Im April dieses Jahres hatte die EU-Kommission ein Verfahren gegen Android gestartet, in dem man Google vorwirft, die Marktmacht des Betriebssystems auszunutzen. Angesichts der Marktanteile von knapp 90 Prozent ist ein solches Verfahren kaum verwunderlich, aber die Argumente der EU sind nur an den Haaren herbeigezogen - behauptet nun zumindest Google in der offiziellen Antwort. Wenig überraschend weist man alle Vorwürfe von sich - und das durchaus überzeugend.
Obwohl man bereits einige Anstrengungen unternommen hat um Android Fit für den Desktop zu machen, hält sich Google sehr bedeckt über eine mögliche Zukunft des Betriebssystems auf dem großen Bildschirm. Nun hat es einen weiteren kleinen, aber nicht zu unterschätzenden, Schritt in diese Richtung gegeben: Das Team hinter dem populären Android-Emulator LeapDroid stellt die Arbeit an dem Produkt ein und wird ab sofort bei Google arbeiten.
Die brandaktuelle Android-Version Android Nougat wurde vor gut zweieinhalb Monaten veröffentlicht und wird seitdem für viele Nexus-Smartphones ausgerollt. Doch bekanntlich haben diese nur einen sehr geringen Anteil am Smartphone-Markt und haben entsprechend nur ein geringes Gewicht bei der Versionsverteilung von Android. Auf den ersten offiziellen Zahlen kommt das Betriebssystem nun auf 0,3 Prozent.
Android ist seit Jahren das führende mobile Betriebssystem und kann seinen Marktanteil immer noch von Quartal zu Quartal stark ausbauen, wie eine neue Statistik von Strategy Analytics nun zeigt. Im dritten Quartal dieses Jahres wurden knapp 88 Prozent aller Smartphones mit Android als Betriebssystem ausgeliefert, wobei der Trend immer noch deutlich nach oben zeigt. Windows Phone wird als Plattform mittlerweile schon gar nicht mehr aufgeführt.
Unter anderem über den Play Store hat Google einen sehr guten Überblick über die aktiven Android-Smartphones und kann so monatlich unter anderem auch die Statistik über die Verbreitung der einzelnen Versionen aufstellen. Unter der Auflistung "Meine Geräte" kann man sich auch die eigenen Geräte anzeigen, die im Laufe der Zeit immer länger geworden ist. Jetzt wurde diese aufgeräumt und zeigt nur noch die aktiven Geräte an.
Nicht erst seitdem mit Sundar Pichai ein Inder an der Spitze von Google steht, fokussiert sich das Unternehmen zunehmend auf diesen gigantischen Zukunftsmarkt. In einem Interview hat der Geschäftsführer von Google Indien nun von den großen Zielen und Plänen berichtet, die man in den kommenden Jahren hat und gibt Einblicke in die aktuell laufenden Projekte. Schon in 10 Jahren möchte man mehr als 1 Milliarde Inder online gebracht haben.
Googles Entwickler und Designer sind für ihre kleinen Späße und Eastereggs bekannt, die sie zu Dutzenden in praktisch alle Produkte und Angebote einbauen. Nun gibt es wieder ein neues Easteregg in Form eines kleines Spiels, das direkt auf der offiziellen Android-Seite gespielt wird. Aber Vorsicht, bei dem Spiel besteht höchste Suchtgefahr.
Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass sich der Google Assistant unter Android Nougat aktivieren lässt, auch ohne ein überteuertes Pixel-Smartphone zu besitzen. Doch auch der Kreis der Nutzer die bereits über Android Nougat verfügen ist noch nicht wirklich groß. Jetzt ist es einem Nutzer gelungen, den Assistant auch unter der Vorgängerversion Android Marshmallow zu aktivieren. Dazu ist allerdings ein etwas tieferer Eingriff ins System über das Xposed Framework nötig.
