Stadia: Google arbeitet seit sechs Jahren an der neuen Spieleplattform & will revolutionäre Spiele entwickeln

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In diesen Tagen dreht sich alles um die Pixel 4-Smartphones, aber es gibt noch ein weiteres Google-Produkt, auf das viele Nutzer gespannt warten und das ebenfalls bereits in den Startlöchern steht: Googles neue Spieleplattform Stadia. Im Zuge der großen Werbetour für die Spieleplattform hat Google nun einige sehr interessante Details zur Entstehungsgeschichte von Stadia veröffentlicht. Spätestens jetzt wird klar, dass das Projekt sehr langfristig angelegt ist.


Google verfolgt mit Stadia sehr große Ziele und peilt nicht weniger als eine Milliarde Spieler an, denn alles unter mehreren Hundert Millionen Nutzern wäre für google eine große Enttäuschung und wohl auch ein Flop. Wie es auf dem Weg zu diesem Ziel vorangeht, ist nicht bekannt, aber dass die Founders Edition mittlerweile ausverkauft und der Nachfolger Premiere Edition auf dem Markt ist, zeigt zumindest, dass die für die erste Welle gesteckten Ziele erreicht worden sind.

stadia booth 5

Die vielen Sprecher und Manager rund um Stadia haben stets betont, dass die Spieleplattform ein sehr zentrales und langfristiges Projekt für das Unternehmen ist, das so schnell nicht eingestellt wird – ganz anders, als die Dienste auf dem Google-Friedhof. Man stellt es also auf eine Stufe mit Produkten wie Android, Chrome, GMail, Maps oder auch YouTube – die ebenfalls vor jeglicher Form der Einstellung „geschützt“ sind. Als Begründung wurde auch immer wieder auf die lange interne Geschichte der Spieleplattform verwiesen – und die reicht weit zurück.

Google denkt seit 2013 über eine Spieleplattform nach

Als der Chromecast auf den Markt kam, ist man Google-intern erstmals darauf gekommen, dass man keinen Spiele-Content zu bieten hat. Zwar lassen sich Filme, Fotos und mehr übertragen, aber Spiele sind bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht möglich. Zuerst hatte man eine Konsole in Betracht gezogen, möglicherweise inspiriert von OUYA, doch aus diesen Plänen ist dann nichts geworden und man hat lange über eine Umsetzung nachgedacht. Auf das Streaming dürfte man recht schnell gekommen sein, doch vor sechs Jahren war die benötigte Bandbreite noch nicht so selbstverständlich wie heute.

Wann genau die Arbeiten an Stadia begonnen haben ist nicht bekannt, erste Hinweise gab es aber schon Anfang 2018 – damals gingen alle Beobachter noch von einer Spielekonsole unter der Projektbezeichnung „Yeti“ aus. Gut möglich, dass eine solche auch damals noch in Betracht gezogen wurde.



Google Stadia Get Packed

Googles revolutionäres Spielestudio

Direkt nach der ersten Vorstellung von Stadia hatte Google bekannt gegeben, dass man ein eigenes Spielestudio gegründet hat, das exklusive Titel für Stadia entwickeln soll – die aber in der ersten Welle noch nicht angeboten werden sollen. Das erste exklusive Spiel stammt nicht von Google direkt, wurde aber in enger Zusammenarbeit mit Stadia-Team entwickelt: Get Packed. Doch während das Gaming Studio „normale“ Spiele entwickelt, denkt Google auch an die Zukunft.

Neben dem Gaming Studio gibt es noch die Star Labs – wenn man so will, Googles experimentelles Spielestudio, das völlig neue Typen von Spielen entwickeln soll. Die Rede ist davon, vor allem neue Eingabemöglichkeiten zu testen, den Spieler mehr einzubinden und nicht auf virtuelle Charaktere zu setzen. Das klingt auch stark nach Virtual Reality und Augmented Reality, die bei Stadia zukünftig noch eine große Rolle spielen kann.

The games she and her team build are intended to explore what could be possible on the platform. Currently, they are toying with the idea of a dragon world – an immersive wilderness where you find a dragon egg, see it hatch and raise the dragon to recognise your voice. You have to feed and care for it – much like a Pokémon – but can also ride it, fight other players, form groups and guilds, and carve out territory.

Wir dürfen gespannt sein, ob Google tatsächlich schon bald Spiele hervorbringt, mit denen man den großen etablierten Herstellern überlegen sein wird. Das wird aber sicherlich noch einige Jahre dauern.

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[9to5Google]


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