Das Pixel 4a im Test und Vergleich mit dem Pixel 4

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Google hat deutlich später als erwartet das Pixel 4a angekündigt und wird ab September vorbestellbar sein. Die Lieferung wird Anfang Oktober erwartet. Wir konnten ein Gerät testen und berichten nun nach rund einer Woche mit dem Pixel 4a. Ich selbst nutze in der Regel ein Pixel 4. Ein Vergleich…

In der Verpackung ist neben dem Smartphone auch ein Netzteil mit 18 Watt zum Schnellladen, ein USB-C-Kabel und ein Quick-Switch-Adapter zur Migration der Daten von einem anderen Smartphone, sei es ein anderes Android-Gerät oder ein iPhone von Apple. In der Kurzanleitung findet man dem ein Tool zum Einlegen der SIM-Karte.

Das Display ist mit 5,8 Zoll etwas größer als das Display beim Pixel 4, welches mit 5,7 Zoll etwas kleiner ist. Gefühlt ist der Unterschied aber größer. Natürlich ist das Display kleiner als das Pixel 4 XL (ab 589,99 €), welches mit 6,3 Zoll ein halbes Zoll größer ist in der Diagonale.

Im Vergleich zum Pixel 4 hat Google bei 4a auf einige Features verzichtet, die ich aber persönlich auch kaum nutze, bzw. nicht sehe. So ist das 4a ein Polycarbonat-Unibody-Gehäuse, das Pixel 4 hat eine Soft-Touch-Glasrückseite. Ich nutze meine Pixel 4 nur mit dem Pixel Case, daher vermisse ich diese nicht.
Zwar habe ich die Active Edges aktiviert, aber benutzt werden diese so gut wie nie.

Erfreulich fällt mir auf, dass das Pixel 4a schon gleich mit 128GB Speicher daher kommt, doppelt so viel als bei Pixel 4. Auch hier sind die Fotos in hoher Qualität unbegrenzt mit dabei.


Der Akku ist etwas größer als bei Pixel 4, aber kleiner als bei Pixel 4XL. Die Laufzeit könnte dennoch etwas besser sein, einen Tag reicht es aber locker. Etwas schade finde ich, dass das 4a kein kabelloses Laden unterstützt, somit bleibt der Pixel Stand nur ein Handyhalter.

Die Kamera macht ähnliche Bilder wie das Pixel 4, hier ein Vergleichsbild:

Pixel 4:

Pixel 4a:

Die Punch-Hole-Frontkamera störte mich anfangs ein wenig, aber man gewöhnt sich dran.

Sehr schön finde ich, dass wieder der Fingerprint-Sensor integriert ist. Zwar funktioniert das Face-Unlock auf dem Pixel 4 sehr gut und auch mit Maske kein Problem mehr, aber leider unterstützen viele Apps nach wie vor nur den Fingerprint und man muss ggf. Dann wieder ein Passwort eintippen.

Der Preis von rund 340€ (bzw. ohne die gesenkte Mehrwertsteuer für 349€) ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Sehr schön finde ich, dass Google an die alten Preise der ersten Nexus-Geräte anschließt – Wahnsinn, dass das auch schon wieder 10 Jahre her ist.

Fazit:
Das Pixel 4a ist ein sehr gutes Smartphone für den Preis. Mit 128 GB Speicher sollte dieser auch für sehr große Apps ausreichend Platz bieten. Ich bin gespannt welche Features Google mit dem Pixel 5 dann umsetzt. Das Pixel 4a hat wieder einen 3,5 Klinkenstecker, kommt aber auch mit USB-C-Kopfhörern zurecht.

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comment 1 Kommentare zum Thema "Das Pixel 4a im Test und Vergleich mit dem Pixel 4"

  • Sicherung mit hoher Qualität ist für „jeden“ verfügbar der Google Fotos nutzt das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Pixel Reihe. Die Sicherung mit „Original Qualität“ war bis zum Pixel 3 ein Verkaufsargument.

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