Google Lens: Neuer Modus erkennt unzählige Gebäude – Augen des Google Assistant werden zum Reiseführer

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Die Plattform Google Lens ist als “Augen des Google Assistant” bekannt geworden, ist aber längst über diesen Status hinausgewachsen und kann heute sehr viele Dinge erkennen und mit Kontextinformationen versehen. Nun erhält die App ein großes Update, das dem Tool die Möglichkeit gibt, unzählige Gebäude rund um die Welt zu erkennen. Um dies zu ermöglichen, bedient man sich an der Google Earth-Datenbank.


google lens logo

Google Lens kann sehr viele Objekte erkennen, Texte übersetzen, Hausaufgaben lösen und vieles mehr. Nun wurden die Fähigkeiten zum Erkennen von Gebäuden sehr stark ausgebaut und mit potenziell mehreren Millionen zusätzlichen Bauwerken erweitert. Google Lens konnte auch zuvor schon einige Bauwerke erkennen, allerdings eher aus dem Bereich der Sehenswürdigkeiten sowie sehr sehr populäre Gebäude. Nun gilt das auch für Bauwerke, die nicht unbedingt über einen Lexikon-Eintrag verfügen.

Ihr findet die neue Erkennung im Bereich “Places” bzw. “Orte”, die ihr über ein seitliches Scrollen in der Lens-App für Android erreichen könnt. Richtet nun den Sucher der Kamera auf das gewünschte Gebäude und schon seht ihr sowohl Live-Informationen als auch viele zusätzliche Details beim Auslösen der Kamera. In den folgenden Beispielen zeigt man das anhand sehr markanter Gebäude wie des Big Ben und der Tower Bridge, die vermutlich vorher schon erkannt wurden und gar nicht Teil des neuen Features sind.

Die große Neuerung neben der Erweiterung der Datenbank ist es, dass die Gebäude nun nicht mehr vom perfekten Winkel fotografiert werden müssen, sondern auch gerne von der Seite abgelichtet werden können oder eben auch im Live-Bild erkannt werden. Möglich macht das eine große Datenbank, die sich Google über die Jahre aufgebaut hat.




Google Earth-Datenbank macht es möglich
Um die Gebäude zu erkennen, hat man die 3D-Gebäude Datenbank von Google Earth angezapft. Diese wurde über die Jahre nicht nur von den eigenen Designern gefüttert, sondern vor allem von den Algorithmen. Diese erstellen aus den Satellitenbildern, Schrägbildern, Streetview-Aufnahmen sowie den Daten zu den Gebäuden vollautomatisch solche 3D-Ansichten. Wer Google Earth oder den 3D-Modus von Google Maps verwendet, kennt diese beeindruckenden Häuserschluchten schon seit langer Zeit. Nun werden die Lens-Aufnahmen mit diesen Modellen verglichen.

Das neue Feature befand sich für mehrere Monate in einem Testlauf und ist möglicherweise nicht mehr für alle Nutzer ganz neu. Erst jetzt wurde es global ausgerollt und sollte ab sofort für alle Nutzer zur Verfügung stehen.

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[Google-Blog]


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