Google Clips: Googles neue Kamera nimmt Fotos und Videos intelligent und vollautomatisch auf

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Heutzutage hat praktisch jeder ständig mindestens eine Kamera griffbereit, in den meisten Fällen in Form der Smartphone-Kamera. Außerdem machen wir vermutlich alle deutlich mehr Fotos als wir uns jemals ansehen oder mit jemandem teilen werden. Google hat aus diesem Grund nun eine völlig neue Kamera konzipiert, mit der wir noch mehr Fotos von Momenten machen können, in denen vielleicht dann doch mal keine Kamera dabei ist. Die Google Clips-Kamera.


Erst gestern sind erstmals Informationen rund um die Bezeichnung Google Clips aufgetaucht, wobei bis dahin völlig unklar war, worum es sich dabei handelt. Jetzt wissen wir es: Bei Google Clips handelt es sich um eine kleine Kamera, die vollautomatisch Fotos und Videos aufnimmt und dem Nutzer dann später aufnimmt. Damit kann man praktisch sein gesamtes Leben aufnehmen und bekommt dann von Google die wichtigsten Szenen geliefert.

google clips

Google Clips funktioniert recht simpel: Die Kamera muss lediglich hingestellt, angeklippt oder sonstwie in Szene gebracht werden, und den Rest übernimmt die Kamera. Sie erkennt automatisch interessante Szenen, Bewegungen, Kinder oder auch Tiere und macht dann die besten Fotos oder auch kurze Videos. Das ganze ist praktisch ein ständig überwachender Google Assistant, der dem Nutzer dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Zusammenfassung der Geschehnisse liefern kann.

Statt also wie bisher nur die besten Fotos hervorzuheben oder diese mit Effekten zu versehen, bestimmt so Google selbst, welche Fotos und Videos überhaupt geschossen werden, und welche nicht. Von außen scheint sich die Kamera nicht beeinflussen zu lassen, so dass man lediglich die fertigen Fotos und Galerien über das Smartphone ansehen kann. Übertragen werden die Daten per WLAN auf Smartphones aus der Pixel-Serie, dem iPhone 8 oder dem Galaxy S8 oder auch S7.

Warum es mit anderen Smartphones noch nicht kompatibel ist, lässt sich nur schwer sagen.



google clips baby

Die Fotos lassen sich dann ansehen, beiseite schieben oder eben auch dauerhaft speichern. Mit Videos wird genau so verfahren, die dann sowohl als Video als auch als GIF-Animation gespeichert werden können. Videos werden ohne Ton gespeichert, so dass man gesetzlichen Hürden zu einer Überwachungskamera aus dem Weg geht. Außerdem wird auch ein rotes Licht bei einer Aufzeichnung angezeigt, so wie man es von Kameras kennt.

Die Kamera hat eine Auflösung von 12 Megapixel, eine Sicht von 130 Grad und nimmt Videos mit 15 FPS auf. Als interner Speicher stehen 8 GB zur Verfügung, bevor die Kamera voll ist und keine weiteren Aufnahmen mehr machen kann. Damit kann man dann vermutlich mehrere Tage lang alle möglichen Dinge aufzeichnen lassen.

Die Kamera hat einen Preis von 249 Dollar, ob sie auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

[The Verge]

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