YouTube die leider berühmten schwarzen Tafeln nicht mehr anzeigen darf.

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YouTube hofft weiter auf Einigung mit der GEMA + Warum YouTube so viele Videos sperrt

Verfasst von Jens am 03. Februar 2013 | 6 Kommentare

Im Streit um die Vergütungen von Musikstücken auf der Videoplattform zwischen YouTube und der GEMA, zeigt sich YouTube jetzt wieder Verhandlungsbereit: Laut einer Sprecherin, sei man jederzeit dazu bereit Gespräche zu führen und endlich zu einer gütigen Einigung zu kommen. Außerdem wird klar gestellt, warum YouTube so viele Videos sperrt, was es laut der GEMA garnicht müsste.

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GEMA bricht Verhandlungen zu YouTube ab

Verfasst von Pascal am 10. Januar 2013 | 14 Kommentare

Die GEMA hat heute die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen und ein Verfahren eingeleitet, das die von ihr geforderte Mindestvergütung neutral überprüfen soll. Diese Prüfung werde die Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt übernehmen. Weiterhin fordert die GEMA Google auf, die “die willkürliche Einblendung von Sperrtafeln zu unterlassen”.

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7 Jahre YouTube

Verfasst von Pascal am 21. Mai 2012 |

Google feiert heute den 7. Geburtstag seiner Videoplattform YouTube. Vor einem Jahr teilte mal mit, dass pro Minute 48 Stunden an Videos hochgeladen werden. Heute schreibt Google, dass es pro Minute 72 Stunden sind. 

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YouTube und GEMA möchten wieder verhandeln

Verfasst von Jens am 23. April 2012 | 2 Kommentare

Nach dem Urteil des Landgerichts in Hamburg im Fall GEMA gegen YouTube ist die GEMA wieder verhandlungsbereit und hofft auf einen “sauberen Vertrag”. YouTube bzw. Google hat sich schon seit längerer Zeit eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gewünscht, durch die erneute Bereitschaft der GEMA könnte es diesmal endlich eine Einigung geben.

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Gema und Google sehen sich als Gewinner im Streit um YouTube

Verfasst von Pascal am 20. April 2012 | 2 Kommentare

Sowohl die Gema als auch Google sehen sich im Streit um YouTube und Musikvideos auf der Plattform als Gewinner. Das Landgericht in Hamburg urteilte: Der Betreiber eines Videoportals wie „YouTube“ haftet für Urheberrechtsverletzungen durch von Nutzern hochgeladene Videos nur dann, wenn er in Kenntnis der Rechtsverletzung gegen bestimmte Verhaltens- und Kontrollpflichten verstößt.

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GEMA verklagt Google

Verfasst von Tobias am 30. September 2010 | 2 Kommentare

YouTube

Im Streit um 600 illegal hochgeladene Musik-Videos gab es zuletzt keine Einigung. Das Landgericht Hamburg lehnte eine Schnell-Verfügung der Verwertungsgesellschaft ab und vorerst siegte Google mit seinem Tochterunternehmen YouTube. Nun will die GEMA aber gebraucht von der Empfehlung machen und verklagt Google bzw. YouTube in einem großen Hauptsacheverfahren. 

Die Schlammschlacht dürfte jetzt wohl erst richtig Fahrt aufgenommen haben. Nachdem YouTube im letzten Streit gewonnen hatte, setzt die GEMA jetzt alle Hebel in Bewegung – nur damit 600 Videos mit 75 Songs von der Video-Plattform verschwinden. Gleichzeitig ist aber nicht nur die GEMA als Kläger vertreten, sondern auch Nebenkläger: Die GEMA-Partner. Und diese sehen sich relativ optimistisch, ihre Ansprüche geltend zu machen: “Die Gema und ihre Partner halten das Hauptsacheverfahren gegen YouTube für den richtigen Weg”, so GEMA-Chef Harald Heker.