Gemeinsam mit den Pixel-Smartphones wird Google am Dienstag auch den neuen Pixel Launcher vorstellen, der Google-typisch sehr minimalistisch gehalten ist und nur über eine handvoll neuer Funktionen verfügt. Eine dieser neuen Funktionen sind die Launcher Shortcuts oder auch '3D Touch', mit denen Apps schon auf dem Homescreen ein Menü bekommen und an einer bestimmten Stelle gestartet werden können. Mit dem Action Launcher lässt sich diese Möglichkeit schon jetzt ausprobieren.
Die letzten zwei Jahre waren für Google in der EU nicht gerade leicht, denn insgesamt hängen dem Unternehmen nun schon ganze drei Verfahren wegen Wettbewerbsmissbrauch an - und diese betreffen naturgemäß die wichtigsten Produkte. In dem Verfahren gegen Android steht nun offenbar schon bald eine Entscheidung an, denn die Wettbewerbshüter sollen ein 150 Seiten starkes Dokument verfasst haben, aus dem hervorgeht dass Google die Bündelung der einzelnen Komponenten in Zukunft untersagt werden soll. Außerdem droht eine hohe Strafzahlung.
Am Wochenende sind erste Gerüchte über ein neues Google-Betriebssystem mit der Bezeichnung Andromeda aufgekommen, bei dem es sich um eine Mischung aus Android und Chrome OS handeln soll. Bisher gibt es nur sehr wenige Informationen über dieses neue Betriebssystem, außer dass es wohl erst in der zweiten Hälfte 2017 erscheinen wird. Und trotz dieser bis dahin noch sehr großen Zeitspanne gibt es nun schon erste Informationen über zwei Geräte, mit denen das Betriebssystem erstmalig ausgeliefert werden soll. Und es gibt ein Wiedersehen mit der Marke 'Nexus'.
Nachdem die Gerüchteküche jahrelang gebrodelt hat, gab es am Wochenende erstmals sehr ernsthafte Berichte über ein neues Google-Betriebssystem namens Andromeda, bei dem es sich um eine Zusammenlegung von Android und Chrome OS handeln soll. Wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist und wie die Oberfläche aussehen wird ist noch völlig unklar, nun gibt es aber erste Erwähnungen des Projekts im offiziellen Sourcecode von Android. Und diese weisen darauf hin, dass es sich um ein Highend-Android handeln könnte.
Schon seit mehreren Jahren gibt es Gerüchte über die Zusammenlegung von Android und Chrome OS, und immer wieder wurden diese von Google offiziell dementiert. Doch Hinter den Kulissen könnte die Arbeit daran tatsächlich auf Hochtouren weitergelaufen und nun bereit zur Präsentation sein: Auf dem Event am 4. Oktober soll Google nun tatsächlich offiziell eine erste Version von Andromeda zeigen, bei dem es sich um eine spezielle Android-Version mit integriertem Chrome OS handeln soll.
Gemeinsam mit den kommenden Pixel-Smartphones wird Google auch den neuen Pixel Launcher vorstellen, der den bisherigen Google Now Launcher ablösen und über einige neue Funktionen verfügen wird. AndroidPolice hat sich den Launcher nun wieder vorgenommen und hat zwei weitere interessante Neuerungen entdeckt: Die 'Launcher Shortcuts', auch bekannt als '3D Touch', aus den Android N Previews sind plötzlich wieder da und die App-Icons dürften in dem Launcher nun wieder in runder Form dargestellt werden.
Seit der Version 1.5 Cupcake des mobilen Betriebssystem Android hat Google die süße Tradition, die neueste Version aufsteigend im Alphabet nach einer Süßspeise zu benennen - was in den letzten Jahren stets zu großen Spekulationen geführt hat, aus denen sich mittlerweile auch Google einen Spaß macht. Eine weitere Tradition ist es auch, das Maskottchen des Betriebssystems im eigenen Vorgarten aufzustellen und gemeinsam mit der Verkündung des Namens zu enthüllen. Jetzt wurde erstmals eine Figur außerhalb des Googleplex aufgestellt.