Gestern hat Google nicht nur neue neue Smartphones, ein neues Tablet und neue Hardware für Chromecast vorgestellt, sondern auch angekündigt, dass man in den USA bald Google Play Music mit weiteren Personen teilen kann, Play Music for Family nennt sich das ganze und ist für 5 $ mehr im Vergleich zum regulären Preis zu haben.
Aktuell wird ein Update für die Google Play Music-App ausgerollt, das Probleme mit dem Streaming auf den Chromecast-Stick behebt und auch gleich einige neue nützliche Features für das Streaming mit sich bringt: So wird das Abspielen der Musik nicht mehr abgebrochen, wenn der Kontakt zum Smartphone verloren geht und zwischen zwei Songs gibt es nun keine künstliche Pause mehr. Außerdem gibt es im Quellcode einen Hinweis darauf, dass sich Musik-Abos auch bald an andere Nutzer verschenken lassen.
In diesem Jahr fallen im Play Store Rekorde um Rekorde und die Liste der Apps mit mehr als 1 Milliarde Installationen wird immer länger. In den letzten zwei Wochen haben es wieder drei neue Google-Apps auf diese begehrte Liste geschafft, so dass diese mittlerweile auf ganze 15 Apps angewachsen ist. Der neueste Zugang ist nun Play Music, das sich bei vielen Nutzern großer Beliebtheit erfreut. Und so wird die Liste auch weiterhin von nur zwei Unternehmen dominiert.
Gestern Abend ging die Keynote von Apples Entwicklerkonferenz WWDC über die Bühne und das Unternehmen aus Cupertino hat wie erwartet die neuen Evolutionsstufen von OS X und iOS vorgestellt. Zwar konnte man mit einigen neuen Funktionen begeistern, doch das wahre "One more Thing" zum Ende der Keynote war Apple Music, mit dem man die "Art, wie wir Musik hören" verändern möchte. Und erstmals öffnet sich Apple auch für Android und wird die App auch auf Googles Plattform zur Verfügung stellen.
Vor einigen Monaten wurde die Android-App von Google Play Music komplett überarbeitet und mit einer neuen Oberfläche im Material Design versehen - und jetzt folgt auch die Desktop-Version diesem Vorbild. Die Oberfläche von Play Music im Browser wurde zwar nur vergleichsweise leicht überarbeitet, wirkt nun aber wie ein komplett neues Produkt. Die Oberfläche setzt nun deutlich mehr als zuvor auf Grafiken und hochaufgelöste Fotos von Künstlern und Alben.
Mit Google Play Music ist es sehr einfach möglich, den gesamten verfügbaren Musikkatalog eines Künstlers zu durchforsten - vor allem wenn man ein All Access-Abo besitzt. Das "Problem" bei einem neu entdeckten Künstler ist es nur, dass man plötzlich vor einem ganzen Berg von neuen Songs steht. Um die Auswahl der Songs dabei etwas zu vereinfachen wurde im Play Store nun ein neues Ranking eingeführt, dass die Beliebtheit eines bestimmten Songs auf einem Album anzeigt.
Streaming-Dienste erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben für den Nutzer im Vergleich zu bezahlten Downloads oder gar dem Verkauf von CDs einen gewaltigen finanziellen Vorteil. Die großen Plattenfirmen haben sich lange Zeit dagegen gewehrt und haben ihre Einnahmen wegbrechen sehen - aber tatsächlich ist es eher andersherum. Eine vor wenigen Wochen veröffentlichte Statistik zeigt nun sehr eindrucksvoll wie wenig der eigentliche Künstler tatsächlich für jeden abgespielten Song bei YouTube, Google Play & Co. bekommt.
Vor knapp einem Jahr wurde Google Play Music um einen Miniplayer erweitert, der stets im Vordergrund bleiben kann und als Fernbedienung für die Musikwiedergabe im Browser fungiert. Dieser hat den Vorteil, dass die Musik jederzeit schnell gestoppt bzw. zum nächsten Track gewechselt werden kann ohne den Play Music-Tab zu öffnen. Ab Heute ist dieser Miniplayer nun noch mächtiger geworden, und fungiert nun selbst als eigenständiger Player. Ein offener Play Music-Tab ist nicht mehr nötig.
Mit Hilfe des Knowledge Graph kann Googles Websuche schon sehr viele Informationen direkt in den Suchergebnissen anzeigen, ohne dass sich der Nutzer weiter durchklicken müsste. Dazu gehören seit langer Zeit schon Informationen über einzelne Künstler, Musik-Alben oder berühmte Songs - und seit einigen Tagen sind nun auch Songtexte mit dabei. In der US-Version der Websuche stehen nun tausende Songtexte für eine zufällige Auswahl von Songs zur Verfügung.
Schon während der Präsentation des Nexus 6 Phablets konnte man erahnen, dass Google und Motorola wohl Produktions- und Lieferprobleme haben werden, denn es wurde von Anfang an kein genauer Erscheinungstermin für das große Smartphone genannt. Während das Gerät in den USA seit dem 13. November frei erhältlich ist, gab es über den europäischen Marktstart bisher einige Verwirrungen und falsche Daten. Jetzt hat Google aber offiziell bestätigt, dass das Smartphone ab dem 5. Dezember über den Play Store und kurz darauf über Dritthändler erhältlich ist.
Das geplante Musik-Streaming von YouTube steht seit langer Zeit unter keinem guten Stern: Seit Anfang letzten Jahres sind Pläne für ein entsprechendes Angebot bekannt, aber in der Vergangenheit gab es immer wieder Verzögerungen aufgrund von Problemen bei den Verhandlungen mit den Plattenfirmen. Jetzt soll aber endlich eine wichtige Einigung erzielt worden sein, die es YouTube ermöglicht das Angebot schon bald zu starten. Bei Google Play Music laufen die Geschäfte dagegen schon jetzt großartig.
Vor etwas mehr als drei Monaten hat Google das StartUp Songza übernommen und sich damit eine interessante neue Technologie zur Erstellung von personalisierten Playlisten gesichert. Diese wurde nun in Google Play Music integriert und bietet den US-Nutzern ab sofort die Möglichkeit, Playlisten anhand von äußeren Faktoren anstatt auf Basis von Abspiel-Statistiken zu erstellen und diese zu speichern und zu verändern.
Derzeit rollt Google ein kleines Update für Google Play Music aus, mit dem die Nutzer noch mehr bisher unbekannte Musik entdecken kann die genau auf ihrem Musikgeschmack basieren: Ab sofort ist es möglich, auch aus Playlisten eine eigene Radio-Station zu erstellen und diese auf Basis der in der Playlist enthaltenen Songs zu füllen.