Erneut ein Partner ins Boot geholt

Gegen die GEMA stellt sich nicht nur Italien. Auch in Frankreich ist der Widerstand gebröckelt: Die Verwertungsgesellschaft SACEM (Société des Auteurs, Compositeurs et Éditeurs de Musique), die in Frankreich zwar privat agiert aber staatliche Unterstützung bekommt, ist jetzt mit YouTube ins Geschäft gekommen. Demnach kann YouTube bis Ende 2012 von einer Lizenz Gebrauch machen. Dazu Bernard Miyet, CEO bei SACEM: “Diese Vereinbarung zeigt wieder einmal mehr die Bereitschaft von SACEM, die legale Nutzung auch online zu fördern, speziell die Video-Plattformen. Es ist wirklich wichtig für die Künstler, wenn sie online gesehen werden und die Französischen Urheber Geld dafür erhalten, wenn jemand deren Inhalte auf der Seite entdeckt und anzeigt.”. Und auch YouTube steht dem ganzen positiv gegenüber, so Christophe Müller: “Wir sind erfreut darüber, dass wir mit SACEM eine Vereinbarung getroffen haben und damit helfen, dass die Mitglieder Geld verdienen und musikalische Talente gefördert werden”.

Ob es in Frankreich mit den Finanzen geklappt hat, ist ungewiss. Scheinbar ist aber die GEMA und deren Partner zu keiner Einigung bereit. Andere Verwertungsgesellschaften in anderen Ländern zeigen ja auch ganz klar, dass man mit YouTube reden kann, wenn man es denn wirklich will. 

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GEMA vs. YouTube: Hamburg lehnt einstweilige Verfügung ab

Verfasst von Tobias am 27. August 2010 |

YouTube

Im Mai hatte die Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA eine einstweilige Verfügung beim Hamburger Landgericht beantragt. YouTube sollte 600 illegal hochgeladene Musik-Videos von seiner Plattform löschen, so die Forderung. Nun entschieden die Richter sich gegen die GEMA und verwiesen auf die Hauptverhandlung.

Heute war die Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg, in der sich die GEMA große Hoffnungen machte, dass die eingereichte Verfügung bewilligt wird. Dazu kam es aber nicht. Die Richter lehnten den Antrag mit der Begründung ab, dass man sich auf das Hauptsachverfahren berufe. In dem geht es seit Jahren darum, dass die GEMA für jeden Klick auf ein Musik-Video YouTube bezahlen lassen will. Angeblich sei dabei auch von YouTube zu wenig Geld geflossen, weshalb die GEMA klagte. YouTube verwies zwischenzeitlich auch auf die Möglichkeit, dass statt YouTube doch die Nutzer, die die Musikvideos hochgeladen haben bezahlen könnten – das lehnt die Verwertungsgesellschaft aber ab. Im Mai sah die GEMA dann keine andere Möglichkeit, als die Verhandlungen mit YouTube einzustellen und die Sache vor dem Gericht zu klären. Dort gaben sie auch an, dass YouTube 600 Videos löschen sollte – Videos von Lizenznehmern.

So wie in Deutschland geht es nicht in jedem Land zu. In die Italien hat sich die dort ansässige Verwertungsgesellschaft gegen die GEMA aufgetürmt und kooperiert seit Juli wieder mit YouTube. Dass es hierzulande Probleme gibt, liegt an den Vorstellungen, die die GEMA hat. 
 
Google hat soeben Stellung dazu bezogen:
“Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts, den Antrag der GEMA auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen uns zurückzuweisen. Bedauerlicherweise konnte das Gericht nicht alle aufgeworfenen Rechtsfragen klären. Wenn ein Rechteinhaber ein Video auf YouTube entdeckt, das seine Urheberrechte verletzt, benötigen wir lediglich die URL des Videos, um es zu sperren. Dies haben wir im Falle der GEMA jedes Mal unverzüglich getan, wenn uns die GEMA die URLs ihrer Werke auf YouTube genannt hat. YouTube würde gern auch in Deutschland Erlöse mit Musik auf seiner Plattform erzielen und diese mit den Mitgliedern der GEMA und anderen Rechteinhabern teilen. Dies kann mit gerichtlichen Verfahren nicht erreicht werden. Eine Lösung hierfür kann unserer Meinung nach nur am Verhandlungstisch erfolgen. Wir laden die GEMA daher ein, an diesen zurückzukehren.”

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