Stadia: Google und Unity kündigen neues Stadia Makers-Programm an – Spieleentwickler sollen begeistert sein

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Die Spieleauswahl auf Googles Spieleplattform Stadia ist derzeit noch sehr überschaubar, soll aber noch in diesem Jahr in den dreistelligen Bereich gehen. Damit das Wachstum auch in Zukunft weiter Fahrt aufnehmen kann, hat Google nun in Kooperation mit Unity das neue Stadia Makers-Programm angekündigt, das Entwicklern die Arbeit mit der Spieleplattform erleichtern soll. Laut Google erhält man einen sehr regen Zuspruch.


Stadia hatte keinen leichten Start und befindet sich auch heute noch in sehr unruhigen Gewässern, weil Google einige Fehler gemacht hat und viele Beobachter die Plattform schon vor dem Start totgeschrieben haben. Ein sehr häufiges Argument ist die überschaubare Titelauswahl, was bisher von Google nicht explizit kommentiert wurde, sondern zu Beginn des Jahres mit der Ankündigung von 120 neuen Spielen beantwortet wurde. Und in Zukunft soll es noch schneller vorangehen.

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Google hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Spieleentwicklern zusammengearbeitet, um möglichst viele Titel zu Stadia zu bekommen und auch in Zukunft einen stetigen Strom neuer Spieler zu erzeugen. Um das sicherzustellen, wurde nun das neue Stadia Makers-Programm vorgestellt, das vor allem Indie-Entwicklern dabei helfen soll, ihre Spiele für die Spieleplattform zu entwickeln. Den größten Teil der Arbeit soll dabei allerdings zukünftig Unity und nicht mehr Google übernehmen.

Die Kooperation mit Unity soll sich für Google nun auszahlen, denn laut eigenen Angaben basieren mehr als die Hälfte aller aktuellen Stadia-Spiele auf dieser Engine bzw. dem gesamten Framework und in Zukunft sollen es wohl noch mehr werden. Im Rahmen des neuen Stadia Makers-Programms können Entwickler nun von folgenden Vorteilen und Unterstützungen durch die Experten profitieren:

  • Technical Assistance: The experts at Unity are committed to providing developers in the Stadia Makers program with a technical support structure that helps their projects meet targeted alpha, beta, certification, and launch dates.
  • Free Development Hardware: Stadia Makers participants are eligible to receive up to five physical development kits depending on team size and structure.
  • Funding: There’s a very real financial consideration when it comes to developing across platforms, and Stadia will offset some of those costs.



Besorgte Indie-Entwickler?
Erst kürzlich gab es Berichte darüber, dass vor allem Indie-Entwickler kein Interesse an Stadia hätten, weil Googles Spieleplattform möglicherweise schon bald wieder eingestellt werden könnte und nur wenige Nutzer erreicht. Für den Moment mag diese Ansicht stimmen, doch Google entgegnet dem nun mit einem Statement, das wiederum eine ganz andere Sprache spricht. Das Interesse ist so groß, dass man gar nicht mit allen Partnern zusammenarbeiten kann – was sich mit Stadia Makers nun ändern soll.

The fact of the matter is that far more studios applied to be a part of our launch than we could work with at the time. Thank you for your ambition, patience, and support that those applications represent. Now that we’re a few months down the road, we’ve improved our tools and built new partnerships that will let us work with more independent studios.

Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. Google bemüht sich nun aber darum, die aktuelle Situation als geplant und nicht überraschend darzustellen. Man ging offenbar von Beginn an nicht davon aus, dass es zum aktuellen Zeitpunkt mehr Spiele geben würde und auch mit dem Ansturm der Indie-Entwickler scheint man wohl sehr zufrieden zu sein. Ob es wirklich so ist, lässt sich natürlich von Außen nicht bewerten.

Interessierte Entwickler können sich Hier bewerben und bei Erfolg auf die Hilfe und Unterstützung von Unity und Google setzen, um ihre Titel zu Stadia zu bekommen und somit “die Reichweite zu vergrößern”.


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[Stadia.dev-Ankündigung]


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